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Veranstalter: Marco Polo Young Line
Reisenummer: 15252
Nicht mehr buchbar!

China

China unplugged

  • 19-tägige Young Line Reise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Inklusive Flug
Die Zeit ist reif ... für eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch das Reich der Mitte! Ob in der chinesischen Ausgabe des ICE, der Shanghaier ...
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1. Tag: FLUG NACH BEIJING

Abends Flug mit Lufthansa von München nach Beijing (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag: BEIJING Chinas Hauptstadt

Lichtdurchflutete Hallen, hypermodernes Design und lächelnde Einreisebeamte, deren Freundlichkeit man per Knopfdruck bewerten kann - so empfängt uns Beijings Flughafen! Per People-Mover zum Hauptterminal, wo schon unser Marco Polo-Scout Jiao wartet. Die Flughafenbahn fährt zielstrebig an jedem Stau vorbei und bringt uns bis vor unser Hotel! Frisch machen, dann hält uns nichts: Jiao macht uns mit Beijings U-Bahn-System vertraut - Olympia sei Dank, kommt man jetzt schnell und bequem an die interessantesten Ecken. Schon schlendern wir im Angesicht Maos über den Platz des Himmlischen Friedens. Dann die erste Begegnung mit ehrlicher Chinaküche, die gehörig mit so manchem Vorurteil aufräumt: kein Schweinefleisch süß-sauer, aber auch kein Hund & Co.! Wir reisen mit unseren Stäbchen durch muslimisch angehauchte Spezialitäten und kosten je nach Saison von Forelle mit Beeren, zartestem Lammkebab ... Glücklich und satt lässt vielen der Jetlag keine Ruhe - Jiao nimmt die Unermüdlichen noch mit zum beleuchteten Wasserwürfel und Vogelnest, den markantesten Olympiastätten°. (A)

3. Tag: BEIJING

Früh nehmen wir die U-Bahn, der typische Morgenappell in einer Berufsschule für Köche und Konditoren gilt nicht nur den Schülern, sondern auch uns! Muskeltraining vor den Schulstunden? In China vollkommen normal. Nach ein paar Runden auf dem Sportplatz finden wir uns in der chromblitzenden Großküche wieder, viele funkelnde Augen schauen uns Langnasen an - schnell werden chinesisch-europäische Miniteams gebildet und der Berufsschulvormittag kann beginnen. Erfolg schmeckt gut: Was wir gemeinsam gekocht haben, gibt es natürlich zu Mittag. Nachmittags mit Bus und U-Bahn in ein Ex-Industriegebiet - Galerien, Künstler-Lofts und Cafés haben alten Maschinenhallen neues Leben eingehaucht - Beijings 798 Art District ist trendy und erfrischend systemkritisch. (F/M)

4. Tag: BEIJING Walk the wall

Freizeit in der Hauptstadt, Samstag = Shoppingtag? Oder darf es ein Ausflug aufs Land sein? Für den Eroberertrip zur Großen Mauer (25 €) nehmen wir ausnahmsweise einen privaten Bus, denn vor Ort brauchen wir Zeit: Mindestens vier Stunden dauert unsere Wanderung auf und neben dem Mongolenwall, dafür werden wir mit Bilderbuchausblicken verwöhnt und von Touristenmassen verschont! Zurück in Beijing hält Jiao einen besonderen Tipp bereit: Auch die Beijinger genießen ihr Wochenende und so stürzen wir uns mit ihnen in die Clubszene rund um den Hinteren See - selten so viel und so gute Livemusik gehört! (F)

5. Tag: BEIJING 9 Millionen Fahrräder

Kann oder sollte man eine 15-Millionen-Stadt per Fahrrad erkunden? An einem Sonntag in Beijing ganz klar: ja! So radeln wir zielstrebig mitten ins Zentrum, mal zaghaft klingelnd durch die letzten Hofhaus-Viertel, dann ganz forsch über die breiten Boulevards, die sogar eigene Fahrradstraßen haben. An der Verbotenen Stadt° parken wir und begeben uns drinnen auf die Spuren des letzten Kaisers. Die frische Luft des Beihei-Parks° macht uns später hungrig: Zeit, herzhafte Seidenstraßen-Kost der Provinz Qinghai zu probieren! Chic ist das Restaurant nicht unbedingt, aber dafür schmeckt's umso authentischer! (F/A)

