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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25330
ab 4.790 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Mittelamerika

Costa Rica, Nicaragua, Panama

  • 16-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Komfort-/Luxus-Hotels
  • Die ganze Vielfalt Zentralamerikas zwischen Karibik und Pazifik erleben
  • Mit Fahrt auf dem Panamakanal
  • Naturparadiese, Kolonialschätze und Wunder der Technik
  • Meist Mehrfachübernachtungen in komfortablen Hotels
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Mittelamerika: Costa Rica, Nicaragua, Panama mit Fahrt auf dem Panamakanal
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 San Jose / Crowne Plaza ****
2 Orosi-Tal / Rio Perlas ***(**)
2 La Fortuna / Arenal Springs ****
1 Rincon d.l.Vieja / Borinquen Resort ****
2 Granada / La Gran Francia ****
2 Leon / El Convento ***(*)
1 Managua / InterContinental ****(*)
3 Gamboa / Gamboa Rainforest ****(*)
Üppige Vielfalt im Mittelpunkt des amerikanischen Doppelkontinents: In Costa Rica lernen wir den Dschungel kennen, die Macht der Vulkane und eine Fülle ...
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1. Tag: Flug nach San José

Flug mit Iberia über Madrid nach Costa Rica, wo Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt (ab Madrid nonstop, ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag und kurze Fahrt ins zentral gelegene Hotel. Wer mag, kann am Abend schon losziehen und die Umgebung erkunden.

2. Tag: In der Hauptstadt

Vormittags streifen wir durch San José. Im Goldmuseum stehen wir mitten im „Eldorado“ der Kolonialmächte. Dann schlendern wir am Nationaltheater vorbei und besuchen den Bauernmarkt in Zapote mit Ständen voll von Obst, Fisch, Fleisch und Gewürzen. Einen ersten Eindruck von der Natur Costa Ricas erhalten wir im Orosi-Tal: sattgrüne Hänge und ein sprudelnder Fluss. In den Ruinen von Ujarras stehen wir in der ältesten Kirche des Landes von 1693. 40 km. Zwei Übernachtungen im Orosi-Tal.

3. Tag: Verlassene Stadt, belebte Hazienda

Im Nationalpark Guayabo, an den Hängen des aktiven Vulkans Turrialba, birgt der Regenwald archäologische Schätze. Eidechsen huschen über frisch freigelegte präkolumbianische Pflasterstraßen - wir befinden uns in Costa Ricas bedeutendster Ausgrabungsstätte. Mehr als 10000 Menschen lebten hier, in einer Stadt, die verlassen wurde, kurz bevor die Spanier eintrafen - warum eigentlich? In der Anlage fand man Wasserkanäle, Gräber und Felsbilder, die heute unsere Fantasie anregen: Welche Menschen lebten hier? Und wie? Gemeinsam suchen wir nach Antworten. Mittags verwöhnt uns die Hazienda Tayutic mit landestypischen Spezialitäten. Hier erfahren wir mehr über den Anbau von Kaffee, Macadamianüssen und Zuckerrohr. Und probieren dürfen Sie auch - ist doch klar! 100 km. ExtraTour: Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Wenn Sie nachmittags lieber einen der schönsten und informativsten botanischen Gärten Amerikas besuchen möchten, dann lassen Sie die Hazienda aus! Ein Taxi bringt Sie zum Jardín Botánico Lankester. Danach könnten Sie noch im Thermalpool des Hotels relaxen.

4. Tag: Vulkane und eine süße Verführung

Costa Rica - die reiche Küste - ist auch reich an Vulkanen: Wir nehmen uns gleich den höchsten vor. Im Nationalpark Irazú spazieren wir die letzten Meter bis zum Kraterrand auf 3432 m. Tiefgrün leuchtet der Kratersee unter uns - und wir lauschen tief hinab in den belebten Urwald. Durch den Braulio-Carrillo-Nationalpark fahren wir zum Bioreservat Tirimbina. Im dichten Dschungel entdecken wir exotisch-bunte Vögel - ganz ohne Fernglas. Wir lassen uns zeigen, wie Kakao angebaut wird, und stillen dabei nicht nur unsere Neugier, sondern auch den Schokoladenhunger. Bis 2010 war der Vulkan Arenal einer der aktivsten der Welt, aktuell schläft er - und wir tun es ihm nach, in unserem Hotel in der Nähe des Arenalsees. 280 km. Zwei Übernachtungen in La Fortuna.

