Iguazu-Wasserfälle Argentinien
Osterinsel
Great Barrier Reef
Rotes Zentrum
Ayers Rock
Machu Picchu
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25216
ab 9.990 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Weltreise

auf der südlichen Route

  • 28-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels
  • Kontrastreiche Weltreise auf drei Kontinenten
  • Südamerika mit Machu Picchu, Buenos Aires und den Iguazú-Wasserfällen
  • Mystische Osterinsel und die Südseeinseln Tahiti und Moorea
  • Australien mit dem Ayers Rock und Sydney
  • Sehr guter Hotelstandard, nur auf der Osterinsel einfacheres Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Singapur / Pan Pacific *****
2 Fremantle / Fremantle Esplanade ****
1 Ayers Rock / Desert Gardens ****
3 Sydney / Amora Jamison *****
1 Auckland / Langham *****
2 Tahiti / InterContinental *****
3 Osterinsel / Gomero ***
2 Santiago / Plaza S. Francisco ****(*)
2 Buenos Aires / Americas Towers ****
1 Iguazu / Bourbon Cataratas *****
2 Lima / Casa Andina Select ****
1 Valle Sagrado / Casa Andina P.C. ****
2 Cuzco / Novotel ****
Fast vier Wochen lang tauchen wir in die Geheimnisse der südlichen Welthalbkugel ein. Zu Beginn begrüßt uns die Zukunft im topmodernen Tigerstaat Singapur. ...
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1. Tag: Abflug

Anreise nach Frankfurt. Am Flughafen begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter. Am späten Abend fliegen wir mit Qantas nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

2. Tag: Ankunft in Singapur

Am späten Nachmittag landen wir in Singapur. Von der modernen Entwicklung der Wirtschaftsmetropole zeugen Wolkenkratzer und eine Vielzahl multinationaler Konzerne. Wer mag, erobert die Restaurantmeile am Singapore River. Wie wäre es mit chinesischem Dim Sum oder malaysischem Satay? Oder probieren Sie einen Singapore Sling in der Bar des Hotels Raffles, in dem schon Prominente von Charlie Chaplin bis Kaiser Wilhelm II. genächtigt haben! Zwei Übernachtungen in einem komfortablen, zentral gelegenen Hotel.

3. Tag: Singapur - moderne Multikulti-Metropole

Ein Feuerwerk der Düfte und Farben empfängt uns am Vormittag im botanischen Garten. Moderne Architektur bestaunen wir dann im futuristischen Marina Bay Sands, einem der herausragendsten Bauprojekte der Welt. Von seinem riesigen tropischen Dachgarten schauen wir aus luftiger Höhe auf die Megastadt. Kontrast: Im arabischen Viertel sehen wir Wasserpfeife rauchende Männer, in Little India Frauen in bunten Saristoffen. Anschließend bleibt noch Zeit für den Hotelpool. Am Abend schlemmen wir im Tandoor-Restaurant am Boat Quay mit Blick auf die Lichter der Metropole. Singapur gilt als Mekka der kulinarischen Vielfalt, und wir lassen uns heute mit indischen Spezialitäten verwöhnen.

4. Tag: Flug nach Australien

Erkunden Sie Singapur heute individuell! Blick vom höchsten Riesenrad der Welt, dem Singapore Flyer, auf die Skyline, eine Bootsfahrt auf dem Singapore River oder mit der U-Bahn ins Shoppingmekka der Orchard Road? Oder zieht es Sie eher in den Zoo oder in den Jurong Vogelpark? Oder relaxen? Das Hotelzimmer ist bis zum Flughafentransfer gebucht. Abends Flug mit Qantas nach Perth (Flugdauer ca. 5 Std.). Ankunft kurz nach Mitternacht und Fahrt in die schöne Hafenvorstadt Fremantle an der Mündung des Swan River. 30 km. Zwei Übernachtungen in Fremantle.

5. Tag: Mit dem Boot nach Perth

Ein Vormittag nach Lust und Laune: Ausschlafen, Stöbern in den Fremantle Markets oder ein Cappuccino in einem der hübschen Straßencafés? Mittags fahren wir auf dem Swan River nach Perth, spazieren durch Downtown und blicken vom Kings Park auf die Millionenstadt. Auf dem Rückweg berichtet Ihr Reiseleiter über aktuelle Themen. Australien ist heute weltweit einer der wichtigsten Rohstofflieferanten, um den Energiehunger der asiatischen Industrienationen zu stillen. Aber welche Folgen hat der starke Kurs des australischen Dollars auf die Exportwirtschaft? Busstrecke 40 km. Sollten Sie von dem Ausflug einen trockenen Hals bekommen haben, können Sie sich abends in der Brauereikneipe Little Creatures in Fremantle mit den Aussies beim After-Work-Beer zuprosten. ExtraTour: Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Heute lieber Insel statt Perth? Fahren Sie doch mit der Fähre von Fremantle nach Rottnest Island! Das autofreie Inselparadies lädt ein zum Schnorcheln, Radeln und Quokkas-Gucken - die putzigen Kurzschwanzkängurus fühlen sich auf dem Eiland sichtlich wohl.