6. Tag: BEIJING - PINGYAO Unterwegs in einer Zeitmaschine

Per Taxi zum Bahnhof, Abschied von Beijing. Nicht wundern, wenn der Zug am Bahnsteig aussieht wie ein ICE - es ist kein Plagiat! Mit mehr als 300 km/h rauschen wir auf einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Taiyuan in der Provinz Shanxi, nur für die letzte Etappe nehmen wir den Bummelzug und schon sind wir im Mittelalter! Pingyao, das ist eine Stadtmauer, dahinter enge Gassen, verwunschene Handelshäuser und wenn die Nacht hereinbricht, ein Chinaambiente mit roten Laternen - unvergleichbar! Ebenso unverfälscht: unser Dinner Shanxi-Style und unser Bett in einer traditionellen Herberge. (F/A)

7. Tag: PINGYAO China für Entdecker

Jiao entführt uns in die Geschichte Pingyaos und seiner reichen Händler und Bankiers: Vor fast 200 Jahren startete hier die erste Wechselbank Chinas ihre Erfolgsgeschichte - und wurde dann tatsächlich zur ersten überregionalen Bank des Kaiserreiches. Wir spazieren durch die Gemächer und Höfe der Residenzen° und genießen den gemächlichen Rhythmus des Ortes. Nachmittags Freizeit: In den kleinen Antiquitätenläden stöbern, die Stadtmauer erklimmen oder ... ganz neuzeitlich einen Cappuccino genießen - die ersten Traveller-Cafés haben die Kleinstadt erreicht! (F)

8. Tag: PINGYAO - SHANGHAI Freizeit

Am freien Vormittag einfach ausschlafen und auf Fototrip gehen? Den meisten steht der Sinn nach Besonderem, einem Ausflug zur unterirdischen Festung Zhangbi (26 €, inkl. Mittagessen). In dem 1400 Jahre alten Tunnelsystem brauchen wir einen einheimischen Scout, denn sonst gäbe es für manchen kein Zurück ... In Pingyao nehmen wir später den Zug nach Taiyuan und von dort abends den komfortablen Nachtexpress (4-Bett-Abteile) nach Shanghai. (F)

9. Tag: SHANGHAI Zwischen Altstadt und Tomorrow Square

Zum Frühstück in den Speisewagen oder eine Nudelsuppe im Abteil aufgießen? Eine Tradition in Chinas Nachtzügen hat überdauert: Es gibt zu jeder Zeit heißes Wasser vom Waggonpersonal. Vom Shanghaier Bahnhof bringen wir das Gepäck die paar Schritte zum Hotel, dann stürzen wir uns mit Jiao ins Gewühl der U-Bahn. Erstes Ziel ist der Platz des Volkes. Typisch Shanghai: ein paar altehrwürdige Bauten, darüber ragen wagemutige Wolkenkratzer wie der Tomorrow Square. Eine Extraportion Kultur gibt es für uns im modernen Shanghai Museum°. Volkskost erwartet uns dagegen zum Mittagessen: Die Shanghaier lieben ihre Baozi - und auch wir können von den köstlichen Teigtaschen nicht genug bekommen. Anschließend Freizeit und am Abend lockt das Ausgehviertel Xintiandi. (M)

10. Tag: SHANGHAI … wächst nach oben!

Samstagsshopping in der Fußgängerzone Nanjing Road? Kein Problem, wir treffen uns erst am Nachmittag: Mit der Metro ans Ufer des Flusses Huangpu zum Prachtboulevard Bund. Auf der einen Flussseite Kolonialfassaden, auf der anderen die atemberaubende Skyline des Wirtschaftszentrums Pudong. Der neueste Zuwachs: das Shanghai World Financial Center, ein überdimensionaler Flaschenöffner, dessen Skywalk° in 474 m Höhe wir uns bei gutem Wetter nicht entgehen lassen. Dann bleibt nur die Qual der Wahl für den Abend: Prima Stimmung und Livemusik in einer Microbrewery am Bund oder ein Hauch Dekadenz in der Bar Cloud 9 des Grand Hyatt, vorausgesetzt das Outfit stimmt ...

