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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25525
ab 2.535 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Baltikum

die umfassende Reise

  • 15-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels
  • 15-tägige umfassende Studienreise durch das Baltikum
  • Bequeme Busreise ab und bis Berlin
  • Durch Polen über Kaliningrad nach Litauen, Lettland und Estland
  • Erholsame Seereise über die Ostsee zurück nach Travemünde
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Stettin / Radisson Blu ****
2 Danzig / Mercure Hevelius ****
1 Kaliningrad / Radisson Blu *****
1 Nida / Smilte ***
2 Vilnius / Radisson Blu Astorija *****
2 Riga / Radisson Blu Latvija ****
3 Tallinn / Meriton Grand ****
1 Helsinki - Travemünde / Finnlines -
1 Travemünde / Maritim Strandhotel ****
In 15 Tagen durch fünf Länder und dabei alles Schöne genießen, was Kultur und Natur bieten - das macht diese Reise so spannend. Sie erleben hautnah den ...
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1. Tag: Von Berlin nach Stettin

Individuelle Anreise zum Berliner Hauptbahnhof. Um 14.45 Uhr empfängt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Bus, und die Reise beginnt. Unsere erste Station heißt Stettin (Szczecin) - früher der Hafen Berlins, heute die polnische Metropole an der Oder mit großen Ökoambitionen. 170 km.

2. Tag: Danzig wartet

Wir fahren durch Pommern und die Kaschubische Schweiz weiter nach Danzig (Gdansk) - Symbol der Freiheit und Polens Tor zur Welt. Gemeinsam schauen wir uns bei einem Rundgang das perfekt restaurierte Erbe der einstigen Hansestadt an: den Langen Markt mit den pastellfarbenen Patrizierhäusern samt Rathaus, das Krantor und die monumentale Marienkirche. 350 km. Beim gemeinsamen Abendessen in der Altstadt kosten wir hochkarätiges „Goldwasser“. Zwei Übernachtungen in Danzig.

3. Tag: Marienburg

Schon von Weitem leuchten die endlosen Mauern der Marienburg (Malbork, UNESCO-Kulturerbe) - die Ritter des Deutschen Ordens hielten hier Hof, missionierten mit dem Schwert und kontrollierten den Handel. Zurück in Danzig gibt der Reiseleiter Tipps für den freien Nachmittag und Abend: vielleicht auf einer Hafenrundfahrt vorbei an den Werften schippern, wo Lech Walesa die Gewerkschaft Solidarnosc gründete? Und später zum Abendessen auf eigene Faust vielleicht an den Yachthafen in die Brovarnia Gdansk - eine kleine Brauerei mit vorzüglichen Bieren. 100 km. ExtraTour: Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt mit zur Marienburg zu fahren, können Sie bei schönem Wetter einen ganztägigen Schiffsausflug durch die Danziger Bucht zu den weißen Stränden von Hel (Hela) unternehmen.

4. Tag: Kaliningrad

Wir fahren das Frische Haff entlang, passieren die russische Grenze nach Kaliningrad (Königsberg, längere Wartezeit möglich). Nur wenige Gebäude, wie der Dom und der Dohnaturm, zeugen heute noch vom einstigen Glanz der Stadt, Heimat vieler Geistesgrößen. Wir besuchen das Grab von Immanuel Kant. Werden russische Oligarchen das Schloss jetzt wieder aufbauen? Beim Abendessen im Hotel, original mit Königsberger Klopsen, ist das beschwerliche Leben in der russischen Enklave bestimmt ein Thema. 180 km.

5. Tag: Auf der Kurischen Nehrung

Freuen Sie sich auf duftende Strandwälder und weiche Dünen: Das ist die Kurische Nehrung (UNESCO-Naturerbe). Russland und Litauen teilen sich die Landzunge. Wir passieren die Grenze und schauen uns in Nida mit seinen bunten Fischerhäusern um. Ein Abstecher an den Strand darf natürlich nicht fehlen! Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Schön: Nichts spricht dagegen, ganz wie die Einheimischen einen abendlichen Spaziergang am Haff oder Meer zu machen - unser Hotel in Nida liegt ideal. Aber Vorsicht: Schneller als man denkt, passiert man dabei die sandige Grenze zu Russland. Fahrtstrecke 120 km. ExtraTour: Sie können den Rundgang in Nida auch in eine Rundfahrt verwandeln: Mieten Sie sich in Nida ein Fahrrad, kurven Sie durch den Ort oder radeln Sie gleich weiter nach Juodkrante. Nach vier Stunden sind Sie wieder zurück in Nida - wenn kein längeres Sonnenbad dazwischenkommt.

