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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 24782
ab 3.275 € pro Person
Veranstalter studiosus
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Iran

die Große Iranreise

  • 22-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels
  • Eine umfassende Studienreise durch den Iran, teils längere Fahrstrecken auf gut ausgebauten Straßen
  • Abstecher zum Kaspischen Meer, in die Provinz Aserbaidschan und in die Oasenstadt Bam
  • Einzelne Termine mit besonders niedriger Höchstteilnehmerzahl
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Inklusive Flug Zug zum Flug 1. Klasse
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Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Teheran / Laleh ****(*)
1 Bandar Ansali / Kadusan ***
2 Täbris / Pars *****
1 Maragheh / Darya ***
1 Sanandaj / Schadi ****
1 Kermanschah / Azadegan ***
1 Borudjerd / Zagros ***
1 Ahvas / Pars ****
3 Schiras / Pars *****
2 Kerman / Pars ****(*)
2 Yasd / Moshir al-Mamalek ***(*)
3 Isfahan / Abbasi ****(*)
1 Teheran / Laleh ****(*)
Die türkisblauen Kuppeln von Isfahan - traumhaft! Die Reliefs von Persepolis - berührend! Die Paradiesgärten von Schiras - voller Poesie! Neben den Schwergewichten ...
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1. Tag: Willkommen im Iran

Nachmittags Flug mit Iran Air von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer ca. 5 Std.), Ankunft abends. Alternativ: Abendflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran oder mit Turkish Airlines über Istanbul (ab Istanbul ca. 3 Std.), Ankunft jeweils nachts. Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

2. Tag: Teheran: alte Kultur, junge Künstler

Nach einem späten Frühstück geht Ihr Studiosus-Reiseleiter mit Ihnen auf Entdeckungstour durch die Hauptstadt. Das archäologische Museum bietet eine hervorragende Einführung in die Kulturgeschichte Persiens. Am Nachmittag erwarten uns in der Nationalbank die Kronjuwelen des Schahs. Anschließend besuchen wir einen modernen iranischen Künstler in seinem Atelier. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, wie lebendig die Kunstszene in der Islamischen Republik ist und wie groß – oder klein – die Spielräume für die Künstler sind.

3. Tag: Zum Kaspischen Meer

Durch das Vorland des Elbursgebirges erreichen wir Kazwin und sammeln am Grabmal eines schiitischen Heiligen und in der Freitagsmoschee erste Eindrücke der tief verankerten Religiosität. Anschließend folgen wir dem Lauf des Flusses Sefid bis zum Kaspischen Meer. 380 km.

4. Tag: Nach Aserbaidschan

Die Reisfelder, Orangenplantagen und Küstenwälder des Kaspischen Meeres bleiben zurück - Kurve um Kurve führt uns ins karge Hochland der iranischen Provinz Aserbaidschan. In Ardebil tauchen wir am Grab von Scheich Safi ad-Din (UNESCO-Kulturerbe) in die Welt der islamischen Mystiker ein. 420 km. Zwei Übernachtungen in Täbris.

5. Tag: Zur Thaddäuskirche

Ein ganztägiger Ausflug bringt uns durch die beeindruckende Bergwelt Westaserbaidschans zur Thaddäuskirche (UNESCO-Kulturerbe), einem Zeugnis der frühen armenischen Christen. 440 km. ExtraTour: Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter auch im Iran immer mal wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Der Ausflug zur Thaddäuskirche ist Ihnen zu lang? Dann machen Sie stattdessen am fünften Tag doch einen Halbtagesausflug mit einem örtlichen Reiseleiter nach Kandowan! Das Dorf liegt eine Stunde entfernt von Täbris. Die Bewohner leben in Höhlen, die sie in den weichen grauen Tuffstein gegraben haben.