5. Tag: Bootsausflug auf dem Cano Negro

Der Vulkan Arenal begleitet uns mit ständigem Grollen und Zischen auf unserer Wanderung zu den erkalteten Lavaströmen an seinem Fuße (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m). Auf dem fruchtbaren Boden gedeihen üppige Wälder, Orchideen und eine Fülle anderer tropischer Pflanzen. Ein vielstimmiger Vogelchor untermalt unseren Spaziergang. Mit inzwischen geübtem Blick für die Wunder des Regenwaldes fahren wir nachmittags mit dem Boot auf dem Cano Negro. Brüllaffen, Krokodile, Aras & Co. lassen sich von unserem schwimmenden Logenplatz aus erspähen. Wer mag, kann den Tag dann ganz relaxed im Thermalbad ausklingen lassen (Eintritt). Busstrecke 220 km. ExtraTour: Wenn Sie der Vulkan mehr reizt als die Bootsfahrt auf dem Cano Negro, dann unternehmen Sie doch eine weitere Wanderung und folgen Sie ab der Arenal Observatory Lodge dem Old Lava Trail (ca. 4 Std., mittel bis anspruchsvoll, 200 m 200 m). Wenn der Vulkan es zulässt, können Sie bis zu einem älteren, erkalteten Lavafluss wandern.

6. Tag: Nationalpark Rincón de la Vieja

Unser nächster Vulkan, der Rincón de la Vieja, brach zuletzt 1992 aus und spuckte einen Teil seines Kratersees als Schlammlawine ins Tal. In der Liliputversion beobachten wir das Ereignis im Nationalpark an blubbernden Schlammvulkanen und zischenden Fumarolen. Aus der ganzen ungezügelten Energie des Vulkans muss sich doch etwas machen lassen? Um die 120 Megawatt brächte die Nutzung der Geothermie, errechneten Wissenschaftler. 150 km. Nachmittags freie Zeit zur Entspannung, vielleicht im warmen Pool des Hotels? Auf dem Gelände finden Sie auch interessante indianische Felszeichnungen. Was die wohl bedeuten? Fragen Sie die Einheimischen!

7. Tag: Auf nach Nicaragua!

Auf dem Weg zur nicaraguanischen Grenze lassen wir uns den Santa-Rosa-Nationalpark nicht entgehen. In dem trocken-tropischen Klima gedeihen sogar Bäume, die im Winter ihr Laub abwerfen. Ungewohnter Anblick: Daneben stehen Kakteen. Zwei Namen sind auf alle Ewigkeit mit der Hazienda La Casona im Park verbunden: William Walker - der Abenteurer aus den Südstaaten, der ganz Mittelamerika unterwerfen wollte. Und Juan Santamaria, der tapfere Nationalheld, der sein Leben opferte, damit Walker die entscheidende Schlacht in La Casona verlor. Heute gibt es in Costa Rica seit Jahrzehnten keine Armee mehr. Sogar Nicaragua lebt in Frieden, wenn auch nicht in Wohlstand – Präsident Daniel Ortega hat noch schwere Aufgaben vor sich. An der Grenze vertreiben wir uns im Bus die Zeit mit Groovynol, Nicaraguas fantasievoller Experimentalband, bis alle Formalitäten erledigt sind. Weiter geht es am Nicaraguasee entlang ins schöne Granada. 220 km. Zwei Übernachtungen in Granada in kolonialem Ambiente.

8. Tag: Granada

Auf unserem Rundgang durch die Altstadt von Granada besuchen wir die Kathedrale und das Haus des Löwen, das Dietmar Schönherr restaurieren ließ. Es ist zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt geworden. Was hier so los ist? Fragen Sie die Leute von Radio Volcán, die im Haus ihre Redaktionsräume haben! Im archäologischen Museum begegnen uns präkolumbianische Statuen. Dann bringt uns eine Kutsche gemütlich zu Granadas Hafen am Ufer des Nicaraguasees, wo wir mit dem Boot zu den Isletas ablegen. Ein Ausbruch des Vulkans Mombacho schuf hier 356 kleine Inselchen im See. Keine Angst, das ist lange her! Am Nachmittag besuchen wir ein ganz besonderes Projekt: die Töpferschule Valentin Lopez. Hier unterhalten wir uns mit den engagierten Leuten über ihre Pläne, ihre Hoffnungen und die Bildungschancen junger Menschen in Nicaragua. Der Tag endet aussichtsreich an der Laguna de Apoyo: ein großer, von Erdwärme beheizter, klarer See in einer uralten Caldera. 50 km.

