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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25662
ab 3.790 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Vietnam und Yunnan

Bergwelten aktiv erleben

  • 19-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels
  • Der Norden Vietnams und die Bergwelt Yunnans in einer Reise
  • Ideale Kombination aus Wander- und Besichtigungstagen
  • Eine Übernachtung auf einer Luxus-Dschunke in der Halongbucht
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Hanoi / Silk Path ****
1 Nachtzug / Schlafwagen -
2 Sa Pa / Chau Long Sapa ****
2 Xinjie / Yun Ti ***
1 Jianshui / Zhu Family Garden ***
2 Kunming / New Era ***
1 Weishan / Mengxiang Hotel ***
1 Dali / Landscape ***
1 Shaxi / Laomadian ***
2 Lijiang / Sanhe ***
1 Hanoi / Silk Path ****
1 Halongbucht / Dschunke -
Auf dieser WanderStudienreise kommen Sie den Menschen näher: zu Fuß von Dorf zu Dorf durch die Reisterrassen Yunnans. Wir besuchen einige der ethnischen ...
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1. Tag: Flug nach Hanoi

Individuelle Anreise nach Frankfurt. Am frühen Nachmittag Flug mit Vietnam Airlines nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

2. Tag: Die Altstadt von Hanoi

Morgens kommen Sie in Hanoi an. Mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von der quirligen Altstadt am Ufer des Hoan-Kiem-Sees. Jedes Handwerk hat sein Gässchen. Hier die Seidenmanufaktur und die Kleiderläden, dort die Schuhgeschäfte, dazwischen ein geordnetes Durcheinander aus Einheimischen, Touristen und Mopeds. Gesättigt von Eindrücken gehen wir in einen ruhigen Nachmittag und nehmen uns Zeit zum Akklimatisieren.

3. Tag: Hanoi und im Nachtzug nach Sa Pa

Am besten gleich mitten hinein in die Stadt der großen Männer: Ho-Chi-Minh war ein Freund der Feuerbestattung, doch seine Parteifreunde konservierten ihn! Er wird in seinem Mausoleum für die Ewigkeit aufgebahrt. Konfuzius verewigte man in einem Literaturtempel, einst die angesehenste Bildungsstätte Indochinas für die Söhne aus besserem Hause. Viele Straßenkinder in Hanoi sind heute froh, wenn sie irgendeine Ausbildung bekommen. Wir sprechen beim Mittagessen mit den Initiatoren des Straßenprojektes KOTO, das aus Jugendlichen Köche macht. Abends beziehen wir unser Schlafabteil im Zug und rauschen schlummernd durch die Nacht nach Lao Cai. ExtraTour: Für alle, die Lust auf Extratouren haben, eröffnet der Reiseleiter immer wieder neue Möglichkeiten, den Tag nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Statt mit zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum zu gehen, möchten Sie lieber in Vietnams Potpourri der Kulturen abtauchen? Wie die 54 Minderheiten des Landes, in den Dörfern, auf Reisterrassen und in den Flusslandschaften des Mekongs leben, zeigt das ethnologische Museum.

4. Tag: Idyllisches Taphin

Morgens erreichen wir Lao Cai. Auf dem Weg nach Sa Pa halten wir an einem Markt und staunen nicht schlecht über die knallbunten Trachten der Hmong- und Dao-Frauen. An der Grenze zu China haben sich viele ethnische Minderheiten niedergelassen. Eine gute Wahl. Sa Pa war einst ein französischer Luftkurort. Koloniale Villen 1550 m über dem Meer: das Chamonix Vietnams. Nach dem Frühstück in unserem Hotel • erwandern wir uns die Gegend um Taphin (2,5 Std., leicht, 150 m 150 m). Das urige Bergdorf liegt in einer üppig grünen Berglandschaft unter dem „Montblanc Vietnams“, dem Fan Si Pan. Fahrtstrecke 40 km. Zwei Übernachtungen in Sa Pa.

