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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25148
ab 4.567 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Indien

Kumbha Mela

  • 18-tägige Die Besondere Reise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels
  • Das größte Fest der Welt erleben
  • Die heiligen Pilgerorte Varanasi, Omkareshwar, Ujjain und Prayag kennenlernen
  • Wanderung am Narmadafluss
  • Gespräch mit Arundhati Roy
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Mumbai / Trident Towers *****
1 Dhar / Jhira Bagh Palace ***
1 Maheshwar / Narmada Retreat ***
2 Omkareshwar / Narmada Resort **(*)
3 Bhopal / Jehan Numa Palace ***(*)
1 Orcha / Orcha Resort ***(*)
1 Khajuraho / Radisson Jass ****(*)
2 Varanasi / Radisson ****(*)
2 Allahabad / Zeltcamp -
2 Delhi / Oberoi Maidens ****
Nackte Asketen, die aschebeschmiert ins Wasser springen, aus rauen Kehlen singen, Mantras murmeln und böse Geister verscheuchen. Männer, die der Welt ...
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1. Tag: Abflug nach Indien

Individuelle Anreise nach Frankfurt. Abends gemeinsam mit Lufthansa nach Mumbai (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Zur Einstimmung können Sie über den Wolken schon mal in Gita Mehtas Roman „Sutra vom Heiligen Fluss“ schmökern - eine Liebeserklärung an den Fluss Narmada. Oder Sie stimmen sich mit Arundhati Roys „Gott der kleinen Dinge“ schon mal auf das Treffen mit der Autorin ein. Ankunft kurz nach Mitternacht. Zwei Übernachtungen in Mumbai.

2. Tag: Megacity Mumbai

Erst mal ankommen und gut frühstücken - am späten Vormittag schwärmen wir aus, um Indiens größte Stadt zu erkunden: Wirtschaftsmetropole und Hauptstadt der Slums, Moloch und Magnet. Mumbai ist alles! Zwischen Chatrapati Shivaji Terminus (UNESCO-Kulturerbe), dem vielleicht weltschönsten Bahnhof, und dem schicken Colaba-Viertel jede Menge Alte-Welt-Charme. Auf dem Crawford Market gackern zwischen Obst- und Gewürzbergen die Hühner, und in den Altstadtbasaren dahinter stöbern wir mit Mumbais Damenwelt in Bergen von Saristoffen. Noch Zeit für ein Mantra im Tempel der Stadtgöttin Mumba? Hier stellt Ihnen der Studiosus-Reiseleiter Indiens Götterwelt vor. Nach dieser Überdosis Indien tut eine Pause im ehrwürdigen Taj-Hotel einfach gut. Wie war das mit den Anschlägen 2008? Ihr RL kennt einige Hintergründe und welche Konsequenzen Indien gezogen hat. Tagesausklang am Gate of India. ExtraTour: Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie kennen Mumbai schon und möchten stattdessen die berühmten Höhlentempel von Elephanta (UNESCO-Kulturerbe) und die riesige Reliefskulptur des dreiköpfigen Shiva (UNESCO-Kulturerbe) erkunden? Dann tuckern Sie einfach mit dem Boot zur gleichnamigen Insel (ca. 1 Std.) und tauchen Sie in die Welt der Hindu-Mythen ein. Die Gruppe treffen Sie zum Abendessen wieder.

3. Tag: Nach Madhya Pradesh

Auf dem Weg zum Flughafen schauen wir noch bei den Dhobiwallah, den Wäschern Mumbais, vorbei und lassen uns von ihrem Alltag erzählen. Per Luftsprung erreichen wir Indore, wo wir nachmittags landen. Mit dem Bus geht es weiter ins Palasthotel, und wir haben Zeit, in aller Ruhe und mit allen Sinnen in Indien anzukommen. 70 km. Unbedingt empfehlenswert: beim Abendspaziergang unter die indischen Familien mischen und Kleinstadtatmosphäre schnuppern.