9. Tag: Im Masaya-Nationalpark

Heute können Sie sich etwas Lektüre für die Fahrt einpacken. Tipp: „Die bewohnte Frau“ von Gioconda Belli - Geschichten starker Frauen unter der Diktatur. Aber zuerst besuchen wir einen berühmten Zigarrendreher. Was für eine Arbeit, und nach wenigen, genussreichen Minuten löst sich das Werk in Rauch auf! In Masaya angekommen, schwärmen wir über den Kunstmarkt aus, stöbern und feilschen nach Herzenslust. Urgewaltige Eindrücke bekommen wir am Kraterrand des Vulkans Masaya. Der letzte Ausbruch fand 1772 statt, aber sein unaufhörliches Qualmen spricht eine deutliche Sprache ... Zum Park gehört ein Museum, das uns verschiedene Interpretationen des Naturschauspiels vorstellt: indianische, koloniale und naturwissenschaftliche. Nachmittags erreichen wir León. 150 km. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von León.

10. Tag: León und Pazifikstrand

Die Kathedrale von León (seit 2011 UNESCO-Kulturerbe) ist das größte koloniale Bauwerk Mittelamerikas. Das ist uns natürlich einen Besuch wert - ebenso wie das Museum, das die Stadt für Nicaraguas Nationaldichter Rubén Dario einrichtete. Zu einer runden Sache macht den Vormittag schließlich die Sammlung lateinamerikanischer Kunst, die die Familie Ortíz Gurdian ausstellt. Der Rest des Tages gehört ganz dem Naturgenuss. Am Pazifischen Ozean gleiten wir im Boot durch das Mangrovenschutzgebiet. Eine Arche seltener Vogelarten vor einem traumhaft schönen Sonnenuntergang! Wir schwärmen noch ein bisschen beim Abendessen in einem guten Strandrestaurant. 40 km.

11. Tag: In die Hauptstadt Managua

Unser letzter Tag in Nicaragua führt uns in die Hauptstadt. Auf der Fahrt nach Managua stoppen wir bei den Ruinen von León Viejo (UNESCO-Kulturerbe). Hier erfahren wir am Original, wie die spanischen Eroberer siedelten, als sie zum ersten Mal ihren Fuß nach Mittelamerika setzten. Bei der Stadtrundfahrt durch Managua fesseln uns die 6000 Jahre alten, hervorragend erhaltenen Fußabdrücke von Acahualinca. Sehen Sie genau hin: Hat nicht einer davon sechs Zehen? Geschichte wird lebendig in der alten und der neuen Kathedrale und im Hauptquartier des Diktators Somoza, der mit der Gewalt seiner Nationalgarde das Land ausbeutete. Zeit für Diskussionen über Nicaraguas jüngste Geschichte – was hat sich unter den Sandinisten und Staatschef Daniel Ortega verändert? Bei unserem Abschiedsessen in den Bergen über der Stadt genießen wir dreifach: feine Speisen, Managua bei Nacht und farbenfrohe Tänze einer Folkloregruppe. 110 km.

12. Tag: Auf nach Panama!

Wir fliegen nach Panama und stellen gleich mal unsere Uhren eine Stunde vor. Panama-Stadt wirkt deutlich moderner als Managua oder San José. Neben kolonialen Stadtpalästen in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) ragen Bankentürme und Bürohäuser in den Himmel. Neue Einkaufszentren prägen das Stadtbild ebenso wie die alten Festungsmauern. Wir lassen beim Mittagessen die Eindrücke auf uns wirken. Dabei blicken wir auf das Wunderwerk hinunter, das den ganzen Wohlstand ermöglicht hat: den Panamakanal. Vor uns liegen die Miraflores-Schleusen. Hinter der Stadt beginnt der Regenwald - unser Hotel steht mittendrin. 50 km. Nachmittags machen Sie, worauf Sie Lust haben! Drei Übernachtungen in einem Resort-Hotel am Rio Chagres.

