Sudan
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 24827
ab 4.495 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Sudan

im Reich der schwarzen Pharaonen

  • 14-tägige ExpeditionsStudienreise
  • Pharaonentempel ohne Touristenrummel
  • Eine Studienreise nach Nubien, den Norden des Sudan
  • Komfortable Unterkünfte bei Karima und Meroe, Zeltcamp bei Tumbos
  • Kleine Reisegruppe mit maximal 19 Personen
  • Termine 21.2.2012 und 12.2.2013 mit ärztlicher Begleitung
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Pyramiden, mehr als in Ägypten, Gräber und Pharaonentempel, die Kette der Palmengärten am Nil inmitten einer grenzenlosen Wüste! Die antike Kultur Nubiens ...
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1. Tag: Willkommen im Sudan

Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Khartum (Flugdauer ab Istanbul ca. 4 Std., Ankunft gegen 2 Uhr Ortszeit). Alternativ Flug mit Lufthansa nach Khartum (via Jeddah, Flugdauer ca. 7 Std., Ankunft nach Ortszeit am späten Abend). Ihr Reiseleiter oder ein Beauftragter von Studiosus begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel.

2. Tag: Khartum - moderne Metropole

Ausschlafen, entspannt frühstücken und akklimatisieren - am besten mit einem gemeinsamen Besuch des Nationalmuseums: Tempelfragmente, die beim Bau des Assuan-Staudamms vor der Überflutung gerettet wurden, und die frühchristlichen Fresken von Faras/Pachoras sind Zeugen einstiger Größe, die glitzernden gläsernen Wolkenkratzer der City zeugen vom Aufschwung des erdölreichen Sudan. Nach der Stadtrundfahrt beginnt die Expedition in die Basaltwüste im Osten des Nils - tosend bricht sich der Fluss in den Granitblöcken des sechsten Katarakts. 320 km. Drei Übernachtungen in einer guten Zeltlodge bei Meroe.

3. Tag: Antikes Meroe

Die spitzen und steilen Grabpyramiden der Könige von Kusch (UNESCO-Kulturerbe) lassen nur ahnen, wie mächtig das nubische Reich einst war - der monumentale Friedhof zählt 900 Bauwerke. Wir besichtigen auch die Ruinen der benachbarten Tempel und Paläste - schon damals floss das Wasser des Nils in ein luxuriöses Bad. Wer mag, klettert auf die antiken Schlackehalden, sie zeugen von der intensiven Nutzung der reichhaltigen Bodenschätze des Reiches, das regen Handel mit den Ländern des Mittelmeeres betrieb.

4. Tag: Archäologische Schätze in Naga

Auf dem Markt von Schendi feilschen wir mit den Händlern auf historischem Boden. An der Kreuzung der Karawanenwege wechseln seit Jahrhunderten Waren aller Art die Besitzer, früher zählte auch der Handel mit Menschen dazu. Karl Mays Roman „Sklavenkarawane“ beschreibt diese grausamen Praktiken. In Naga treten wir vor den imposanten Tempel des Löwengottes Apedemak, von Berliner Archäologen sorgsam erforscht (UNESCO-Kulturerbe). In der Sandsteinwüste von Musawwarat as-Sufra erleben wir ein einmaliges Ruinenlabyrinth, vom Winde verweht und konserviert (UNESCO-Kulturerbe). 200 km. ExtraTour: Ihr Reiseleiter hat auch im Sudan ab und zu Alternativen zum Programm für Sie parat: Wenn Sie die Pyramidenwelt von Meroe so begeistert, dass Sie bleiben möchten, dann verzichten Sie doch auf Naga und erkunden Sie das weite Gebiet auf dem Rücken eines Kamels.

