Äthiopien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 24945
ab 2.795 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Äthiopien

die historische Route

  • 14-tägige ExpeditionsStudienreise
  • Übernachtung in Landestypischen-/Mittelklasse-/Komfort-Hotels
  • Reise zu den historischen Wurzeln Äthiopiens
  • Einfache, landestypische Hotels
  • Überlandfahrt in Geländewagen
  • Langstreckenflüge mit Turkish Airlines oder Lufthansa
  • Termine 3.2. und 19.10.2012 sowie 1.2.2013 mit ärztlicher Begleitung
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Addis Abeba / Jupiter Intern. ****
1 Kombolcha / Sunny Side **
1 Weldiya / Lal *(*)
2 Lalibela / Roha **(*)
1 Mekele / Axum ***(*)
2 Axum / Yeha **(*)
1 Debark / Semien Park **(*)
1 Gondar / Goha **(*)
1 Bahar Dar / Tana **(*)
Äthiopien bietet mehr als Kaffee und Langstreckenläufer! Eine jahrtausendealte, doch sehr lebendige christliche Tradition mischte sich hier mit Elementen ...
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1. Tag: Willkommen in Äthiopien!

Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Addis Abeba (Flugzeit ab Istanbul ca. 5 Std., Ankunft nach Ortszeit gegen Mitternacht). Alternativ Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Addis Abeba (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std., Ankunft gegen 21 Uhr). Ihr Reiseleiter oder ein Beauftragter von Studiosus begrüßt Sie am Flughafen der äthiopischen Hauptstadt (2360 m) und begleitet Sie zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Addis Abeba.

2. Tag: Die äthiopische Metropole

Auf einer Rundfahrt lernen wir die erst vor 115 Jahren von Kaiser Menelik gegründete Stadt kennen. Nach der Besichtigung der Kathedrale treffen wir im Nationalmuseum Lucy, die älteste Äthiopierin. Schließlich stürzen wir uns auf dem Mercato, dem angeblich größten Markt ganz Afrikas, mitten hinein ins pralle Leben. Der späte Nachmittag bleibt ohne Programm, bevor wir in einem guten Restaurant zu Abend essen. ExtraTour: Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn Ihnen der Markt zu lebhaft ist, dann besuchen Sie doch stattdessen das ethnographische Museum im ehemals kaiserlichen Le'ul-Palast. Bemerkenswert ist vor allem die erstklassige Sammlung von Ikonen und Tragaltären, die Ihnen einen Einblick in die reiche christliche Kultur des Landes erlaubt.

3. Tag: Fahrt über Land

Die Überlandreise beginnt, und unsere Geländewagen klettern den kurvenreichen Tamarberpass hinauf. Vom Scheitelpunkt in 3250 m Höhe geht es hinunter in den Großen Grabenbruch, die geologische Sollbruchstelle Ostafrikas. Unterwegs halten wir immer wieder einmal an, und in den Dörfern bekommen Sie einen ersten Eindruck vom gemächlichen Lebensrhythmus der Äthiopier. Wir übernachten in Kombolcha in einem einfachen Hotel. 380 km.

4. Tag: Montags ist Markt in Bati

Bati ist bekannt für seinen Montagsmarkt, den größten und farbenprächtigsten in ganz Äthiopien. Hier gibt es alles, was die Nomaden brauchen: Getreide und Nahrungsmittel, Gewürze, Kaffee, Kleider. Seiler fertigen wie in uralten Zeiten Hanfseile, und Händler aus Somalia preisen ihre Kamele an. Am Nachmittag besuchen wir in Dese ein von der Studiosus Foundation unterstütztes Selbsthilfeprojekt von Frauen, die ihren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen wollen. 230 km. Sehr einfaches Hotel in Weldiya.

5. Tag: Ins Land der Amharen

Am Vormittag landschaftlich reizvolle Fahrt hinauf in die imposante Bergwelt von Lalibela. 170 km. König Lalibela gab dem entlegenen Gebirgsdorf (2600 m), das zum bedeutendsten Wallfahrtsort der äthiopischen Christen werden sollte, im 12. Jahrhundert seinen Namen. Die Höfe der Monolithkirchen von Lalibela (UNESCO-Kulturerbe) sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihr Reiseleiter kennt die wahre Geschichte. Am Nachmittag besuchen wir die Südgruppe mit der oft fotografierten Georgskirche. Zwei Übernachtungen in Lalibela.

