Venezuela
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Veranstalter: Marco Polo Young Line
Reisenummer: 14236
Nicht mehr buchbar!

Venezuela

Andengipfel, Dschungel & Karibik-Feeling

  • 21-tägige Young Line Reise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Caracas / Avila ***(*)
1 Guama / Guama **(*)
1 Timotes / La Trucha ***
2 Apartaderos / Posada Mifafi ***
2 Llanos / Hato Canafistola -
1 Valle de la Pascua / San Marcos ***
2 Rio Caura / Camp Caurama **
1 Ciudad Bolivar / Casa Grande ****
2 Canaima / Posada Kusari *
1 Ciudad Bolivar / Casa Grande ****
1 Orinocodelta / Rancho San Andres ***
1 Caripe / Pueblo Pequeno ***
3 Playa Pui Puy / Posada Playa Pui Puy **(*)
Von der Hauptstadt aus die Andengipfel stürmen. Dann Szenenwechsel: In Hängematten von Wasserschweinen und Delfinen träumen und mit dem motorisierten ...
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1. Tag: FLUG NACH CARACAS

Vormittags Flug mit Lufthansa ab Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.) nach Caracas. Ankunft am Nachmittag. Unser Marco Polo-Scout Julio bringt uns zum Hotel.

2. Tag: CARACAS - GUAMA Hauptstadt-Tour

Julio gibt uns einen Überblick über „seine“ Stadt: die Plaza Bolívar, nach dem allseits geliebten Freiheitskämpfer Simón Bolívar benannt, Kathedrale, Basilika und Santa Capilla sowie zahlreiche Regierungsgebäude, die an die spanischen Kolonialherren erinnern. Anschließend geht es nach San Felipe, das für seinen botanischen Garten° bekannt ist. Übernachtung im nahe gelegenen Guama. (F)

3. Tag: GUAMA - TIMOTES In den Hochanden

Atemberaubende Ausblicke aufs Hochgebirge während unserer Fahrt ins Landesinnere. Heutiges Etappenziel: Timotes (2000 m), eingebettet in Viertausendergipfel. Abends beziehen wir unsere Bungalows. Gut, dass die Kaminöfen haben, denn hier oben ist es empfindlich kalt. (F)

4. Tag: TIMOTES - APARTADEROS Bergpanorama

Über den höchsten Pass Venezuelas (4007 m). „Der Pico El Aguila ist höher als jeder Gipfel in Österreich“, meint Julio. Anschließend in den Sierra-Nevada-Nationalpark: Von der Gletscherlagune Mucubaji wandern wir zur Laguna Negra. Abends erreichen wir Apartaderos (3505 m). (F)

5. Tag: APARTADEROS Eiszeit in Mérida

Ausflug nach Mérida - um auf der Plaza Bolívar das Panorama der Fünftausender zu genießen oder Eis zu schlecken: Die Eisdiele Coromotoist mit über 800 verschiedenen Eissorten im Guinnessbuch der Rekorde verzeichnet. Sollte die längste und höchste Seilbahn der Welt auf den Pico Espejo nach Revisionsarbeiten wieder geöffnet sein, können wir die Gelegenheit zu einer Auffahrt auf den Hausberg Méridas nutzen. Nachmittags zurück über die Transandina nach Apartaderos. (F)

6. Tag: APARTADEROS - LLANOS Venezuelas Cowboys

Hinunter in die riesigen Weideflächen der Llanos. Szenen wie aus einem Hollywoodstreifen: Llaneros mit Cowboyhut reiten an uns vorbei. Nachmittags Jeepsafari: An den Wasserstellen treffen wir Wasserschweine, Kaimane, Affen und Ameisenbären. Die Nacht verbringen wir in einer Hängematte - selten so gut geschlafen! (F/A)

7. Tag: LLANOS Safaritag

Frühmorgens im Geländewagen noch mal den Tieren auf der Spur. Am Nachmittag fahren wir im Boot über die Flüsse der Llanos und halten Ausschau nach Süßwasserdelfinen und Kaimanen. Wer jetzt noch Power hat, nutzt die Gelegenheit und zuckelt zu Pferde durch die Gegend. (F/M/A)

8. Tag: LLANOS - VALLE DE LA PASCUA Savanne

Nach einem gemütlichen Frühstück verlassen wir die Farm. In Calabazo siedelten zahlreiche Deutsche, die hier im Reisanbau Fuß fassen wollten. Extra für die Kultivierung von Reis wurde vor den Toren der Stadt auch Venezuelas zweitgrößter Stausee geschaffen. Das heutige Etappenziel heißt Valle de La Pascua. (F)

