Äthiopien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 25045
ab 3.595 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Äthiopien

wandern auf dem Dach Afrikas

  • 17-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels
  • Wandern im Hochland von Äthiopien
  • Leichte bis mittlere Wege, zwei anspruchsvolle und längere Bergwanderungen
  • Besuch der Felsenkirchen in Tigre und Lalibela
  • Wegen der Höhenlage zwischen 1800 und 2800 m, in den Semienbergen bis zu 3500 m, gute körperliche Verfassung erforderlich
  • Kleine Gruppe mit maximal 19 Teilnehmern
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Addis Abeba / Jupiter International ****
2 Bahar Dar / Abay Minch ***
1 Gondar / Goha **(*)
2 Debark / Semien Park **(*)
2 Axum / Yeha **(*)
2 Hawsien / Gheralta Lodge ***
1 Mekele / Axum ***(*)
3 Lalibela / Mountain View ***
1 Addis Abeba / Jupiter International ****
Äthiopien überwältigt den Reisenden mit seiner Mischung aus uralter Kultur und gewaltigen Landschaftsformationen. Mit Jeeps winden wir uns über Passstraßen ...
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1. Tag: Flug nach Äthiopien

Individuelle Anreise nach Frankfurt und gemeinsamer Flug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag: Stadtbesichtigung Addis Abeba

Am Morgen landen wir in der 2360 m hoch gelegenen Hauptstadt Äthiopiens Addis Abeba. Auf geht es zu unserer Tour durch die Metropole, Sitz der Afrikanischen Union und zahlreicher UNO-Dienststellen, in der Hüttensiedlungen und moderne Bürohäuser gleichermaßen zu wuchern scheinen. Ihr Studiosus-Reiseleiter zeigt Ihnen die Dreifaltigkeitskirche mit dem Grab des letzten Kaisers Haile Selassie. Im Nationalmuseum begegnen wir Lucy, einem der ersten Hominidenfunde aus der Afarsenke. Schließlich tauchen wir in den afrikanischen Alltag ein, auf dem Mercato, dem angeblich größten Markt Afrikas. Den restlichen Tag ruhen wir uns aus, denn morgen wartet ein aufregendes Programm auf uns. ExtraTour: Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder auch Alternativen zum Programm parat. Besuchen Sie statt des Mercato das ethnologische Museum im Le'ul-Palast, bis 1960 Wohnsitz der Kaiserfamilie. Besonders interessant ist neben den Wohnräumen des Kaisers die Sammlung alter Ikonen und Tragaltäre.

3. Tag: Wanderung am Blauen Nil

Früh klingelt der Wecker, denn schon um 7 Uhr fliegen wir nach Bahar Dar. Unsere erste • Wanderung führt uns zu den Wasserfällen des Blauen Nil (2,5 Std., leicht bis mittel, 100m 100m). Der Fluss stürzt hier mit Getöse und Gischt 42 m in die Tiefe - sofern der Wasserbedarf des nahen Elektrizitätswerks es zulässt. Ihr Reiseleiter weiß, wie wichtig Wasser und Schlamm aus Äthiopien für den Sudan und Ägypten sind - eine Frage von Ihnen, und er sprudelt los. Am Nachmittag Freizeit und Besuch des Marktes in Bahar Dar. 80 km. Zwei Übernachtungen. ExtraTour: Statt zu Fuß über den Markt zu schlendern, können Sie auch ein Boot auf dem Tanasee mieten. Lohnende Ziele sind der Ausfluss des Nils oder das Inselkloster Kebran Gabriel. Leider ist der Besuch allen weiblichen Wesen - ob Mensch oder Tier - verboten.

4. Tag: Ausflug zu den Inselklöstern

Bootsausflug auf dem Tanasee zur Insel Dek, die berühmt ist wegen ihrer Klöster und des Honigs, der früher dem Adel vorbehalten war. Ein zweifelhaftes Privileg, denn der Blütennektar spielte auch bei Hinrichtungen des Adels eine Rolle. Fragen Sie Ihren Reiseleiter nach dem bitter-süßen Geheimnis! • Auf alten Pfaden wandern wir über die Insel zum Kloster Narga Selassie (2 Std., leicht, 100 m 100 m). Wir begegnen den Mönchen bei ihrem Tagwerk mit uralten Webstühlen. In primitiven Hütten bewahren sie ihre Schätze und jahrhundertealte Schriften auf.

