Kamerun
afrikanisches Mosaik
- 16-tägige Studienreise
- Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Hotels
- Eine umfassende Reise durch Kamerun
Kamerun ist - so sagen Kenner - ein ganzer Kontinent in einem einzigen Land. Hier finden sich alle Vegetationsformen: immergrüner Regenwald im Süden und ...weiter lesenKamerun ist - so sagen Kenner - ein ganzer Kontinent in einem einzigen Land. Hier finden sich alle Vegetationsformen: immergrüner Regenwald im Süden und Osten, vulkanische Bergmassive mit farbig schimmernden Kraterseen, weites Grasland der Savannen und Halbwüste im hohen Norden. In diesem von der Natur begünstigten Gebiet sind eine Vielzahl von Völkern sowie eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt zu Hause. All diese Steinchen ergeben zusammen ein einzigartiges Mosaik.
1. Tag: Flug nach Kamerun
2. Tag: Grünes Kamerun
3. Tag: Besuch in Chefferien
4. Tag: Nach Foumban
5. Tag: Zur Hauptstadt
6. Tag: Ein geruhsamer Tag
7. Tag: Nach Norden!
8. Tag: Afrika pur!
9. Tag: Von Rhumsiki nach Waza
10. Tag: Zu den wilden Tieren
11. Tag: Ausflug nach Maga
12. Tag: Der Markt von Tourou
13. Tag: Szenenwechsel
14. Tag: Zum Strand von Kribi
15. Tag: In den Regenwald
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Swiss nach Douala und zurück
- Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
- Bahnfahrt im Expresszug von Yaoundé nach Ngaoundéré und zurück
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
- 12 Übernachtungen in landesüblichen, manchmal einfacheren Hotels und Rastlagern, teilweise mit Swimmingpool
- Doppelzimmer in der Regel mit Klimaanlage, Bad oder Dusche und WC
- 2 Übernachtungen im Liegewagen (Vierbettabteile)
- Halbpension (Abendessen, Frühstück)
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Örtliche Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Bootsfahrten bei Maga und auf dem Lobé
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 80 €)
- Visagebühren (ca. 80 €) und Visabesorgung
- Trinkgelder im Hotel
- Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 100 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Reiseinformation
Reisen in Kamerun
Nachdem die nationale Fluggesellschaft im Frühjahr 2008 ihren Betrieb eingestellt hat, gibt es in Kamerun kein nationales Flugnetz mehr. Wir reisen deshalb von der Hauptstadt Yaoundé mit dem Expresszug der Transkamerunbahn nach Ngaoundéré und wieder zurück. Diese Bahnlinie ist in gutem Zustand, und auch die Züge haben ein für Afrika erstaunlich hohes Niveau. Wir haben für Sie Plätze in der besten Wagenklasse gebucht, die in etwa einem europäischen Liegewagen entspricht.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum besorgt Studiosus. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,80 € pro Minute).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Kamerun
Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 6 Monate bei Einreise gefordert. Abweichend von den offiziellen Empfehlungen kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise außerhalb des internationalen Flughafens. Im Januar 2007 wurde ein nachgewiesener Poliomyelitisfall aus dem Norden berichtet. Ein Impfschutz gegen Kinderlähmung wird dringend empfohlen. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Kamerun zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören, auch für Erwachsene, die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern Röteln (MMR) sowie der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen. Malaria Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, nur etwas geringer in den höher gelegenen Gebieten und in der Hauptstadt Jaunde, sehr hoch jedoch in den touristischen Gebieten an der Küste. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Kamerun!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate (insbesondere Malaria tertiana) nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) erhältlich; sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem (möglichst imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Die HIV-Prävalenz in der Bevölkerung liegt landesweit bei 5% bis 12%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden. Es kommt immer wieder zu Cholera-Erkrankungen (Duala oder zuletzt im Norden), die auch größere Ausmaße annehmen können. Die Cholera(schluck)-Impfung bietet Schutz. Für den normalen Reisenden und Touristen ist sie aus medizinischen Gründen in der Regel nicht notwendig. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Neben Hepatitis A, B und C (Durchseuchung teilweise bis zu 20%) kommen häufig Typhus und Tuberkulose vor. Im Norden treten vor allem während der Trockenzeit immer wieder Epidemien der bakteriellen Meningitis auf, im Jahr 2000 erstmalig auch im Nordwesten. An weiteren Krankheiten sind zu erwähnen: Filariosen, Loa Loa, Onchozerkose, Chikungunya, Leptospirose, Tollwut. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in Jaunde und Duala im Vergleich zum Landesinneren besser, entspricht jedoch bei weitem nicht dem europäischem Standard. In den Krankenhäusern kommt es immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung mit Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterialien, die generell, wie auch der gesamte Krankenhausaufenthalt vor Beginn der Behandlung vom Patienten selbst beschafft werden müssen. Kamerun-Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen. In den größeren Städten gibt es ausreichend Apotheken, die im Regelfall alle wichtigen Medikamente meist aus französischer Produktion führen. Außerhalb der Geschäftszeiten (7.30 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr) finden Sie an jeder Apotheke einen Hinweis auf die Apotheke im Nachtdienst. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. (unverändert gültig seit: 20. November 2009)