6. Tag: Flug ins Outback

Vormittags fliegen wir mit Qantas in das Rote Zentrum Australiens, in den Uluru-Nationalpark. Wie riesige Kieselsteine wirken die orangeroten Felsdome der Kata Tjuta (Olgas) - spektakuläre Kulisse für unsere Wanderung (1 Std., leicht, 50 m 50 m). Der Abend gehört dem Ayers Rock: Der heilige Berg der Aborigines leuchtet im Sonnenuntergang von Minute zu Minute in anderen Rottönen.

7. Tag: Vom Ayers Rock nach Sydney

Wann ist der Ayers Rock erhabener, bei Sonnenuntergang oder bei Sonnenaufgang? Wer mag, steht früh auf und spürt die morgendliche Frische des Outbacks auf der Haut. Dann entdecken wir vormittags gemeinsam bei einem Spaziergang Felsmalereien, die von den Mythen und Traumpfaden der Aborigines erzählen. Ihr Reiseleiter berichtet auch von der „gestohlenen Generation“, die im Kinoepos „Australia“ thematisiert wird. 2008 entschuldigte sich die Regierung für vergangene Missetaten - reicht das für eine harmonische Zukunft? Wie sind die Parallelen zu den Maori in Neuseeland? Mittags fliegen wir mit Qantas nach Sydney. Pulsierend, frech, multikulturell - Sydney ist eine echte Weltstadt! Über den Dächern der Stadt dinieren wir gemeinsam im Drehrestaurant Summit. Drei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel.

8. Tag: Weltstadt mit Pep

Sydney ist eine der schönsten Städte der Welt. Zu Beginn des Tages spähen wir bei einer Führung hinter die Kulissen der Oper (UNESCO-Kulturerbe). Auf der Stadtrundfahrt machen wir das beliebte Aussie-Quiz: Wer kennt die meisten Kulturexporte von Down Under? Von A wie AC/DC bis Z wie Zinkcreme gegen Sonnenbrand. In Manly treffen wir einen Life-Saver in seinem „Büro“ am Strand. Australiens Rettungsschwimmer zählen zu den besten und machen immer eine gute Figur. Beim Barbecue sprechen wir über wilde Wellen, hungrige Haie und das Ozonloch. Im Aquarium von Darling Harbour spazieren wir dann durch Glastunnel und blicken riesigen Rochen und Haien in die Augen. ExtraTour: Möchten Sie auf das Aquarium verzichten und nach dem Barbecue bei den Rettungsschwimmern für den Nachmittag in Manly bleiben? Trendige Fußgängerzone, schöner Strand: Schalten Sie ab und genießen Sie die relaxte Atmosphäre! Wer mag, kann sich hier später ein Abendessen im Restaurant Le Kiosk gönnen. Ein lokaler Geheimtipp! Zurück zum Hotel kommen Sie - ganz im Sydney-Style - mit der Fähre zum Circular Quay.

9. Tag: Der Naturhafen von Sydney

Ein Schuss Alte-Welt-Charme und viele Bars und Cafés - das Altstadtviertel The Rocks erkunden wir heute Vormittag zu Fuß. Seeluft würzt Kaffee und Muffins bei der Hafenrundfahrt mit spektakulären Perspektiven. Denn wenn hinter den Segeln der Yachten die Oper „vorbeisegelt“, dann bleibt manchem der Mund offen stehen. Der Nachmittag bleibt frei. Fahren Sie mit der Fähre nach Taronga in den Zoo und mischen Sie sich unter die Familien, Kinder, Koalas und Kängurus! Oder suchen Sie in den Boutiquen von Paddington nach schicken Klamotten! Abends Appetit auf Fisch? Dann mit dem Taxi in die Watsons Bay zu Doyles Restaurant, einer Ikone der Gastroszene!

10. Tag: Nach Neuseeland!

Flug mit Qantas nach Auckland (Flugdauer ca. 3,5 Std.), der größten und multikulturellsten Stadt Neuseelands und lange Zeit Heimatstadt des America's Cup, an dem die besten Segler der Welt teilnehmen. Beim Abendessen im Harbourside Restaurant probieren wir leckere Fisch- und Fleischgerichten aus Down Under. Tipp zum krönenden Abschluss des Tages: Genießen Sie in der Sky Lounge des 328 m hohen Sky Tower einen kühlen Cocktail!

11. Tag: Über die Datumsgrenze nach Tahiti

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Milchkaffee am Yachthafen von Auckland? Oder leisten Sie den „Kiwis“ beim Picknicken in einem der herrlichen Parks Gesellschaft! Mittags Flug mit Air Tahiti Nui nach Tahiti (Flugdauer ca. 5 Std.). Da wir die Datumsgrenze in Richtung Osten überfliegen, gewinnen wir einen Tag, landen am Samstagabend auf Tahiti und werden mit einem Blumenkranz aus duftenden Tiare-Blüten begrüßt. Tahiti ist Überseeterritorium Frankreichs und damit auch der EU angegliedert. Entdecker wie James Cook, „Schatzinsel“-Autor Robert Louis Stevenson oder der hier gedrehte Film „Meuterei auf der Bounty“ verbreiteten Tahitis Mythos vom Südseeparadies. Finden Sie selbst heraus, was es damit auf sich hat! Zwei Übernachtungen auf Tahiti in einem luxuriösen Badehotel.