6. Tag: Klaipeda, Trakai und Vilnius

Unser erstes Ziel heute ist das Haus von Thomas Mann. Der Schriftsteller verbrachte einige Sommer auf der Nehrung. Danach setzen wir mit der Fähre über nach Klaipeda, das Ännchen von Tharau müssen wir ja grüßen. Unser nächster Stopp ist die Wasserfestung Trakai. Das mittelalterliche Herz des Landes schlägt wieder, auf unserer Bootsfahrt sehen wir die Festung von allen Seiten. Und bald schon heißt es - willkommen in Vilnius! 320 km. Zwei Übernachtungen in Vilnius.

7. Tag: Vilnius

Vilnius wirkt so märchenhaft verschlafen mit den vielen barocken Kirchen, dem Backstein des Gotischen Ensembles, der Universität und dem stattlichen Burgberg: Küssen wir es wach auf unserer Tour in die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Mittags genießen wir im Restaurant Lokys litauische Küche. Der freie Nachmittag gehört ganz Ihnen. Bummeln Sie auf der Einkaufsmeile Gedimino-Prospekt und halten Sie wie die Litauer nach den neuesten Modetrends Ausschau. Oder möchten Sie lieber das KGB-Museum besuchen? Am freien Abend sollten Sie in einem Lokal unbedingt Krupnikas probieren, den litauischen Kräuterwodka mit Honig.

8. Tag: Lettischer Barock

Am Berg der Kreuze in Siauliai darf jeder, der möchte, ein Kruzifix aufstellen als Symbol des Glaubens und für die Freiheit - Papst Johannes Paul II. brachte das bisher größte mit. Kurz hinter der lettischen Grenze liegt das barocke Schloss Rundale: eine Sommerresidenz in der Provinz, geschaffen vom Architekten Rastrelli, dem Schöpfer der Petersburger Eremitage. Eine Bauernfamilie lädt uns ein zu Kaffee und Kuchen und einem kleinen Konzert mit dem traditionellen Zupfinstrument Kokle (Kantele). Wir sprechen über ihre Arbeit im Wechsel der Systeme - wie kommen sie mit der EU zurecht? 380 km. Zwei Übernachtungen in Riga.

9. Tag: Riga - Paris des Nordens

Den Stolz der Stadt präsentieren Dom und Petrikirche sowie die Kontore der Gilden. Sie gipfeln im restaurierten Schwarzhäupterhaus - dem mittelalterlichen Treffpunkt junger Kaufleute. So richtig hüpft das Herz im Jugendstilviertel rund um die Alberta iela. Nachmittags ziehen Sie auf eigene Faust los: Moderne Kunst säumt den Stadtkanal, in der Einkaufspassage Berga Bazars finden Sie viele junge Designer. Abends suchen Sie sich ein nettes Restaurant: Probieren Sie unbedingt Auksta Zupa - eine Rote-Bete-Suppe. ExtraTour: Keine Lust auf den gemeinsamen Stadtspaziergang? Sie können morgens sofort zum Zentralmarkt gehen: Bauern aus dem Umland bieten in und vor den Markthallen ihre Waren an. Direkt daneben befindet sich das Gebäude der Akademie der Wissenschaften: Die Rigaer nennen den sowjetischen Zuckerbäckerbau „Stalins Geburtstagstorte“ - von der Aussichtsplattform haben Sie einen super Blick über die Stadt.

10. Tag: Cesis in der Lettischen Schweiz

Durch die Lettische Schweiz rauscht die wilde Gauja. Das waldige Urstromtal ist ein Paradies für Flora und Fauna, und mittendrin liegt Cesis. In den mächtigen Mauern der einstigen Hansestadt wandern wir von der Ordensburg zur Johanniskirche. Eine Pracht ist auch das hölzerne Gutshaus von Orellen, Studiosus half beim Restaurieren. Beim Tee sprechen wir mit dem Verwalter über die bewegte Geschichte von alten deutsch-baltischen Adelsfamilien. Neues Land, altes Geld - seit 2011 hat Estland den Euro: neues Glück für das Land? Was trennt und eint sonst noch die baltischen Länder? Wie halten es die Esten mit dem großen Nachbarn Russland? Fragen über Fragen - Antworten gibt Ihr Reiseleiter. Nach kurzer Weiterfahrt kommen wir in Tallinn an. 390 km. Drei Übernachtungen in Tallinn.