9. Tag: VALLE DE LA PASCUA - MARIPA Am Orinoco

Am Morgen geht es weiter durch einsame Savannenlandschaften. Die Überschwemmungsgebiete werden immer größer, je näher wir dem mächtigen Orinoco kommen. Die Teerstrecke auf der anderen Flussseite endet nach einiger Zeit, jetzt kämpft sich unser Bus auf schmalen Pisten durch den dichten Urwald zu unserer Lodge. Hier machen wir es uns erst einmal auf der Terrasse bequem, genießen einen Drink und lauschen den Urwaldgeräuschen. Das Abendessen wird währenddessen am offenen Feuer zubereitet. Perfekt! (F/A)

10. Tag: MARIPA Bei den Indianern

Mit dem motorisierten Einbaum in unberührte Dschungelgebiete. Hierher haben sich die letzten Indianer Venezuelas zurückgezogen. In einem Dorf zeigen sie uns, wie Casabe, Indianerbrot, hergestellt wird. Hmm, lecker! Später geht's zu Fuß weiter - um uns herum ein Dickicht aus Orchideen, Bromelien, Vanillepflanzen und Chinabäumen. Nachmittags melden wir uns als freiwillige Helfer in einer Baumschule. Nicht just for fun, sondern um den Regenwald zu erhalten. Spaß macht's übrigens trotzdem. Einer der Arbeiter zeigt uns, welche Samen zu welchem Urwaldriesen gehören. Anschließend schwärmen wir aus, um möglichst viele unterschiedliche Samen zu finden. Ein erhebendes Gefühl, die Winzlinge in der Erde zu vergraben - hoffentlich bleiben sie von den Brandrodungen verschont! Ob ein Pui, Carcan oder Sasafran auch bei uns zu Hause gedeiht? (F/A)

11. Tag: MARIPA - CIUDAD BOLIVAR Kolonial-City

Nach drei Stunden auf asphaltierten Straßen erreichen wir Ciudad Bolívar am Ufer des Orinoco. Julio schlendert mit uns durch die beschaulichen Gassen, vorbei an bunten Häuschen. Anschließend Zeit, im Internetcafé die Urlaubspost zu erledigen oder eine Bootstour auf dem Orinoco zu unternehmen. Und am Abend heißen Salsa tanzen? (F)

12. Tag: CIUDAD BOLIVAR - CANAIMA Paradiesisch

Frühmorgens startet der Flieger, um uns über den Dschungel in den Canaima-Nationalpark zu bringen. Beim Anflug auf Canaima unvergessliche Ausblicke auf die imposante Landschaft: Aus dem Urwald erheben sich gewaltige Tafelberge, von denen sich Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Unser Camp liegt nicht weit von der Lagune von Canaima entfernt - in einer wahren Traumkulisse. Rest des Tages zur freien Verfügung. Mit dem Flugzeug über den Salto Angel, den höchsten Wasserfall der Welt (79 €)? Zwei Übernachtungen in einer einfachen Posada. (F)

13. Tag: CANAIMA An der Lagune

Mit Julio wagen wir uns hinein in den Dschungel. Während einer ausgiebigen Wanderung tauchen wir völlig im Nationalpark ab. Freizeit am Nachmittag. Ganz in der Nähe stürzen sich zwei Wasserfälle in die Tiefe, die Vegetation um die Lagune Canaima ist üppig und der Sand am Ufer hell und fein ... (F)

14. Tag: CANAIMA - CIUDAD BOLIVAR Entspannung

Am Vormittag Freizeit für einen Bummel durch Canaima, faule Stunden am Strand oder ein Bad in der Lagune. Am Nachmittag Rückflug nach Ciudad Bolívar und Freizeit. (F)

15. Tag: CIUDAD BOLIVAR - ORINOCO-DELTA Bootstrip

Mit dem Bus in Richtung Orinoco-Delta. Bei einer Bootstour auf dem Rio Morichal Largo kommen wir den Mangrovenwäldern am Ufer zum Greifen nah. Auf den Inselchen und Sandbänken sonnen sich Alligatoren und Pythons, in den Fluten jagen Piranhaschwärme. Weiter zur Ranch San Andres. (F)

