Kenia
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Veranstalter: Marco Polo Young Line
Reisenummer: 14202
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Kenia

Im Reich der Big Five

  • 16-tägige Young Line Reise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Nairobi / Boulevard ***
2 Mt.-Kenya-NP / Castle Forest Lodge ***
1 Lake Bogoria / Lake Bogoria **
1 Nakuru / Midland **
2 Massai Mara / Zeltcamp -
1 Lake Naivasha / Fish Eagle Camp **
2 Amboseli-NP / Kibo Safari Camp ***
3 Nyali Beach / Reef ***
1 Tsavo-East-NP / Voi Wildlife Lodge ***
Mit den ersten Sonnenstrahlen am Morgen auf die Pirsch gehen und immer die Augen offen halten auf der Suche nach Löwe, Rhino & Co. Wir „erfahren“ die ...
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1. Tag: FLUG NACH NAIROBI

Am Morgen Flug nach Zürich und weiter mit Swiss nach Nairobi (Flugdauer ca. 10 Std.). Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel. Beim Abendessen lernen wir unseren Marco Polo-Scout Chris und die anderen Reiseteilnehmer kennen - eine nette Truppe. (A)

2. Tag: NAIROBI – MT.-KENYA-NATIONALPARK Abenteuer Wildnis

Gleich nach dem Frühstück führt uns eine kleine Rundfahrt durch die kenianische Hauptstadt vorbei am Parlamentsgebäude. Aber dann verlassen wir den Großstadtdschungel, und es geht ab in die Wildnis! Erster Stopp an den Thika- und Chania-Wasserfällen. Unser heutiges Ziel können wir gar nicht übersehen, schließlich ist der Mt. Kenya über 5000 m hoch. Nachmittags Walking-Tour durch den Nationalpark - ein erfahrener Bergführer begleitet uns. Wir schlagen uns durch üppig wuchernde Farne, Bambus und Orchideen. Am Lagerfeuer genießen wir die stimmungsvolle Abenddämmerung in unserem wildromantischen Camp am Fuß des Berges. (F/M/A)

3. Tag: MT.-KENYA-NATIONALPARK Höchster Berg des Landes

Auf unserer ganztägigen Trekking-Tour im Nationalpark powern wir uns richtig aus - auch wenn wir es an nur einem Tag nicht bis auf den Gipfel schaffen werden. Kurze Erholung gibt es mittags beim Picknick. Am Nachmittag kehren wir erschöpft, aber glücklich ins Camp zurück. (F/M/A)

4. Tag: MT.-KENYA-NATIONALPARK - LAKE BOGORIA Flamingos und Geysire

Aufbruch in Richtung Lake Bogoria, Heimat riesiger Flamingoschwärme: Bis zu zwei Millionen Tiere bilden einen rosa Saum um den See. Auch Gazellen, Zebras und Kudus strömen hierher, um zu trinken. Eine geologische Sensation am Westufer: Hier sprühen Geysire und dampfen Quellen - das Rift Valley lässt grüßen. (F/M/A)

5. Tag: LAKE BOGORIA - LAKE NAKURU Auf der Pirsch

Neuer Tag, neuer See. Unser nächstes Ziel ist der Lake Nakuru im gleichnamigen Nationalpark. Zum Glück hat Chris ein geschultes Auge und spürt bei der Pirschfahrt um den See - fast - jedes auch noch so gut getarnte Tier auf. Die Weißen und Schwarzen Nashörner entdecken jedoch auch wir ohne Probleme! Außerdem bekommen wir Kraniche, Büffel, Zebras und witzig aussehende Warzenschweine zu Gesicht. Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Guesthouse in Nakuru! (F/M/A)

6. Tag: LAKE NAKURU - MASSAI MARA Wildes Afrika

Durch flirrendes Busch- und Grasland und über holprige Straßen geht's weiter in die Massai Mara, bekanntester Nationalpark des Landes. Unser Zeltcamp für die nächsten beiden Tage ist zwar einfach, dafür aber richtig afrikanisch: Der Chef ist ein Massai. Auf dem Weg dorthin begegnen uns Giraffen, die Blätter aus den Kronen der Akazienbäume zupfen, und Gazellen, die neugierig herübersehen. (F/M/A)