12. Tag: Südseeperle Moorea

Vormittags Fährfahrt (ca. 45 Min.) von Tahiti zur Schwesterinsel Moorea. Zerklüftete Vulkanhänge, üppigstes Tropengrün, bezaubernde Blütenpracht, duftende Papaya- und Ananasfelder, fröhliche Menschen und heilige Stätten - das erwartet uns bei der Inselrundfahrt. Bei der anschließenden Bootsfahrt durch die Lagune von Moorea erkunden wir die Unterwasserwelt mit bunten Fischen und Korallen beim Schnorcheln, picknicken auf einer abgelegenen, kleinen Motu-Insel und entspannen unter Kokospalmen - fast wie Robinson im Paradies. Nachmittags geht es mit der Fähre zurück nach Tahiti. ExtraTour: Heute keine Lust auf Insel-Hopping? Möchten Sie auf Tahiti bleiben und das Inselinnere bei einer englischsprachigen organisierten Jeep-Safari erkunden? Steile Vulkangipfel, Täler mit dichter tropischer Vegetation, glitzernde Wasserfälle, größtenteils unbewohntes Gebiet und teilweise unbefestigte Straßen, die sich mit dem Allradfahrzeug wunderbar erkunden lassen!

13. Tag: Auf Tahiti

Unsere Diskussionsthemen bei der Inselrundfahrt auf Tahiti am Vormittag: Subventionen aus Frankreich, vergangene Atomwaffentests auf den weit entfernten äußeren Inseln, die fortschreitende Polarisierung zwischen Arm und Reich und das Streben der polynesischen Bevölkerung nach Souveränität. Ja, das Paradies hat auch seine Schattenseiten! Im Museum von Tahiti erfahren wir dann mehr über die Kultur und Geschichte der Inseln. Der Nachmittag bleibt frei. Entspannen Sie am Hotelpool! Oder fahren Sie mit den bunten Inselbussen in die Hauptstadt Papeete auf den Markt und setzen Sie sich wie die Insulaner in eine der Garküchen am Hafen! Prosten Sie am Abend in der Hotelbar mit einem Hinano-Bier oder einem Tropencocktail dem Sonnenuntergang über der Nachbarinsel Moorea zu! Kurz nach Mitternacht Flug mit LAN Airlines auf die Osterinsel (Flugdauer ca. 5,5 Std.).

14. Tag: Willkommen auf Rapa Nui!

Vormittags erreichen wir die mythische Osterinsel (UNESCO-Kulturerbe), die einsam im Pazifik liegt. Mitten im Nirgendwo. In 2000 km Entfernung das nächste bewohnte Eiland. Wissensdurstig stürzen wir uns am Nachmittag auf die Geheimnisse von Rapa Nui, wie die Insel von den Einheimischen genannt wird. Drei Übernachtungen auf der Osterinsel.

15. Tag: Die Osterinsel

Die Osterinsel gibt Rätsel auf. Ehemals dicht bewaldet, dann heftigster Raubbau, Zusammenbruch des ökologischen Gleichgewichtes, Nahrungsmittelknappheit, Kampf um die Reste, Bevölkerungsrückgang, Kulturverfall. Ist die Osterinsel im Kleinen das, was die Welt im Großen erwartet? Ihr Reiseleiter erzählt von Vogelmännern, Mythen und Theorien und zeigt Ihnen die faszinierendsten Plätze: den Zeremonialkomplex von Tahai, den Kratersee Rano Kau, die Höhle Ana Kai Tangata mit ihren Felsmalereien und den Steinbruch am Vulkan Rano Raraku. Und natürlich die kolossalen Moai-Standbilder mit ihren riesigen Köpfen. Zwischendurch bleibt Zeit für ein Bad im Pazifik.

16. Tag:

Beschreibung siehe Tag 15.

17. Tag: Flug nach Chile

Vormittags verlassen wir den „Nabel der Welt“ und fliegen mit LAN Airlines nach Santiago de Chile (Flugdauer ca. 5 Std.). Am Abend erreichen wir die chilenische Hauptstadt. Zwei Übernachtungen.

18. Tag: In Santiago de Chile

In der Landeshauptstadt verschaffen wir uns auf unserer Stadtrundfahrt einen Überblick über die aufstrebende Metropole. Das herrliche Panorama vom Cerro San Cristóbal hilft dabei. Wir mischen uns unters Volk in der geschäftigen Fußgängerzone. Die Stände am Markt quellen über von Fischen und Meeresfrüchten. Mit der Musik des Liedermachers Víctor Jara, einem der Opfer des Militärputsches von 1973, bringt Ihnen Ihr Reiseleiter die jüngere Geschichte rund um Allende und Pinochet näher. Im Präsidentenpalast residiert nun Sebastian Pinera, erster konservativer Präsident nach Ende der Diktatur. Beim Abendessen in einem typischen Restaurant kosten wir chilenische Spezialitäten. Probieren Sie dazu den chilenischen Wein, der Weltruf genießt! ExtraTour: Statt durch Santiago zu touren, können Sie einen Ausflug nach Valparaíso (UNESCO-Kulturerbe) buchen. Schon Dichter schwärmten von der malerischen Lage der Stadt am Pazifik. Der Logenplatz über der Stadt bietet den besten Blick auf die perfekt geformte Bucht, die bunten Viertel und die prächtigen öffentlichen Gebäude.