5. Tag: Die Kaiserstadt Gondar

Szenen aus einer archaischen Welt spielen sich während der Fahrt rund um den Tanasee vor den Fenstern unserer Autos ab. Gegen Mittag erreichen wir Gondar, vom 17. bis zum 19. Jahrhundert Residenz der äthiopischen Herrscher. 150 km. Im Schlossbezirk (UNESCO-Kulturerbe) bestaunen wir die architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Das Kloster Debre Berhan überrascht durch seinen einzigartigen Schmuck: Unzählige Augenpaare von Engeln blicken von der Decke auf uns herab.

6. Tag: Fahrt in die Semienberge

Auf dem Weg ins Semiengebirge stoppen wir bei einer Siedlung der Felasha, einer Volksgruppe jüdischen Glaubens, deren größter Teil vor 25 Jahren nach Israel ausgesiedelt wurde. Große Politik! Entwicklungspolitik im Kleinen ist das Schulprojekt von Kate Fereday Eshete bei Debark. Im Gespräch erhalten wir einen tiefen Einblick in die soziale Realität. Nachmittags • wandern wir durch das Bauernland (2 Std., leicht 100m 100m). Fahrtstrecke 190 km. Zwei Übernachtungen in Debark.

7. Tag: Wanderung in den Semienbergen

Ein ganzer Tag in den Semienbergen. Auch in dieser Höhe gibt es ein gut ausgebautes Wegenetz. Wir fahren mit Jeeps in die Berge hinein und laufen • zu Fuß zu den schönsten Aussichtspunkten (insgesamt ca. 5 Std., anspruchsvoll,300 m 300 m) Wenn das Wetter es zulässt, erhaschen wir einen Blick auf den höchsten Berg Äthiopiens, den 4620 m hohen Ras Dashen. Mit Sicherheit sehen wir Horden von Pavianen und den Erzraben, der nur hier in den Semienbergen lebt. Fahrtstrecke 90 km. ExtraTour: Wenn Ihnen die Höhenluft nicht sauerstoffreich genug ist, dann machen Sie einfach eine leichtere Wanderung. Auf herrliche Aussichtspunkte müssen Sie dennoch nicht verzichten. Ihr Reiseleiter organisiert das für Sie.

8. Tag: Nach Axum

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Kurve, so bewarb einst ein Sportwagenhersteller seine Autos. Mit Mühe überwindet unsere Straße den Wolkefitpass (2700 m), und erst gegen Abend erreichen wir unser Tagesziel. 250 km. Zwei Übernachtungen in Axum.

9. Tag: Axum - das Glaubenszentrum

Der Überlieferung nach ist die Kathedrale von Axum der Aufbewahrungsort der Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses. Bis heute ist Axum Glaubenszentrum und Pilgerziel des äthiopischen Christentums. Wir besichtigen die alte Königsstadt (UNESCO-Kulturerbe) und die berühmten Stelen. Noch im Dunkel der Geschichte liegt die Affäre zwischen König Salomon und der Königin von Saba, deren Bad wir besuchen dürfen.

10. Tag: Weiterreise nach Hawsien

Kurz hinter Axum passieren wir Adua, den Ort, an dem Kaiser Menelik 1895 die Italiener schlug. In Yeha erforschen deutsche Archäologen die Zeit vor dem axumitischen Königreich - mit Unterstützung der Studiosus Foundation. Eritrea ist hier nicht weit, und Ihr Reiseleiter wird Sie vor dem Abendessen über den zurzeit ruhenden Grenzkonflikt informieren. Unser Tagesziel ist Hawsien. 210 km. Zwei Übernachtungen.

11. Tag: Die Felsenkirchen von Tigre

Tigre gilt als die Wiege des äthiopischen Christentums. Mit dem Jeep und • zu Fuß (insgesamt 3 bis 4 Std., mittel, 300 m 300 m) besuchen wir die schönsten der Kirchen, z.B. die dreischiffige Kirche Debre Maryam oder Abune Abraham. Respektvolles Staunen erfasst uns bei der Vorstellung, wie mühsam es vor Hunderten von Jahren war, den Kirchenraum mit Muskelkraft in den Fels zu treiben. ExtraTour: Sie möchten heute mal etwas auf eigene Faust unternehmen? Dann bietet sich eine kleine Wanderung von der Lodge zur Kirche Tekle Haymanot an. Danach legen Sie einfach mal die Beine hoch und genießen das italienische Ambiente unserer Lodge.