16. Tag: ORINOCO-DELTA - CARIPE Auf der Ranch

Nach dem Frühstück echten Cowboys bei der Arbeit zusehen und mit Julio das Ranchgelände erkunden. Neben Rindern und Pferden leben hier auch Anakondas und kleine Krokodile, doch Julio gibt gut auf uns acht! Am Nachmittag brechen wir nach Caripe auf. (F)

17. Tag: CARIPE - PARIA Ab in die Unterwelt

Wir klettern in die Guacharo-Höhle°. Vorbei an riesigen Tropfsteinen und begleitet vom Geschrei der Fettvögel kommen wir zum Saal der Ruhe. Abrupt hört der Lärm auf, und die auskristallisierten Tropfsteine glitzern plötzlich in tausend Farben. Nachmittags fahren wir zur einsamen Playa Pui Puy auf der Halbinsel Paría. Hier heißt es Abschied nehmen von unserem Scout Julio. (F)

18. Tag: PARIA Freizeit

Baden, schnorcheln oder an einsamen Traumstränden einfach die Seele baumeln lassen. (F/A)

19. Tag: PARIA Freizeit

Beschreibung siehe Tag 18.

20. Tag: RÜCKFLUG NACH EUROPA

Transfer nach Carúpano und Flug nach Caracas. Hinweis: Auf dieser Flugverbindung kann es auch kurzfristig zu Änderungen kommen, so dass ggf. ein längerer Transfer zu einem anderen Flughafen gefolgt von einem Inlandsflug nach Caracas nötig wird. Beim Umsteigen in Caracas Deutsch sprechende Betreuung. Am Nachmittag Abflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). (F)

21. Tag: ANKUNFT IN EUROPA

Ankunft in Frankfurt am Vormittag.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy-Class) mit Lufthansa von Frankfurt nach Caracas und zurück sowie Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Inlandsflüge (Economy-Class) mit Avior/Rutaca lt. Reiseverlauf
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Bussen, am 6. und 7. Tag mit Geländefahrzeugen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/WC in den genannten Hotels und Posadas; in den Llanos Übernachtung auf einer Farm (Mehrbettzimmer oder Hängematten) mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo-Reisebegleitung, vom 18. bis 20. Tag keine Reisebegleitung


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 20 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind; venezolanische Flughafengebühren ca. 25 €.


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • € 79 - Rundflug Salto Angel


Reiseinformation

Young Line Reise

Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Ein offenes Wort

Der Tourismus steckt in Venezuela immer noch in den Kinderschuhen. Die Unterkünfte sind größtenteils einfach, nicht immer klappt - trotz aller Bemühungen - die Organisation vor Ort reibungslos. Wer jedoch etwas Geduld mitbringt und sich auf das Lebensgefühl der Venezolaner einlässt, wird den besonderen Charme des Landes erkennen. Die Abenteuer- und Entdeckerlust wird hier sicherlich mehr gestillt als an manch anderen, touristisch besser erschlossenen Orten.

Flüge in Venezuela

Bitte beachte, dass die von uns sorgfältig ausgewählten Fluggesellschaften Avior und Rutaca neben modernen Turbopropmaschinen auch bewährte ältere Flugzeuge der Hersteller Boeing, Let und Cessna einsetzen, die nicht dem modernsten Stand der Technik entsprechen. Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 kannst die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Venezuela

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Eine Gelbfieberimpfung wird für alle Gebiete außer der Nordküste und den Inseln empfohlen. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft sie, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ein hohes Risiko besteht in den südlichen Regenwaldgebieten, insbesondere in den Provinzen Bolivar und Amazonas. Ein mittleres Risiko besteht in den Provinzen Delta Amacuro mit dem Orinoco-Delta und Sucre. Ein geringes Risiko besteht herdförmig im Nordwesten. Malariafrei sind die mittleren Küstenabschnitte, die Höhenlagen, die Inseln und die Stadtgebiete. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de. Unverändert gültig seit: 11. August 2010

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften bei einer Verlängerung

Sollten du vor oder nach der Gruppenreise einen Aufenthalt in einem anderen Land gebucht oder in Eigenregie organisiert haben, möchten wir dich bitten, dich unbedingt über die geltenden Impfvorschriften im jeweiligen Land zu informieren. Gerade bei Weiterreise innerhalb Lateinamerikas kann die Einreise verweigert werden, wenn kein gültiger Gelbfieberimpfnachweis vorlegt werden kann. Auch in Bezug auf andere Krankheiten gibt es verschiedene Impfvorschriften bzw. Impfempfehlungen.

