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Reisenummer 14259 Veranstalter Marco Polo Young Line

Thailand - Kambodscha - Vietnam

Verborgene Dschungelschätze

  • 15-tägige Young Line Reise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Inklusive Flug
Nichts geht mehr. Tausende Radfahrer verstopfen die Straßen - und wir in unseren Cyclos mittendrin. Während die Dörfer im Dornröschenschlaf verharren, ...
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1. Tag: FLUG NACH FERNOST

Gegen Mittag fliegen wir von Frankfurt mit Qatar Airways über Doha (Flugdauer ca. 14 Std.) bzw. nachmittags mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag: BANGKOK Räucherstäbchen für den Smaragdbuddha

Morgens Landung in Bangkok. Unser thailändischer Marco Polo-Scout Noi erwartet uns bereits und bringt uns in die Megacity. Vom Hotel machen wir uns mit Bus und Linienschiff auf zum königlichen Palastbezirk – und prompt ist es da ... das Bangkok-Feeling! Noi zeigt uns den Wat Phra Keo° mit seinem Smaragdbuddha - für viele Thais der heiligste Platz auf Erden. Abends erste Kostprobe der Thai-Küche. (A)

3. Tag: BANGKOK - BATTAMBANG Nach Kambodscha

Mit dem Bus passieren wir in Aranyaprathet die Grenze zu Kambodscha. Casinos, wohin man schaut, und Menschen, die hier ihr Glück finden wollen. Schlaglöcher pflastern unseren weiteren Weg, sodass wir erst am späten Nachmittag Battambang erreichen. Abends testen wir das Khmer-Nationalgericht Amok: ein Curry mit Kokosmilch und viel Kaffirlimettenblättern. (F/A)

4. Tag: BATTAMBANG Im Bambuszug zum Waisenhaus

Vormittags ein Abstecher zum Hügel Phnom Banon - nach 337 Stufen hinauf zum Tempel sind wir zwar aus der Puste, doch der Ausblick belohnt uns für die Mühe. Durch saftig grüne Reisfelder zuckeln wir anschließend per „Norry“, der Bambusbahn, die die Bauern hier zum Warentransport von Dorf zu Dorf gebaut haben. Den Nachmittag verbringen wir in einem Waisenhaus in Battambang - wir haben selten einen so tief bewegenden Blick hinter die Kulissen werfen können. Für ein paar Stunden zurück auf die Schulbank - die Kinder und Jugendlichen zeigen uns, was sie lernen. Dann noch eine Kostprobe der Zirkusschule: Wir sind ganz verblüfft, welche Kunststücke die kleinen und größeren Artisten auf Lager haben. Und freuen uns, dass die Kinder hier ihr Lachen wiedergefunden haben. (F/A)

5. Tag: BATTAMBANG - PREAK TOAL Bootstour auf dem Sangkerfluss

Wir reisen mit dem Boot auf dem Sangkerfluss weiter. Fischende Kinder winken uns zu, Wasserbüffel weiden am Hochufer. Irgendwann öffnet sich der Fluss zum größten Binnensee Südostasiens hin: dem Tonle Sap. Unser Bootsmann hat Mühe, uns einen Weg durch das wuchernde Schilf zu bahnen. Schließlich legen wir im Ort Preak Toal an, der mit seinem Mangrovenwald und einer außergewöhnlichen Vogelvielfalt auf Ökotourismus setzt. (F/M/A)

6. Tag: PREAK TOAL - SIEM REAP Ziel Angkor!

Morgens noch ein wenig Dorfalltag auf Stelzen schnuppern - der Tonle Sap ist hier allgegenwärtig. Dann quer über den See. Nachmittags erreichen wir Siem Reap, das Tor zur Tempelwelt von Angkor. (F)

7. Tag: ANGKOR Größtes Sakralbauwerk der Erde

Wir schwingen uns aufs Fahrrad: Durch den Dschungel, begleitet vom Lärm der Brüllaffen, dringen wir vor bis zu den Tempeln von Angkor Wat. Unser kambodschanischer Scout Nuon klettert mit uns über verwitterte Stufen und hinter mächtige Mauern. Zweiter Stopp ist der Bayon mit seinen rätselhaften Riesengesichtern. Nach einem selbst organisierten Picknick im Dschungel radeln wir weiter zum Kloster Ta Prohm, das die Würgefeige fest im Griff hat. Die Wurzeln sprengen selbst die dicksten Mauern. Aber: Sie bewahren diese durch ihre Umklammerung auch vorm Einsturz. Und für den Abend empfiehlt uns Nuon den „Dead Fish Tower“ - Siem Reaps Szenekneipe schlechthin! (F)