6. Tag: Sehenswertes in Täbris

An die Überreste vergangener Blütezeiten erinnert in Täbris die Blaue Moschee. Der historische Basar (UNESCO-Kulturerbe) war einst Umschlagplatz auf der Seidenstraße, und im Aserbaidschan-Museum informieren wir uns über die archäologischen Funde aus der Region. Unser nächstes Ziel ist Maragheh mit seinen Grabtürmen. 160 km.

7. Tag: Durchs wilde Kurdistan

Durch die raue Berglandschaft Kurdistans führt unsere Route heute zum sassanidischen Feuerheiligtum Tacht-e Suleiman (UNESCO-Kulturerbe). Nicht weit davon entfernt liegt das Heiligtum Zendan-e Suleiman. Gegen Abend gelangen wir nach Sanandaj. 490 km.

8. Tag: Sanandaj und Kermanschah

Nach dem Besuch einer sunnitischen Moschee in Sanandaj geht es weiter nach Kermanschah. Dort unternehmen wir einen Rundgang durch den farbenprächtigen Basar und sehen einen alten Kultbau, in dem einst schiitische Passionsspiele aufgeführt wurden. Zum Abschluss besuchen wir am Stadtrand die Reliefs in den sassanidischen Felsgrotten von Tagh-e Bostan. 140 km.

9. Tag: Auf der Seidenstraße

Die heutige Fahrt führt uns auf ein Teilstück der alten Seidenstraße. Unterwegs halten wir, um das Relief des Großkönigs Dareios (UNESCO-Kulturerbe) am beeindruckenden Bergmassiv von Bisotun zu bewundern. Die lange Geschichte der Stadt illustrieren der „Schatzbrief“ der alten Perserkönige, der steinerne Löwe Alexanders des Großen und der seldschukische Grabbau Gunbad Alavian. Auf dem Weg nach Borudjerd besuchen wir die Ausgrabungen der medischen Festung von Tepe Nusch-e Djan. 340 km.

10. Tag: Unterwegs im Königsland

Durch die Schluchten des Zagrosgebirges erreichen wir die Tiefebene von Khusistan. Hier liegen die Stätten alter Hochkulturen: die Ruinen der elamischen Hauptstadt Susa und die Stufenpyramide von Tschoga-Sambil (UNESCO-Kulturerbe). Ziel ist die Provinzhauptstadt Ahvas. 560 km.

11. Tag: Durch Khusistan nach Schiras

Auf unserer Strecke passieren wir die Erdölfelder Khusistans - Gelegenheit für Ihren Reiseleiter, über die Energiepolitik des Landes zu sprechen. Warum setzt einer der weltgrößten Ölproduzenten auf Kernenergie? Danach kehren wir zurück in die Hochtäler des Zagrosgebirges, wo uns die Reliefs und Tempelruinen der Sassanidenstadt Bischapur erwarten. Wir erreichen das Stammland der Perser und die Provinzhauptstadt Schiras. 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

12. Tag: Die Gärten von Schiras

Dem Duft der Rosen folgend, erkunden wir Schiras, Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Kulturerbe). Auch die persische Poesie schlug hier Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis gibt Ihr Reiseleiter eine Kostprobe: „Angelockt vom Duft der Rosen ...“ Im Altstadtbasar feilschen wir uns vor bis zur Nasir-al-Molk-Moschee und erkunden das prachtvolle Haus der Notablenfamilie Kawam. Der Nachmittag gehört Ihnen. Tipp: Besuchen Sie doch eines der Teehäuser! ExtraTour: Statt Gräber und Moscheen in Schiras zu besuchen, können Sie mit einem örtlichen Reiseleiter einen ganztägigen Ausflug nach Firusabad machen. Der Weg führt durch tiefe Felsschluchten, und vielleicht treffen Sie unterwegs Gruppen der turkstämmigen Kaschgai-Nomaden. In Firusabad warten Felsreliefs, ein Feuertempel und ein Palast aus der Zeit der Sassaniden auf Sie.