5. Tag: Durch die Bayudawüste

Neue Brücken ersetzen die alten Fähren, asphaltierte Highways erleichtern die Weiterfahrt - Straßen als Symbol des Fortschritts. Doch immer noch sehen wir Nomaden mit rastenden Schaf- und Ziegenherden am Wegesrand oder an den Wasserstellen - Zeugnis der nomadischen Tradition der Bayudawüste. Bizarr wirken die Gesteinsformationen in der Ferne, bizarr erscheinen auch die Relikte des Klosters Ghazali im Wadi Abu Dom. Einige Wasserstellen weiter überqueren wir erneut den Nil und erreichen Karima am Fuße des Dschebel Barkal. 370 km. Zwei Übernachtungen in Karima.

6. Tag: Dschebel Barkal - der „nubische Olymp“

Der rötliche Tafelberg misst nur 100 m, zählt aber in der Mythologie zu den ganz großen. Der „heilige Berg“ Dschebel Barkal diente ägyptischen Göttern als Sitz, nubischen Königen als Stätte der Regentschaft und den Karawanen zur Orientierung. Wir besichtigen die Ausgrabungen am Fuße des Berges; weg mag, kann auch über die weniger steile Nordflanke das Gipfelplateau erklimmen. Am Nachmittag besuchen wir den zweiten Teil der UNESCO-Welterbestätten der Region: den versteinerten Wald von El-Kurru und die fantasievoll ausgemalten Gräber der Pharaonen sowie die Ruinen von Napata. 60 km. ExtraTour: Sie möchten sich am 6. Tag lieber der Botanik widmen? Dann besuchen Sie am Nachmittag die Plantagen von Karima an den Ufern des Nils, statt an den Ausflügen nach El-Kurru und Napata teilzunehmen. Vom Hotel führt ein kurzer Weg dorthin, und im Schatten der Dattelpalmen erklärt Ihnen vielleicht ein Bauer das ausgeklügelte Bewässerungssystem.

7. Tag: Der dritte Katarakt

Durch die Nubische Wüste und die fruchtbare Ebene von Dongola fahren wir dem dritten Katarakt des Nils entgegen. Inmitten der dünigen Sandwüste kultivieren heute Bewässerungsprojekte das Land, weil der Nil durchgängig reguliert ist: Die ersten beiden Katarakte verschlang der Nassersee, der vierte versank im Merowe-Stausee. Mit den Felsinschriften des dritten Katarakts bei Tumbos markierten die vordringenden Ägypter einst ihr Revier. Ganz in der Nähe droht allen Eindringlingen noch heute die unvollendete Statue eines der schwarzen Pharaonen. 270 km. Drei Übernachtungen in einem guten Zeltcamp in Tumbos.

8. Tag: Tempeltour am Nil entlang

Unser Weg führt gen Norden zu den großen ägyptischen Tempeln. Nahe des Dorfes Wawa überqueren wir den Nil und erreichen den Tempel von Soleb - ohne Zweifel einer der schönsten der altägyptischen Baumeister. Anschließend geht es zurück an die Ostseite des Nils. Wir folgen dem Fluss in nördlicher Richtung bis zur Insel Sai, welche lange Zeit als wichtiger strategischer Ort galt. Hier besichtigen wir die Reste aus der Kerma-Kultur, eines ägyptischen Tempels, christlicher Siedlungen sowie eines osmanischen Forts. Am Abend geht es zurück nach Tumbos.

9. Tag: Kerma, die uralte Kapitale

Auf nach Sebu: Die ersten Felsenbilder sind prähistorischen Datums, die jüngsten schufen die frühen Christen. Zum Mittagessen sind wir zurück im Camp. Anschließend geht es nach Kerma, in die ehemalige Metropole des altnubischen Königreichs. Dort leben auch heute noch die stolzen und hochgewachsenen Nubier mit eigener Sprache und Geschichte. Der Sudan zählt über 500 ethnische Gruppen und fast ebenso viele Sprachen, und die Konflikte um Landbesitz, Weiderechte oder Bodenschätze bestehen seit Ewigkeiten. Ihr Reiseleiter berichtet Ihnen vom fragilen Frieden zwischen Nord und Süd. 120 km.

