Wüste Gobi
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25419
Nicht mehr buchbar!

Transsib

von Moskau nach Beijing

  • 16-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels
  • In zehn Tagen per Zug von Moskau nach Beijing
  • Eine Studienreise mit den Höhepunkten von Moskau, Sibirien, der Mongolei und von Beijing und Umgebung
  • Sechs Tage an Bord der Transsibirischen Eisenbahn
  • Je zwei Nächte in Moskau, Irkutsk und Ulan Bator, drei Nächte in Beijing
  • Privatkonzert in Irkutsk
  • Flüge mit Lufthansa
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Moskau / Borodino ****
4 Moskau-Irkutsk / Schlafwagen -
2 Irkutsk / Victoria ***
1 Irkutsk - Ulan Bator / Schlafwagen -
2 Ulan Bator / Bayangol ***
1 Ulan Bator - Beijing / Schlafwagen -
3 Beijing / Jian Guo ****
Für viele ist es die Erfüllung eines Jugendtraums: Tausende Kilometer auf Schienensträngen quer durch Russland und Asien reisen. Anno 1891 begann in Wladiwostok ...
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1. Tag: Willkommen in Moskau!

Im Laufe des Tages Flug mit Lufthansa nach Moskau. Zur Einstimmung bummeln wir über den Arbat und kosten bei unserem Willkommensessen typisch russische Gerichte. Wer mag, genießt danach noch bei einem kurzen Spaziergang den Sonnenuntergang an der Moskwa. Zwei Übernachtungen in Moskau.

2. Tag: Kirche, Kunst und Konsum

Sie erwachen im Herzen Moskaus. Der Studiosus-Reiseleiter öffnet Ihnen die Augen für den Luxus auf zwei prachtvollen Straßen: dem Kutuzowski-Prospekt und der Twerskaja. Das GUM ist nicht nur eines der größten Kaufhäuser der Welt: Gemeinsam erkunden wir diesen Palast des Konsums, lassen die verspielte Architektur und die immer neuen Ausblicke von den Galeriebalkonen auf uns wirken. Und sehen vermögenden Russen beim Shoppen zu. Womit die wohl ihr Geld verdienen? Das GUM stellt zwar heute Lenins Mausoleum in den Schatten - aber nicht den Kreml. Wir werfen noch einen Blick auf die Basiliuskathedrale (Außenbesichtigung) am Ende des Roten Platzes, wo Napoleon einst seinen Pferdestall eingerichtet hatte. ExtraTour: Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Shopping ist nicht Ihre Welt? Technik interessiert Sie mehr? Dann verzichten Sie auf den Bummel durch das GUM und machen Sie einen Abstecher ins Polytechnische Museum, das russische Pendant zum Deutschen Museum. Es liegt direkt hinter dem Einkaufstempel.

3. Tag: Rund um den Kreml

Orlow-Diamant, Krönungsmützen aus Zobel, Fabergé-Eier und ein Thron aus 300 Diamanten - in der Rüstkammer des Kremls erkennen wir: Die Zaren haben einen ungeheuren Reichtum angesammelt. An der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale führte auch für Präsident Medwedjew kein Weg vorbei: Hier gab ihm die Kirche den Segen für sein Amt. Ob auch andere Politiker so gottesfürchtig sind? Das Schicksal von Menschen mit abweichender Meinung lässt auch andere Schlüsse zu. Nachmittags können Sie sich unter die Moskauer mischen: Immer etwas los ist am Manegenplatz! Oder Sie spazieren zum belebten Arbat. Andere Alternativen: Menschen erleben im Gorkipark oder die Tretjakow-Gemäldegalerie besuchen. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in der Stadt Abfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn. Vier Übernachtungen im Schlafwagen (Vierbettabteil).

4. Tag: Auf der Schiene

Machen Sie es sich in Ihrem Abteil bequem und lehnen Sie sich entspannt bei einem Glas Tee zurück. Vor den Fenstern ziehen die Berglandschaften des Urals und die Steppen des „schlafenden Landes“ Sibirien vorüber. Ihr Reiseleiter hat nun genügend Zeit, Ihnen etwas über die russische Geschichte und Geographie, aber auch über aktuelle Dinge zu erzählen. Die ersten Lektionen in russischer Sprache können Sie dann gleich bei den einheimischen Mitreisenden ausprobieren: Beim Gang durch die Waggons kommen Sie schnell mit Geschäfts- und Privatreisenden aus Russland, China und der Mongolei in Kontakt.