4. Tag: Mandu und Maheshwar

Vor 500 Jahren Tummelplatz der Reichen und Mächtigen - heute Geisterstadt: 700 m ragt das Bergplateau von Mandu mit seinen längst verlassenen Palästen, Moscheen, Gräbern und Tempeln über dem Tal des Narmadaflusses auf. Wir gehen auf Zeitreise. Zwei Perlen der Sultanszeit: ein Grab aus weißem Marmor, Vorbild für das Taj Mahal, und der Palast Jahaz Mahal, der wie ein Kreuzfahrtschiff im See ankert - Quartier der 15000 Haremsdamen und Kulisse für rauschende Feste. Fürstlicher Lifestyle des 16. Jahrhunderts - sogar an Swimmingpools für die Grazien hatten die Architekten gedacht! Weiter mit dem Jeep nach Maheshwar, wo wir uns langsam der heiligen Narmada nähern: Durch die Basargassen geht's zum Fluss - beim Licht der untergehenden Sonne ein magischer Platz. Ein Fort, ein Tempel, viele Flusstreppen - Ghats - aus rotem Sandstein und badende Menschen, die Körper und Seele in den heiligen Fluten rein von Sünden waschen. Warum sauber ungleich rein ist und wie das Kastenwesen Indien auch heute noch prägt - fragen Sie Ihren Reiseleiter Christian Krug! 150 km. Übernachtung in einem einfachen Hotel.

5. Tag: Omkareshwar: heiliger Platz an der Narmada

Eine Insel in Form der heiligen Silbe Om und ein Sehnsuchtsziel der Pilger: Omkareshwar. Halbnackte Bettelmönche, die heilige Silben murmeln, Gläubige ins Gebet versunken oder singend dem Pilgerpfad folgend. Wir laufen ein Stückchen mit. Fahrtstrecke 160 km. Zwei Übernachtungen in Omkareshwar in einem einfachen Hotel.

6. Tag: Der Pilgerweg Parikrama

3000 km lang ist die Parikrama, der Pilgerweg um die Narmada. Wochen, Monate, sogar Jahre sind viele Pilger unterwegs, um der Göttin Narmada ganz nahe zu sein und sich einen guten Start ins nächste Leben zu sichern. Ohne Wanderkarte und Pilgerführer, ohne Sicherheit. Ihr einziger Reichtum: Zeit. Wir pilgern heute mit (ca. 4 Std., leicht)! Wo sich die Narmada durch die Satpura-Berge windet, begegnen wir auf der Parikrama Einsiedlern und Asketen - Menschen, die die Rastlosigkeit der Moderne noch nicht angesteckt hat. Christian Krug erzählt unterwegs von seinen Erlebnissen auf einer 1700-Kilometer-Wanderung dorthin, wo die Seele Indiens wohnt. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Spaziergang zum gewaltigen Indira-Gandhi-Staudamm oder zum Fotografieren am Fluss. Sie werden sehen: Die Motive purzeln Ihnen entgegen!

7. Tag: Nach Bhopal

Gestern beanspruchten wir unsere Füße, heute ist Sitzfleisch gefragt. Weiter nach Bhopal, Hauptstadt Madhya Pradeshs. Unterwegs bleibt Zeit zum Erzählen - vom Kampf gegen das Narmada-Staudammprojekt, von Landflucht und Korruption in der weltgrößten Demokratie. 250 km. Vom Birla-Tempel blicken wir über Bhopal. Finden in Indiens Millionenstädten die Zuwanderer aus verarmten Dörfern eine Zukunft? Drei Übernachtungen in Bhopal.

8. Tag: Wiege Indiens - Bhimbetka und Hoshangabad

Heute steigen wir in die Zeitmaschine und reisen 9000 Jahre zurück. In den Höhlen von Bhimbetka (UNESCO-Kulturerbe) jagen an den Felswänden Männer mit Pfeil und Bogen Bisons, Elefanten und Hirsche. Die ältesten Spuren menschlichen Lebens in Indien. Weiter nach Hoshangabad, in das alte Narmadapur. Wir hocken uns zu den Gläubigen auf die Treppen an der Narmada, legen unsere Touristenrolle einfach mal ab und werden für ein paar Momente Teil einer anderen Welt. 190 km.

9. Tag: Die Stupas von Sanchi

Ein Tag auf den Spuren Buddhas. In Sanchi (UNESCO-Kulturerbe) begegnen wir den ältesten Monumenten der urindischen Lehre: 2000 Jahre alten Grabhügeln - Stupas -, die wir im Uhrzeigersinn umrunden. Auf dem steinernen Zaun ringsum ziehen Festtagsprozessionen, pflügende Bauern und Frauen mit Wasserkrügen an uns vorbei. Und kunstvoll in den Sandstein gemeißelte Reliefs erzählen vom Weg des Erleuchteten. Im Westen boomt der Buddhismus - nicht erst seit Tina Turner, Richard Gere und andere Promis sich dazu bekennen. Warum bloß spielt Buddhas reine Lehre in ihrem Heimatland kaum noch eine Rolle? Zum Abschluss des Tages begegnet uns in den Höhlen von Udaigiri Hindu-Gott Vishnu in Gestalt eines riesigen Ebers. 80 km.