10. Tag: Durchs bunte Nubien nach Karima

Unsere Route zurück in südlicher Richtung führt diesmal durch reich geschmückte Dörfer: Mal zieren Ornamente die Häuser, dann lassen bunte Naturfarben die Fassaden strahlen - mit großem Stolz kümmern sich die Frauen ums Schönerwohnen. Dazu gehört ganz selbstverständlich auch die Gastfreundschaft. Wir besuchen eine Familie und erhalten Einblick in den ländlichen Alltag und Antworten auf unsere Fragen. In Old Dongola beeindrucken die Reste einer Ruinenstadt aus frühchristlicher Zeit. 340 km. Zwei Übernachtungen in dem uns bereits bekannten Rasthaus in Karima.

11. Tag: Ein Tag nach Wunsch: Karima oder Niltal

Händler preisen lautstark ihre Auslagen an, die bunt gewandeten Kunden prüfen sorgsam die Waren, und auch wir mischen uns in das farbige Gewimmel auf dem Markt von Karima. Den weiteren Tag bestimmen Sie selbst: Tee trinken oder mit dem Reiseleiter einen Bootsausflug (35 €) auf dem Nil unternehmen, mit anschließendem Picknick im Palmenhain. Nach der Bootsfahrt geht es auf dem Landweg weiter nach Nuri (UNESCO-Kulturerbe). Fahrtstrecke 50 km.

12. Tag: Durch die Wüste

Auch auf dem afrikanischen Highway ist die Hölle los - Lastzüge mit über 30 m Länge sind keine Seltenheit, und wir halten an einem richtigen Truck Stop. Denn wo die Fernfahrer pausieren, da schmeckt es am besten! Dabei zeigen die harten Jungs durchweg gute Manieren, denn das Geschäft mit dem Kaffee oder Tee obliegt allein den Damen. Über Omdurman erreichen wir Khartum. 440 km.

13. Tag: Omdurman und Khartum

Das Goethe-Institut engagiert sich wieder im Sudan, über die Aufgaben und die Schwierigkeiten des Kulturaustauschs berichtet uns ein Mitarbeiter des Hauses. Wie geht Deutschland um mit einem Staat, dessen Präsident in Europa mit Haftbefehl gesucht wird? In Omdurman begegnen wir auf dem Großmarkt Menschen aus allen Teilen des Vielvölkerstaats, wir sehen das Mahdi-Mausoleum und besuchen das Museum im Khalifahaus, gefüllt mit Erinnerungsstücken aus der Zeit des Mahdiaufstandes. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für den Erwerb von Souvenirs. Mit einem gemeinsamen Abendessen nehmen wir Abschied vom Sudan. Danach Fahrt zum Flughafen. Wer mit Lufthansa fliegt, startet kurz vor Mitternacht Richtung Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.). ExtraTour: Eine Alternative zum Besuch des Goethe-Instituts ist die Nilinsel Tuti. Im Herzen der beiden Großstädte hat dieses dörfliche Refugium überlebt. Die Bewohner der Obstoase wehren sich gegen Investorenpläne, die hier ein Resort für Touristen schaffen wollen.

14. Tag: Rückflug

Gegen 3 Uhr Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul (Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft des Lufthansa-Fluges in Frankfurt gegen 6.30 Uhr. In Frankfurt und Istanbul jeweils Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von Frankfurt nach Khartum und zurück
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen
  • 12 Übernachtungen in Doppelzimmern/Zweipersonenzelten in den genannten Hotels und Zeltcamps
  • Expeditionsausrüstung
  • Vollpension (mittags Imbiss)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Europäische Expeditionsleitung
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer am Abreisetag bis zum Abend
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren (ca. 40 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 35 - Ausflug Nuri