5. Tag: Durch die Täler um Sa Pa

Wandertag! Wir packen uns ein frugales Picknick ein und marschieren los. Im Tal von Sa Pa scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Klackernd schälen alte Wasserräder die Ernte von sattgrünen Reisterrassen, wettergegerbte Bauern transportieren die Reichtümer mit Wasserbüffeln zu ihren Dörfern. Sie • durchwandern die spektakulären Täler am Fuße von Vietnams höchstem Berg Fan Si Pan (3 Std., leicht, 100 m 100 m) und bestaunen die terrassierten Reisfelder. Folgen Sie den Frauen der Schwarzen Hmong in ihr Dorf bei Lao Chai, schauen Sie ihnen beim Färben ihrer blauen Trachten zu und lernen Sie im Nachbardorf Tavan in den Bambushäusern die farbenfrohe Kultur der Dzay kennen. Am Nachmittag haben Sie Zeit, Sa Pa auf eigene Faust zu entdecken.

6. Tag: Auf nach China: Yuan Yang

Mit dem Bus passieren wir die Grenze nach China und fahren, stets durch bergig-idyllische Landschaft den Roten Fluss entlang, nach Yuan Yang. Die beeindruckenden Reisterrassen wurden hier über die Jahrhunderte von der Minderheit der Hani angelegt. Nicht zu verwechseln mit den Han-Chinesen, die die dominante Bevölkerung im Land stellen. Später erreichen wir Xinjie, von wo aus wir morgen wieder loswandern. 185 km. Zwei Übernachtungen in Xinjie.

7. Tag: Yuan Yang - Reisterrassen im Sonnenlicht

Wer kann, steht früh auf und sieht, wie die ersten Sonnenstrahlen die Reisterrassen zum Leuchten bringen. Danach mischen wir uns unter die Einheimischen auf dem Markt. Viele tragen traditionelle Trachten. Eine • Wanderung (4 Std., mittel, 350 m 350 m) bringt uns durch die Kaskaden der Reisfelder zu den Heimatdörfern der Hani, Miao und Yi. Begleitet werden wir heute von einem Einheimischen, der nicht nur den Weg kennt, sondern mit uns auch über das Leben am Ende der Welt plaudert. Wieder neue Ausblicke gewinnen wir in Daba. Der passende Abschluss: An einem Aussichtspunkt erleben wir die Felder im Sonnenuntergang. So rundet sich der Tag.

8. Tag: Jianshui und die Schwalbenhöhle

Auf dem Weg nach Jianshui halten wir an einer Kalksteingrotte und sind überrascht. Was aus dem netten Schwalbenzwitschern für ein Heidenlärm wird, wenn nur genug mitmachen! Hier nisten nicht hundert, nicht tausend, sondern Hunderttausende Schwalben in einem Millionen Jahre alten Höhlensystem, das der Fluss Lu ausspülte. Am Ziel in Jianshui genießen wir die erhabene Stille im drittgrößten Konfuzius-Tempel Chinas. 100 km. Mitten in der Altstadt übernachten wir im geschichtsträchtigen Haus der Familie Zhu aus der Qing-Dynastie. Schon fast ein Privileg: zu Gast in der Kaiserzeit.

9. Tag: Über Tuanshan nach Kunming

Fahrt der Attraktionen Richtung Kunming. Zuerst die Drachenbrücke: Mit 18 formschönen Bögen schwingt sie sich über ein inzwischen ausgetrocknetes Flussbett. Mittelalterliche Holzarchitektur zieht uns im Dorf Tuanshan in die von Kunsthandwerkern belebten Gassen. Es ist historisch sehr gut erhalten - vielleicht wurde es bei der Kulturrevolution einfach übersehen. Einst wurde es von der Yi-Minderheit bewohnt, seit einigen Generationen leben dort überwiegend Han-Chinesen, die Zhang. Die Entwicklung wird von Alteingesessenen als Sinisierung beklagt. Der Berg Xiu Shan wurde über Jahrhunderte mit Tempeln und Pagoden verziert. Die sehen wir uns • zu Fuß aus der Nähe an (2 Std., leicht, 150 m 150 m). Danach heißt es „Nihao, Kunming“! Fahrtstrecke 210 km. Zwei Übernachtungen in Kunming.

10. Tag: Der Steinwald von Shilin

Nach dem Frühstück gesellen wir uns zu den Einheimischen im Cui-Hu-Park. Dort stärken sich viele mit Qigong und Tai-Chi. Wir entspannen uns einfach nur in guter Gesellschaft und sehen unserem Ausflug zum Steinwald von Shilin entgegen. Hier stechen bis zu 30 m hohe Felsnadeln in den Himmel, ein kühnes Erosionskunstwerk von Mutter Natur. Wir besuchen auch die ethnische Minderheit der Sani. Wie leben die Sani in einer der schönsten Landschaften Chinas? Sie werden es wissen, ehe wir zurück nach Kunming fahren. 200 km. ExtraTour: Der Steinwald kann Sie nicht so reizen? Dann wollen Sie vielleicht lieber Großstadtatmosphäre schnuppern. Bummeln Sie über den großen Vogel- und Blumenmarkt oder tauchen Sie ein in die Designerwelt von Prada, Gucci und Valentino in den unzähligen hochmodernen Shoppingmalls in der Fußgängerzone.