7. Tag: MASSAI MARA Safaritag

Schon am frühen Morgen brechen wir zu einem ausführlichen Game-Drive im Nationalpark auf. Unser Scout Chris zeigt nach rechts: Ein Rudel Wildhunde auf Beutezug? Gazellen und Antilopen, Gnus und Giraffen ziehen zu den Wasserstellen oder stehen einfach nur am Wegesrand und gucken uns an. Chris' wachsame Augen verschaffen uns sogar den Anblick einer Löwenfamilie: Gut getarnt liegt sie im hohen Gras, ihr beigefarbenes Fell verschmilzt vollkommen mit den Farben der Savanne. Nachmittags zurück zum Camp, wo wir Einblick gewinnen in den Alltag der Massai. Anfangs treffen wir nur Frauen, Kinder und alte Männer - die anderen sind seit Sonnenaufgang draußen auf den riesigen Weideplätzen. Neugierig, aber vorsichtig werden wir beäugt. Erst als wir uns für ihre Werkzeuge und den selbst gefertigten Schmuck interessieren, tauen die Massai auf. Das Eis ist gebrochen! Sie erlauben uns einen Blick in die Rundhütten, die aus Zweigen, lehmhaltiger Erde und Mist gebaut werden. In der Mitte die Schlaf- und Feuerstelle. Hier müssen Familien wirklich auf engstem Raum miteinander auskommen. Wer sich noch mehr in das Leben der Massai hineinversetzen möchte, greift zum Speer und lässt sich von den geschickten Herren das richtige Werfen erklären. (F/M/A)

8. Tag: MASSAI MARA - LAKE NAIVASHA Den Big Five auf der Spur

Auch dieser Tag beginnt für uns schon in den frühen Morgenstunden. Noch einmal Ausschau halten nach Leoparden & Co. Anschließend verlassen wir den Nationalpark und die Hitze der afrikanischen Savanne. Denn unser nächstes Ziel liegt im Rift Valley auf über 1800 m: der Lake Naivasha, einziger Süßwassersee auf unserer Reise. Nachmittags geht's auf eine etwas anstrengende, aber faszinierende Wanderung durch denn Hell's-Gate-Nationalpark. (F/M/A)

9. Tag: LAKE NAIVASHA - AMBOSELIPARK Bootstour gefällig?

Ausschlafen oder die Gelegenheit zu einem morgendlichen Bootstrip auf dem See nutzen? Die meisten von uns wollen hinaus aufs Wasser, denn der Vogelreichtum hier ist sagenhaft. Zu den spektakulärsten Vertretern gehören Fischadler, Goliathreiher, Marabus, Pelikane, Kormorane sowie einige Papageienarten. Und dann sind da noch die Flusspferde und Krokodile, die im Dickicht des Schilfs auf Beute lauern. Vormittags Weiterfahrt gen Süden. Unser heutiges Etappenziel: der Amboseli-Nationalpark. Nach unserer Ankunft geht's nachmittags auf Pirschfahrt durch die Savanne. Meistens sieht es hier zwar trocken aus, doch das Wasser von den Hängen des Kilimandscharo versorgt den Nationalpark ständig mit Wasser. „Keine Sorge also“, meint Chris, „Tiere trifft man hier immer!“ Abends am Lagerfeuer grillen und dem Geheul der Hyänen lauschen. (F/M/A)

10. Tag: AMBOSELI-NATIONALPARK Blick auf den „Kili“

Raus aus den Federn, Morgensafari! Am Horizont Afrikas höchster Berg, der Kilimandscharo im Nachbarland Tansania. Majestätisch ragen seine drei Gipfel vor uns aus der Ebene auf - hoffentlich geben ihn die Wolken frei! Perfektes Afrikapanorama, wenn dann auch noch Elefanten, Giraffen, Zebras und Herden von Antilopen an dieser Kulisse vorbeiziehen ... Anschließend Freizeit bis zum späten Nachmittag, wenn die Wildnis wieder ruft - schließlich haben wir noch lange nicht genug vom afrikanischen Wildlife. (F/A)

11. Tag: AMBOSELI-NATIONALPARK - NYALI BEACH Zum Ozean

Nach dem Frühstück geht's in Richtung Indischer Ozean. Vorher zur Abwechslung noch etwas Citylife auf unserer Altstadttour in Mombasa. Und dann taucht am Nachmittag der wunderschön weiße Nyali Beach vor uns auf: Top Spot für die beiden nächsten Tage. (F/M/A)

12. Tag: NYALI BEACH Strandvergnügen

Zwei freie Badetage am Indischen Ozean. Das türkisblaue Wasser genießen: Wir schwimmen, schnorcheln, tauchen - jeder nach Lust und Laune. Wer gar nichts tun will, relaxt einfach am Strand. (F/A)

13. Tag: NYALI BEACH Strandvergnügen

Beschreibung siehe Tag 12.