6. Tag: Heiliges Lalibela

Ein ganzer Tag in den Bergen von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die Felsenkirchen der Nordgruppe. Ein Abstecher führt uns nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die eindrucksvoll in den Bergen liegt und eine hochinteressante Sammlung von äthiopischen Prozessionskreuzen, Manuskripten und Ikonen besitzt. Schließlich nehmen wir an einer traditionellen Kaffeezeremonie teil, bei der junge Mädchen auch den Honigwein Tesch servieren. ExtraTour: Wenn Sie auf den geführten Rundgang zu den Kirchen der Nordgruppe verzichten wollen, wenn Sie zudem Frühaufsteher und auch ein wenig sportlich sind, dann empfehlen wir einen Ausflug zu Fuß oder mit dem Muli zum Kloster Asheten Maryam.

7. Tag: Weiterfahrt nach Mekele

Wir verlassen Lalibela schon früh mit unseren Geländewagen, denn unsere heutige Etappe führt uns über mehrere Pässe der Ambalage-Berge in Höhen über 3000 m. Zahlreiche Fotostopps entschädigen uns für die zeitraubende Stoßdämpferteststrecke. Bei der Fahrt durch das Land wird deutlich, wie mühsam es für die Menschen ist, das Land zu bebauen - früher traten deshalb immer wieder Hungersnöte auf. Tagesziel ist Mekele, Hauptstadt der Provinz Tigre. 350 km.

8. Tag: Felsenkirchen in Tigre

Tigre ist die Wiege des äthiopischen Christentums. Unsere Route führt uns auf spektakulärer Strecke zu den Felsenkirchen Wukro Cherkos und Abreha Atsbeha. In Yeha sehen wir die Relikte des ältesten Tempels in Äthiopien und die Kirche Abba Aftse, bei Adua werden wir an den Sieg der äthiopischen Armee über das italienische Kolonialheer erinnert. 320 km. Zwei Übernachtungen in Axum.

9. Tag: Die antike Hauptstadt

Bis heute ist Axum Zentrum und Pilgerort des äthiopischen Christentums, der Überlieferung nach auch der Aufbewahrungsort der Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses. Wir besichtigen eingehend die alte Königsstadt (UNESCO-Kulturerbe) mit dem Bad der Königin von Saba und den berühmten Stelen. Der von Mussolini geraubte Obelisk wurde erst 2005 wieder nach Axum zurückgebracht. ExtraTour: Wenn Sie sich nach dem Besuch des Stelenwaldes aus dem gemeinsamen Rundgang ausklinken wollen, empfehlen wir einen Ausflug mit dem Geländewagen zum antiken Steinbruch mit uralten Löwenskulpturen, Wahrzeichen der äthiopischen Kaiserdynastie.

10. Tag: Über das Dach Afrikas

Mit ihren wilden Schluchten, steilen Felswänden und Tafelbergen werden die Semienberge auch „Spielplatz der Götter“ genannt. Am Wolkefitpass kreisen die Geier. In Debark besuchen wir ein Projekt zur Förderung von Bauernkindern und gewinnen im Gespräch mit der Leiterin einen tiefen Einblick in die soziale Wirklichkeit Äthiopiens. Unser Hotel liegt in Debark am Fuß der Semienberge, dem höchsten Bergzug Äthiopiens, der bis über 4600 m ansteigt (UNESCO-Naturerbe). 300 km.

11. Tag: Die Kaiserstadt Gondar

In vielen Kurven geht es hinab ins Gebiet der Falascha, einer Volksgruppe jüdischen Glaubens, die in den 1980er Jahren nach Israel ausgesiedelt wurde. Tagesziel ist Gondar (UNESCO-Kulturerbe), vom 17. bis zum 19. Jahrhundert die Residenz der äthiopischen Herrscher. Im Schlossbezirk bestaunen wir die architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Das Kloster Debre Berhan überrascht durch seinen einzigartigen Wand- und Deckenschmuck. 130 km.