Reiseinformation

Reisen im Sudan

Auch wenn mittlerweile ansprechende Unterkünfte zur Verfügung stehen und der Straßenbau in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, so ist das Reisen im Sudan wegen des Klimas und der Zivilisationsferne des Landes immer noch beschwerlich. Eine gute körperliche Verfassung ist deshalb die Voraussetzung dafür, dass Sie diese Reise auch wirklich genießen können. Wegen der begrenzten Kapazitäten der Unterkünfte können bei einzelnen Terminen Änderungen in der Abfolge des Programms erforderlich werden.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Der Pass darf weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel der Nachbarländer von Grenzstationen zu Israel enthalten. Das Visum für den Sudan wird für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich von Studiosus beantragt (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Nordsudan

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 9 Monate bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe auch www.who.int Der Süden Sudans (südlich des 15. Breitengrades) gilt als Gelbfiebergebiet, eine Gelbfieberimpfung ist hier empfohlen Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), insbesondere auch gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (A, C, Y, W 135). Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria In den südlichen Landesteilen ( Südkordofan, Niltal ) gibt es ein ganzjährig hohes Malariarisiko. Im Norden, am Roten Meer, ist das Risiko gering. Khartum und Port Sudan gelten als malariafrei. Etwa 90% der Fälle sind auf Plasmodium falciparum (Malaria Tropica) zurückzuführen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, -körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), -tagsüber (Dengue!)und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen -unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV/AIDS HIV/AIDS ist im Lande ein Problem wenn auch noch nicht von derselben Dimension wie in den angrenzenden südlichen Nachbarländern. Trotzdem ist HIV/AIDS eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) In den südlichen Landesteilen des Sudan kommt es zu Schlafkrankheitsinfektionen. Die Schlafkrankheit wird durch große Fliegen (Tsetse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten. Schistosomiasis Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis (Bilharziose) - einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung - besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterlassen werden. Dengue Dengue wird im Südosten des Landes, incl. der Provinz Süd-Kordofan, durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien. Meningitis Die bakterielle Hirnhautentzündung mit hauptsächlicher Übertragung in den trockenen Monaten Dezember bis Mai auf. Entsprechend der Reiseform und Reisezeit kann eine Impfung (Beachte: Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen indiziert sein. Viszerale Leishmaniasis (Kala-Azar) Diese Erkrankung ist im Sudan endemisch. Bei diesem Subtyp der Erkrankung handelt es sich um eine die inneren Organe befallende tödliche Infektion. Schutz vor der vorwiegend Dämmerungs- und nachtaktiven Überträgermücke beachten! Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden incl. Todesfolge bewirken kann, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Werden Schlangen angetroffen, sollte ein gebührender Abstand eingehalten werden. Keinesfalls sollten sie angefasst, gefangen oder provoziert werden. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte z. T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Ameisen u. a.) vor. Auch diese Tiere sollten nicht angefasst oder gereizt werden, ansonsten gilt auch hier: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung für den Reisenden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Durch den langjährigen Bürgerkrieg sind vor allem im Süden des Landes weiterhin große Teile der medizinischen Infrastruktur zerstört. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de (unverändert gültig seit 19. April 2012)

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Bei Reisen in den Sudan bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Sudan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Nordsudan. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Das Niltal nördlich von Khartum und die unmittelbar angrenzenden Wüstengebiete waren in den letzten Jahren trotz aller innerer Auseinandersetzungen und gelegentlicher Demonstrationen in der Hauptstadt Khartum ruhig. Ein sicheres Reisen war in dieser Region stets gewährleistet. Die Regionen des Sudans, für die das Auswärtige Amt auf ein großes Sicherheitsrisiko hinweist, werden im Rahmen unserer Studienreise nicht angefahren. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Unverändert gültig seit: 19. April 2012