8. Tag: ANGKOR Abseits der Touristenpfade

Freizeit oder ein ganz besonderes Besichtigungsprogramm (44 €): Wir fahren zu den Tempeln von Banteay Srei und Beng Mealea. Nur wenige Touristen verschlägt es hierher, sodass wir die meditative Stille der Orte in vollen Zügen genießen können. (F)

9. Tag: SIEM REAP - PHNOM PENH In Kambodschas Hauptstadt

Über Kampong Thom erreichen wir mit dem Bus gegen Mittag Phnom Penh. Nachmittags Zeit für Sightseeing. Religiöses Zentrum der Stadt ist der Wat Phnom. Um uns bei den Göttern für die sichere Reise zu bedanken, kaufen wir vor dem Tempel kunstvoll aus Papier gefaltete Lotusblüten. Eigentlich zu schade, um sie zu opfern ... Anschließend zum Shoppen in die Markthalle - unsere Koffer werden aus allen Nähten platzen! Abends flanieren wir über die Uferpromenade Sisowath Quay - und machen es uns dann mit Blick auf den Mekong in einer Bar gemütlich. (F)

10. Tag: PHNOM PENH - LONG XUYEN Per Schiff nach Vietnam

Noch mal City-Tour, heute mit dem Cyclo: Königspalast°, Silberpagode° und Nationalmuseum° - unsere Chauffeure bringen uns zu den Highlights. Mittags nehmen wir das Expressboot nach Vietnam - vier Stunden später Ankunft in der Hafenstadt Chau Doc. Mit dem Bus und unserem vietnamesischen Scout Phong geht es in die 80 km entfernte Stadt Long Xuyen. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (F/A)

11. Tag: LONG XUYEN - INSEL PHU QUOC Durch das Mekongdelta

Mit dem Bus durchs Mekongdelta: Wir passieren Orte, die zur einen Hälfte aus Holzhäusern auf Pfählen bestehen, zur anderen Hälfte aus Booten. Als wir das Meer erreichen, nehmen wir in Rach Gia die Abkürzung ins Paradies: Eine gute halbe Flugstunde später landen wir auf der Insel Phu Quoc im Golf von Siam. Schon beim Anflug erkennen wir den Hauptort Duong Dong mit seinen Fischerbooten - und den langen weißen Stränden. Ganz in der Nähe liegt unser Hotel - in einer Gartenanlage direkt am Meer. (F)

12. Tag: Insel Phu Quoc Faulenzertage

Die einen mieten Fahrräder und schauen bei einer Fischsaucenfabrik vorbei - bei dem strengen Geruch kaum zu glauben, dass von hier der Champagner unter den Fischsaucen stammt. Die anderen wandern zu mitten im Dschungel gelegenen Wasserfällen. Auf jeden Fall sollte man die Gelegenheit zu einem Ausflug in den Inselnorden (29 €) nutzen: Hier können wir mit bunten Fischen um die Wette schnorcheln. (F)

13. Tag: Insel Phu Quoc Faulenzertage

Beschreibung siehe Tag 12.

14. Tag: Insel Phu Quoc - Saigon Sightseeing mit Cyclo

Vormittags Flug nach Saigon, das eigentlich Ho-Chi-Minh-Stadt heißt. Doch selbst die Kommunisten, die Namensänderer höchstpersönlich, sagen lieber Saigon. Stadtrundfahrt: Es geht u. a. zur Kathedrale Notre Dame, zum Wiedervereinigungspalast und ins Chinesenviertel Cholon. In den engen Gassen Händler neben Händler, jeden Meter andere Kräuter, Früchte und Gemüse. Die Rückfahrt ins Stadtzentrum dauert, nicht Autos, sondern Radfahrer und Mofas verstopfen die Straßen. Beim Abschiedsabendessen mit südvietnamesischen Spezialitäten erst mal alle Eindrücke verdauen. Für den späten Abend befolgen wir den Tipp unseres Scouts und suchen ein Hotel mit Dachbar: den Ausblick auf die funkelnde Stadt und das Konzert der Fahrradklingeln genießen. (F/A)