5. Tag:

Beschreibung siehe Tag 4.

6. Tag:

Beschreibung siehe Tag 4.

7. Tag: Mythos Irkutsk

Vormittags läuft unser Zug in Irkutsk ein. Nach einem Frühstück im Hotel führt Sie der Reiseleiter in die wechselvolle Geschichte der Stadt ein, die - so wie die Historie ganz Sibiriens - eng mit den Dekabristen verbunden ist. 1825 erhoben sich adelige Offiziere gegen die Selbstherrschaft des Zaren und die Leibeigenschaft. Im Haus der Dekabristen beschließen wir unseren Rundgang mit einem kleinen Privatkonzert. Danach haben wir Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Zwei Übernachtungen in Irkutsk.

8. Tag: Das „blaue Auge“

Von Listwjanka aus erforschen wir den weltweit größten Süßwassersee - den Baikalsee (UNESCO-Naturerbe) - auf einer kurzen Bootstour. Mit knapp 1700 m Tiefe ist er nicht nur der tiefste, sondern auch der wasserreichste See der Erde. Ob er immer noch der sauberste ist, wie vielfach behauptet? Wie steht es denn mit dem Umweltschutz in Sibirien? Im Museumsdorf Talzy bewundern wir hölzerne Architekturdenkmäler aus ganz Ostsibirien. 200 km. ExtraTour: Wenn Sie sich nach der Zugfahrt lieber die Beine vertreten wollen, lassen Sie die Bootsfahrt einfach aus, bleiben Sie in Listwjanka und wandern Sie hinauf zum Aussichtspunkt Tscherskowo-Felsen! Tolle Ausblicke auf den Baikalsee und das Angara-Tal sind der Lohn für den Aufstieg.

9. Tag: In die Mongolei

Mit der Baikalbahn geht es frühmorgens zur mongolischen Grenze (lange Wartezeit möglich). Als „transmongolische Eisenbahn“ fährt unser Zug weiter nach Ulan Bator, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Mongolei.

10. Tag: Großer Bahnhof

Am Morgen fährt unser Express in Ulan Bator ein. Nach etwas Zeit zur Erholung spazieren wir durch das Stadtzentrum: Rund um den Suchbaatar-Platz erheben sich die Bauten aus sozialistischer Zeit, doch vereinzelte Jurten lassen uns nie vergessen, wo wir sind. Wir besichtigen das ehemalige Tschojdshin-Lama-Kloster, das Gandan-Kloster und das Naturkundemuseum. Zwei Übernachtungen in Ulan Bator.

11. Tag: Urpferde und Dünen

Jahrhundertelang bevölkerten Urpferde die Mongolei - nachdem die Nomaden sie nahezu ausgerottet hatten, wurden sie in europäischen Naturparks gezüchtet und wieder in ihre eigentliche Heimat zurückgebracht. In einem Informationszentrum im Naturreservat von Hustain Nuruu beobachten wir die Pferde und erfahren im Gespräch mit den Rangern viel über den Naturschutz in der Mongolei. Dann fahren wir an den Dünen von Moltsogi Els entlang nach Ulan Bator zurück. 100 km.

12. Tag: Auf nach China!

„Nur noch“ 1700 Bahnkilometer liegen bei der Abfahrt am Morgen vor uns! Mit einem chinesischen Zug geht es weiter Richtung Beijing. In den Ausläufern der Wüste Gobi beobachten wir Nomaden, die mit ihren Herden vorbeiziehen.

13. Tag: Willkommen in Beijing

Nach abwechslungsreichen Einblicken ins chinesische Landleben geht das „Abenteuer Transsib“ am Nachmittag in Beijing zu Ende. Sie haben Zeit für eigene Erkundungen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bummel in der Innenstadt? In der Einkaufsmeile Wangfujing können Sie sich davon überzeugen, wie modern Chinas Hauptstadt ist. Der „erwachte Drache“ hat in vielerlei Hinsicht die Nase vorn. Drei Übernachtungen.

14. Tag: Auf der Mauer ...

An der Großen Mauer kommt einfach keiner vorbei. Über 8000 km lang erzählt sie Stein für Stein die Geschichte der Qing- und Ming-Dynastie. Damit diese nicht unendlich wird, suchen wir uns gleich das Sahnestück des Schutzwalls aus und besuchen anschließend die Ming-Gräber. Zurück in Beijing genießen wir die kulinarische Seite der chinesischen Lebensart beim Abendessen. 130 km.