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweise

Sudan Unverändert gültig seit:19. April 2012 Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. Aktuelle Hinweise Von Reisen in die Regionen Südkordofan (inkl. Abyei -zwischen Sudan und Südsudan umstrittenes Gebiet-), Unity State und Blauer Nil wird wegen aktueller umfangreicher militärischer Kampfhandlungen dringend abgeraten. Von Reisen nach Darfur wird aufgrund militärischer Auseinandersetzungen, Banditenunwesen und akuter Entführungsgefahr dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Ägypten, Libyen, Tschad wird abgeraten. Die Flugverbindungen zwischen Khartum und Dschuba wurden eingestellt Landesspezifische Sicherheitshinweise Südsudan hat zum 9. Juli 2011 seine Unabhängigkeit von Sudan erklärt. In Sudan kann es auch weiterhin zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung kommen. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. In Sudan, v.a. der Hauptstadt Khartum, kam es in der vergangenen Zeit zu Demonstrationen gegen die von der Regierung beschlossenen Preiserhöhungen und für mehr Freiheit. Die Demonstrationen wurden von den Sicherheitsdiensten in der Regel gewaltsam aufgelöst. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden, Kontakt zur Deutschen Botschaft zu halten und deren Rat zu befolgen. Die Kriminalität in Khartum nimmt - auf für afrikanische Verhältnisse niedrigem Niveau - zu (insb. Einbrüche in KFZ). Reisende sollten vor Einreise die aktuellen politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen verfolgen. Es wird empfohlen, die Reiseplanung eng mit den deutschen oder sudanesischen Reiseveranstaltern und Geschäftspartnern abzustimmen und die Deutsche Botschaft zu informieren. Ausländer benötigen für Reisen außerhalb Khartums in der Regel eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit). Terrorismus Es besteht eine erhöhte Terrorismusgefahr in Sudan. Terroristische Gruppieren haben zum „Dschihad“ in Sudan aufgerufen und speziell westliche Einrichtungen als Ziele genannt. Sudanesische Behörden verhafteten im August 2007 und Januar 2008 Mitglieder einer Gruppe, die mit Planungen für Anschläge auf die Botschaften Großbritanniens und der USA in Khartum befasst gewesen sein soll. In der Neujahrsnacht 2007/2008 wurden in Khartum ein Diplomat der US-Botschaft und sein Fahrer in ihrem Fahrzeug aus terroristischen Motiven erschossen. Reisen über Land Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit) sind weit verbreitet. Daher ist eine sorgfältige Planung von Reisen sehr wichtig. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Khartum wegen mangelnder Infrastruktur und aufgrund von Sicherheitsgefährdungen oft nur eingeschränkt möglich. Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen der schlechten Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten unorthodoxen Fahrweise der Sudanesen nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten daher ganz vermieden werden. Medizinische Hilfe bei Unfällen steht in der Regel nicht zur Verfügung. Mit Bandenüberfällen, aber auch mit willkürlichen Maßnahmen der Polizei oder anderer Sicherheitsorgane, muss gerechnet werden. Aufgrund der Nachwirkungen des Bürgerkriegs in Südsudan, der Stammeskonflikte und der nach wie vor angespannten Situation an manchen Teilen der südlichen und östlichen Grenzen sowie v. a. aufgrund des Darfur-Konflikts ist eine Durchquerung des Landes weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich. Nördlicher Sudan Im September 2008 wurde im Südwesten Ägyptens eine touristische Reisegruppe entführt, der auch fünf Deutsche angehörten. Die Reisegruppe wurde von einer schwer bewaffneten, kriminellen Bande im Grenzgebiet von Ägypten, Sudan, Libyen und Tschad festgehalten. Ein vorhandener polizeilicher Schutz der Reisegruppe war wirkungslos. Weitere Vorfälle dieser Art können nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Reisen auf dem Landweg nach Ägypten sind wieder möglich, jedoch ausschließlich über einen einzigen Grenzübergang bei Wadi Halfa auf