12. Tag: Die Wasserfälle des Nils

Vormittags Fahrt von Gondar um den Tanasee nach Bahar Dar. Am Nachmittag fahren wir nach Tisisat, in der Übersetzung „Wasser, das raucht“. Hier stürzte der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe – heute aber nur noch, wenn die Turbinen des nahen Kraftwerks gerade einmal nicht laufen! Ihr Reiseleiter weiß einiges über das für den Sudan und Ägypten so lebensnotwendige Nilwasser - fragen Sie ihn, dann sprudelt er los. 250 km. ExtraTour: Wenn Sie am Nachmittag lieber etwas Ruhe haben wollen, dann bleiben Sie doch im Hotel, machen Sie es sich einfach im Hotelgarten bequem und schmökern Sie in der Autobiografie des in Deutschland lebenden äthiopischen Fürsten Asfa-Wossen Asserate: „Ein Prinz aus dem Hause David“.

13. Tag: Klöster im See

Die Inselklöster im Tanasee sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt am Vormittag bringt uns auf die paradiesisch anmutende Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret, das - keine Selbstverständlichkeit in Äthiopien - auch Frauen besichtigen dürfen. Zurück in Bahar Dar zieht der Markt Käufer und Händler der gesamten Gegend und auch uns magisch an. Nachmittags einstündiger Flug von Bahar Dar nach Addis Abeba. Nach dem Abendessen ist Boarding Time. Kurz vor Mitternacht Abflug mit Lufthansa nach Frankfurt, gegen 1 Uhr startet Turkish Airlines nach Istanbul (Nachtflüge, jeweils nonstop, Flugdauer ca. 7 bzw. 5 Std.).

14. Tag: Back home

Morgens Ankunft in Istanbul bzw. Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Inlandsflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Bahar Dar nach Addis Abeba
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Rundreise von Addis Abeba bis Gondar in guten, geländegängigen Fahrzeugen (4 Reisegäste pro Auto)
  • Transfers/Fahrten in Addis Abeba und von Gondar nach Bahar Dar in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • 12 Übernachtungen, gutes Hotel in Addis Abeba, einfachere Hotels in den anderen Orten
  • Doppelzimmer, in der Regel mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück), am 3., 4., 7., 8. und 10. Tag Vollpension (Mittagessen teilweise als Picknick)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in einem guten Restaurant am 2. Tag
  • Kaffeezeremonie mit äthiopischen Tänzen in Lalibela
  • Bootsfahrt auf dem Tanasee
  • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 60 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisen zum Timkatfest

Die Feste der äthiopisch-koptischen Kirche sind farbenprächtige und volkstümliche Spektakel. In großen Prozessionen werden die sakralen Symbole der Bundeslade durch die Straßen zu einem heiligen Ort getragen, und die Menschen versammeln sich zu feierlichen Gottesdiensten. Unsere Reisen im Januar haben wir so gelegt, dass Sie die Möglichkeit haben, in Lalibela (Abreise 13.1.12) bzw. Axum (Abreise 11.1.12 und 11.1.13) an den Feierlichkeiten zum Timkatfest teilzunehmen.

Hotels in Äthiopien

Trotz zahlreicher Neubauten in den äthiopischen Städten wohnen wir an der historischen Route oft noch in älteren Häusern aus den 1970er und 1980er Jahren. Ihre Architektur ist ansprechend, doch weisen sie wegen unzureichender Instandsetzung große Mängel auf. Neuere Häuser sind in der Regel wegen schlechter Baumaterialien und mangelnder Instandhaltung nicht besser. Alle Zimmer haben Dusche und WC, doch müssen Sie sich auf einen zeitweiligen Ausfall der Wasser- und Stromversorgung einstellen. Auch entsprechen die hygienischen Zustände der Zimmer und sanitären Einrichtungen in vielen Fällen nicht unseren Erwartungen.