11. Tag: SHANGHAI - SUZHOU Marco Polos Lieblingsstadt

Mit Highspeed im Zug nach Suzhou. Zur Abwechslung erwartet uns hier wieder ein Kapitel traditionelles China - die 5-Millionen-Einwohner-Stadt hat sich im Kern den Charme bewahrt, den schon Marco Polo schätzte. Die Harmonie der Gärten° ist unerreicht, und Architekturpapst I.M. Pei hat es jüngst mit der klaren Formensprache des Suzhou Museum° geschafft, diesen Stil ins Heute zu übersetzen. Für den Abend versorgt uns Jiao mit Restauranttipps: Passend zu den vielen Gewässern der Gegend könnte Aal auf der Speisekarte stehen!

12. Tag: SUZHOU - WUHAN An den Yangze

Unser Hochgeschwindigkeitszug rauscht durch die Provinzen Hebei und Anhui - draußen zieht das ländliche China an uns vorbei und schon sind wir am Yangze. Wuhan hat sich in den letzten Jahren mächtig herausgeputzt: früher ein Industriemoloch, heute absolut sehenswert. Wir bummeln über die chice Uferpromenade, nehmen die Personenfähre über den Yangze, fahren mit der neuesten Stadtbahn Chinas, blicken vom Gelben-Kranich-Turm° auf den breiten Fluss und probieren uns am Abend durch die lokale Hubei-Küche. (F/A)

13. Tag: WUHAN Tai Chi am Ostsee

Wir halten es mit der Weisheit der älteren Chinesen: früh aufstehen und bewegen! Wir schwingen uns auf die Räder und fahren an den Ostsee. Am Ufer werden wir erwartet: Tai Chi ist in China Volksfrühsport, unser Lehrmeister geduldig und wir sind mutig - es kennt uns ja niemand ... Weiter geht die Radtour über kleine Dämme, Picknick inklusive. Zurück in der Stadt snacken wir uns nach Herzenslust durch den Nachtmarkt und danach vertrauen die meisten Jiaos Tipp: Der Club heißt übersetzt Abendlicht, der DJ ist einsame Spitze, die Tanzfläche rappelvoll - Wuhan at night, wow! (F/M)

14. Tag: WUHAN - GUANGZHOU Mit Highspeed ins Perlflussdelta

Zeit für einen Klimawechsel: Der neue Bahnhof von Wuhan glänzt mit den Zügen um die Wette, wir steigen ein und reisen tief in den Süden des Riesenreiches. Unser Ziel: Guangzhou, vielen besser als Kanton bekannt. Unterwegs wird's dabei ganz schön schnell: Mit bis zu 394 km/h saust unser Zug durch das Land und ist damit seit Januar 2010 der schnellste Zug der Welt. Nach gut drei Stunden sind wir in der Stadt am Perlfluss und machen uns gleich auf einen ersten Erkundungstrip. (F)

15. Tag: GUANGZHOU Mausoleum und Massage

Mit der Metro durch die Metropole! Unterirdisch erwartet uns auch das Mausoleum des Königs von Nanyue°: Mitten im modernen Stadtzentrum fand man das reich bestückte, mehr als 2000 Jahre alte Grab - eine archäologische Sensation! Frischluft schnuppern wir beim Bummel durch den Yuexiu-Park° und die frühere europäische Konzession auf der Shamian-Insel. Noch mehr Entspannung? Chinesen würden in einem solchen Fall eine traditionelle Massage empfehlen ... und ehe wir uns versehen, werden wir von fachkundigen Händen durchgeknetet! Ebenso mutig geht es dann ans Abendessen: die kantonesische Küche ist bekannt für ihre Vielseitigkeit ... (F/A)