11. Tag: Weishan - vergessene Königsstadt

Von Kunming brechen wir auf Richtung Weishan. In Yunnan Yi wird es zwischenzeitlich amerikanisch. Im Flying-Tigers-Museum fiebern wir mit den tapferen 350 US-Piloten und Mechanikern, die sich von diesem Luftwaffenstützpunkt aus der japanischen Invasion entgegenstellten. Nach dem Mittagessen ins wenig besuchte Weishan. Im 8. und 9. Jahrhundert war es ein Handelszentrum des Nanzhao-Königreiches, durch das eine Route der Seidenstraße führte. Die einstige Macht zeigt noch das mittelalterliche Stadttor. Nach dem Tor am Tiananmen-Platz in Beijing ist es das zweitgrößte in China. Heute steht Weishan glücklich abseits des rasenden Wirtschaftswachstums in China. 380 km.

12. Tag: Weibao, Berg der Tempel, und Dali

Wir spazieren durch Kiefernwald am Berg Weibao von Tempel zu Tempel. Es sind Replikate, die Originale fielen der proletarischen Kulturwende zum Opfer. Im Wencheng-Tempel wird die große Zeit des Nanzhao-Königreiches wieder lebendig. Nach dem Mittagessen zieht es uns deshalb nach Dali, in die Hauptstadt der Nanzhao-Könige, heute ein Zentrum der Bai-Minderheit. Dali liegt lauschig am Erhai-See, von dem wir zum 4000 m hohen Cangshan-Gebirge aufschauen. Wir besuchen die schöne Altstadt und den Drei-Pagoden-Tempel. Übernachtung in Dali in einem renovierten Bai-Haus. 80 km.

13. Tag: Auf dem Tea & Horse Trail nach Shaxi

Vormittags fahren wir in den Ort Xizhou, berühmt für seine Bai-Architektur. Durch bergige Landschaft geht es weiter nach Shaxi. Das Dorf wurde von Schweizern restauriert und erstrahlt im alten Glanz eines typischen Bai-Dorfes. Nach dem Mittagessen geben uns die 139 Buddhastatuen in 16 Grotten am Berg Shizhong einen Einblick in das Leben vor 1000 Jahren, als Tibetaner und Han-Chinesen noch gut miteinander auskamen. Den Rückweg • wandern wir (3 Std., mittel, 250 m 250 m) über die alte Seidenstraße, die hier Tee- und Pferdeweg heißt, nach Shaxi. Und wo schlafen wir heute? Stilvoll in einem 200 Jahre alten Bai-Haus. Fahrtstrecke 110 km.

14. Tag: Lijiang- Heimat der Naxi

Der Bus bringt uns nach Lijiang. 110 km. Im Bilderrahmen des Busfensters erscheinen im Wechsel die wildromantischen Motive des Yangzi-Tals, der Jadedrachenberg und das Haba-Massiv. Die meisten Nachkommen der faszinierend mysteriösen Naxi-Kultur leben in Lijiang. Ungeklärt ist, woher die Naxi stammen. Ihre Sprache heißt Tibetobirmanisch, und ihre Religion ist mindestens so schwer durchschaubar wie das Gewirr der Altstadt mit den zahllosen engen Gässchen und Kanälen, durch das wir streifen. Seit dem Wiederaufbau nach einem Beben 1996 gehört Lijiang zum UNESCO-Kulturerbe. Sonnenklar, weshalb. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Lijiang.