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Bei Buchung von Verlängerungsprogrammen Gelbfieberimpfung erforderlich.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Äthiopien

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr). Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (zwei neue Poliofälle im Jahre 2008, importiert aus Sudan), ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Tollwut und Gelbfieber, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Postexpositionsbehandlung von Tollwut mit Immunglobulinen in Äthiopien nicht möglich ist. Eine Choleraimpfung in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen / Katastropheneinsatz kann u.U. indiziert sein. Malaria Malaria (> 85% Malaria tropica) kommt das ganze Jahr über landesweit vor. Kein bzw. ein geringes Risiko besteht in Addis Abeba und Höhenlagen über 2.200 m. Die Übertragung erfolgt durch den Stich nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxicyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV / AIDS Für 2008 wurde geschätzt, dass 2,1 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Seit diesem Sommer werden landesweit erneut, einschließlich der Hauptstadt Addis Abeba, Ausbrüche von akuter wässriger Diarrhö und vereinzelt Cholera gemeldet. Beide Erkrankungen sind in Äthiopien endemisch. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber ist eine von Stechmücken übertragene virale fieberhafte Erkrankung und existiert landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Eine Impfung existiert nicht. Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung) wird hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Mai (Trockenzeit) übertragen und tritt vorwiegend im Westen des Landes auf. Entsprechend der Reiseart und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis - einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung - besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterbleiben. Gifttiere In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. (unverändert gültig seit 23. April 2012)

Gelbfieberimpfung

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen. Für Gäste, die eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Wenn Sie eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Äthiopien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Äthiopien gilt in seinen Kernbereichen als weitgehend stabiler Staat - auch wenn es zahllose ungelöste soziale und politische Fragen im Lande gibt und die Opposition nicht ohne Einfluss ist. Allgemein weist das Auswärtige Amt für das gesamte östliche Afrika, zu dem auch Äthiopien zu rechnen ist, auf eine latente Gefahr terroristischer Attentate hin, die sich auch gegen westliche Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. Generell rät das Auswärtige Amt, politische Demonstrationen und Kundgebungen zu meiden. Wie Sie vermutlich den Medien entnommen haben, ereignete sich im Januar 2012 in der Danakil-Senke ein Überfall auf eine Reisegruppe, bei der mehrere Touristen zu Tode kamen bzw. entführt wurden. Dieses Gebiet gilt seit vielen Jahren als latent gefährdet. Studiosus hat aus diesem Grunde noch nie Reisen in die Danakil-Senke angeboten. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir grundsätzlich auf Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu ethnischen Spannungen kam, so auf die an Somalia (Afar- und Somaliregion), Kenia und Sudan angrenzenden Provinzen sowie die unmittelbare Grenzregion zu Eritrea. Ebenso haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 13. April 2012