13. Tag: Bei den Emberás

Wir fahren mit dem Boot flussaufwärts zu den Emberás, einer indigenen Volksgruppe. Nur eine Stunde vom Bankenstandort Panama entfernt versuchen die Emberás recht erfolgreich, von der Zivilisation nur das ins Dorf zu lassen, was ihnen wirklich behagt: Streichhölzer zum Beispiel und interessierte Besucher wie uns. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihre autonome Provinz. Fragen Sie den Dorfältesten, wie das Leben in der Natur, ohne Autos und ohne Diebe genau aussieht - der Reiseleiter ist Ihr Dolmetscher! Nachmittags können Sie die Spa-Angebote des Hotels nutzen oder einen vom Hotel angebotenen Ausflug zur Affeninsel mitmachen (ca. 30 €). Abends essen wir gemeinsam im kolonialen Ambiente des Restaurants Las Tinajas und können dabei verschiedene Trachten des Landes bewundern. Busstrecke 60 km.

14. Tag: An die Karibikküste

Wir durchqueren Panama bis zum Atlantik, wo wir uns den einst wichtigsten Hafen der Konquistadoren ansehen: Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Kulturerbe) beschützten die spanischen Schiffe vor Seeräubern. Nahe der Eingangsschleuse des Panamakanals steigen wir in den luxuriösen Zug der Panama Canal Railway Company und rattern gemütlich am Kanal entlang, auf einer Strecke, die so alt ist wie die Wasserstraße selbst, zurück nach Panama-Stadt (Fahrzeit ca. 1 Std.). So können wir in aller Ruhe über die Containerschiffe und Tanker staunen, die hier die erfolgreichste Abkürzung seit dem Suezkanal benutzen. Busstrecke 140 km. Bei einem Abschiedsdinner am Rio Chagres lassen wir die Etappen der Reise Revue passieren und freuen uns auf den letzten großen Höhepunkt. ExtraTour: Wenn Sie Vogelliebhaber sind, dann lassen Sie den Ausflug an die Karibik aus und buchen Sie eine geführte Wanderung ab dem Hotel zur Pipeline Road. Ein spezialisierter Guide nimmt Sie am frühen Morgen für drei Stunden mit in den Zauber des Regenwaldes (ca. 30 €). Danach könnten Sie im Spa relaxen oder auf einer weiteren Abenteuertour mit der Seilbahn durch die Baumkronen schweben.

15. Tag: Kanalfinale

Gestern mit dem Zug am Kanal entlang, heute mit dem Schiff auf dem Kanal: Beim Passieren gigantischer Schleusentore auf unserer halbtägigen Teildurchquerung duckt sich unser Boot im Schatten der Ozeanriesen. Wir befahren u.a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und erfahren so live die ganze wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Wie wird es mit dem Panamakanal weitergehen? Zukunftspläne gibt es genug. Nachmittags haben wir noch Zeit für einen Abschiedsspaziergang durch Panama-Stadt. Abends heben wir mit Iberia ab Richtung Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

16. Tag: Rückkehr aus Zentralamerika

Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug zu den Ausgangsflughäfen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach San José und zurück von Panama-Stadt
  • Zwischenflug (Economy) mit COPA Airlines von Managua nach Panama-Stadt
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen und Frühstück, am 3., 8., 9., 12. und 15. Tag Mittagessen statt Abendessen ), am 5. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Mittagessen auf einer Hazienda am 3. Tag und in typischen Restaurants am 8., 9. und 12. Tag
  • Abendessen in typischen Restaurants am 10., 11. und 13. Tag
  • Abschiedsessen am Rio Chagres am 14. Tag
  • Zugfahrt am Panamakanal
  • Fahrt auf dem Panamakanal (Teildurchquerung) mit Mittagessen und weitere Bootausflüge lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 130 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Costa Rica