13. Tag: Ruinen von Persepolis

Ein Höhepunkt der Reise: Persepolis (UNESCO-Kulturerbe), einst Residenz der altpersischen Großkönige, mit seinen Säulenhallen und Reliefs. Nicht weit entfernt liegen die Achämeniden-Gräber und die sassanidischen Reliefs von Nagsch-e Rustam. In Pasargadae (UNESCO-Kulturerbe) erweisen wir dem Grabmal von Kyros dem Großen, Gründer des persischen Großreichs, unsere Reverenz. 270 km.

14. Tag: Von Schiras nach Kerman

Heute brauchen Sie Sitzfleisch. Gut, dass die Fahrt mindestens ebenso abwechslungsreich wie lang ist! Noch einmal türmt sich das Zagrosgebirge auf, dann geht es vorbei an Salzseen an den Rand der Wüste. In der alten Handelsstadt Kerman trafen sich früher die Karawanen. 550 km. Zwei Übernachtungen in Kerman.

15. Tag: Ausflug nach Bam

Am Grab eines Mystikers sammeln sich in Mahan die Pilger - zum Beten, zum Klagen. Dann taucht wie eine Fata Morgana die Oase Bam (UNESCO-Kulturerbe) am Wüstenhorizont auf. Ein Erdbeben zerstörte 2003 die Altstadt aus Lehm, die nur langsam wieder neu ersteht. Hier wird aber auch an der Zukunft des Landes gebastelt. In einer Autofabrik sprechen wir mit einem Mitarbeiter und erfahren, wie das Schwellenland trotz internationaler Sanktionen versucht, eigene Industriezweige aufzubauen. 390 km.

16. Tag: Unterwegs nach Yasd

Mit Wüstenblick geht's durch Pistazienhaine und Oasendörfer nach Yasd. Bestimmt gibt's unterwegs eine Kostprobe der berühmten Pistazien. 390 km. Zwei Übernachtungen in Yasd in einer ehemaligen Karawanserei.

17. Tag: Stadt der Zoroastrier

Der Feuertempel und die Türme des Schweigens, die Begräbnisplätze der Zoroastrier, sind Zeugen ihrer alten Religion. Die Freitagsmoschee ist einer der imposantesten islamischen Sakralbauten Persiens, und die Altstadt mit ihren zahlreichen Windtürmen und Zisternen lernen wir auf einem kurzen Rundgang kennen. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung.

18. Tag: Meybod und Nain

Auf unserem Weg nach Isfahan machen wir halt, um die Lehmziegelzitadelle von Meybod zu besteigen. In Nain bewundern wir die Freitagsmoschee, eines der ältesten islamischen Bauwerke im Iran. Das ethnografische Museum gibt einen hervorragenden Einblick in das Leben am Wüstenrand. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan im legendären Hotel Abbasi, einer ehemaligen Karawanserei.

19. Tag: Märchenhaftes Isfahan

Märchenhaft ist die Kulisse Isfahans. Nach dem Besuch des 40-Säulen-Palastes genießen wir vom Ali-Kapu-Palast den Blick auf einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturerbe). Im Armenierviertel Dscholfa besuchen wir die Vank-Kathedrale und das angeschlossene Museum. Der restliche Nachmittag gehört Ihnen. Stöbern Sie doch in den Geschäften rund um den Meidan-e Imam: Schachspiele aus Holz und Perlmutt, Geschirr und Miniaturmalereien.

20. Tag: Moschee und Feuertempel

Den Vormittag widmen wir dem alten Stadtzentrum Isfahans mit der Freitagsmoschee der Seldschuken. Wir besuchen einen Feuertempel und treffen einen Angehörigen der Zoroastrier, der gerne Ihre Fragen beantwortet. Der Nachmittag gehört Ihnen. Abends lädt Ihr Reiseleiter zum Abschiedsessen ein.