15. Tag: Jadedrachenpark

Vom „Teich des schwarzen Drachens“ sehen wir den Jadedrachenberg in seiner schneeweißen Pracht. Nachdem wir dort im Dongba-Museum unsere Fähigkeiten zur Entzifferung an uralter Bilderschrift erproben konnten, machen wir uns auf nach Baisha, in die frühere Hauptstadt des Naxi-Königreiches. Mao hätte sich nicht träumen lassen, dass wir uns einmal über alles Altmodische freuen, das seinem Erneuerungswillen entkommen konnte. Zum Beispiel die schönen Wandmalereien im Tempel Liuli in Baisha. Im wohlklingenden Dorf Yu Hu lebte der Botaniker Joseph Rock Mitte des 20. Jahrhunderts. Sein Haus ist ein Museum. Den Rest des Tages verbringen Sie in Lijiang auf eigene Faust. Wir treffen uns zum China-Abschiedsessen wieder. 40 km. ExtraTour: Sie wollen eine ganz besondere Show erleben? In Lijiang kein Problem. Lassen Sie die Besichtigungen in und um Lijiang aus und besuchen Sie die große Show von Starregisseur Zhang Yimou „Impression of Lijiang“. Vor der beeindruckenden Kulisse des Jadedrachen-Schneeberges ist diese Musikshow mit ca. 1000 Akteuren zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk geworden.

16. Tag: Über Kunming nach Hanoi

Von Lijiang aus fliegen wir morgens mit Shanghai Airlines nach Kunming. Natürlich nur, um dort möglichst bald wieder in die Wanderschuhe zu schlüpfen. Am Dianchi-See vertiefen wir uns rückblickend noch einmal in die Vielfalt der Ethnien in Yunnan, dann • besuchen wir die „schlafende Schönheit“, wie die Westberge auch heißen (2 bis 3 Std., mittel, 250 m 250 m). Sie liegen wie ein hübsches Mädchen vor dem See. Wir wandern hinauf, bis zum Drachentor, wo schwindelfreie Mönche zahlreiche Grotten und Skulpturen aus der Felswand schlugen. Den Tao-Tempel Huating am Berg vergleichen wir mit dem Goldenen Tempel in Kunming. 80 km. Dann sagen wir China Lebewohl und nehmen den Flieger von China Southern Airlines über Guangzhou (Kanton) nach Hanoi. Übernachtung in Hanoi.

17. Tag: Mit der Dschunke durch die Halongbucht

Auf in die Halongbucht (UNESCO Naturerbe)! 175 km. Bizarre Karstfelsen erheben sich aus dem Meer. Ein Drache, der für Vietnam gegen die Chinesen kämpfte, fand hier sein Ehrengrab. Weniger poetische Menschen erklären die steil aufragenden Inseln durch Erosion. Wir sehen sie uns aus nächster Nähe an, lässig an der Reling einer hölzernen Dschunke lehnend. Die gefällt uns mit ihren wie zwei Fächer aufgespannten Segeln so gut, dass wir gleich zum Frühstück bleiben. Kulinarisch werden wir bis dahin mit Meeresfrüchten und exotischem Obst verwöhnt. Eine Drachenfrucht wäre passend!

18. Tag: Ruhiger Ausklang und Abflug

Am Morgen bleibt Zeit für eine kleine Tai-Chi-Einheit. Wir lassen unsere Reise auf dem Boot gemütlich ausklingen. Nachmittags kehren wir nach Hanoi zurück. 175 km. Vielleicht probieren Sie noch das Schokoladenbuffet im altehrwürdigen Sofitel Metropole oder Sie machen einen letzten Rundgang durch die Altstadt von Hanoi. Nach dem Abendessen starten wir kurz vor Mitternacht mit Vietnam Airlines Richtung Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12,5 Std.).

19. Tag: Ankunft in Frankfurt

Ankunft in Frankfurt am Morgen. Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi und zurück
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 14 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage, teilweise mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Übernachtung im Schlafwagen (Vierbettabteile)
  • Eine Übernachtung auf einer Dschunke (Doppelkabine)
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 3.,10.,13.,14. und 16. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 4., 6. und 17. Tag Vollpension
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer am Abreisetag in Hanoi von 15 bis 18 Uhr
  • Abendessen in einem typischen Restaurant am 15. Tag
  • Seafood-Essen an Bord eines Halongschiffes am 17. Tag
  • Ein Picknick
  • Visagebühren (ca. 80 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Vietnam beantragt Studiosus. Das Visum für China beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Frist 7 Wochen. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