12. Tag: Von Hawsien nach Mekele

Wir setzen unsere Pilgerreise zu den Felsenkirchen fort. Die Medhane Alem Adi Kesho beeindruckt vor allem durch ihre Lage, und in der Mikael Melehayzenghi leuchten uns grellbunte Wandmalereien entgegen. Danach besuchen wir die älteste islamische Kultstätte Äthiopiens, die Moschee von Negash. Wie steht es eigentlich um das Nebeneinander der beiden Religionen? Abends sind wir in Mekele, der aufstrebenden Hauptstadt der Provinz Tigre. 120 km.

13. Tag: Von Mekele nach Lalibela

Heute liegen insgesamt 350 km mit Pässen über 3000 m vor uns. Unterwegs archaische Bilder - Menschen, die zu Fuß zum nächsten Markt wandern, die ihre Felder bestellen und ihre Herden hüten. Drei Übernachtungen in Lalibela.

14. Tag: Heiliges Lalibela

Ein ganzer Tag in Lalibela. Vormittags starten wir zu den Felsenkirchen der Nordgruppe. Forscher schätzen, dass es bis zu 100 Jahre dauerte, bis die Kirchen in ihrer monolithischen Form aus der Basaltlava gemeißelt waren. Am Nachmittag besuchen wir die Südgruppe und die berühmte kreuzförmige Georgskirche. Und wenn wir genügend Kirchen gesehen haben, bringt uns eine traditionelle Kaffeezeremonie mit musikalischer Untermalung wieder in das heutige Äthiopien zurück. ExtraTour: Wenn Sie auf den geführten Rundgang zu den Kirchen der Nordgruppe verzichten möchten und eher Lust auf eine Wanderung haben, dann empfehlen wir einen Ausflug zum Kloster Asheten Maryam. Die • Bergtour (ca. 4 Std., anspruchsvoll, 500m 500m) beginnt früh am Morgen.

15. Tag: Zur Kirche Yemrehana Christos

Heute • wandern wir an einem Höhenrücken entlang zur Kirche Yemrehana Christos (ca. 5 Std., anspruchsvoll 600 m 500m). Diese Kirche schmiegt sich unter den Felsvorsprung einer Höhle und ist aus Steinblöcken und Holzbalken errichtet. Mutige wagen noch einen Blick in das Beinhaus hinter der Kirche. Zurück nach Lalibela geht es dann mit dem Jeep. 40 km.

16. Tag: Flug über das Hochland

Vormittags drücken Sie die Schulbank. Beim Besuch einer Schule in Lalibela erhalten wir im Gespräch mit den Lehrern Einblick ins äthiopische Bildungssystem. Gegen Mittag Flug nach Addis Abeba. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abschiedsessen in einem guten äthiopischen Restaurant.

17. Tag: Rückflug

Gegen 10 Uhr Abflug mit Ethiopian Airlines nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft am Nachmittag mit Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines von Addis Abeba nach Bahar Dar und von Lalibela nach Addis Abeba
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Rundreise von Bahar Dar bis Lalibela in guten, geländegängigen Fahrzeugen (4 Reisegäste pro Auto)
  • Transfers/Fahrten in Addis Abeba in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • 15 Übernachtungen, gutes Hotel in Addis Abeba, teilweise einfachere Hotels in den anderen Orten
  • Doppelzimmer, in der Regel mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abschiedsessen in einem guten Restaurant
  • Kaffeezeremonie mit äthiopischen Tänzen
  • Bootsfahrt auf dem Tanasee
  • Eintrittsgelder (ca. 90 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 80 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Bei Buchung von Verlängerungsprogrammen Gelbfieberimpfung erforderlich.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Äthiopien