21. Tag: Zurück nach Teheran

Über die Ausläufer der zentraliranischen Wüste geht's vorbei an der heiligen Stadt Ghom, wo einst Ayatollah Khomeini wirkte - Gelegenheit, über seine Rolle in der jüngeren iranischen Geschichte zu diskutieren. Nachmittags Ankunft in Teheran. 390 km. ExtraTour: Es ist Wochenende, und ganz Teheran ist abends auf den Beinen. Wenn Sie noch Energie haben, dann nehmen Sie sich ein Taxi nach Darband. In einem engen Gebirgstal vor den Toren Teherans liegen zahlreiche Ausflugslokale. Hier trifft sich vor allem die Jugend. Mischen Sie sich unter die Menschen und nehmen Sie einen letzten Eindruck vom Iran mit nach Hause.

22. Tag: Rückflug von Teheran

Nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft morgens bzw. vormittags. Oder morgens Rückflug mit Iran Air nach Frankfurt, Ankunft mittags.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iran Air von Frankfurt nach Teheran und zurück
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 21 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Iranische Reisebegleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in einem persischen Restaurant am 20. Tag
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren (ca. 60 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 80 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für den Iran beantragt Studiosus fünf Wochen vor Reisebeginn. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Iran

Impfschutz Bestimmte Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Empfehlenswert sind für Erwachsene: Polio, Tetanus, Diphtherie, für Kinder zusätzlich Masern, Mumps, Röteln, HIB, Keuchhusten. Bei Kurzaufenthalten: Hepatitis A. Bei Langzeitaufenthalten: Hepatitis A/Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis A und C, gegebenenfalls Typhus (eventuell bei Reisen in ländliche Gegenden) sowie Malariaprophylaxe bei Reisen zwischen März und- November im Südosten und -westen / an den Persischen Golf. Weitere Impfungen (z.B. Tollwut) eventuell nach individueller, fachkundiger Beratung. Malaria Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. HIV Zur Einreise für einen Aufenthalt länger als drei Monate oder zur Arbeit im Lande wird ein negatives HIV-Testergebnis verlangt. Vogelgrippe Auch in Iran ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Kontakt mit Wildvögeln ist zu vermeiden. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de/ Medizinische Versorgung Bitte bedenken Sie, dass in Iran, insbesondere außerhalb Teherans, die Gesundheitsversorgung unzureichend und die Rettung bei Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfällen schwierig ist. Allgemein für die Tropen geltende Hygienehinweise sollten auch hier beachtet werden. Bei Arztbesuchen und insbesondere auch bei Operationen wird auf Vorkasse bestanden! Dies gilt auch bei dringenden / lebensnotwendigen Operationen. Es wird empfohlen, die volle Auslandsdeckung Ihrer Krankenversicherung vor Abreise bestätigen zu lassen. Unverändert gültig seit: 24. Januar 2012

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Iran zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz der anhaltenden innenpolitischen Spannungen gelten weite Teile des Landes im regionalen Vergleich weiterhin als relativ sicher. Neue Demonstrationen der Opposition sowie Auswirkungen der internationalen Diskussion über das iranische Nuklearprogramm können kurzfristig jedoch die Sicherheitslage insbesondere in der Hauptstadt Teheran beeinflussen. Wie vereinzelte Anschläge in den letzten Jahren in den Provinzen Kurdistan, Kermanschah und Sistan-Balutschistan zeigen, sind auch im Iran Aktionen terroristischer Gruppierungen grundsätzlich nicht auszuschließen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen jene Gebiete, vor allem die Provinz Sistan-Balutschistan sowie die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan, von deren Besuch das Auswärtige Amt abrät. Von allen politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern. In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren iranischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 24. Januar 2012