19. Tag: Flug nach Buenos Aires

Flug mit LAN Airlines über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust. Mächtigste Frau der Nation: Präsidentin Cristina Kirchner. Bekommt Sie die Inflation in den Griff? Beeindruckend: die Madres der Plaza de Mayo. Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über die Verluste und die Lügen aus dieser Zeit bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosa „Weißen Haus“ Argentiniens. Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich Künstler ihrer Kunst hin; die Fans von Maradonas Club Boca Juniors ihren Hoffnungen. Am Abend lassen wir uns ein saftiges Steak schmecken, das in den typischen Steakhäusern oft unterarmdick serviert wird. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

20. Tag: Das Paris Südamerikas

Der Tag gehört Ihnen! „Was gibt's, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Ihre eigene Show könnte heute z.B. so aussehen: durch die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico schlendern und dann ins Jugendstilcafé Tortoni. Hier tranken schon Künstler wie der Schriftsteller J. L. Borges ihren kleinen Schwarzen, und Formel-1-Star Fangio entspannte im schönen Ambiente den Bleifuß. Lieber Tango-CDs von Carlos Gardel oder Literatur einkaufen? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Im Stadtteil Palermo wartet das Museum für lateinamerikanische Kunst. Wer lieber die Nase in den Wind hält, macht eine Bootsfahrt durch das glitzernde Tigre-Delta (ca. 35 €). Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 50 €). Wollen Sie selbst tanzen? Wer Lust hat, für den organisiert der Reiseleiter einen Schnupperkurs (ca. 70 €).

21. Tag: Flug nach Iguazú

Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturerbe). Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und ab und an Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite durch paradiesische Zustände. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien! Busstrecke 50 km.

22. Tag: Panoramablick

Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite! Bei unserem Spaziergang dürfte es nochmals Applaus für die mächtige Szenerie der Fälle geben. Sonne tanken und den zarten Wassernebel spüren! Am Abend fliegen wir mit LAN Peru in die peruanische Hauptstadt Lima (Flugdauer ca. 4 Std.). Zwei Übernachtungen.

23. Tag: Lima einst und jetzt

Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Deren Nachfahren vertrauen dem neuen Staatschef Humala, der dem Land viel versprochen hat. Seine Residenz steht nebenan. Chic - der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks. Das Archäologische Museum beherbergt Schätze altperuanischer Kulturen. Ihr Reiseleiter kennt jede Menge Hintergründe. Am Abend gibt es peruanische Köstlichkeiten im Restaurant. ExtraTour: Statt ins Museum lieber per Taxi ins Künstlerviertel Barranco? Tolle Atmosphäre: Maler schwingen in den Ateliers ihre Pinsel, Schriftsteller diskutieren über die schönen Künste. Dort angekommen, vielleicht erst in die historische Straßenbahn? Und besuchen Sie das Museo Galería Arte Popular de Ayacucho! Es stellt unter anderem die sogenannten Cajones de San Marco aus, tragbare Altäre, die früher von Dorf zu Dorf getragen wurden.

24. Tag: Im Heiligen Tal

Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches nach Cuzco, auf 3400 m Höhe gelegen. Zur leichteren Höhenanpassung geht's gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus, Aufwärmen fürs Hochland - „El cóndor pasa“ am Originalschauplatz! Feilschen Sie dann um die schönsten Webarbeiten auf dem Markt in Pisak! Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf Peruanisch Chicha morada, erfrischt! Voll bepackt fahren wir weiter zur Übernachtung auf einer ehemaligen Hazienda in Yucay auf 2860 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten? Mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón!

25. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu

Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn ins magische Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Was erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern, Opferplatz? Oder fand hier normales Alltagsleben statt? Verlorene Hochkultur. Jede neue Erkenntnis scheint zugleich neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. Busstrecke 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.

26. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt

Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturerbe. Den Erdbeben hielten nur die inkaischen Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Als Zickzackbau für die perfekte Verteidigung präsentiert sich oberhalb der Stadt die alte Festungsanlage Sacsayhuamán. Zurück in Cuzco besuchen wir nach der Mittagspause das Schulprojekt „Kleine Menschen“. Wie bildet man hier die Kinder unter schwierigen sozialen Bedingungen für die Zukunft aus? Schüler und Lehrer freuen sich auf uns und unsere Fragen. Nachmittags im Museo Inka überraschen uns Mumien im Korbgeflecht. Zum Abschied lassen wir uns die köstliche Küche der Anden in einem Altstadtrestaurant schmecken. ExtraTour: Wer weniger Lust auf die Mumien im Museum hat, kann Cuzco nachmittags auch eigenständig erkunden. Schlendern Sie durch das lebendige Künstlerviertel San Blas oder besuchen Sie das Geburtshaus des Chronisten Garcilaso de la Vega, das Bände über das Leben der Inkas spricht!