Sicherheit geht vor!

Anbei übersenden wir dir zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für dein Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Venezuela zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Venezuela ist trotz gelegentlich aufflammender innenpolitischer Auseinandersetzungen und der national wie international immer wieder umstrittenen Politik des amtierenden Staatspräsidenten Hugo Chávez ein weitgehend stabiles Reiseland. Gleichwohl besteht in vielen Landesteilen eine deutliche Gefährdung durch eine weit verbreitete Gewaltkriminalität. Besonders betroffen sind die Großstädte, v.a. auch Caracas. Wir haben unter strenger Beachtung der Empfehlungen des Auswärtigen Amtes unsere Reisen so geplant, dass alle erkennbaren Risiken im Vorfeld bereits ausgeschlossen wurden. Dennoch bitten wir Sie dringend, an allen Orten nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge allein oder zu zweit zu verzichten, bei einer akuten Bedrohung in keinem Fall Widerstand zu leisten und insgesamt im Interesse Ihrer Sicherheit die weiterführenden Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Scout zu Beginn der Reise gibt. Wir sehen derzeit nach eingehender Prüfung aller möglichen Sicherheitsrisiken und bei Beachtung der genannten Vorsichtsmaßnahmen keinen Anlass, von Reisen nach Venezuela abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Stand: 11. August 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Venezuela Unverändert gültig seit: 11. August 2010 Aktuelle Hinweise - Bis zu den Parlamentswahlen am 26. September 2010 ist vor allem in der Hauptstadt und in den Universitätsstädten mit spontanen Demonstrationen zu rechnen, bei denen es zu Gewalttätigkeiten kommen kann. Es wird empfohlen, sich über die aktuelle Lage zu informieren. - In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Von Reisen in die Grenzregion zu Kolumbien wird abgeraten. Abgeraten wird auch von der Ausreise nach Kolumbien über den Landweg. Wie in den vergangenen Wochen ist auch weiterhin mit vorübergehenden Schließungen der Grenze zu Kolumbien zu rechnen, so dass es teilweise zu extrem langen Wartezeiten kommen kann. - Kontrollen an den venezolanischen Flughäfen gehen über das allgemein an internationalen Flughäfen übliche Maß hinaus: Bei der Ausreise aus Venezuela sowie beim Flughafentransit kann es zu zeitaufwändigen Kontrollen kommen, da die venezolanischen Behörden zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels umfassende Kontrollen von Gepäck und Personen durchführen. Reisende werden daher gebeten, bereits drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Reisende und ihr Gepäck werden sehr genau und mehrfach durch Einheiten der Nationalgarde kontrolliert, deren Angehörige in aller Regel nur Spanisch sprechen. Am Flughafen Maiquetia (Caracas) werden weiterhin viele aufgegebene Gepäckstücke zur Drogenkontrolle durchstochen. Beschädigungen von Gepäck und ggf. auch von Gegenständen, die sich in den Koffern befinden, sind die Folge. Kontrollen von Reise- und Handgepäck an den Flughäfen sollten Sie vorsorglich mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen und hierbei persönliche Gegenstände, insbesondere Wertgegenstände, nicht aus den Augen lassen. Geben Sie Wertgegenstände oder elektronische Artikel (z.B. Laptops) nicht in Ihr Fluggepäck, sondern behalten Sie diese im Handgepäck bei sich und unter Ihrer ständigen Aufsicht. Zur Kontrolle von Personen kommen in den Flughäfen regelmäßig sogenannte Ganzkörperscanner zum Einsatz. Es ist aber nicht auszuschließen, dass auch weiterhin in nicht vorhersehbaren Fällen und Situationen die bisher als Regel üblich gewesene Kontrolle durch Röntgen in einem Krankenhaus in der Umgebung des Flughafens erfolgt. Der Transport zum Krankenhaus erfolgt dabei durch die venezolanische Armee mit Militärtransportfahrzeugen in Begleitung von venezolanischen Armeeangehörigen, die in der Regel ebenfalls nur Spanisch sprechen. Die Einhaltung üblicher medizinischer Standards bei Erstellung der Röntgenaufnahme (z.B. Schutz durch Bleischürze) ist dabei oft nicht gewährleistet. Das Auswärtige Amt hat diese Praxis bereits mehrfach bei den zuständigen Behörden in Venezuela beanstandet. Ziel des Ganzkörperscans als auch des Röntgens ist die Überprüfung, ob im Körperinneren Drogen befördert werden. Drogenkuriere werden von allen venezolanischen Gerichten in aller Regel zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt. - In jüngster Zeit hat sich die Zahl der an DENGUE-Fieber Erkrankten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in etwa verdoppelt. Dies gilt vor allem für den Bundesstaat Miranda und die Region Caracas, sowie in geringerem Maße auch für andere Landesteile. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Eine deutliche Gefährdung sowohl für Individual- als auch für Gruppenreisende stellt die hohe Kriminalitätsrate in Venezuela dar. Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen. Auch Deutsche sind davon betroffen gewesen. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, ist unvermindert hoch. Jedoch auch außerhalb der Städte ist mit Gewaltkriminalität zu rechnen. In letzter Zeit berichten Reisende vermehrt von Kontrollen durch Uniformierte (Polizei, Militär) im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen, oder auch am Flughafen. Verschiedentlich sind Reisende dabei von den uniformierten Kontrolleuren beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. Händigen Sie bei derartigen Kontrollen nach Möglichkeit nur eine Kopie Ihres Passes aus und nicht das Originaldokument. Auf der Ferieninsel Margarita besteht die Gefahr bewaffneter Raubüberfälle, auch in Hotelanlagen und bei begleiteten und organisierten Gruppenexkursionen. Als besonders gefährlich gelten das Zentrum von Porlamar und die Küstenorte Playa El Agua und El Yaque. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Die Grenzregion zu Kolumbien sollte nicht bereist werden. Abgeraten wird auch von der Ausreise nach Kolumbien über den Landweg. Es wird dringend geraten: - Fahrten bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen möglichst zu vermeiden. - Kein Camping und keine Reisen per Anhalter durchzuführen. - Sich vor Ausflügen ohne einheimische Reiseleiter genauestens zu erkundigen, welche Orte unbedingt zu meiden sind. - Sich schon bei der Ankunft auf dem Flughafen Caracas umsichtig zu verhalten; es häufen sich Überfälle unter Beteiligung von Uniformträgern und Taxifahrern. Insbesondere sollte man nicht in der Ankunftshalle des Flughafens auf Transportangebote von vorgeblichen Taxifahrern oder autorisiert wirkenden Personen eingehen, sondern ausschließlich die offiziellen Flughafen-Taxis (schwarze Geländewagen der Marke Ford Explorer mit gelben Kennzeichen) benutzen, die unmittelbar --vor-- der Ankunftshalle warten. - Besonders während der Dunkelheit ist es auf der Autobahn zwischen dem Flughafen und Caracas mehrfach zu Überfällen gekommen. Die Botschaft rät deshalb generell davon ab, nachts diese Strecke zu benutzen - Bei der Benutzung von Taxis und Bussen nur Fahrzeuge in gutem technischen Zustand zu wählen, die in Funkverkehr mit ihrer Firmenzentrale stehen. Es können auch Taxis oder Kleinbusse benutzt werden, die vom Hotel ausdrücklich empfohlen werden. Bei der Benutzung von vermeintlich preiswerteren Taxis und Bussen besteht hohes Risiko ausgeraubt zu werden. - Auf keinen Fall Widerstand zu leisten, sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem bewaffneten Überfall kommen. - Geld nur an den dafür ausgewiesenen Schaltern zu tauschen. - Keine wertvollen Gegenstände oder größere Geldbeträge mitzuführen; dieser Rat gilt auch für die Fahrt zum und den Aufenthalt am Flughafen zwecks Abreise. Beim Einsatz von Kreditkarten/Bankkarten ist erhöhte Vorsicht angebracht, da es immer wieder Fälle von betrügerischen Abbuchungen gibt.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Marco Polo Young Line (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Lufthansa 40 €
Bremen Lufthansa 40 €
Basel Lufthansa 110 €
Dresden Lufthansa 40 €
Düsseldorf Lufthansa 40 €
Münster Lufthansa 40 €
Frankfurt Lufthansa 12 €
Graz Lufthansa 110 €
Genf Lufthansa 110 €
Hannover Lufthansa 40 €
Hamburg Lufthansa 40 €
Innsbruck Lufthansa 110 €
Leipzig Lufthansa 40 €
Linz Lufthansa 110 €
Luxemburg Lufthansa 110 €
München Lufthansa 40 €
Nürnberg Lufthansa 40 €
Stuttgart Lufthansa 40 €
Salzburg Lufthansa 110 €
Wien Lufthansa 110 €
Zürich Lufthansa 110 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 20