15. Tag: RÜCKFLUG VON SAIGON Auf den Spuren der Untergrundkämpfer

Freier Tag in Saigon. Doch die meisten von uns zieht es zu den Tunneln von Cu Chi (19 €). Sie dienten den Guerillas während des Vietnamkrieges als Unterschlupf. Ein früherer Vietcong lässt sich durch einen engen Eingang gleiten - wir haben ihn weder entdeckt, noch passen wir hindurch. Welch ein Glück, dass die Tunnel teilweise verbreitert wurden - extra für die Touristen. So kriechen wir dann doch noch auf allen vieren durch die unterirdischen Gänge. Abends Rückflug mit Qatar Airways über Doha bzw. mit Thai Airways über Bangkok nach Frankfurt (Flugdauer ca. 16,5 bzw. 14,5 Std.). (F)

16. Tag: ANKUNFT IN FRANKFURT

Frühmorgens Landung in Frankfurt.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy-Class) mit Qatar Airways von Frankfurt nach Bangkok und zurück von Saigon sowie Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. 45 €)
  • Linienflüge (Economy-Class) mit Vietnam Airlines von Rach Gia nach Phu Quoc und von Phu Quoc nach Saigon
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Bussen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels; eine Schlafsaalübernachtung mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Ein-Tages-Pass für Angkor (ca. 15 €)
  • Fahrradmiete am 7. Tag
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo-Reisebegleitung, am 12. und 13. Tag keine Reisebegleitung


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 20 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • € 45 - Visagebühren und -besorgung Vietnam
  • € 44 - Ausflug Banteay Srei/Beng Mealea
  • € 29 - Schnorchelausflug Phu Quoc
  • € 19 - Ausflug Cu Chi


Reiseinformation

Young Line Reise

Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und Visa erforderlich. Das Visum für Kambodscha wird am Einreiseort ausgestellt (ca. 13 €), das Visum für Vietnam besorgen wir gerne für dich (siehe zubuchbare Extras). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise habt, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 kannst die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,80 € pro Minute).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Thailand

Unverändert gültig seit: 9. März 2010 Medizinische Hinweise Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden, die älter als 9 Monate sind, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (siehe www.who.int/ith/countries/en/index.html) gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, Polio, (Pertussis) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt ab 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Neue Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) Auch in Thailand gibt es multiple Krankheitsfälle an der Neuen Influenza. Aviäre Influenza, Vogelgrippe Auch in Thailand ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Es ist auch zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Bitte auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de beachten. Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ gibt es in den „Reisemedizinischen Hinweisen“ in der rechten Randspalte. Derzeit besteht allerdings kein Grund zu Reisebeschränkungen. Bei Reisen im Land sollte jedoch auf jeden Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Dengue-Fieber Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober. Ein Schwerpunkt ist die Hauptstadt Bangkok, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 60% der Fälle im Land werden durch Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 40% durch Plasmodium vivax. Ein hohes Risiko besteht in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Trat) sowie im äußersten Süden. Ein mittleres Risiko in diesen Gebieten weiter landeinwärts, ein geringes Risiko in den Waldgebieten der zentralen, nördlichen und östlichen Landesteile und auf einigen Inseln. Als weitgehend malariafrei gelten Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chanthaburi, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Ko Samui, Krabi, Songkhla. Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe kann je nach Reiseprofil für die Hochrisikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die DTG empfiehlt diese nicht mehr regelmäßig, eher die stand-by Mitnahme eines entsprechenden Medikaments. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, zuletzt allerdings weitgehend gleichbleibende Zahlen, zudem zumindest in den Städten kostenloser Zugriff auf Medikamente. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Bitte die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen beachten. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (diese tritt vorwiegend in ländlichen Gebieten auf), Japanische Encephalitis (saisonal und mit abnehmenden Zahlen ) sowie in ländlichen Gebieten die Leptospirose. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.