27. Tag: Abschied von Peru

Schlendern Sie am freien Vormittag über den schönen Hauptplatz von Cuzco, schauen Sie der Jugend beim Flirten zu oder probieren Sie quietschgelbe Inca Kola und lila Maislimo in den Cafés! Oder stöbern Sie in den Shops und Galerien nach letzten Souvenirs! Nachmittags Flug mit LAN Airlines nach Lima (Flugdauer ca. 1,5 Std.) und weiter nach Madrid (ca. 12 Std.).

28. Tag: Rückkehr aus Südamerika

Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid mit Iberia direkt nach Berlin, Düsseldorf oder München.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Qantas von Frankfurt nach Singapur und mit LAN Airlines zurück von Lima
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 310 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landestypischen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Fährfahrten von Tahiti nach Moorea und zurück
  • 24 Übernachtungen mit Frühstück, Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer bis zum Transfer zum Flughafen am 4. und 13. Tag
  • Abendessen im Hotel am 14. bis 17., 21., 22., 24. und 25. Tag
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 7., 10., 18., 19., 23. und 26. Tag
  • Mittagsbarbecue am 8. Tag
  • Zugfahrt mit dem Vistadome (Panoramawagen) nach Machu Picchu
  • Bootsausflug auf Moorea mit Picknick
  • Hafenrundfahrt in Sydney
  • Bootsfahrt auf dem Swan River
  • Eintrittsgelder (ca. 80 €)
  • Visabeantragung für Australien
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 250 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Flüge in der Südsee

In der Südsee kommt es häufig zu Flugplanänderungen, sodass Umstellungen im zeitlichen Ablauf der Reise notwendig werden können.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Australien beantragt Studiosus. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Singapur

Impfschutz Eine Gelbfieber-Schutzimpfung bei Einreisen aus gelbfieberendemischen Regionen (Afrika, Südamerika) ist vorgeschrieben. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, (Keuchhusten, Polio) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderen Risiken auch gegen Hepatitis B. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein. Ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Reise- oder Tropenmediziner ist - besonders auch im Hinblick auf Reisen in Nachbarregionen - ratsam. Luftverschmutzung Singapur ist gelegentlich vom sogenannten Haze betroffen. Die aktuelle Lage und Messwerte (PSI) sind auf der Website der singapurischen Umweltbehörde (http://www.nea.gov.sg/psi/) abrufbar. Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von singapurischen Medien veröffentlicht werden, täglich schwanken. Es wird daher empfohlen, sich regelmäßig über die aktuelle Belastung zu informieren. Soweit stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie alte Menschen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen nach Singapur einen Arzt konsultieren. Denguefieber Denguefieber, eine von der Aedes-Mücke übertragene fieberhafte Viruserkrankung, kommt in Singapur wie auch im übrigen Südostasien vor, besonders während und nach der Regenzeit. Da es keine ursächliche Behandlung gibt, beschränkt sich die Therapie auf die Linderung der Beschwerden und ggf. der möglichen Komplikationen. Essentielle vorbeugende Maßnahme ist der Mückenschutz (körperbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel) insbesondere tagsüber. Chikungunya Das Chikungunya Virus ist eine ebenfalls über die Aedes-Mücke übertragene mit Fieber und Gelenkschmerzen einhergehende tropische Infektionskrankheit. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung komplikationsfrei und sie ist selbstlimitierend. Ist der Aufenthalt nur auf Singapur beschränkt, so bestehen viele Gesundheitsrisiken wie in anderen Tropenländern - wegen der hier herrschenden strikten Hygiene und den weitgehend fehlenden Mücken aufgrund intensiv durchgeführter Mückenbekämpfung - kaum oder gar nicht. Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellents, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) kann das Restrisiko für mückenübertragene Erkrankungen noch weiter reduziert werden. Singapur ist de facto malariafrei. Hand-Fuß-Mund-Krankheit In Singapur treten Fälle von Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf. Es handelt sich um eine Virusinfektion des Menschen (u. a. mit Coxsackie A 16 Virus), die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion, über Nahrungsmittel oder als Tröpfcheninfektion (Husten/Niesen). Prinzipiell handelt es sich um eine harmlose und relativ rasch (7 bis 10 Tage) abheilende Krankheit. Die Prophylaxe ist durch strikte Hygienemaßnahmen (Händewaschen) möglich. SARS Obwohl SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) inzwischen keine aktuelle gesundheitliche Bedrohung mehr darstellt, hält Singapur unverändert gewisse Vorsichts-maßnahmen aufrecht, um bei einem Wiederauftreten der Krankheit unverzüglich reagieren zu können. HIV / AIDS Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch sowie Blutkontakten besteht grundsätzlich auch in Singapur das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Die bekannten Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen Weitere Informationen der singapurischen Behörden zur Gesundheit finden Sie unter http://www.moh.gov.sg/mohcorp/default.aspx Unverändert gültig seit: 6. März 2012