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Äthiopien Unverändert gültig seit: 13. April 2012 Innenpolitische Lage Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land). Im Grenzgebiet zu Somalia ist aufgrund möglicher militärischer Aktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer auch grenzüberschreitend mit größeren Truppenbewegungen zu rechnen. Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt. Zuletzt (14./15.03.) kam es zu äthiopischen Angriffen auf Einrichtungen im eritreischen Grenzgebiet. Eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen kann nicht ausgeschlossen werden. Terrorismus Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden. In den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2009, gab es vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Anschläge in Zukunft wiederholen werden. Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel geachtet werden. Da die bisherigen Anschläge jeweils in den frühen Abendstunden stattfanden, sollten während dieser Tageszeit öffentliche Plätze wie z.B. Tankstellen und auch Bars / Kaffeehäuser gemieden werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten. Reisen über Land / Entführungen / Kriminalität / Straßenverkehr Im Grundsatz kann davon ausgegangen werden, dass - abgesehen von unvorhersehbaren terroristischen Bedrohungen - die öffentliche Sicherheit in den großen Städten, den wichtigen touristischen Sehenswürdigkeiten und auf den Hauptverkehrsstraßen durch die äthiopischen Sicherheitskräfte gewährleistet wird. Touristisch organisierte Besuche verlaufen im Allgemeinen problemlos. In Addis Abeba häuften sich in jüngster Vergangenheit Überfälle auf Passanten, auch an Hauptverkehrsstraßen. Erhöhte Aufmerksamkeit nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere nach 22.00 Uhr, ist geboten. Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Grundsätzlich sollte am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Überlandfahrten verzichtet werden. Vor Reisen ins Landesinnere sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Risiko durch Überfälle und weiter auch durch Landminen auszugehen. Zudem sind hier die Möglichkeiten, bei Verkehrsunfällen Hilfe zu erhalten, äußerst beschränkt. Es empfiehlt sich deshalb ortskundige Führer einzuschalten und ggf. auch die Reise mit den örtlichen Behörden abzustimmen. Von einer erhöhten Risikolage ist auszugehen: -Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar: Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. In den frühen Morgenstunden des 17.01.2012 hat am Rande des Ertale Vulkans in der Danakil Wüste ein bewaffneter Überfall auf eine Reisegruppe stattgefunden, bei dem neben deutschen Staatsangehörigen auch weitere EU-Bürger zu Schaden gekommen sind. Vor diesem Hintergrund rät die Botschaft bis auf weiteres von Reisen in die Danakil Wüste und die nördliche Afar Region dringend ab. Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollte dies den örtlichen Behörden mitgeteilt und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen. Jüngst kam es zu äthiopischen Angriffen auf eritreische Einrichtungen in Grenznähe; eine weitere Eskalation ist nicht auszuschließen. -Im Grenzgebiet zu Somalia: Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird deshalb abgeraten. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr. Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia sollten aufgrund möglicher -auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden unternommen werden. -Im Grenzgebiet zu Sudan: Angesichts der Unwägbarkeiten der Lage in Sudan, insbesondere möglicher Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, wird wegen nicht auszuschließender erneuter Zwischenfälle und Übergriffe von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez abgeraten. Auch in der Gambella-Region wurden in letzter Zeit vermehrt sicherheitsrelevante Zwischenfälle berichtet. Im Grenzgebiet nördlich der Stadt Gambella besteht ferner erhebliche Minengefahr. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird deshalb zu stark erhöhter Vorsicht geraten. -In den Grenzgebieten zu Kenia (Moyale): Aufgrund fortgesetzter Risiken von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, sowie Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen einhergehend mit der Präsenz von ca. 30000 Flüchtlingen aus Kenia, wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebieten zu Kenia abgeraten. Bei unabdingbaren Reisen wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region). Vereinzelte Überfälle auf durchfahrende Fahrzeuge am frühen Morgen sowie am Spätnachmittag und Abend führen zu der Empfehlung, folgende Routen nicht vor 8:00 Uhr und nicht nach 15:00 Uhr zu befahren: Strecke Metahara-Awash-Arba-Mieso und Asbe Teferi, Strecke Babile-Jijiga, Strecke Welkite-Jimma (insbesondere am Omo/Gibe-Fluss), Strecke Sodo-Arba Minch-Jinka, Strecke Bahir Dar-Gondar. Auch im und um den Awash-Nationalpark (insbesondere nördlicher Teil) kann es zu bedrohlichen Situationen und Überfällen kommen. So wurden in der Gegend um Adayto im Januar 2012 Feuergefechte zwischen Afras und Somali-Issas berichtet, bei denen auch Ausländer in Gefahr waren. Bewaffnete Überfälle sind zudem wiederholt aus dem Netchisar Nationalpark in Arba Minch, insbesondere in der Gegend um die Quellen, gemeldet worden. Es wird daher empfohlen, Touren in den Nationalpark ab Parkeingang nur in Begleitung und gegen Bezahlung eines bewaffneten Führers durchzuführen. Reisen über Land/ Zugverkehr Auf der Bahnstrecke Addis Abeba - Dire Dawa verkehren keine Passagierzüge. Der in unregelmäßigen Abständen (max. drei Mal pro Woche) zwischen Dire Dawa und Dschibuti verkehrende Zugverkehr (von Ausländern allerdings kaum benutzt) stellt wegen des schlechten Streckenzustands ein generelles Sicherheitsrisiko dar und war bereits mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
19.10.2012 - 01.11.2012 2.895 € ausverkauft
02.11.2012 - 15.11.2012 ausverkauft ausverkauft
16.11.2012 - 29.11.2012 2.795 € 3.035 €
21.12.2012 - 03.01.2013 3.145 € 3.385 €
11.01.2013 - 24.01.2013 3.095 € 3.335 €
01.02.2013 - 14.02.2013 3.095 € 3.335 €
08.03.2013 - 21.03.2013 2.895 € 3.135 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Köln Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Friedrichshafen Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
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Zürich Auf Anfrage