15. Tag: Zu Gast im Palast

Der Platz des Himmlischen Friedens öffnet uns das Tor zur Verbotenen Stadt. Auf dem Bild über dem Himmelstor begrüßt uns hier „Evergreen“ Mao Zedong, als hätte er erst gestern die Republik ausgerufen. Und wie ist es heute? Sind schon alle finsteren Schatten der Vergangenheit verschwunden? Im Sommerpalast, dem Erholungsort der Qing-Kaiser, wandeln wir schließlich im Schatten der Bäume. Neben Wandelgang, Kunming-See und Tempeln ist hier besonders das Alltagsleben der Beijinger zu beobachten. Ultramodern zeigt sich die Stadt im Olympiaviertel mit dem Vogelnest, dem Olympiastadion, das die Architekten Herzog & de Meuron hier auftürmten. ExtraTour: Wollen Sie Beijing nach Ihrem Geschmack erleben, statt den Sommerpalast zu besuchen? Die chinesische Kunst bietet mit ihren jungen Avantgardisten ein besonders entstaubtes Kontrastprogramm, z.B. in der angesagten Galerie Beijing Fine Arts, nur zehn Gehminuten vom Hotel entfernt.

16. Tag: Ankunft in Europa

Im Laufe des Vormittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Nachmittags Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Berlin nach Moskau und zurück von Beijing
  • Neu: Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Kompensation
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau über Irkutsk und Ulan Bator nach Beijing in der 2. Klasse
  • Transfer/Stadtrundfahrten/Ausflüge in landesüblichen Reisebussen
  • 9 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • 6 Übernachtungen im Schlafwagen (Vierbettabteil)
  • Vollpension, am 1., 2. und 3. Tag Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in einem typischen Restaurant in Moskau am 1. Tag
  • Abendessen mit chinesischen Spezialitäten in Beijing am 14. Tag
  • Bootsfahrt auf dem Baikalsee
  • Privatkonzert in Irkutsk
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren (ca. 125 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 230 - Zuschlag Zug Moskau-Ulan Bator im 2-Bettabteil 1.Klasse (Strecke Ulan Bator-Beijing nur Vier- personenbelegung möglich)


Reiseinformation

Ein offenes Wort

Eine Fahrt mit der Transsib ist ein eindrucksvolles und außergewöhnliches Reiseerlebnis. Komfort und Service wie bei einer „Hotelreise“ dürfen Sie jedoch nicht erwarten. Je nach Zugart variieren die Abteile stark in Größe und Ausstattung. Sie verfügen immer über Unter- und Oberbetten mit Bettwäsche. Waschgelegenheiten und Toiletten befinden sich jeweils am Waggonende. Die einfachen, aber schmackhaften Mahlzeiten werden im Zugrestaurant eingenommen. An Grenzübergängen muss mit mehrstündigen Wartezeiten gerechnet werden. In dieser Zeit sind die sanitären Einrichtungen nicht zugänglich, und auch die Klimaanlage funktioniert dann meist nicht. Aufgrund von kurzfristigen Zugwechseln kann es auch vorkommen, dass die von uns reservierten Abteile nicht zur Verfügung stehen und wir andere Abteile als die vorgesehenen erhalten. Da die Bahntickets für die Strecke Ulan Bator - Beijing von der zentralen mongolischen Bahnverwaltung vergeben werden, können wir auf dieser Strecke den ausgeschriebenen Reiseverlauf nicht garantieren. Hier kann es zu kurzfristigen Programmumstellungen kommen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für die Mongolei beantragt Studiosus. Die Visa für Russland und China besorgt Studiosus nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 9 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Russland

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de/cln_006/nn_975940/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/30__06,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/30_06) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME / RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht auszuschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, von dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 28. Oktober 2011