Australien

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de/). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Bei besonderen Risiken wird auch die Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen, lassen Sie sich hierzu von einem erfahrenen Tropen-/Reisemediziner beraten. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, siehe hierzu http://www.who.int/ith/countries/en/index.html Der Zustand des australischen Gesundheitswesens ist generell gut. Jedoch muss, unter Umständen auch in Notfällen, mit Wartezeiten für Behandlungen gerechnet werden. Medikamente, die aus Deutschland mitgebracht werden, müssen bei der Ankunft deklariert werden. Über sonstige medizinische Vorbeugemaßnahmen, Verhaltensregeln, ansteckende Krankheiten und anderes sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei einem Arzt Ihres Vertrauens informieren. Unverändert gültig seit: 7.Mai 2012

Neuseeland

Die Gesundheitsfürsorge in Neuseeland ist gut. Da es in Neuseeland nicht alle in Deutschland erhältlichen Medikamente gibt, empfiehlt es sich, dringend benötigte Medikamente mitzubringen. Hierbei ist zu beachten, dass bei Medikamenten, die Narkotika enthalten, die entsprechenden Rezepte beziehungsweise Originalverpackungen mitgeführt werden müssen (Zollvorschrift). Im Krankheitsfall muss zunächst ein Allgemeinarzt (General Practitioner, GP) aufgesucht werden, der dann erforderlichenfalls die Überweisung an einen Facharzt veranlasst. Unverändert gültig seit: 30. Dezember 2011

Gesundheitsinformationen zu Französisch Polynesien

Reisen zu den Inseln des Südpazifiks sind bei Berücksichtigung einiger weniger Hinweise gesundheitlich gut verträglich. Bitte nehmen Sie unabhängig davon die von Ihnen ständig benötigten Medikamente in ausreichender Menge in Ihrem Handgepäck mit. Medikamente gegen Magen- und Darmverstimmungen (z.B. Aluminiumhydroxid, Loperamid u.a.), Erkältungen (z.B. Nasenspray E u.a.), kreislaufstützende Tropfen (z.B. Effortil plus u.a.) und Cremes zur Behandlung von Insektenstichen können sehr hilfreich sein. Auf den Inseln ist das Gesundheitswesen mit dem mitteleuropäischen Standard nicht vergleichbar und eine lückenlose medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Unsere Leistungspartner und wir bemühen uns um einen hohen hygienischen Standard. Sollten Sie außerhalb unseres Angebotes Speisen und Getränke zu sich nehmen, bevorzugen Sie bitte industriell hergestellte Getränke und schälbare oder ausreichend gekochte Speisen. Während Ihrer Reise haben Sie Gelegenheit zu einem Bade- und Strandaufenthalt. Bitte beachten Sie, dass mit Hilfe von Badeschuhen gelegentlich schlecht heilende Bagatellverletzungen durch spitze Steine, Korallen o.Ä. vorgebeugt werden kann. Die Reisezeit und Routenführung wurde so gewählt, dass Gebiete mit Malariarisiko nicht bereist werden. Bitte lassen Sie sich bei Unsicherheit 4-6 Wochen vor Abreise von einem Tropeninstitut oder Ihrem Hausarzt über die für Sie persönlich nötige und sinnvolle medizinische Vorsorge beraten. Anhand des Impfpasses kann ein noch bestehender Impfschutz überprüft und ggf. ergänzt werden. Als Orientierung dienen Ihnen die beigelegten Empfehlungen.

Chile

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Oster-Inseln gefordert, siehe auch www.who.int . Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Chile ist malariafrei. HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Aufgrund immer wieder vorkommenden Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten wird empfohlen, möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber (Osterinsel), Chagas-Krankheit, Trichinellose, Echinokokkose, Hanta-Virus-Infektionen. Allgemeine Prophylaxe Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele überträgergebundenen Erkrankungen ganz vermieden werden. Im Norden und Zentrum nicht in einfachen Hütten übernachten (Chagas-Erkrankung durch Wanzenübertragung). Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Clinica Alemana / Deutsche Kliniken (ohne Gewähr) Santiago: Av. Vitacura 5951, Telefon 212 97 00 oder 210 11 11, Fax 212 43 80 Valparaíso: Cerro Alegre, Calle Guillermo Munich, Telefon/Fax 032 / 21 79 51 Concepción: Pedro de Valdivia 801, Telefon 041 / 79 60 00, Fax 041 / 79 62 44 Valdivia: Beauchef 765, Telefon 063 / 24 61 00, Fax 063 / 24 62 51 Temuco: Senador Estebanez 645, Telefon 045 / 20 12 01, Fax 045 / 20 10 16 Osorno: Av. Zenteno 1530, Telefon 064 / 26 26 26, Fax 064 / 26 26 27 Puerto Varas: Otto Bader 810, Telefon 065 / 23 23 36, Fax 065 / 23 26 90 Eine vollständige Liste deutschsprachiger Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte und Übersetzer finden Sie auf der Internetseite der Botschaft Santiago de Chile unter „Konsularischer Service“ Unverändert gültig seit: 13. März 2012