Vietnam

Unverändert gültig seit 6. Januar 2010 Medizinische Hinweise Impfschutz: Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Japanische Encephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden älter als 1 Jahr wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Dengue: Seit Anfang 2007 wurden über 20.000 Fälle von Dengue-Hämorrhagischen Fieber, der komplizierten Verlaufsform des Dengue-Fiebers, mit Schwerpunkt im Süden des Landes gemeldet. Die Krankheit tritt hauptsächlich um HCMC und im Mekong Delta auf, aber auch in anderen Landesteilen. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia (Aedes) aegypti übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Malaria: Jährlich treten 1 Mio Malariafälle mit ca. 5.000 Todesfällen in Vietnam auf. Das Risiko besteht ganzjährig, verstärkt in den Regenzeiten und dem Hochland. Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Ca Mau, Bac Lieu und Tay Ninh (im Mekong - Delta sowie in und um HCMC) sowie in den Hochlandprovinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum unter 1.500 m und südlich des 18. Breitengrads. Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Mekong-Delta und den nach Norden anschließenden Küstenregionen bis nach Nha Trang, sowie nordwestlich von Hanoi (hier besonders Mai-September). Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Stadtgebieten, der Küste nördlich von Nha Trang und im Red River-Delta. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil/Reiseziel ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) zu erwägen oder eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikaments und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Wichtig: Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: -körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), -ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle -freien Körperstellen wiederholt aufzutragen -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen Durchfallerkrankungen und Cholera Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Zur Zeit treten vermehrt Cholerafälle auf. Betroffen hiervon ist hauptsächlich der Norden Vietnams, u. a. Hanoi. Ursache sind verunreinigtes Wasser, Shrimp-Paste sowie der Verzehr von ungewaschenem Gemüse. Bei entsprechender Behandlung und frühzeitiger Diagnose können diese gut behandelt werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Vermeiden von rohen Salaten und Gemüse sowie Trinkwasser aus den Leitungen. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenzubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV / AIDS Die Zahl der mit Aids infizierten Personen steigt in Vietnam weiter an.. Eine vorsichtige Schätzung geht von über 300.000 Infizierten landesweit aus. Eine höhere Durchseuchung besteht in den Risikogruppen (männliche und weibliche Prostituierte, Drogenabhängige). Beispielsweise sind 40% der weiblichen Prostituierten in Haiphong drogenabhängig, 17% in Hanoi. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Andere Infektionskrankheiten Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Mehr als 60% aller Hirnentzündungen bei Kindern in Hanoi sind bedingt durch das JE-Virus. 200 Fälle wurden im Norden alleine zwischen Mai und Juni 2005 gemeldet. Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen. Klassische Geflügelpest/Vogelgrippe Auch in Vietnam ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Seit den ersten Krankheitsfällen im Dezember 2003 wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert. Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über http://www.who.int/ sowie http://www.pandemicflu.gov/ eingesehen werden.. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Bitte auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmelv.de veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“) beachten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Land ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung sind dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Es ist ratsam, sich vor einer Reise nach Vietnam durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten zu lassen (siehe: <http://www.dtg.org/> oder http://www.frm-web.de).

Kambodscha

Unverändert gültig seit 26. Februar 2010 Impfschutz Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten (siehe www.who.int/ith/countries/en/index.html) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B. Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Ein Risiko besteht ganzjährig, verstärkt während der Regenzeiten. Ein hohes Risiko besteht in den meisten Landesteilen, extrem hoch jedoch im Norden und Westen (im Grenzgebiet zu Thailand auch Multiresistenzen). Ein mittleres Risiko besteht in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von Südosten nach Nordwesten entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap. Ein geringes Risiko besteht innerhalb eines Gürtels um Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap bis Angkor Wat und Siem Reap, Phnom Penh ist malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ notwendig. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikaments und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Wichtig: Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV/AIDS ist im Lande ein Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Andere Infektionskrankheiten Vogelgrippe Auch in Kambodscha ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Bitte auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de beachten. Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ gibt es in den Merkblättern des Gesundheitsdiensts. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (Mekong!). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es ist ratsam, sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten zu lassen (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).

Aktueller Gesundheitshinweis

In Vietnam und Kambodscha ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Vietnam- und Kambodscha-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Aus diesem Grund haben die Behörden in Reaktion auf diese Erkrankungsfälle ein EU-weites Einfuhrverbot für Geflügelprodukte aus Vietnam und Kambodscha verhängt: Bitte dieses Verbot unbedingt beachten! Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Vietnam- und Kambodscha-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner in Kambodscha angewiesen, bis auf Weiteres auf unseren Reisen nach Kambodscha und Vietnam kein Geflügelfleisch zu servieren.