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr). Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (zwei neue Poliofälle im Jahre 2008, importiert aus Sudan), ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Tollwut und Gelbfieber, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Postexpositionsbehandlung von Tollwut mit Immunglobulinen in Äthiopien nicht möglich ist. Eine Choleraimpfung in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen / Katastropheneinsatz kann u.U. indiziert sein. Malaria Malaria (> 85% Malaria tropica) kommt das ganze Jahr über landesweit vor. Kein bzw. ein geringes Risiko besteht in Addis Abeba und Höhenlagen über 2.200 m. Die Übertragung erfolgt durch den Stich nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxicyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV / AIDS Für 2008 wurde geschätzt, dass 2,1 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Seit diesem Sommer werden landesweit erneut, einschließlich der Hauptstadt Addis Abeba, Ausbrüche von akuter wässriger Diarrhö und vereinzelt Cholera gemeldet. Beide Erkrankungen sind in Äthiopien endemisch. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber ist eine von Stechmücken übertragene virale fieberhafte Erkrankung und existiert landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Eine Impfung existiert nicht. Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung) wird hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Mai (Trockenzeit) übertragen und tritt vorwiegend im Westen des Landes auf. Entsprechend der Reiseart und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis - einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung - besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterbleiben. Gifttiere In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. (unverändert gültig seit 23. April 2012)

Gelbfieberimpfung

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen. Für Gäste, die eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Wenn Sie eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Äthiopien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Äthiopien gilt in seinen Kernbereichen als weitgehend stabiler Staat - auch wenn es zahllose ungelöste soziale und politische Fragen im Lande gibt und die Opposition nicht ohne Einfluss ist. Allgemein weist das Auswärtige Amt für das gesamte östliche Afrika, zu dem auch Äthiopien zu rechnen ist, auf eine latente Gefahr terroristischer Attentate hin, die sich auch gegen westliche Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. Generell rät das Auswärtige Amt, politische Demonstrationen und Kundgebungen zu meiden. Wie Sie vermutlich den Medien entnommen haben, ereignete sich im Januar 2012 in der Danakil-Senke ein Überfall auf eine Reisegruppe, bei der mehrere Touristen zu Tode kamen bzw. entführt wurden. Dieses Gebiet gilt seit vielen Jahren als latent gefährdet. Studiosus hat aus diesem Grunde noch nie Reisen in die Danakil-Senke angeboten. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir grundsätzlich auf Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu ethnischen Spannungen kam, so auf die an Somalia (Afar- und Somaliregion), Kenia und Sudan angrenzenden Provinzen sowie die unmittelbare Grenzregion zu Eritrea. Ebenso haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 13. April 2012