Argentinien

Impfschutz Für die Einreise nach Argentinien gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes sollten auf aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Tollwut und Typhus. Gelbfieber Zusätzlich wird eine Gelbfieberimpfung von der Weltgesundheitsorganisation bei Besuch folgender Provinzen empfohlen: Formosa und Misiones jeweils in der gesamten Provinz; Chaco im Departement Bermejo; Corrientes in den Departements Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé; Jujuy in den Departements Ledesma, Santa Barbara, San Pedro und Valle Grande; Salta in den Departments Anta, General José de San Martín, Orán und Rivadavia. Die Empfehlung gilt auch für Besuche des Iguazú Nationalparks. Dengue Die argentinischen Medien berichten seit Ende März 2009 verstärkt von einer Ausbreitung des Denguefiebers vor allem im Norden des Landes. Betroffen sind die Provinzen Salta, Jujuy, Tucumán, Formosa, Misiones, Corrientes, Catamarca, Chaco, Santiago del Estero, Córdoba, Entre Ríos, Santa Fe und Buenos Aires. In Córdoba und Catamarca wurde für den Gesundheitsbereich der Notstand ausgerufen. Im Zuge der Ausbreitung ist es in Argentinien bisher zu fast 16.000 Erkrankungen und sieben Todesfällen gekommen. Die Mücke, die das Denguefieber überträgt, ist tagaktiv. Reisende sollten daher besonders tagsüber auf einen Mückenschutz achten. Gegen das Denguefiebervirus gibt es bisher keinen Impfschutz. Malaria Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden, in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay. Alle anderen Landesteile sind malariafrei. In Argentinien kommt ausschließlich die weniger gefährliche Form der Malaria vor (Malaria tertiana durch Plasmodium vivax). Es wird eine Expositionsprophylaxe empfohlen (s.u.). Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. in den o.g. Regionen unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Durchfallerkrankungen Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Medizinische Versorgung Die stationäre sowie ambulante ärztliche Versorgung im Großraum Buenos Aires ist gut; in der Provinz ist sie jedoch auch in größeren Städten nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Bei Reisen in die Provinz sollten daher Medikamente in Form einer „Reiseapotheke“ in ausreichender Menge mitgeführt werden. Unverändert gültig seit: 16. März 2012

Brasilien

Impfschutz gegen Gelbfieber Brasilien verlangt bei der Einreise keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Brasilien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehören: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranh„o, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, und Tocantins. Für bestimmte Gebiete in folgenden Staaten: Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul, Santa Catarina, und S“o Paulo. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen. Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete ist auch unter www.who.int <http://www.who.int> zu finden. Die Impfung ist nicht erforderlich, wenn lediglich die Küstenstädte Rio de Janeiro, S„o Paulo, Salvador, Recife und Fortaleza besucht werden. Genereller Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de <http://www.rki.de/>. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Denguefieber Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.). Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ganzjährig besteht ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren. Je nach Reiseprofil kann eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen: körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten und im Norden und Nordosten des Landes. HIV/AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Vor einer Reise nach Brasilien wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org <http://www.dtg.org/> Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen. Unverändert gültig seit: 14. Februar 2012

Peru

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus (besonders für das gesamte peruanische Amazonasgebiet) ist eine rechtzeitige (10 Tage vor Einreise) Impfung vorgeschrieben. Auch bei Weiterreise in ein Drittland kann die Impfung aus Peru kommend verlangt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Höhenkrankheit („Soroche“) In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Warnsymptome sind: Schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Wirksame Therapie ist Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Dengue-Fieber Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien. Leishmaniose Die cutane und mucocutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s.o.). Oropouche-Fieber Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s.o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen. 2010 ist es im nördlichen Amazonas-Gebiet zu einem kleineren lokal begrenzten Ausbruch gekommen. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland besonders entlang der Flussläufe sowie in den Grenzgebieten zu Kolumbien, Brasilien und Ecuador. Ein geringes Risiko besteht in einzelnen ländlichen Gebieten unterhalb 1500m in der Küsten- und Andenregion. Ein sehr geringes bzw. kein Risiko besteht in Lima und Umgebung sowie in den Tourismusgebieten im Hochland (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See). Je nach Reiseprofil kann deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe im Einzelfall eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder Mitnahme einer Malaria-Notfallmedikation sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Pest Auch 2010 wurde von Einzelfällen und kleinen Ausbrüchen berichtet, zuletzt in Ascope und Trujillo. Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige empfiehlt sich nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner ggf. die prophylaktische Einnahme von Antibiotika. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in teuren Privatkliniken mit Europa zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Cusco, dem wichtigsten Ziel ausländischer Touristen, gibt es nur wenige private Kliniken, die personell und apparativ adäquat ausgestattet sind. Es sind in jüngster Zeit wiederholt Fälle bekannt geworden, in denen Hilfesuchende gezielt an Einrichtungen verwiesen wurden, welche die notwendigen medizinischen Standards nicht erfüllten und deren medizinisches Personal nicht ausreichend qualifiziert war. Hintergrund war scheinbar das Wissen um das Bestehen einer zahlungskräftigen Auslandskrankenversicherung. Es ist daher große Vorsicht geboten. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb, sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Lima und Peru zu informieren oder im Notfall die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren. In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de. Unverändert gültig seit: 27. März 2012

Spezieller medizinischer Hinweis für die Osterinsel

Für Reisen auf die Osterinsel wird ferner darauf hingewiesen, dass ein Impfnachweis für Gelbfieber verlangt wird, falls man aus einem gelbfieberendemischen Gebiet (z.B. Peru, Ekuador, Brasilien oder Bolivien) kommt. Um sich vor einer eventuellen Übertragung zu schützen, empfehlen wir Insektenschutzmittel und schützende Kleidung (lange Hosen, langärmlige Hemden o.ä.).