10. Tag: Impressionen von Bhopal

1984 entwichen Giftgase aus einer Fabrik in Bhopal, Tausende Menschen starben qualvoll. Wie hat die Stadt die Katastrophe verarbeitet? Und wie ernst wird Umweltschutz heute in Indien genommen? Alt-Bhopal hat auf jeden Fall jede Menge Charme: Seidensaris, Silberschmuck und Perlentaschen führen uns auf dem Basar in Versuchung, und in der Freitagsmoschee mischen wir uns heute mal unter die Muslime. Bittere Feindschaft oder Toleranz - wie ist das Verhältnis zwischen Hindus und Muslimen heute? Dann schnell zum Bahnhof: Wir reisen auf Schienen nach Jhansi (Fahrzeit ca. 3 Std.). Zeit zum Plaudern, zum Schmökern und fürs Reisetagebuch. Und vielleicht haben unsere indischen Mitreisenden ja Antworten auf unsere zahlreichen Fragen. Von Jhansi geht es 20 km im Bus weiter nach Orcha.

11. Tag: Paläste von Orcha

Hier blieb die Zeit einfach stehen: Am Ufer des Betwa-Flusses thront die längst verlassene Festung mit ihren Palästen, und verfallene Scheingräber inmitten verwilderter Gärten spiegeln sich im Fluss. Händler preisen lautstark ihre Opfergaben an, und wir suchen ein Plätzchen, um beim Mango-Lassi die Eindrücke sacken zu lassen. Mittags brechen wir auf nach Khajuraho. 180 km. ExtraTour: Lust auf einen individuellen Ausflug statt auf Orcha mit der Gruppe? Dann fahren Sie doch ins 45 km entfernte Datia, die alte Hauptstadt der Chandelas, um Paläste und Seen zu erkunden. Ihr Reiseleiter organisiert den Ausflug mit dem Taxi für Sie. Pünktlich zur Abfahrt nach Khajuraho sind Sie wieder zurück.

12. Tag: Khajuraho und Sarnath

Paare in akrobatischen Posen und inniger Umarmung, barbusige Tänzerinnen, Musikanten und Götter feiern den Liebesakt. Erotikszenen des 10. Jahrhunderts an den Tempelwänden von Khajuraho (UNESCO-Kulturerbe) - garantiert nicht jugendfrei! Wie passt das steinerne Kamasutra ins prüde Indien von heute, wo selbst ein Bollywood-Kuss eine Sensation ist? Ihr Reiseleiter kennt die Geschichten und Legenden hinter den steinernen Szenen, und wir entdecken das Tempelwunderwerk mit Muße. Am frühen Nachmittag geht es im Luftsprung nach Varanasi. Die heilige Stadt der Hindus lassen wir zunächst links liegen und wenden uns dem Buddhismus zu. In Sarnath kurbelte Gautama Buddha, frisch erleuchtet, das Rad der Lehre an und hielt seine erste Predigt - Pilgerziel für buddhistische Mönche aus ganz Asien in ihren orangefarbenen Gewändern. Wir umrunden den Großen Stupa (UNESCO-Kulturerbe). 30 km. Zwei Übernachtungen in Varanasi.

13. Tag: Varanasi - heilige Stadt Shivas

Ein Fluss? Nein, eine lebende Göttin schlängelt sich durch Varanasi. Die heilige Mutter Ganga! Oder doch nur eine stinkende Kloake? Unbeeindruckt von Umweltsünden tauchen Pilger im Morgenlicht in die trüben Fluten. Und an den Verbrennungsplätzen lodern die Scheiterhaufen, denn vom Tod in Varanasi träumt jeder gläubige Hindu. Wir treiben bei Sonnenaufgang im Boot auf dem Fluss, saugen Pilgerszenen auf und lassen wie die Gläubigen Schälchen aus Blättern schwimmen. Nach dem Frühstück schauen wir in einer Seidenweberei den Handwerkern auf die Finger, und natürlich dürfen Sie auch nach Lust und Laune in Saristoffen wühlen. Danach öffnet uns Tabla-Sänger Babloo Maharaj seine Tür, der über seine Musik erzählt - und natürlich auch für uns singt. Am späten Nachmittag geht's zur Abendzeremonie der Brahmanen noch einmal zum Ganges. Unzählige Öllampen gleiten auf dem Wasser vorbei und tauchen die Ganges-Ufer in ein magisches Licht. Und Sie entscheiden, ob Sie die ganze Pracht ganz in Ruhe vom Boot aus betrachten oder mit allen Sinnen in den Pilgerrummel eintauchen wollen.