Sehr geehrter Reisegast Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Thailand und Kambodscha zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des „gelben“ und des „roten“ Lagers prägen weiterhin die Innenpolitik in Thailand. Die Lage hat sich zwar nach den letzten Demonstrationen im April 2009 weitgehend beruhigt. Beobachter schliessen jedoch neue Protestaktionen - insbesondere in Bangkok - nicht aus. Diese können auch zu Änderungen in unseren Programmabläufen führen. Die thailändische Regierung hat wegen der anhaltenden Unruhen in den an der Grenze zu Malaysia gelegenen südlichen Provinzen mit moslemischer Bevölkerungsmehrheit ihre Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land erhöht. Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen, die seit Sommer 2004 diese Region erschütterten, haben islamistische Terrorgruppen erneut Anschläge angedroht. Vor diesem Hintergrund muss weiterhin im gesamten Land von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Wenn auch nach übereinstimmender Einschätzung der Beobachter vor allem Einrichtungen des Staates und der Sicherheitskräfte bedroht sind, so können auch Anschläge gegen touristische Zentren nicht ausgeschlossen werden. Allerdings gab es bisher, wie auch das Auswärtige Amt in seinem Sicherheitshinweis erwähnt, noch keine Terrorakte außerhalb der unter Kriegsrecht stehenden Südprovinzen mit moslemischer Bevölkerungsmehrheit. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere erfahrene und seriöse Schweizer Partneragentur sowie unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. Selbstverständlich verzichten wir auf Reisen in die Unruheprovinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songhkla im äußersten Süden des Landes. Die Sicherheitslage in Kambodscha hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, dennoch besteht weiterhin, gerade nach Einbruch der Dunkelheit, eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Aufgrund der oftmals sehr schlechten Straßenverhältnisse legen wir bei vielen Reisen längere Strecken mit modernen Flugzeugen westlicher Bauart zurück. Wir haben unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten in der Dunkelheit vermieden werden. Selbstverständlich besuchen wir auch hier nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten. Wir verzichten bei unseren Ausflügen auf dem Tonle-Sap-See auf die Benutzung der meist überladenen Linienschiffe und verwenden ausschließlich Charterboote unserer Agentur, die strengen Sicherheitsstandards entsprechen. Nach eingehender Prüfung aller möglichen Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen in die bei Ihrer Reise besuchten Regionen abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für Thailand oder Kambodscha bzw. für einzelne, von Ihnen besuchte Landesteile bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Marco Polo Reisen Stand: 9. März 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Thailand Unverändert gültig seit: 9. März 2010 Aktuelle Hinweise Im Zuge der politischen Auseinandersetzung kommt es insbesondere in Bangkok immer wieder zu Demonstrationen der verschiedenen politischen Lager. Die außerparlamentarische Opposition („Rothemden“) hat aktuell für den 14.03. eine Großdemonstration in Bangkok (Sanam Luang; in unmittelbarer Nähe des Großen Palastes) angekündigt. Zu deren Vorbereitung werden sich Anhänger der Rothemden ab den 10.03. in verschiedenen Städten um Bangkok und ab dem 12.03. an verschiedenen Stellen in Bangkok selbst sammeln. Da der Transport der Demonstranten mit PKW und Kleintransportern erfolgen soll, muss mit einer empfindlichen Beeinträchtigung des Straßenverkehrs und mit deutlich längeren Anfahrzeiten in und um Bangkok in dieser Zeit gerechnet werden. Auch kann ein gewaltsames Aufeinandertreffen von Demonstranten und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Phuket und die Tourismusregionen im Süden Thailands dürften davon nicht betroffen sein.. - Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird abgeraten. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet. - Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands ( Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr. Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus Wie in vielen andere Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden. Diese Gefahr besteht noch am ehesten in der Hauptstadt, vor allem gegen zentrale Einrichtungen des Staates. In den großen Touristenzentren außerhalb Bangkoks wie Pattaya, Phuket, Koh Samui u.a. gilt diese Vermutung weniger, ebenso wenig im Norden Thailands (Chiang Mai, Chiang Rai). Konkrete Hinweise oder Verdachtsmomente liegen dem Auswärtigen Amt aber nicht vor. Ausländer sind bisher von allen Auseinandersetzungen nicht direkt betroffen worden. In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia ist die Lage grundsätzlich anders zu bewerten. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagieren. Im Sommer 2005 erklärte die thailändische Regierung den „besonderen Notstand“ für die drei Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es dort dennoch immer wieder Tote und Verletzte. Reisen über Land Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe gut vorbereitet, am besten unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt. Piraterie Vor der kambodschanischen Küste wurde im Dezember 2008 im Golf von Thailand ein privates Segelboot von Piraten überfallen. Der Skipper wurde dabei getötet.