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 23. November 2011 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Iran Unverändert gültig seit: 24. Januar 2012 Aktuelle Hinweise Nach anti-britischen Demonstrationen am 29. November 2011 mit schweren Übergriffen auf zwei Standorte der britischen Botschaft in Teheran ist die Lage in der Hauptstadt ruhig, aber weiterhin angespannt. Reisenden wird dringend empfohlen, ihre persönlichen Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und jegliche Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann. Fotografieren und Filmen (auch mit Mobiltelefon) sollte insgesamt restriktiv und mit der gebotenen Sensibilität gehandhabt werden. Dem Auswärtigen Amt sind Fälle bekannt geworden, in denen Touristen Kameras abgenommen und sie vorübergehend festgenommen wurden, da sie verdächtigt wurden, öffentliche Gebäude oder Demonstrationen fotografiert zu haben. Ebenfalls abzusehen ist vom Versenden von Fotos oder Reiseberichten, die in irgendeiner Weise Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen haben. Gleiches gilt für SMS und Telefonate. Die entsprechende Kommunikation wird überwacht und es sind Fälle bekannt, bei denen ausländische Staatsangehörige aufgrund derartiger Kommunikation mit ihrem Heimatland angeklagt und verurteilt worden sind. Die Kommunikation im Inland und mit dem Ausland ist phasenweise sehr schwierig und nicht immer möglich. Nach den Massenprotesten gegen die Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009, die vielfach unter Anwendung von Gewalt aufgelöst wurden und auch Tote gefordert haben, war es in Teheran und anderen Städten des Landes in unregelmäßigen Abständen zu weiteren Demonstrationen und gewaltsamen Gegenreaktionen gekommen. Die Proteste waren - insbesondere zu politisch wichtigen Ereignissen wie am Jahrestag der Besetzung der US-Botschaft (4. November), am sog. Studententag (7. Dezember), dem Aschura-Fest (Im Jahr 2011 am 6. Dezember) oder am Revolutionstag (11. Februar) - wieder aufgeflammt. An diesen Daten ist besondere Vorsicht geboten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es abhängig von der politischen Entwicklung zu weiteren Demonstrationen kommen kann. Iranischen Bürgern ist seit 4. Januar 2010 der Kontakt zu zahlreichen westlichen Organisationen und Medien verboten ist. Iraner wurden zudem aufgefordert, keine Kontakte mit Ausländern, ausländischen Botschaften und mit ihnen zusammenarbeitenden Organisationen „über das normale Maß“ hinaus zu pflegen. In Einzelfällen wurden deutsche Staatsangehörige, die ihre Unterkunft in Iran über soziale Netzwerke im Internet organisiert hatten, von den iranischen Behörden überprüft und um sofortige Ausreise gebeten. Reisende sollten dies bei der Wahl einer Unterkunft insbesondere bei ihnen persönlich unbekannten Gastgebern bedenken. Seit Mitte September 2011 ist bereits vor der Beantragung eines iranischen Visums die Vorlage einer für Iran gültigen iranischen oder deutschen Unfall- und Reisekrankenversicherung notwendig. Der Versicherungsschutz muss bei Antragstellung gegenüber der iranischen Auslandsvertretung nachgewiesen werden. Reisende, die neben der deutschen auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, werden vermehrt nach Einreise von den iranischen Sicherheitsbehörden über den Grund ihres Auslandsaufenthaltes verhört. Möglich sind auch Passentzug und Verhängung einer Ausreisesperre, sowie Überprüfung von Handys, Kamera und PC. Auch eine strafrechtliche Verfolgung von politischen Aktivitäten in Deutschland (z.B. Teilnahme an anti-iranischen Demonstrationen in Deutschland), bis hin zu Inhaftierung und Verurteilung in Iran, kann nicht ausgeschlossen werden. Reisende haben in Iran keinerlei Möglichkeiten Geld abzuheben oder sich anderweitig zu beschaffen. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen möglich. Traveller Schecks können nicht umgetauscht werden. Es gibt auch keine offiziellen Überweisungswege, die ausländische Touristen kurzfristig nutzen könnten. Reisende sollten bei ihrer Urlaubsplanung deshalb unbedingt beachten, dass sie für ihren Aufenthalt in Iran genügend Bargeld bei sich führen. Alle Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Iran aufhalten, können in eine Krisenvorsorgeliste aufgenommen werden. Die Botschaft rät dazu, auch für kurze Aufenthalte von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Die Deutschenlisten haben sich auch bei den Unruhen der vergangenen Monate in anderen Ländern der Region als sehr hilfreich erwiesen. Die Liste wird ausschließlich elektronisch geführt, eine Registrierung kann unter folgendem Link erfolgen: https://service.diplo.de/elefandextern/registration.do. Eine gesonderte Übersendung der Personen- und Aufenthaltsdaten an die Botschaft ist nicht notwendig. Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus Iran war in den letzten Jahren unregelmäßig Ziel terroristischer Anschläge, zuletzt zunehmend in Minderheitenregionen. Die Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen. Seit Anfang 2009 haben iranische Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen bewaffnete Gruppierungen in der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) stark ausgeweitet. Sicherheits- und Personenkontrollen wurden verstärkt, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die iranische Regierung hat die Provinz im November 2007 für ausländische Staatsangehörige zur „no-go-area“ erklärt. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer zunehmenden Zahl bewaffneter Angriffe auf die Sicherheitskräfte in den letzten Monaten. Die Situation in unmittelbarer Grenznähe und in der Provinzhauptstadt Zahedan gilt als gefährlich. Zuletzt wurden am 15. Dezember 2010 bei einem Anschlag in einer Moschee der Stadt Chabahar mindestens 38 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt. Zuvor waren bei einem Doppelanschlag nahe einer schiitischen Moschee in Zahedan am 15. Juli 2010 mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 300 Personen wurden verletzt. Bei einem weiteren Selbstmordanschlag waren am 18. Oktober 2009 mindestens 42 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Der Anschlag richtete sich gegen die Iranischen Revolutionsgarden, es gab allerdings auch zivile Opfer. Im September 2010 wurden bei einer Geiselnahme in dieser Region vier Menschen getötet. In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West Azerbaijan gibt es immer wieder Anschlagserien gegen lokale Repräsentanten aus Justiz, Sicherheitskräften und sunnitischem Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr bereits seit Frühjahr 2009 intensiviertes Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen noch einmal verstärkt, bei Auseinandersetzung z.B. in der Stadt Sanandaj gibt es immer wieder Todesopfer. z.B. am 7.Oktober 2010 und 25. März 2011 als nach Medienberichten insgesamt sechs Polizisten und ein Passant ums Leben gekommen sowie zwölf weitere Personen verletzt wurden. Am 1. April 2011 wurden vier weitere Personen bei einem Bombenanschlag nahe der Stadt Marivan getötet. Seit Mitte Juli 2011 gibt es in der Region wieder verstärkt Kampfhandlungen zwischen Militär und der kurdischen Separatistenorganisation PEJAK, mit mehreren Todesopfern auf beiden Seiten. Insbesondere die Grenzregionen zum Irak und die Region um die Stadt Sardasht waren betroffen. Terrorismus in anderen Landesteilen: Bei zwei Bombenanschlägen in Teheran, die sich offenbar gegen zwei iranische Nuklearwissenschaftler richteten, wurden am 29. November 2010 eine Person getötet und mehrere verletzt. Zu einer Bombenexplosion kam es am 12. April 2008 in einer Moschee in der südiranischen Stadt Shiraz. Es wird empfohlen, bei Reisen in die Provinz Khuzestan die Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam zu verfolgen. Am 15. April 2011 kam es anlässlich des sechsten Jahrestages der Niederschlagung der Proteste der arabischstämmigen Bevölkerung gegen eine Politik der Iranisierung in der Provinz im Jahre 2005 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und der arabischen Minderheit in Ahwaz und mehreren anderen Städten der Provinz (u.a. Hamidiyeh, Abadan, Khorramshahr). Dabei wurden mindestens 12 Menschen getötet und 20 verletzt. Jegliche Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden. Reisen über Land Bei Individualreisen sollten Sie grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen. Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten. Bei Reisen - insbesondere bei Individual- oder Trekkingreisen - in den Provinzen Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungsrisiko. Des Weiteren gibt es Berichte über sexuelle Belästigungen weiblicher Individualreisender. Auf der Strecke Zabul-Zahedan besteht ein Überfall- und Entführungsrisiko, auf der Strecke Kerman-Bam wurden nach Errichtung einer Straßensperre Reisende von Mitgliedern einer terroristischen Gruppierung erschossen. Es wird daher dringend davon abgeraten, auf dem Landweg, insbesondere mit dem Fahrrad oder Motorrad, nach Pakistan oder Afghanistan zu reisen. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen. Die Deutsche Botschaft in Teheran kann bei der Beantragung von Visa für die Länder Afghanistan und Irak sowie für Reisen nach Pakistan oder Indien auf dem Landweg durch die oben genannten Regionen keine Unterstützung gewähren. Nach Auskunft der pakistanischen Botschaft in Teheran können nur noch Visa an deutsche Staatsangehörige erteilt werden, die ihren Wohnsitz in Iran haben und im Besitz einer iranischen Aufenthaltserlaubnis sind. Weitere Informationen können Sie auf der Webseite der Botschaft unter: http://www.teheran.diplo.de/Vertretung/teheran/de/04__rk/Bescheinigungen/__bescheinigungen.html nachlesen Bootsexkursionen Besonderheiten in der „Straße von Hormuz Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und in die “Straße von Hormuz„ wird dringend empfohlen, die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb zu meiden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch von Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Ausländische Bootsbesatzungen, die sich den Inseln von VAE-Seite genähert haben, sind von iranischer Seite unter dem Vorwurf der “Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung„ festgenommen und zu Haftstrafen verurteilt worden. Kriminalität In Teheran kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter “Kontrolle„ die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) ist steigend. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da sich Diebe k.o.-Tropfen bedienen, mit denen Touristen betäubt und komplett ausgeraubt werden. Im Sommer 2009 ist in Nordteheran ein Entführungsfall bekannt geworden, bei dem ein Doppelstaater in seiner Wohnung von einer Gruppe Männern abgeholt wurde, die sich als Polizisten ausgaben, Polizeiuniformen trugen und gefälschte Dienstausweise vorzeigten. Die Entführer versuchten, eine Lösegeldsumme zu erpressen. Er wurde über mehrere Wochen festgehalten, ehe der Polizei die Befreiung gelang. Die in Iran geltenden Gesetze und moralischen Wertvorstellungen sind unbedingt zu respektieren (siehe auch “Besondere strafrechtliche Vorschriften„). Naturkatastrophen Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss in allen Teilen des Landes gerechnet werden. Militärische Sperrgebiete Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke SEMNAN - MO'ALLEMAN - JANDAQ durch die Wüste DASHT-E KAVIR. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
29.09.2012 - 20.10.2012 ausverkauft ausverkauft
06.10.2012 - 27.10.2012 ausverkauft ausverkauft
20.10.2012 - 10.11.2012 3.375 € 4.085 €
27.10.2012 - 17.11.2012 ausverkauft ausverkauft
03.11.2012 - 24.11.2012 3.275 € 3.935 €
02.03.2013 - 23.03.2013 ausverkauft ausverkauft
16.03.2013 - 06.04.2013 ausverkauft ausverkauft
23.03.2013 - 13.04.2013 ausverkauft ausverkauft
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Auf Anfrage
Bremen Auf Anfrage
Basel Auf Anfrage
Köln Auf Anfrage
Dresden Auf Anfrage
Düsseldorf Auf Anfrage
Münster Auf Anfrage
Frankfurt Auf Anfrage
Graz Auf Anfrage
Genf Auf Anfrage
Hannover Auf Anfrage
Hamburg Auf Anfrage
Innsbruck Auf Anfrage
Leipzig Auf Anfrage
Linz Auf Anfrage
Luxemburg Auf Anfrage
München Auf Anfrage
Nürnberg Auf Anfrage
Stuttgart Auf Anfrage
Salzburg Auf Anfrage
Wien Auf Anfrage
Zürich Auf Anfrage

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25