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den bei Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Brasilien und Peru. Für die übrigen bei Ihrer Reise besuchten Länder bestehen beim Auswärtigen Amt zurzeit keine relevanten landesspezifischen Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Brasilien ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt auf eine Gefährdung durch die hohe Kriminalitätsrate hin. Besonders betroffen sind Großstädte wie Rio de Janeiro. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Hotels auch nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes ausgewählt. In ganz Peru ist wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen vor allem nach Einbruch der Dunkelheit besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Elendsvierteln und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. In jedem Fall bitten wir Sie dringend, in den Großstädten Südamerikas nach Einbruch der Dunkelheit auf größere Spaziergänge allein oder zu zweit zu verzichten, bei einer akuten Bedrohung in keinem Fall Widerstand zu leisten und insgesamt im Interesse Ihrer Sicherheit die weiterführenden Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation in Ihren Reiseländern sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 27. März 2012

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Peru Unverändert gültig seit: 27. März 2012 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Peru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit, besonders in den Regionen um Ica und Arequipa, ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen. In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von „Expresskidnappings“. Dabei werden die Opfer meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten - in dieser Zeit wird u.a. mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken in Lima, Cusco und Arequipa. ZUmeist kann in den Bars und Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Auch die Türsteher vor Diskotheken kennen häufig zuverlässige Taxifahrer. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit den Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, ein Taxi von der Straße zu nehmen. Es wird daher grundsätzlich empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt. Nach der Ankunft am Flughafen Lima werden leider immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt, oft sind die Taxifahrer beteiligt. Deshalb wird geraten, für den Flughafentransfer vom Flughafen Limas („Jorge Chavez“) nach Lima ein Taxi bei den drei innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (CMV Taxi Remisse Ejecutiv, MITSUTAXI und GREEN TAXI, http://www.lap.com.pe/lap_portal/taxis.html) zu bestellen und stets wachsam zu sein. Es wird ferner empfohlen: • Immer Aufmerksamkeit walten zu lassen, möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten; • bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren; • bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten; • bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels; • Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur die benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reiseschecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen; • Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen • Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren etc. zu vermeiden • Armenviertel in Großstädten zu meiden; • wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten; • jede Berührung mit Drogen aller Art zu unterlassen (hohe Strafen, s. u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen; • nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen • sich für Fragen und Hilfe an Ihren Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft und ggf. Polizei zu wenden Reisen über Land In Peru kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen. Starke Regenfälle können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen überfluten, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die insgesamt 28 landesweiten Büros von „iPeru“ (staatliche Touristenauskunft und -assistenz; 24-Std.-Tel.: (0051-1) 574-8000, e-mail: iperu@promperu.gob.pe) helfen in der Regel sehr rasch und zuverlässig mit aktuellen Hinweisen weiter. In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene und Apurímac (auf Spanisch abgekürzt VRAE), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte. Im VRAE kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende derzeit besonders hoch. In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es im August 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Sollten Sie dennoch eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, wird zu allergrößter Vorsicht aufgerufen und dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen. Die Benutzung von Überlandbussen kann besonders in den Gebirgsregionen nicht pauschal empfohlen werden. Es ereignen sich regelmäßig Unfälle mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten. Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.

Sicherheitshinweis

Brasilien Unverändert gültig seit: 14. Februar 2012 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und S„o Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden. Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen. Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. Hinweise für Rio de Janeiro Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Erst kürzlich wurde eine Deutsche hier ausgeraubt und dabei schwer verletzt. Menschenleere Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende gemieden werden. Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten. Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen Gale“o/Tom Jobim abzuheben. Von dort wurde unlängst eine Vielzahl von Kartenmissbräuchen gemeldet. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden. Pflanzen- und Tierwelt Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
30.08.2012 - 25.09.2012 9.990 € 11.880 €
08.11.2012 - 04.12.2012 9.990 € 11.880 €
21.02.2013 - 19.03.2013 9.990 € 11.880 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Qantas Airways Auf Anfrage
Bremen Qantas Airways Auf Anfrage
Basel Qantas Airways Auf Anfrage
Dresden Qantas Airways Auf Anfrage
Düsseldorf Qantas Airways Auf Anfrage
Friedrichshafen Qantas Airways Auf Anfrage
Münster Qantas Airways Auf Anfrage
Frankfurt Qantas Airways Auf Anfrage
Graz Qantas Airways Auf Anfrage
Hannover Qantas Airways Auf Anfrage
Hamburg Qantas Airways Auf Anfrage
Innsbruck Qantas Airways Auf Anfrage
Leipzig Qantas Airways Auf Anfrage
München Qantas Airways Auf Anfrage
Nürnberg Qantas Airways Auf Anfrage
Stuttgart Qantas Airways Auf Anfrage
Salzburg Qantas Airways Auf Anfrage
Wien Qantas Airways Auf Anfrage
Zürich Qantas Airways Auf Anfrage

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25