China

Unverändert gültig seit: 11.5.2012 Impfschutz Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. aus Afrika oder Südamerika) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht - Details siehe Website www.who.int Dies gilt nicht für Taiwan, Hongkong und Macao. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu prüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de) Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Säuglinge ist die Rotavirusimpfung zu empfehlen. Als Reiseimpfung werden Hepatitis A und Thyphus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen. Dengue-Fieber: Dengue wird in südlichen Küstenregionen u. Landesteilen (Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Hainan und den tiefer gelegenen Gebieten von Yunnan. Ein mittleres Risiko, ausschließlich Malaria tertiana, besteht südlich des Yangtze herdförmig in den Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan (hier auch der nördliche Teil der Provinz). Ein geringes Risiko, auch hier nur Malaria tertiana, besteht herdförmig in östlichen Landesteilen südlich des Huang He. Ein sehr geringes Risiko besteht auch im Norden von Hongkong außerhalb der Stadt. Kein Risiko besteht beim Aufenthalt in den großen Städten, auf Taiwan sowie in Höhenlagen über 1.500 m. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: -körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), -ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Gegenwärtig ist das Vorkommen in der Bevölkerung noch gering (Prävalenz unter 0,1%), betroffen sind in erster Linie die bekannten Risikogruppen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Cholera kommt sporadisch vor. Als die häufigste Ursache von Durchfall bei Säuglingen und Kleinkindern werden Rotavirusinfektionen angesehen, denen durch Impfung vorgebeugt werden kann. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen -wo möglich- Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen; Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch besonders nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch währender warmen Jahreszeit (April - Oktober) bzw. Regenzeit in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der Provinzen Xinjiang, Qinghai und Tibet) auf. In den letzten 10 Jahren ging die Zahl der erfassten Erkrankungen von ca. 9000 auf 4000 pro Jahr zurück. Die höchsten Raten wiesen die Provinzen Shaanxi, Chongqing, Sichuan, Guizhou u. Yunnan auf. Einzelerkrankungen unter Ausländern in Peking, Shanghai, Hongkong und Kanton sind nachgewiesen. Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen. Tollwut Tollwut kommt im ganzen Land vor mit bis zu 3400 Erkrankungen beim Menschen pro Jahr in den letzten Jahren, davon knapp 2/3 der Fälle in Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan u. Hunan. Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen. Die Krankheit ist hoch ansteckend. Betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren, in der Regel Enterovirus 71 oder Coxsackie A16. Die Übertragung erfolgt oral oder aerogen (Tröpfcheninfektion). Das Krankheitsbild verläuft mit Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen. In der Regel ist der Krankheitsverlauf harmlos, nach ca. 1 Woche kommt es zur folgenlosen Ausheilung. Komplikationen an Herz, Lunge und ZNS können aber tödlich enden. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene!) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (S. Japonicum) besteht beim Baden in Süßwassergewässern vor allem in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Vogelgrippe Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist im Land endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ (Website: www.bmelv.de). SARS Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Erkrankungen sind in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten. Weitere Erkrankungen: Höhenkrankheit: Bei Reisen in den Himalaya und benachbarte Hochgebirge und Hochebenen in Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die allerdings meist erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Warnsymptome sind: Schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Wirksame Therapie ist Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig auch Touristen, evtl. auch bei Flugreisen nach Lhasa, also nicht nur Bergsteiger. Das Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig, Beratung durch einen bergerfahrenen Arzt erforderlich. Medizinische Versorgung und weitere Hinweise Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen negativen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden einer Röntgenaufnahme der Lungen, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphilis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in Englisch oder Chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen, auch großen Städten, fehlen Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Vietnam