dem Wasserweg über den Assuan-Stausee. Die Sicherheitslage ist dort wegen der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle. Ausländer benötigen Reisegenehmigungen mit Angabe von Reiseziel und Reisedauer, die in Khartum erhältlich sind. In den Provinzstädten werden Reisegenehmigungen bei den Büros der Polizei/Sicherheitsbehörden ausgestellt, wenn man über den Landweg einreist. Vor dem Versuch des illegalen Grenzübertritts (auch in die anderen angrenzenden Länder) wird wegen des Risikos nicht oder unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ausdrücklich abgeraten. Außerdem setzt man sich der Gefahr einer längerfristigen Inhaftierung aus. Region Darfur In der Region Darfur im Westen von Sudan droht wegen militärischer Auseinandersetzungen und Banditenunwesen Lebensgefahr. Es besteht ein sehr hohes Entführungsrisiko. Von Reisen nach Darfur wird daher dringend abgeraten. In den Darfurprovinzen kommt es weiter zu Überfällen auf Transporte von Hilfsorganisationen und der Friedensmission UNAMID, auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellengruppen sowie Brandschatzungen von Milizen unter der Bevölkerung halten an. Seit 2009 häufen sich Entführungen von Mitarbeitern internationaler Hilfsorganisationen sowie der Friedensmission UNAMID. Im Juni 2010 wurden zwei Deutsche entführt und nach fünf Wochen freigelassen. Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeitern in Darfur tätiger Hilfsorganisationen wird dringend geraten, engste Abstimmung mit den Hilfskoordinatoren der VN (OCHA, Office for the Co-ordination of Humanitarian Affairs) und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) zu suchen und die Deutsche Botschaft Khartum über den Aufenthalt im Land zu informieren. Bei Dienst- oder journalistischen Reisen nach Darfur ist engste Koordinierung mit der Deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID und dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten. Südkordofan (inkl. Abyei,) Unity State und Blauer Nil Von Reisen in die Regionen Südkordofan (inkl. Abyei -zwischen Sudan und Südsudan umstrittenes Gebiet-), Unity State und Blauer Nil wird wegen aktueller umfangreicher militärischer Kampfhandlungen dringend abgeraten. In der Stadt Abyei der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan brachen am 14. Mai 2008 Kämpfe zwischen Armee-Einheiten aus Nord- und Südsudan aus. Die sudanesischen Streitkräfte haben die Kontrolle über Abyei übernommen. Obwohl die Konfliktparteien den Schiedsspruch des Internationalen Schiedsgerichtshof über die Grenzen der umstrittenen Region offiziell anerkennen, bleibt das Konfliktpotential hoch. Immer wieder werden bewaffnete Kämpfe zwischen den das Gebiet durchziehenden Nomaden und der ansässigen Bevölkerung gemeldet. Das für 9. Januar 2011 vorgesehene Referendum über den Status der Abyei-Region wurde nicht durchgeführt. Demnach bleibt die Zugehörigkeit der Region weiter ungelöst. Ostsudan Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Reisen sollten vorher sorgfältig geplant und mit den lokalen Behörden abgestimmt werden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
29.10.2012 - 11.11.2012 4.495 € 5.205 €
30.10.2012 - 12.11.2012 ausverkauft ausverkauft
19.11.2012 - 02.12.2012 4.495 € ausverkauft
20.11.2012 - 03.12.2012 ausverkauft ausverkauft
22.12.2012 - 04.01.2013 4.695 € 5.405 €
23.12.2012 - 06.01.2013 ausverkauft ausverkauft
28.01.2013 - 10.02.2013 4.495 € 5.205 €
29.01.2013 - 11.02.2013 ausverkauft ausverkauft
11.02.2013 - 24.02.2013 4.495 € 5.205 €
12.02.2013 - 25.02.2013 ausverkauft ausverkauft
26.02.2013 - 11.03.2013 ausverkauft ausverkauft
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Köln Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Friedrichshafen Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Innsbruck Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
Linz Auf Anfrage
Luxemburg Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Nürnberg Auf Anfrage
Stuttgart Auf Anfrage
Salzburg Auf Anfrage
Wien Auf Anfrage
Zürich Auf Anfrage