14. Tag: Allahabad - der heiligste Platz Indiens

Am Vormittag nehmen wir Kurs auf Allahabad, wo am Zusammenfluss von Yamuna und Ganges alle zwölf Jahre das größte Fest der Welt gefeiert wird. Eine Zeltstadt mit Hospitälern, Polizeistation und Kindergärten wartet auf Millionen Gläubige. Unsere Vorfreude steigt! 120 km. Zwei Übernachtungen in Allahabad.

15. Tag: Kumbha Mela - das große Fest

Richard Gere und Madonna waren 2001 dabei. Heute mischen wir mit! Zusammen mit Einsiedlern und Wanderasketen, Familien aus Dörfern und Städten und Angehörigen aller Kasten feiern wir eine gigantische Party für die Götter. Uralte Baderituale, heilige Mantras, religiöse Gesänge und dazwischen dröhnende Popmusik, Fakire, Wahrsager und Gaukler. Ein kunterbuntes Spektakel! Für viele Familien ist die Kumbha Mela die erste und einzige Reise ihres Lebens, eine fröhliche Pilgerfahrt, die sie ihrem Lebensziel näher bringt - aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entwischen. Ein Tag voller Eindrücke - die Welt des Hinduismus hautnah.

16. Tag: Nach Delhi

Ausschlafen und Kraft tanken für die letzte Etappe - Indiens Hauptstadt. Wer möchte, kann noch einmal zum Sangam, dem Zusammenfluss von Yamuna und Ganges, spazieren. Oder sich in den Einkaufstrubel auf den Civil Lines, Allahabads Hauptstraße, stürzen. Nachmittags fliegen wir nach Delhi. Unbedingt einen Fensterplatz sichern - mit etwas Glück können wir zwischen den Wolkenbergen schneeweiße Himalaya-Gipfel sichten.

17. Tag: Arundhati Roy und Akshardham

Sie haben „Der Gott der kleinen Dinge“ gelesen? Für viele Indienliebhaber einer der bewegendsten Indienromane überhaupt. Die Autorin Arundhati Roy zählt zur Schriftstellerelite des Landes, ist aber auch politische Aktivistin und heute unsere Gesprächspartnerin. Seit Jahren setzt sie sich für die Rechte der Urbevölkerung ein und kämpft gegen die Staudämme an der Narmada. Sie wird von ihrem Engagement erzählen und freut sich auf unsere Fragen. Auch heute noch werden in Indien Tempel für die Ewigkeit gebaut. Ein beeindruckendes Beispiel: der Akshardham-Tempel mit Göttern aus Gold und Marmor und 145 lebensgroßen Elefanten in Sandstein. Und zum Abschied von Indien noch ein Höhepunkt der Mogul-Architektur: Qutub Minar (UNESCO-Kulturerbe), einst höchstes Minarett der Welt, in der Abendsonne. Einige Zimmer stehen uns im Hotel bis zur Abfahrt zum Flughafen zur Verfügung. ExtraTour: Sie kennen das Taj Mahal noch nicht oder möchten es ein zweites Mal sehen? Dann schwänzen Sie doch den Tag mit der Gruppe und fahren Sie mit dem Zug nach Agra, um das berühmteste Bauwerk Indiens zu bestaunen. Der Reiseleiter organisiert den Ausflug für Sie, und zur Abfahrt zum Flughafen sind Sie auf jeden Fall wieder rechtzeitig zurück.