Zusätzlicher Hinweis zur Gelbfieberimpfung
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Studienreisen nach Kamerun entschieden haben. Da in der Regel nur sehr spärliche Informationen über dieses Land nach Deutschland dringen, möchten wir Sie im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements etwas näher informieren, damit Sie sich ohne unnötige Besorgnis auf Ihre Reise vorbereiten können. In der Anlage erhalten Sie den Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Kamerun. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Grundsätzlich gilt, dass Kamerun ein innenpolitisch ziemlich stabiles Land ist, welches ohne Einschränkungen bereist werden kann. Regionen, die unter Sicherheitserwägungen als potenziell riskant gelten - wie das Küstengebiet an der Grenze zu Nigeria oder der äußerste Norden rund um den Tschadsee - sind in unserer Route nicht enthalten. Nach unseren Informationen fanden Übergriffe auf vorbeifahrende Autos ausschließlich in der Nacht statt. Generell sind unsere Reisen so geplant, dass Nachtfahrten in Afrika grundsätzlich vermieden werden, vor allem auch aus Gründen der Verkehrssicherheit. Wie in nahezu allen anderen afrikanischen und vielen südeuropäischen Ländern gibt es auch in Kamerun das Risiko der Straßenkriminalität, vor allem in städtischen Ballungszentren. Ihr Reiseleiter wird Ihnen dazu Hinweise und Verhaltenstipps geben, die Sie in Ihrem eigenen Interesse befolgen sollten, um eine unbeschwerte Reise zu genießen. Sollten Sie weitere Fragen haben, so wird Sie unser Service-Team gerne beraten. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 20. November 2009
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Kamerun Unverändert gültig seit: 20. November 2009 Landesspezifische Sicherheitshinweise In ganz Kamerun, insbesondere in den größeren Städten wie auch in Ferienorten an der Küste, z.B. Kribi und Limbe, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Keine auffälligen Wertgegenstände oder Schmuck tragen (auch nicht beim Restaurantbesuch), nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren, Geld auf mehrere Taschen verteilen. Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) sollten Sie kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxis besteht ein Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. In den Regionen Norden, Extremer Norden und Adamaoua, aber auch gelegentlich in anderen Landesteilen kommt es besonders in Grenznähe zu Wegelagerei („coupeurs de route“). Autos werden angehalten und die Insassen von Bewaffneten ausgeraubt. In manchen Fällen nahmen die Wegelagerer auch das Auto mit. Auf den Hauptverkehrsstraßen versuchen Gendarmerie und Militär, mit häufigen Verkehrskontrollen die Sicherheit zu erhöhen. Außerhalb der Städte ist es ratsam, längere Fahrten am Abend und in der Nacht zu vermeiden. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa. Dies gilt verstärkt bei Dunkelheit. Von Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung wird aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete abgeraten. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Piraterie. Immer wieder gibt es Überfälle auf Küstenorte, auf Fischkutter, Öltanker oder -plattformen. Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Fahrten Erkundigungen einzuholen. Reisen über Land In Kamerun, das aufgrund seiner Vielfältigkeit an Landschaftsformen auch als „Afrika in Miniatur“ bezeichnet wird, kann man alle Landesteile ohne besondere Genehmigung bereisen. Es ist jedoch mit vielen Polizeikontrollen zu rechnen, bei denen man sich mit viel Geduld und guten Nerven wappnen sollte. Manchmal werden „Motivationsgelder“ gefordert. Übernachtungsmöglichkeiten außerhalb der Städte sind nur begrenzt vorhanden und haben oft einfachen Standard. Kamerun verfügt im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern über ein gutes Straßennetz. Die touristische Infrastruktur hat allerdings noch keinen besonders hohen Standard erreicht. Wegen der hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr ist ein defensiver Fahrstil angezeigt, Sicherheitsgurte sollten unbedingt angelegt und nächtliche Überlandfahrten vermieden werden. Registrierung bei der Deutschen Botschaft Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Jaunde empfiehlt grundsätzlich allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste ( „Krisenvorsorgeliste“) einzuschreiben.
Abschließende Hinweise des Auswärtigen Amtes
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000 Die Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.diplo.de/ abrufbar.
Reiseveranstalter ist Studiosus Reisen München GmbH (AGB hier)
| Termin | Preis im Doppelzimmer (pro Person) | Preis im Einzelzimmer (pro Person) |
|---|---|---|
| 07.11.2010 - 22.11.2010 | 3.875 € | 4.250 € |
| 21.12.2010 - 05.01.2011 | 4.175 € | 4.550 € |
| 30.01.2011 - 14.02.2011 | 3.875 € | 4.250 € |
| 27.02.2011 - 14.03.2011 | 3.875 € | 4.250 € |
| Abflughafen | Aufpreis (pro Person) |
|---|---|
| Berlin Swiss | 0 € |
| Düsseldorf Swiss | 0 € |
| Frankfurt Swiss | 0 € |
| Hamburg Swiss | 0 € |
| Hannover Swiss | 0 € |
| München Swiss | 0 € |
| Nürnberg Swiss | 0 € |
| Stuttgart Swiss | 0 € |
Mindestteilnehmer: 12
Maximalteilnehmer: 20