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Äthiopien Unverändert gültig seit: 13. April 2012 Innenpolitische Lage Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land). Im Grenzgebiet zu Somalia ist aufgrund möglicher militärischer Aktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer auch grenzüberschreitend mit größeren Truppenbewegungen zu rechnen. Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt. Zuletzt (14./15.03.) kam es zu äthiopischen Angriffen auf Einrichtungen im eritreischen Grenzgebiet. Eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen kann nicht ausgeschlossen werden. Terrorismus Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden. In den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2009, gab es vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Anschläge in Zukunft wiederholen werden. Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel geachtet werden. Da die bisherigen Anschläge jeweils in den frühen Abendstunden stattfanden, sollten während dieser Tageszeit öffentliche Plätze wie z.B. Tankstellen und auch Bars / Kaffeehäuser gemieden werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten. Reisen über Land / Entführungen / Kriminalität / Straßenverkehr Im Grundsatz kann davon ausgegangen werden, dass - abgesehen von unvorhersehbaren terroristischen Bedrohungen - die öffentliche Sicherheit in den großen Städten, den wichtigen touristischen Sehenswürdigkeiten und auf den Hauptverkehrsstraßen durch die äthiopischen Sicherheitskräfte gewährleistet wird. Touristisch organisierte Besuche verlaufen im Allgemeinen problemlos. In Addis Abeba häuften sich in jüngster Vergangenheit Überfälle auf Passanten, auch an Hauptverkehrsstraßen. Erhöhte Aufmerksamkeit nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere nach 22.00 Uhr, ist geboten. Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Grundsätzlich sollte am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Überlandfahrten verzichtet werden. Vor Reisen ins Landesinnere sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Risiko durch Überfälle und weiter auch durch Landminen auszugehen. Zudem sind hier die Möglichkeiten, bei Verkehrsunfällen Hilfe zu erhalten, äußerst beschränkt. Es empfiehlt sich deshalb ortskundige Führer einzuschalten und ggf. auch die Reise mit den örtlichen Behörden abzustimmen. Von einer erhöhten Risikolage ist auszugehen: -Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar: Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. In den frühen Morgenstunden des 17.01.2012 hat am Rande des Ertale Vulkans in der Danakil Wüste ein bewaffneter Überfall auf eine Reisegruppe stattgefunden, bei dem neben deutschen Staatsangehörigen auch weitere EU-Bürger zu Schaden gekommen sind. Vor diesem Hintergrund rät die Botschaft bis auf weiteres von Reisen in die Danakil Wüste und die nördliche Afar Region dringend ab. Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollte dies den örtlichen Behörden mitgeteilt und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen. Jüngst kam es zu äthiopischen Angriffen auf eritreische Einrichtungen in Grenznähe; eine weitere Eskalation ist nicht auszuschließen. -Im Grenzgebiet zu Somalia: Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird deshalb abgeraten. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr. Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia sollten aufgrund möglicher -auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden unternommen werden. -Im Grenzgebiet zu Sudan: Angesichts der Unwägbarkeiten der Lage in Sudan, insbesondere möglicher Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, wird wegen nicht auszuschließender erneuter Zwischenfälle und Übergriffe von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez abgeraten. Auch in der Gambella-Region wurden in letzter Zeit vermehrt sicherheitsrelevante Zwischenfälle berichtet. Im Grenzgebiet nördlich der Stadt Gambella besteht ferner erhebliche Minengefahr. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird deshalb zu stark erhöhter Vorsicht geraten. -In den Grenzgebieten zu Kenia (Moyale): Aufgrund fortgesetzter Risiken von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, sowie Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen einhergehend mit der Präsenz von ca. 30000 Flüchtlingen aus Kenia, wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebieten zu Kenia abgeraten. Bei unabdingbaren Reisen wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region). Vereinzelte Überfälle auf durchfahrende Fahrzeuge am frühen Morgen sowie am Spätnachmittag und Abend führen zu der Empfehlung, folgende Routen nicht vor 8:00 Uhr und nicht nach 15:00 Uhr zu befahren: Strecke Metahara-Awash-Arba-Mieso und Asbe Teferi, Strecke Babile-Jijiga, Strecke Welkite-Jimma (insbesondere am Omo/Gibe-Fluss), Strecke Sodo-Arba Minch-Jinka, Strecke Bahir Dar-Gondar. Auch im und um den Awash-Nationalpark (insbesondere nördlicher Teil) kann es zu bedrohlichen Situationen und Überfällen kommen. So wurden in der Gegend um Adayto im Januar 2012 Feuergefechte zwischen Afras und Somali-Issas berichtet, bei denen auch Ausländer in Gefahr waren. Bewaffnete Überfälle sind zudem wiederholt aus dem Netchisar Nationalpark in Arba Minch, insbesondere in der Gegend um die Quellen, gemeldet worden. Es wird daher empfohlen, Touren in den Nationalpark ab Parkeingang nur in Begleitung und gegen Bezahlung eines bewaffneten Führers durchzuführen. Reisen über Land/ Zugverkehr Auf der Bahnstrecke Addis Abeba - Dire Dawa verkehren keine Passagierzüge. Der in unregelmäßigen Abständen (max. drei Mal pro Woche) zwischen Dire Dawa und Dschibuti verkehrende Zugverkehr (von Ausländern allerdings kaum benutzt) stellt wegen des schlechten Streckenzustands ein generelles Sicherheitsrisiko dar und war bereits mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
27.09.2012 - 13.10.2012 ausverkauft ausverkauft
18.10.2012 - 03.11.2012 3.595 € 3.995 €
08.11.2012 - 24.11.2012 ausverkauft ausverkauft
20.12.2012 - 05.01.2013 3.795 € 4.195 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Friedrichshafen Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Nürnberg Auf Anfrage
Stuttgart Auf Anfrage
Wien Ethiopian Airlines Auf Anfrage
Zürich Ethiopian Airlines Auf Anfrage

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 19