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich der Anopheles-Mücken im ganzen Land im ganzen Jahr. San José und Gebiete >1800m gelten als malariafrei. Insgesamt sind die Fallzahlen seit 2005 deutlich rückläufig. Die durch pl. falciparum verursachten und potentiell tödlichen Fälle treten im Land nur vereinzelt auf. Eine medikamentöse Dauerprophylaxe wird gegenwärtig nicht empfohlen. Eine Abweichung von dieser Empfehlung kann im Einzelfall im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräch mit einem Reise- bzw. Tropenmediziner erörtert werden. Aktuell - Dengue Die bisherige Aktivität für 2010 hat im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen. Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.). Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Leishmaniose Leishmaniose kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s.u.). Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. HIV Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Persönlicher Mückenschutz Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel, sog. Repellents auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz schlafen. Medizinische Versorgung Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José unter www.san-jose.diplo.de Unverändert gültig seit: 9. März 2012

Nicaragua

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Malaria In ländlichen Gebieten Nicaraguas, besonders an der Atlantikküste und in Sumpfgebieten, gibt es ganzjährig ein niedriges bis mittleres Malariarisiko. Managua gilt als malariafrei. Weniger als 10 Prozent der registrierten Erkrankungen sind Malaria tropica (P. falciparum) Infektionen, den Rest macht die weniger gefährliche Form durch P. vivax aus. In Einzelfällen kann die Einnahme von Chlooquin (Resochin) sinnvoll sein, was vorher in jedem Fall mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden sollte. Unerlässlich bleibt die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.). Dengue Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.). Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Aktuell kommt es durch Überschwemmungen insbesondere in der Provinz Leon zu gehäuften Übertragungen. Seit September 2010 sind über 460 Fälle inkl. 16 mit Todesfolge bestätigt worden (Stand November 2010, vgl. www.nathnac.org). Bei zu erwartender Exposition kann nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise-/ Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Leishmaniose Leishmaniose kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s.u.). HIV Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Persönlicher Mückenschutz Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue, Chikungunya) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel, sog. Repellents auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz schlafen. Medizinische Versorgung In Managua gibt es staatliche und private Krankenhäuser, die zwar eine Erstversorgung durchführen können, insgesamt ist die Gesundheitsversorgung jedoch gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Unverändert gültig seit: 18. Januar 2012

Panama

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Einreise aus Deutschland wird diese nicht verlangt. Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Ganzjähriges Risiko, hauptsächlich Malaria tertiana, im Osten auch Malaria tropica (auch mit Chloroquinresistenzen). Ein mittleres Risiko besteht in den ländlichen Gebieten der Provinzen auf der Karibikseite und im Grenzgebiet zu Kolumbien, eine geringes Risiko in den tiefer gelegenen ländlichen Gebieten der übrigen Provinzen. Sehr geringes oder kein Risiko in der Kanalzone und in den Stadtgebieten. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder die Mitnahme einer Selbstbehandlungsdosis notwendig. Für die Malariaprophylaxe - und Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Resochin, Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Dosierung und die persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel tagsüber ( Dengue!), abends und nachts (Malaria) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Das Leitungswasser in Panama-Stadt ist als Trinkwasser zu verwenden. Einige Grundregeln bei unklaren Verhältnissen: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser außerhalb der Stadt. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Leishmaniasis, Chagas-Krankheit, Leptospirose Die durch Insekten übertragene Dengue-Virusinfektionen sind häufig. Aus diesen Gründen empfiehlt sich ein Schutz gegen Moskitostiche auch tagsüber s.o. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten. Unverändert gültig seit: 9. Februar 2012

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den während Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes für Costa Rica, Nicaragua und Panama. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Nicaragua, Costa Rica und Panama gelten zwar als stabile Reiseländer, dennoch sind in vielen Teilen Zentralamerikas kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in dieser faszinierenden Region so sicher wie möglich gestalten sollen. Wie Sie den beigefügten Sicherheitshinweisen zu Nicaragua und Panama entnehmen können, weist das Auswärtige Amt auf eine erhöhte Diebstahlgefahr vor allem in den Großstädten Managua und Panama Stadt hin. Alle weiteren Regionen in diesen beiden Staaten, in denen laut Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, besuchen wir auf unserer Studienreise durch Mittelamerika nicht. Dies gilt in besonderem Maße für die Darien-Region im Süden Panamas und das Zentrum der Stadt Colon an der panamesischen Karibikküste. Obwohl insgesamt die Kriminalitätsrate in Costa Rica deutlich niedriger als in den beiden Nachbarländern ist, kam es auch in der „Schweiz Mittelamerikas“ in jüngster Zeit zu einer Zunahme von kriminellen Übergriffen auf Touristen. Opfer dieser Übergriffe waren meist Individualtouristen, sie ereigneten sich hauptsächlich nach Einbruch der Dunkelheit und in Stadtbereichen von San José bzw. Puerto Limón, die Sie im Rahmen Ihrer Reise nicht besuchen. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit einem langjährig bewährten Partner durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Unverändert gültig seit: 3. April 2012