16. Tag: GUANGZHOU - HONGKONG Abstecher nach Kaiping

Ein Highlight der Provinz Guangdong haben Traveller und UNESCO erst vor nicht allzu langer Zeit entdeckt: Kaiping. Mit dem Bus unternehmen wir einen Ausflug in die alte Handelsregion mit ihren wehrhaften Kaufmannstürmen. Nachmittags Abschied von Jiao: Der Zug bringt uns in weniger als zwei Stunden nach Hongkong, wo uns unser neuer Scout John erwartet. (F)

17. Tag: HONGKONG Finale am Victoria Harbour

Die Ex-Kolonie erobern wir gleich am Vormittag mit der Metro, einer doppelstöckigen Straßenbahn, und natürlich der legendären Star Ferry, die seit 112 Jahren zwischen Kowloon und Hong Kong Island pendelt. John zeigt uns die Highlights und versorgt uns mit jeder Menge Tipps - und bestimmt sehen wir uns die Megashow Symphony of Lights an, wenn am Freitagabend die Skyline von Hong Kong Island angestrahlt wird. (F)

18. Tag: RÜCKFLUG VON HONGKONG Shop until we drop

Den freien letzten Tag nutzen wir nach Lust und Laune und ganz sicher auch für ein letztes Dim-Sum-Lunch vor dem Heimflug. Abends mit dem Flughafenexpress zum Airport und Rückflug mit Lufthansa nach München (nonstop, Flugdauer ca. 12,5 Std.). (F)

19. Tag: ZURÜCK IN EUROPA

Frühmorgens Landung in München.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy-Class) mit Lufthansa von München nach Beijing und zurück von Hongkong sowie Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. 35 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche oder Bad/WC in den genannten Hotels, zwei Übernachtungen in einem traditionellen Hofhaus-Hotel; eine Übernachtung im Nachtzug von Taiyuan nach Shanghai (Schlafwagen, 4-Bett-Abteile)
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Fahrradausflüge in Beijing und Wuhan
  • traditionelle chinesische Massage in Guangzhou
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende, zwischen Festland und Hongkong wechselnde Marco Polo-Reisebegleitung


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 60 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • € 49 - Visagebühren und -besorgung
  • € 25 - Wanderausflug Große Mauer
  • € 26 - Ausflug Zhangbi


Reiseinformation

Young Line Reise

Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

EIN OFFENES WORT

Diese Reise entführt dich auf ungewohnte Weise ins Reich der Mitte: Wir nutzen, wo immer möglich und sinnvoll, öffentliche Verkehrsmittel, von der Yangzefähre bis hin zum neuesten Hochgeschwindigkeitszug. Nur an wenigen Punkten greifen wir auf Taxis oder einen Reisebus zurück. So bist du immer hautnah am chinesischen Alltag und siehst besonders viel vom Land. Das heißt aber mancherorts auch, dass du dein Gepäck selber befördern musst, z.B. die wenigen Minuten vom Bahnhof zum Hotel - ein Rucksack ist also das am besten geeignete Gepäckstück!

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für dich besorgen (siehe zubuchbare Extras). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 kannst die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,80 € pro Minute).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Medizinische Hinweise

China Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) Obwohl die Erkrankung seit Juli 2008 eine abnehmende Tendenz zeigt, werden seit Januar 2009 neue Fälle aus der Provinz Anhui, die im vergangenen Jahr am meisten betroffen war, gemeldet. Die HFMD tritt in asiatischen, zumeist tropischen Ländern (Städten) bisweilen zyklisch mit mehrjährigen Unterbrechungen auf. Die Krankheit ist hoch ansteckend. Betroffen sind vorwiegend Kleinkinder aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren, in der Regel Enterovirus 71 oder Coxsackie A16. Die Übertragung erfolgt oral oder aerogen (Tröpfcheninfektion). Das Krankheitsbild verläuft mit Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen, in der Regel ist der Krankheitsverlauf harmlos, es kommt zu einer folgenlosen Ausheilung nach ca. 1 Woche. Komplikationen an Herz, Lunge und ZNS können aber tödlich enden. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene!) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen. Impfschutz Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. aus Afrika oder Südamerika - Details siehe Website: www.who.int/ith/countries/en/index.html) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Dies gilt aber nicht für Taiwan, Hongkong und Macao. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Erwachsene und Kinder entsprechen den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (Website: http://www.rki.de). Malaria Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Hainan und den tiefergelegenen Gebieten von Yunnan. Ein mittleres Risiko, ausschließlich Malaria tertiana, besteht südlich des Yangtze herdförmig in den Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan (hier auch der nördliche Teil der Provinz). Ein geringes Risiko, auch hier nur Malaria tertiana, besteht herdförmig in östlichen Landesteilen südlich des Huang He. Ein sehr geringes Risiko besteht auch im Norden von Hongkong außerhalb der Stadt. Kein Risiko besteht beim Aufenthalt in den großen Städten, auf Taiwan sowie in Höhenlagen über 1.500 m. Die Übertragung erfolgt durch den Stich der blutsaugenden, nachtaktiven Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil kann deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. stand by-Notfallselbstbehandlung notwendig oder sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe und die Notfall-Selbstbehandlung (stand-by) sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Wichtig: Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS HIV/AIDS wird auch in China zu einem Problem und evtl. zu einer Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches und lebensgefährliches Risiko bergen. Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen negativen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden einer Röntgenaufnahme der Lungen, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphilis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in Englisch oder Chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich. Durchfallerkrankungen Cholera kommt in China sporadisch vor. Aus der Insel Hainan wurde Ende Oktober 2008 ein Ausbruch von Cholera gemeldet. Bisher wurden ca. 300 Erkrankungen registriert, wovon 51 labortechnisch bestätigt werden konnten. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Vogelgrippe Auch in der VR China ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Seit Anfang des Jahres 2009 wurden in China mehrere neue Fälle von Vogelgrippe bei Menschen gemeldet, bislang sind vier Menschen verstorben. Die Todesfälle wurden aus Peking, Shandong, Hunan und Urumqi gemeldet. Die Behörden haben ein neues Vogelgrippemeldesystem eingeführt. Es gibt keine Hinweise auf eine Mutation des Virus. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ (Website: www.bmelv.de). Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema Vogelgrippe finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes sowie auf der Webseite der Botschaft Peking. SARS Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Von Dezember 2003 und bis April 2004 wurden noch vereinzelt neue SARS-Fälle erfasst, ohne dass es zu einer weiteren Ausbreitung kam. Weitere Informationen zu SARS finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze regional im mittleren Südwesten. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Tollwut Tollwut zeigt eine zunehmende Tendenz, 2006 wurden über 3000 Fälle gemeldet. Bis 30. Juni 2007 nahm die Zahl der Fälle um 30% zu. Südliche Provinzen sind am meisten betroffen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen, auch großen Städten, fehlen europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner bei einer tropenmedizinischen Beratungsstelle beraten (Website: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). Stand: 12. März 2010

Aktueller Gesundheitshinweis

In China ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für China-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Aus diesem Grund haben die Behörden in Reaktion auf diese Erkrankungsfälle ein EU-weites Einfuhrverbot für Geflügelprodukte aus China verhängt: Bitte beachten Sie dieses Verbot! Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren China-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich. Um jede Gefährdung auszuschließen, verzichten wir überall dort auf die Bestellung von Geflügelgerichte, wo wir nicht sicher stellen können, dass diese ordentlich durchgegart sind.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Marco Polo Young Line (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Lufthansa 98 €
Berlin Lufthansa 28 €
Bremen Lufthansa 28 €
Dresden Lufthansa 28 €
Düsseldorf Lufthansa 28 €
Frankfurt Lufthansa 28 €
Genf Lufthansa 98 €
Graz Lufthansa 98 €
Hamburg Lufthansa 28 €
Hannover Lufthansa 28 €
Klagenfurt Lufthansa 98 €
Köln Lufthansa 28 €
Leipzig Lufthansa 28 €
Linz Lufthansa 98 €
Luxemburg Lufthansa 98 €
München Lufthansa 0 €
Münster Lufthansa 28 €
Nürnberg Lufthansa 28 €
Paderborn Lufthansa 28 €
Stuttgart Lufthansa 28 €
Wien Lufthansa 98 €
Zürich Lufthansa 98 €

Mindestteilnehmer: 10

Maximalteilnehmer: 18