11. Tag: Ein Tag in Tallinn

Tallinn erkunden wir von unten nach oben: Über holprige Gassen gehen wir vom mittelalterlichen Herz der Unterstadt hinauf zum Domberg, Sitz des Parlaments. Hinter den historischen Mauern (UNESCO-Kulturerbe) verbirgt sich höchste Hightech - in Estland läuft alles via Internet. Kredite, Wahlen, Strafzettel: alles digital! Am freien Nachmittag können Sie Tallinner Marzipan im Marzipanzimmer der Firma Kalev probieren. Schicke Souvenirs bieten die Werkstätten im Meisterhof. Abends erkunden Sie das kulinarische Angebot der Stadt auf eigene Faust. Fisch - sehr beliebt bei den Tallinnern - ist die Spezialität in vielen Restaurants. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wo es den besten gib. Dann nichts wie raus: Es ist Samstagabend, und ganz Tallinn ist auf den Beinen.

12. Tag: Nationalpark Lahemaa

Ihr freier Tag in Tallinn: Den Esten an den Strand folgen und sich ein langes Bad in der Ostsee gönnen? Naturfreunde können den Reiseleiter in den Lahemaa-Nationalpark begleiten (70 €): ein Refugium am Ostseestrand für bedrohte Arten wie Seeadler, Nerz oder Biber. Wir besuchen die Güter Palmse und Sagadi und essen in einem traditionellen Gasthof zu Mittag. Gebührenden Abschied von Estland feiern wir abends gemeinsam in einem traditionellen Restaurant und stoßen mit einem Glas des estnischen Kultlikörs Vana Tallinn an. 80 km.

13. Tag: Adieu, Baltikum!

Am Vormittag fahren wir mit der Fähre nach Helsinki und haben am Hafen etwas Zeit für Sightseeing und Souvenirs. Am frühen Abend besteigen wir das Schiff nach Travemünde. Lassen Sie sich nach dem Abendessen von den Wellen in den Schlaf schaukeln oder schauen Sie in den Sternenhimmel - wo leuchtet das Kreuz des Ostens? Übernachtung an Bord in einer Innenkabine.

14. Tag: Ein Tag auf See

Probieren Sie alles aus, was ein modernes Passagierschiff zu bieten hat: Restaurants, Fitnessstudio, Leseraum und natürlich die ganzen Sonnendecks. Entspannter kann ein Urlaub gar nicht enden. Gegen 21 Uhr erreichen wir Travemünde und unser Hotel.

15. Tag: Heimwärts

Entweder reisen Sie direkt von Travemünde aus mit der Bahn nach Hause oder Sie fahren mit unserem Bus bis zum Berliner Hauptbahnhof (Ankunft ca. 14 Uhr) und machen sich von dort auf den Heimweg.

Im Reisepreis enthalten

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage, WC)
  • Klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Fährpassagen lt. Reiseverlauf
  • 13 Übernachtungen in guten Hotels
  • Eine Schiffsübernachtung Helsinki - Travemünde (Doppelinnenkabine)
  • Doppelzimmer/Doppelkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 7. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 3., 9. und 11. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise nach Berlin und zurück in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 2. und 12. Tag
  • Mittagessen in einem typischen Restaurant am 7. Tag
  • Ein Kaffeegedeck
  • Bootsfahrt bei Trakai
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 50 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 70 - Ausflug Lahemaa mit Mittagessen