14. Tag: NYALI BEACH - TSAVO-EAST-NATIONALPARK Zurück in die Savanne

Die Wildnis ruft ein letztes Mal - wir brechen in den Tsavo-East-Nationalpark auf. Rote Elefanten soll es dort - und nur dort - geben. „Sie stauben sich mit eisenoxidhaltiger Erde ein, um lästige Insekten zu verscheuchen“, erklärt uns Chris. Vielleicht treffen wir beim Game-Drive am Abend ja tatsächlich einen „Red Bull“. Im Camp am Rand des Tsavo genießen wir unsere letzte Nacht inmitten der afrikanischen Wildnis. Als kleine Nachtmusik: das Zirpen der Zikaden – wie werden wir es vermissen! (F/M/A)

15. Tag: RÜCKFLUG VON NAIROBI

Auf direktem Weg geht's zurück in die Hauptstadt Nairobi. Wir lassen die Reise gemütlich ausklingen - wer mag, kommt mit ins beliebte Carnivore Restaurant: letzte Gelegenheit, Gnu, Strauß oder Zebra zu kosten. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Swiss nach Zürich (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). (F)

16. Tag: ZURÜCK IN EUROPA

Am Morgen Landung in Zürich und Weiterflug zu den Anschlussorten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy-Class) mit Swiss von Frankfurt nach Nairobi und zurück sowie Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Safari-Minibussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Unterkünften; 2 Übernachtungen in einem Zeltcamp mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
  • Nationalparkgebühren (ca. 300 €)
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo-Reisebegleitung, am 12. und 13. Tag keine Reisebegleitung


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • € 35 - Visagebühren und -besorgung


Reiseinformation

Young Line Reise

Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für dich besorgen (siehe zubuchbare Extras). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 kannst die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Kenia

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Einreise aus Deutschland wird diese nicht verlangt, jedoch empfohlen. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe http://www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern/Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen. Malaria Jährlich treten über 100.000 Malariafälle in Kenia auf. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein geringes Risiko herrscht in Nairobi und in den Höhenlagen über 2.500 m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!), in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Ca. 2 Mio. Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2007 für Kenia gemeldet. 2007 waren ca. 8 % der erwachsenen Bevölkerung und je nach Region 25 - 90 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera, die in Kenia endemisch ist und immer wieder lokal ausbricht, vermeiden. Eine Impfung ist für Riskoreisende nach ärztlicher Beratung möglich. Einige Grundregeln zur Hygiene Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor dem Essen bzw. vor der Essenszubereitung. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Dengue-Fieber Kann eine häufige Ursache für Fieber entlang der Küste sein. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Eine Impfung existiert nicht. Der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z. B. Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Polio (Kinderlähmung) Erstmals seit 20 Jahren wurden in Kenia ab Anfang 2009 wieder Poliofälle gemeldet (alle im nördlichen Turkana-Distrikt im Grenzgebiet zum Sudan). Ursprung des Virus ist wahrscheinlich der angrenzende südliche Sudan, wo es in letzter Zeit mehrere Ausbrüche gab. Hygiene und Impfschutz (siehe oben) beachten. Höhenkrankheit Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (akute Höhenkrankheit - Rücksprache mit Hausarzt entsprechend eigener Vorerkrankungen). Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet. Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Nairobi haben ein gutes Sortiment aller wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist auch in Kenia möglich. Häufig sind die Kosten für ärztliche Behandlungen in Kenia für Europäer deutlich teurer als in Deutschland. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Wer sich längerfristig in Kenia aufhalten will, sollte über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Kenia und in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer deutschen oder internationalen Flugrettungsversicherung sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei AMREF („Flying Doctors“) empfohlen. (Unverändert gültig seit: 25. August 2010)

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir dir zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für dein Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Die Nationalparks und die Küstenregionen Kenias, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Die inneren Unruhen, die Kenia in den ersten Monaten des Jahres 2008 erschütterten, sind nach der Einigung der verfeindeten Parteien auf eine gemeinsame Regierung beigelegt. Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika immer noch die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile; ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen. Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Ostafrika abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Marco Polo-Team Stand: 25. August 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Marco Polo Young Line (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Swiss 0 €
Basel Swiss 136 €
Düsseldorf Swiss 0 €
Frankfurt Swiss 0 €
Genf Swiss 136 €
Hannover Swiss 0 €
Hamburg Swiss 0 €
München Swiss 0 €
Nürnberg Swiss 0 €
Stuttgart Swiss 0 €
Wien Swiss 98 €
Zürich Swiss 136 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 20