Sicherheitshinweis

Kambodscha Unverändert gültig seit: 26. Februar 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Nach einer vorübergehenden Entspannung des Konfliktes durch teilweisen Abzug der Truppen vom Preah Vihear Tempel hat sich die Situation durch aggressive Rhetorik beider Seiten erneut verschärft. Im Januar ist es erneut zu Schusswechseln bei Preah Vihear gekommen. Auch wenn die kambodschanischen Tourismusbehörden derzeit keine Hinderungsgründe für einen Besuch des Tempels sehen, wird im Hinblick auf die jederzeitige Möglichkeit des Wiederaufflammens bewaffneter Konflikte von einem Besuch abgeraten. Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand unter www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html <http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html> Kriminalität In den vergangen 12 Monaten gab es in den touristischen Zentren gewaltsame Raubüberfälle sowie tätliche Angriffe gegen Ausländer. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh und Siem Reap ist außerdem ein Anstieg der Diebstahlkriminalität zu beobachten. Insbesondere bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks ist erhöhte Wachsamkeit angezeigt, da häufig Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen werden und Verletzungen der Bestohlenen dabei billigend in Kauf nehmen. Sollten Pässe, Bargeld, Reiseschecks oder sonstige Wertgegenstände abhanden kommen, ist der Verlust bei der Polizei am Tatort anzuzeigen. Minengefahr In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt. Verkehrsinfrastruktur Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen - von Ausnahmen abgesehen - nicht den in Deutschland üblichen Sicherheitsstandards. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten. Kambodschanische Fluggesellschaften verfügen nicht über die hohen Sicherheitsstandards, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich sind. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat bezüglich Kambodscha erhebliche Verletzungen von Vorschriften der ICAO festgestellt . Den Mitarbeitern der deutschen Botschaft ist die Nutzung der Cambodia Angkor Airways von und nach Siem Reap gestattet. Bangkok Airways hat zu Ende Oktober 2009 seinen Betrieb in Kambodscha eingestellt. Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.

Abschließende Hinweise des Auswärtigen Amtes

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000 Die Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.diplo.de/ abrufbar.



Reiseveranstalter ist Marco Polo Reisen - Young Line (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
11.05.2010 - 26.05.2010 ausverkauft ausverkauft
19.10.2010 - 03.11.2010 1.899 € 2.218 €
02.11.2010 - 17.11.2010 2.029 € 2.378 €
16.11.2010 - 01.12.2010 ausverkauft ausverkauft
30.11.2010 - 15.12.2010 2.029 € 2.378 €
01.02.2011 - 16.02.2011 ausverkauft ausverkauft
15.02.2011 - 02.03.2011 2.029 € 2.378 €
01.03.2011 - 16.03.2011 2.029 € 2.378 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Qatar Airways 379 €
Berlin Qatar Airways 19 €
Bremen Qatar Airways 294 €
Düsseldorf Qatar Airways 294 €
Frankfurt Thai Airways 290 €
Genf Qatar Airways 379 €
Hamburg Qatar Airways 294 €
Leipzig Qatar Airways 294 €
Luxemburg Qatar Airways 309 €
Münster Qatar Airways 294 €
Salzburg Qatar Airways 379 €
Stuttgart Qatar Airways 294 €
Wien Qatar Airways 379 €
Dresden Qatar Airways 294 €
Frankfurt Qatar Airways 19 €
Friedrichshafen Qatar Airways 294 €
Graz Qatar Airways 379 €
Hannover Qatar Airways 294 €
Innsbruck Qatar Airways 379 €
Linz Qatar Airways 379 €
München Qatar Airways 19 €
Nürnberg Qatar Airways 294 €
Zürich Qatar Airways 309 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25