Mongolei

Unverändert gültig seit: 14.2.2012 Impfschutz Für die Einreise besteht derzeit keine Impfpflicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de/ Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, FSME, Typhus und Tollwut empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV/AIDS Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung ist bisher gering (Prävalenz < 0,1%). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Tuberkulose Tuberkulose stellt in der Mongolei noch ein Gesundheitsproblem dar. Es werden ca. 177 Neuerkrankungen und Rückfälle pro 100 000 Einwohner und Jahr erfasst, Schätzungen liegen noch höher. Resistenz des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente ist nicht so selten. Weitere Infektionskrankheiten Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) Diese durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragene Entero- bzw. Coxsackievirusinfektion führt immer wieder zu Ausbrüchen (2008 über 2.600 Erkrankungen, 2010 bisher ähnliche Erkrankungszahlen), ein Großteil davon in Ulan Bator. Das Krankheitsbild verläuft mit Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen. Komplikationen an Herz, Lunge und ZNS können tödlich enden. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene!) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen. Frühsommermeningoenzephalits (FSME)+ RSSE (Russian Spring Summer Encephalitis) Diese von Zecken übertragene Virus-Gehirnentzündung kommt möglicherweise im Norden an der Grenze zu Sibirien um Ulan Bator vor. Genauere Daten sind nicht verfügbar. Vorbeugung vor Zeckenstichen bei Aufenthalten in der Natur und FSME- Impfung sind wirksame Maßnahmen. Bruzellose In den letzten Jahren wurden pro Jahr bis über 600 Bruzellosekrankungen erfasst. Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung kann durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Tierprodukten übertragen werden. Vom Genuss von rohen Milchprodukten ist unbedingt abzuraten. Milzbrand (Anthrax) Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion (bekannt als Haut- oder dem lebensbedrohenden Lungenmilzbrand), die überwiegend durch kranke Rinder verursacht werden. Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Tieren, oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte). Pest Die Mongolei gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Pest endemisch ist. In den vergangenen Jahren wurden nur vereinzelt Erkrankungen gemeldet. Eine Gefahr der Übertragung besteht nur bei direktem Kontakt mit infizierten Nagern (vor allem Murmeltieren), mit unverarbeiteten Produkten, die aus ihnen hergestellt wurden, oder durch Stiche infizierter Flöhe. Für den normal Reisenden besteht praktisch kein Infektionsrisiko. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen auch großen Städten fehlen europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne mongolische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Medikamente/ Dauermedikation Nicht alle westliche Medikamente - insbesondere Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen - sind in der Mongolei erhältlich. Die Einfuhrbestimmungen von Medikamenten unterliegen den Bestimmungen des jeweiligen Einreiselandes, welche sich jederzeit ändern können. Das Auswärtige Amt kann hierüber keine verbindliche Auskünfte erteilen. Bitte erkundigen Sie sich daher vor Einreise über die jeweils aktuellen Vorschriften bei der Botschaft der Mongolei in Deutschland. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung - ebenso wie die Mitnahme einer individuell angepassten Reiseapotheke - sind dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Mongolei durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