18. Tag: Namaste, Indien - Auf Wiedersehen!

Es wird Zeit, Namaste zu sagen. Nach Mitternacht fliegen wir mit Lufthansa von Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) nach Frankfurt, wo wir am Morgen einschweben. Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Mumbai und zurück von Delhi
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf mit Jet Airways
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug) und landesüblichen Reisebussen
  • 13 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • 2 Übernachtungen in bewährten, einfachen Hotels
  • Eine Übernachtung in Maheshwar in fest installierten, klimatisierten Zelten mit Bad (Zelte für ein oder zwei Personen)
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC (und Meerblick)
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Bahnfahrt von Bhopal nach Jhansi in der 2. Klasse
  • Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrt auf dem Ganges
  • Eintrittsgelder (ca. 70 €)
  • Visagebühren (ca. 65 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Indien

Unverändert gültig seit: 11.5.2012 Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen, Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY, und Japanische Encephalitis empfohlen. Malaria Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf. Außer in Höhenlagen über ca. 1500 Meter besteht in Indien ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen: besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Insbesondere in Mumbai und in Delhi waren in der letzten Saison zunehmende Malaria Erkrankungen zu verzeichnen. Auch in Rajasthan gab es 2010 überdurchschnittlich viele Malaria Fälle. Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica. Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung. · Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, · Das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und · Das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder · Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Indien, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Indien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig. Durchfall- und Darmerkrankungen Oberflächengewässer sind häufig mit fäkalen Keimen und ggf. mit chemischen Schadstoffen kontaminiert, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keinesfalls Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern. Cholera tritt in Indien immer wieder auf, ist in aller Regel für Touristen und bei Beachtung der üblichen Hygieneregeln aber keine Bedrohung. Eine Impfung gegen Cholera steht zur Verfügung, wird aber nicht generell empfohlen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indien eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann meist vor Ort - z.B. in den großen Kliniken der Metropolen - erfolgen. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung! HIV/ AIDS/Geschlechtskrankheiten Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen. Dengue Fieber Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie oben für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt landesweit, besonders an den Küsten und in den großen Zentren des Landes, während und in den Monaten nach der Regenzeit bis in Höhen von circa 1500 Metern vor. Chikungunya Chikungunya wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Chikungunya Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie oben für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Chikungunya kommt zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen vor. Japanische Encephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht in Indien landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden. 2011 kam es auch in New Delhi zu einem kleinen Ausbruch von JE, der mit Beginn des Winters abgeflaut ist. Grippe (Saisonale Influenza) Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Im März und April 2010 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) Fällen, vor allem in den Bundesstaaten Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan. Da große Menschenansammlungen in Indien nur schwer zu vermeiden sind, sind persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen etc.) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion. Vogelgrippe (Influenza A H5N1) In Indien sind in der Vergangenheit Fälle von aviärer Influenza („Vogelgrippe“) bei Tieren, nicht jedoch bei Menschen, aufgetreten. Betroffen war zuletzt im Herbst 2011 der Bundesstaat West-Bengalen. Das Risiko für Reisende gilt als gering. Trotzdem sollte sicherheitshalber bei Reisen im Land auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel und insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten verzichtet werden. Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de). Geographisch bedingte Erkrankungen Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen. Bei kommerziell organisierten Touren ist der zeitliche Rahmen mitunter knapp bemessen und der Gruppenzwang hoch. Das kann bei Einzelnen die notwendige Anpassung an zunehmende Höhen erschweren oder verhindern und zu den verschiedenen Formen von Höhenkrankheit führen. Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden. Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden. Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen. Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien nach Kenntnis der deutschen Botschaft keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter dann einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Trekking immer mitzuführen. Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung im Süden des Landes, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme muss insbesondere bei Kindern und älteren Personen geachtet werden. Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu tragischen Ertrinkungsunfällen: auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten, Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen vermieden werden. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Weitere Gesundheitsgefahren Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte oder während des Monsuns verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren. Gehwege sind häufig nicht existent oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben. Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern. Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Zahlreiche Patienten aus der ganzen Welt kommen zu planbaren Behandlungen und Operationen ins Land. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten, was das Budget eines durchschnittlichen Reisenden bei schweren Erkrankungen und intensivpflichtigen Behandlungen oft sprengt. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Indien bewusst sein. Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Indien mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf. Die Deutsche Botschaft in Neu Delhi und die Generalkonsulate in Bangalore, Chennai, Kalkutta und Mumbai verfügen für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der jeweiligen Stadt.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Bei Reisen nach Indien bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
17.01.2013 - 03.02.2013 4.567 € 5.699 €
07.02.2013 - 24.02.2013 ausverkauft ausverkauft
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Innsbruck Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
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Luxemburg Auf Anfrage
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Mindestteilnehmer: 10

Maximalteilnehmer: 16