Unverändert gültig seit 15. April 2012 Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden, die älter als 9 Monate sind, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe auch www.who.int <http://www.who.int> Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, (Keuchhusten, Masern) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Japanische Encephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de <http://www.rki.de> sollten auf aktuellem Stand sein. Dengue In den letzten Jahren ist Dengue Fieber, besonders auch in städtischen Gebieten und während und nach den Regenzeiten, immer häufiger geworden. Alle vier Dengue-Subtypen zirkulieren, die Häufigkeit nimmt vom Norden des Landes bis zum Mekong Delta zu. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia (Aedes) aegypti übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Malaria Malaria ist im Norden des Landes überwiegend während und nach der Regenzeit - besonders in ländlichen Gebieten - häufig, im Süden kommt Malaria unter Umständen ganzjährig vor. Noch immer ist die gefährlichere Malaria tropica die häufigste Form (ca. 70%), auch wenn in den letzten Jahren die Todesfälle in der Bevölkerung aufgrund der staatlichen Vorsorgemaßnahmen deutlich zurückgegangen sind. Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Ca Mau, Bac Lieu und Tay Ninh (im Mekong-Delta sowie um HCMC) sowie in den Hochlandprovinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum unter 1.500 m und südlich des 18. Breitengrades. Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Mekong-Delta und den auch Norden anschließenden Küstenregionen bis nach Nha Trang sowie nordwestlich von Hanoi (insbesondere in den Monaten Mai-September). Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Stadtgebieten, der Küste nördlich von Nha Trang und im Red River-Delta. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Diese Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil/Reiseziel ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) zu erwägen, für Touristen ist sie nicht mehr unbedingt notwendig, eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ kann sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Riamet) auf dem Markt erhältlich, Lariam sollte bei zunehmenden Resistenzen weder als Prophylaxe noch als „stand by Therapie“ verwendet werden. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend des Reiseprofils (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: -körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), -ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Durchfallerkrankungen und Cholera Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Eine letzte Epidemie konnte nach der Regenzeit Ende 2008 verzeichnet werden. Bei entsprechender Behandlung und frühzeitiger Diagnose können diese gut behandelt werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Vermeiden von rohen Salaten und Gemüse sowie Trinkwasser aus den Leitungen. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV/ AIDS Die Zahl der mit Aids infizierten Personen steigt in Vietnam weiter an. Eine vorsichtige Schätzung geht von landesweit über 300.000 Infizierten aus. Eine höhere Durchseuchung besteht in den Risikogruppen (männliche und weibliche Prostituierte, Drogenabhängige). Beispielsweise sind 40% der weiblichen Prostituierten in Haiphong drogenabhängig, 17% in Hanoi. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte sowie bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Andere Infektionskrankheiten Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen. Diverse Influenza Infektionen Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen im Dezember 2003 wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert. Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int <http://www.who.int> sowie www.pandemicflu.gov <http://www.pandemicflu.gov> eingesehen werden. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es jeweils ein franko-vietnamesisches Krankenhaus, das über einen etwas besseren Standard verfügt. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Vietnam durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen- oder Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org <http://www.dtg.org>

Aktueller Gesundheitshinweis

In den Ländern ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Vietnam- und Kambodscha-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Reisen in diese Länder auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner in den Ländern angewiesen, bis auf Weiteres auf unseren Reisen kein Geflügelfleisch zu servieren.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

WanderStudienreisen

Bei unseren WanderStudienreisen ergänzen sich Wanderungen und Besichtigungsprogramm in harmonischer Weise. Bitte beachten Sie auch unsere ausführlichen Informationen zu WanderStudienreisen in unserem Katalog „Fernreisen Asien und Australien“.

Sicherheit bei den Wanderungen

Manche unserer Wanderungen sind bei schlechtem Wetter nicht möglich oder gefährlich. Dies gilt in besonderem Maße bei rutschigem Untergrund, bei schlechten Sichtverhältnissen oder nach Regenfällen, bei Steinschlaggefahr, hoher Wasserführung von Bächen usw. In solchen Fällen sind unsere Reiseleiter angehalten, die üblichen Sicherheitsregeln zu beachten und ggf. die Wanderungen durch andere Wege oder ein alternatives Besichtigungsprogramm zu ersetzen.

Ausrüstung

Wichtig bei WanderStudienreisen sind Wanderschuhe mit hohem Schaft, die bei Beginn der Reise bereits eingelaufen sind. Für diese Reise mit einfacheren Wanderungen sind die Wanderschuhe mit hohem Schaft aus Sicherheitsgründen wegen der Verletzungsgefahr (Umknicken) zu empfehlen, von der Wegbeschaffenheit her genügen feste Sportschuhe. Ihr Gepäck bleibt während der Wanderungen im Bus bzw. im Hotel. Wir empfehlen, für die Dinge des täglichen Bedarfs einen Tagesrucksack mitzunehmen, der bequemer ist als eine Umhängetasche. Es empfiehlt sich auch, einen leicht zu verstauenden Regenschutz mitzunehmen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
19.09.2012 - 07.10.2012 3.790 € 4.310 €
17.10.2012 - 04.11.2012 3.950 € 4.470 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Friedrichshafen Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Innsbruck Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
Linz Auf Anfrage
Luxemburg Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Nürnberg Auf Anfrage
Stuttgart Auf Anfrage
Salzburg Auf Anfrage
Wien Auf Anfrage
Zürich Auf Anfrage

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25