China

Unverändert gültig seit: 23.3.2012 Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. aus Afrika oder Südamerika) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht - Details siehe Website www.who.int Dies gilt nicht für Taiwan, Hongkong und Macao. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu prüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de) Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Säuglinge ist die Rotavirusimpfung zu empfehlen. Als Reiseimpfung werden Hepatitis A und Thyphus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen. Dengue-Fieber: Dengue wird in südlichen Küstenregionen u. Landesteilen (Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Hainan und den tiefer gelegenen Gebieten von Yunnan. Ein mittleres Risiko, ausschließlich Malaria tertiana, besteht südlich des Yangtze herdförmig in den Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan (hier auch der nördliche Teil der Provinz). Ein geringes Risiko, auch hier nur Malaria tertiana, besteht herdförmig in östlichen Landesteilen südlich des Huang He. Ein sehr geringes Risiko besteht auch im Norden von Hongkong außerhalb der Stadt. Kein Risiko besteht beim Aufenthalt in den großen Städten, auf Taiwan sowie in Höhenlagen über 1.500 m. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: -körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), -ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Gegenwärtig ist das Vorkommen in der Bevölkerung noch gering (Prävalenz unter 0,1%), betroffen sind in erster Linie die bekannten Risikogruppen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Cholera kommt sporadisch vor. Als die häufigste Ursache von Durchfall bei Säuglingen und Kleinkindern werden Rotavirusinfektionen angesehen, denen durch Impfung vorgebeugt werden kann. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen -wo möglich- Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen; Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch besonders nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch währender warmen Jahreszeit (April - Oktober) bzw. Regenzeit in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der Provinzen Xinjiang, Qinghai und Tibet) auf. In den letzten 10 Jahren ging die Zahl der erfassten Erkrankungen von ca. 9000 auf 4000 pro Jahr zurück. Die höchsten Raten wiesen die Provinzen Shaanxi, Chongqing, Sichuan, Guizhou u. Yunnan auf. Einzelerkrankungen unter Ausländern in Peking, Shanghai, Hongkong und Kanton sind nachgewiesen. Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen. Tollwut Tollwut kommt im ganzen Land vor mit bis zu 3400 Erkrankungen beim Menschen pro Jahr in den letzten Jahren, davon knapp 2/3 der Fälle in Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan u. Hunan. Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen. Die Krankheit ist hoch ansteckend. Betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren, in der Regel Enterovirus 71 oder Coxsackie A16. Die Übertragung erfolgt oral oder aerogen (Tröpfcheninfektion). Das Krankheitsbild verläuft mit Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen. In der Regel ist der Krankheitsverlauf harmlos, nach ca. 1 Woche kommt es zur folgenlosen Ausheilung. Komplikationen an Herz, Lunge und ZNS können aber tödlich enden. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene!) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (S. Japonicum) besteht beim Baden in Süßwassergewässern vor allem in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Vogelgrippe Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist im Land endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ (Website: www.bmelv.de). SARS Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Erkrankungen sind in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten. Weitere Erkrankungen: Höhenkrankheit: Bei Reisen in den Himalaya und benachbarte Hochgebirge und Hochebenen in Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die allerdings meist erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Warnsymptome sind: Schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Wirksame Therapie ist Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig auch Touristen, evtl. auch bei Flugreisen nach Lhasa, also nicht nur Bergsteiger. Das Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig, Beratung durch einen bergerfahrenen Arzt erforderlich. Medizinische Versorgung und weitere Hinweise Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen negativen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden einer Röntgenaufnahme der Lungen, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphilis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in Englisch oder Chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen, auch großen Städten, fehlen Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Wertsachen/Schmuck

Wir empfehlen Ihnen, keinen Schmuck und so wenig Wertsachen wie möglich mitzunehmen. Zum einen, da jedes Schmuckstück einzeln bei der Einreise deklariert werden muss, zum anderen wegen der Diebstahlgefahr im Zug und bei den Ausflügen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Russland zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Vor dem Hintergrund mehrerer seit Jahren ungelöster Regionalkonflikte in der Nordkaukasusregion sind vor allem in den Metropolen Russlands Terroranschläge extremistischer Gruppen nicht auszuschließen. Dies gilt in besonderem Maße für Moskau, das in der Vergangenheit mehrmals und letztmalig Ende Januar 2011 Ziel terroristischer Aktionen gewesen ist, als ein Selbstmordattentäter auf dem internationalen Flughafen Domodedowo einen Anschlag mit zahlreichen Toten und Verletzten verübte. Zuletzt richteten sich diese Anschläge vor allem gegen öffentliche Einrichtungen, insbesondere gegen Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs (Metrostationen, Flughäfen). Da weitere Anschläge nicht auszuschließen sind, bleiben die Sicherheitsvorkehrungen der russischen Behörden auf hohem Niveau. Wegen der erhöhten Terrorgefährdung verzichten wir in unseren Reiseprogrammen grundsätzlich auf Fahrten mit der Moskauer U-Bahn, Reisen in den Nordkaukasus bieten wir nicht an. Die rasanten sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahre haben in vielen Ländern Osteuropas, so auch in den baltischen Staaten und in Russland, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt: Bitte seien Sie vor allem in den Großstädten vor Straßendieben und Überfällen auf der Hut und befolgen Sie die aktuellen Sicherheitstipps, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt! Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren russischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 8. Dezember 2011

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation einschließlich Tschetschenien und Russischer Kaukasus Unverändert gültig seit: 8. Dezember 2011 Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus / Kriminalität Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Ein Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo forderte am 24. Januar 2011 Dutzende Menschenleben, über 100 wurden verletzt. Am 29. März 2010 ereigneten sich in der Moskauer Metro zwei Sprengstoffexplosionen, dabei wurden Dutzende Menschen getötet. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
24.06.2012 - 09.07.2012 3.895 € ausverkauft
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Innsbruck Auf Anfrage
Klagenfurt Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
Linz Auf Anfrage
Luxemburg Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Nürnberg Auf Anfrage
Stuttgart Auf Anfrage
Salzburg Auf Anfrage
Wien Auf Anfrage
Zürich Auf Anfrage

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 20