Sicherheitshinweis

Costa Rica Unverändert gültig seit: 3. April 2012 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Auch in Costa Rica werden Touristen, insbesondere in den Touristenzentren und auf den Touristenrouten, in jüngster Zeit vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch bewaffneten Überfällen, , bei denen es regelmäßig auch zur Anwendung von Gewalt kommt. Besondere Vorsicht wird insbesondere an der Brücke über den Rio Tárcoles, in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), in der Gegend von Limón (Cahuita, Puerto Viejo), zwischen Jacó und Quepos, den Stränden im Nordwesten, aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen empfohlen. Wertsachen sollten daher nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck in der Regel nicht zu erhalten ist; Gepäck daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportieren und nicht aus den Augen lassen. Die häufigste Art des Diebstahls ist die Entwendung der Tagesrucksäcke, die viele Touristen bei Busfahrten in der Gepäckablage verstauen. Pässe, Kreditkarten und alle anderen wichtigen Dokumente sollten daher unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit. Besonders verbreitet sind derzeit Einbruchdiebstähle - insbesondere bei Mietwagen - im ganzen Land und selbst auf belebten Parkplätzen. Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos - insbesondere Mietwagen - aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden. Eine bekannte Diebstahlmethode ist es beispielsweise, Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten“ platten Reifens anhalten müssen, Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck zu entwenden. Zudem häufen sich Fälle, in denen Autofahrer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Fahrzeugs gezwungen werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass Diebe zu jeder Tageszeit an Ampeln oder in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden. Trickdiebstähle (z.B. das Betäuben der Opfer durch mit Äther versetzten Parfumproben, die in Einkaufszentren und auf Parkplätzen angeboten werden) kommen ebenso wie Entführungen immer häufiger vor, wobei Touristen bei Entführungen in der Regel nicht die Zielgruppe sind. Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich die Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen. Seit Anfang 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Rufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an. Naturkatastrophen Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Es ist daher ratsam, sich in den internationalen wie auch lokalen Medien über die Wetterlage zu informieren. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste verursachen. Es ist daher besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden. Während der Regenzeit kommt es immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen vorübergehend unpassierbar machen können. Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter http://www.cne.go.cr über evtl. Katastrophengebiete. Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich).