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Polen

Impfschutz Es gibt keine Impfvorschriften. Das Auwärtige Amt empfhielt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden, abhängig von Reisebedingungen und -route, FSME, Hepatitis A, Hepatitis B und ggfs. auch Tollwut empfohlen Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau in Polen ist gut bis sehr gut. Bundesbürger, wie alle anderen EU-Bürger, die sich vorübergehend auf dem Gebiet Polens aufhalten, können nach dem europäischen Gemeinschaftsrecht im Krankheitsfall Leistungen nach polnischem Recht in Anspruch nehmen. Als Anspruchsnachweis wird eine vor dem Antritt der Reise von der deutschen Krankenkasse auszustellende Europäische Versichertenkarte vorgelegt. Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland www.dvka.de (z. B. unter Publikationen, Merkblätter „Urlaub im Ausland“) www.nfz.gov.pl bietet hierzu Informationen in deutscher Sprache. Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine reisemedizinische Beratungsstelle beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de Organspende Nach den polnischen gesetzlichen Regelungen gilt bei Organspenden das sog. Widerspruchsprinzip. Das bedeutet, dass einer Organentnahme ausdrücklich widersprochen werden muss. Bei nicht polnischen Staatsangehörigen wird zwar angenommen, dass keine Zustimmung vorliegt, dennoch wird empfohlen, seinen Willen zweifelsfrei zu hinterlegen. Die einfachste und sicherste Möglichkeit einer Organentnahme im Todesfall zu widersprechen oder ihr zuzustimmen, ist die Mitführung eines Schriftstückes, in dem diese persönliche Entscheidung dokumentiert ist (Organspendeausweis). Damit die eigene Entscheidung auch im fremdsprachigen Ausland verstanden und beachtet wird, veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Urlaubs-(Auslands) reisende im Internet ein übersetztes Beiblatt zum Organspendeausweis in neun Sprachen. Es kann unter http://www.organspende-info.de/information/studien-und-gesetz/europa-regelungen/ u.a. in polnischer Sprache herunter geladen werden und sollte gemeinsam mit dem Organspendeausweis mitgeführt werden. Unverändert gültig seit: 27. April 2012

Litauen

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Medizinische Versorgung Eine deutschen Standards entsprechende medizinische Versorgung in Unglücks- und Krankheitsfällen ist nur in den größeren Städten Wilna, Kaunas, Klaipeda, Panevezys und Siaulai gewährleistet. Unverändert gültig seit: 16. Mai 2012

Lettland

Hepatitis A Die Hepatitis A ist in Lettland rückläufig. Laut staatlicher Gesundheitsstatistik gab es 2009 3.907, im Jahr 2010 1.566 nachgewiesene Hepatitis-Erkrankungsfälle. Hepatitis B tritt ebenfalls deutlich öfter auf als in Deutschland. Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt für einen ausreichenden Hepatitis-A-Impfschutz Sorge zu tragen. Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit, auch in Riga, kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Die baltischen Länder haben pro Bevölkerungsanteile die höchsten Infektionsraten in Europa. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Krankenversicherung Deutsche gesetzliche Versicherungen zahlen für dringend erforderliche Aufwendungen in Lettland im Rahmen des Versicherungsscheines E111. Da dadurch in der Regel ggf. erforderliche Rücktransportkosten nach Deutschland nicht abgedeckt sind, wird dringend der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung empfohlen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung entspricht nicht deutschem Standard. Eine Flugrettungsversicherung wird empfohlen. Unverändert gültig seit: 14. Mai 2012

Estland

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Die medizinische Grundversorgung ist zumeist befriedigend. Krankenversicherung Bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung besteht in Estland für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf ärztliche Behandlung. Als Nachweis ist die von Ihrer Krankenkasse ausgestellte europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) vorzulegen. Unabhängig davon wird dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslands-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten, in Privatkliniken oder bei Zahnärzten). Weitere Einzelheiten enthält die Internetseite www.dvka.de der Deutschen Verbindungsstelle für Krankenversicherung Ausland unter der Rubrik „Urlaub im Ausland“. Unverändert gültig seit: 27. Februar 2012

Russland

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de/cln_006/nn_975940/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/30__06,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/30_06) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME / RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht auszuschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, von dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 23. April 2012

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
27.06.2012 - 11.07.2012 2.535 € 3.040 €
04.07.2012 - 18.07.2012 ausverkauft ausverkauft
11.07.2012 - 25.07.2012 2.535 € 3.040 €
18.07.2012 - 01.08.2012 ausverkauft ausverkauft
25.07.2012 - 08.08.2012 2.535 € 3.040 €
08.08.2012 - 22.08.2012 2.535 € 3.040 €
27.08.2012 - 10.09.2012 ausverkauft ausverkauft
30.08.2012 - 13.09.2012 ausverkauft ausverkauft
05.09.2012 - 19.09.2012 2.535 € 3.040 €