Sicherheitshinweis

Nicaragua Unverändert gültig seit: 18. Januar 2012 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität In Taxis kommt es derzeit häufig zu Raubüberfällen, auch mit Schusswaffen. Es wird entschieden davon abgeraten, Taxis am Straßenrand heranzuwinken. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind solche Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Größte Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein (angeblich vertrauenswürdiges) Taxi oder anderes Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten unbedingt zumindest registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis gewählt werden. Vom internationalen Flughafen Managua aus sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden - diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen. Dem Taxifahrer sollte mitgeteilt werden, dass keine weiteren unbekannten Mitfahrer erwünscht sind. Auch der Preis sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, einem Dritten vor der Fahrt die Nummer des Taxis, Lizenz des Fahrers und Fahrtziel für den Fahrer sichtbar mitzuteilen. Das Risiko eines Überfalls lässt sich allerdings durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig vermeiden. Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden. In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des Mercado Orientals und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten nur mit Ortskundigen besucht werden. Die Gegend in Seenähe sollte gemieden werden. Auch in touristischen Zonen wie der alten Kathedrale und am Malecón, sowie in der Nähe der großen Einkaufszentren in Managua kommt, es immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen, ebenso in der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS in Managua im Stadtviertel Martha Quezada - unweit der Deutschen Botschaft. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort äußerste Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten. Außerhalb Managuas, insbesondere in gut erschlossenen Stadtzentren, ist die Sicherheitslage allgemein etwas besser. Dennoch kommt es auch hier zu Überfällen und Diebstählen. Generell wird geraten, einsame Straßen zu meiden. Jedoch sollte man sich auch in belebten Straßen nicht auf die Zivilcourage der Zuschauer verlassen. In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht immer in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Insbesondere gilt dies für die Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), hier insbesondere für die Städte Siuna, Bonanza und La Rosita. Hier kann es des Öfteren auch zu Straßenblockaden und Demonstrationen kommen. Reisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen. In jüngster Vergangenheit kam es besonders am Grenzübergang zu Costa Rica - aber auch an Busbahnhöfen und vereinzelt auch am Flughafen von Managua - zu Diebstählen. Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein. Ausländer sind ohnehin leicht erkennbar und gelten generell als wohlhabend. Auch beim Besuch von Corn Island und Little Corn Island ist wegen gestiegener Kriminalität der als Drogenumschlagplatz dienenden Inseln Vorsicht geboten. Der Reisepass ist jederzeit mitzuführen. Es ist ratsam, für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes eine Kopie des Passes sicher aufzubewahren, die neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel beinhalten sollte. Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Kriminellen erfahrungsgemäß sehr niedrig ist. Reisen über Land / Straßenverkehr Im Straßenverkehr ist wegen des oft schlechten Zustands der Fahrbahnen, der oft kaum fahrtüchtigen Fahrzeuge sowie der teilweise unberechenbaren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer, besonders umsichtiges und defensives Verhalten geboten. Generell sollten bei Überlandfahrten nur Geländefahrzeuge benutzt werden. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Es wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Bei Verwicklung in einen Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden. Naturkatastrophen Nicaragua ist erdbebengefährdet, insbesondere die Hauptstadt Managua. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde die Hauptstadt fast vollständig zerstört. Es wird deshalb geraten, sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut zu machen. Darüber hinaus liegt Nicaragua in der hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). Zudem ist in der Regenzeit von Mai bis November im ganzen Land mit starken Tropenstürmen und Überschwemmungen zu rechnen. Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt immer wieder Aktivität und stößt Gase und Asche aus. Betroffen sind, außer der Insel selbst, auch die westlich gegenüber der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur. Bei einem beabsichtigten Besuch der Insel und der Region Rivas sollte dies in Betracht gezogen werden.

Sicherheitshinweis

Panama Unverändert gültig seit: 9. Februar 2012 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld bei sich haben und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden: • in Panama-Stadt: Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre El Chorrillo, Curundu, Calidonia, Pacora • außerhalb: Colon (auch tagsüber). Auch in eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, kann es wie in jeder großen Stadt weltweit oder an bei Touristen beliebten Orten zu Diebstahlversuchen oder Überfällen kommen. Es ist daher stets Vorsicht zu wahren und auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ein gesundes Maß an Misstrauen beizubehalten. Es besteht das - außerhalb der genannten Stadtteile seltene - Risiko, zufälliges Opfer von Bandenauseinandersetzungen im Zusammenhang mit Rauschgifthandel zu werden. Seit August 2008 gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass - zumindest aber eine Kopie, aus der auch der Einreisestempel hervorgeht - mit sich zu führen. Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollten am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis angefordert werden. Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (Denguefieber, Cholera, Gelbfieber) gibt es weiterhin Einfälle von illegalen bewaffneten Gruppen aus Kolumbien. Polizeiliche Zugangssperren sollten respektiert werden. Naturkatastrophen Panama kann in der Wirbelsturm-Saison (Juni bis November) von Ausläufern der Stürme heimgesucht werden. Zu starken Überschwemmungen kam es in den Provinzen Chiriqui und Bocas del Toro (November 2008 ) sowie in den Provinzen Panama, Colon und Darien (Dezember 2010 ). In Panama kann es auf Grund der regionalen Plattentektonik zu Erdbeben kommen, die in den vergangenen Jahren harmlos verliefen.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
27.10.2012 - 11.11.2012 4.790 € 5.620 €
10.11.2012 - 25.11.2012 4.790 € 5.620 €
22.12.2012 - 06.01.2013 5.090 € 5.980 €
26.01.2013 - 10.02.2013 4.890 € 5.750 €
16.02.2013 - 03.03.2013 4.890 € 5.750 €
09.03.2013 - 24.03.2013 4.890 € 5.750 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Wien Auf Anfrage
Zürich Auf Anfrage