Reisenummer: 14096
Tunesien - Libyen - Ägypten
Die 1001 Gesichter Nordafrikas
- 17-tägige Entdeckerreise
- Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
- Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Wer hätte Hannibal aufgehalten, wenn er von Tunesien ostwärts statt gegen Rom gezogen wäre? Gegen den Strom der Geschichte ziehen Sie von Karthago zur ...weiter lesenWer hätte Hannibal aufgehalten, wenn er von Tunesien ostwärts statt gegen Rom gezogen wäre? Gegen den Strom der Geschichte ziehen Sie von Karthago zur Cheopspyramide. Overland und manchmal unterirdisch, wenn Sie in einer Höhle übernachten. Libyen ist heute nicht mehr nur ein begehbares Museum für Antikes. Und zwischen all den aufregenden Highlights dieser Reise wie Tunis, Tripolis und Kairo können Sie am ägyptischen Mittelmeer stressfrei relaxen.
1. Tag: Flug nach Tunis
2. Tag: Tunis
3. Tag: Tunis - El-Kef
4. Tag: El-Kef - Matmata
5. Tag: Matmata - Tripolis
6. Tag: Tripolis
7. Tag: Tripolis
8. Tag: Tripolis - Ghadames
9. Tag: Ghadames
10. Tag: Ghadames - Bengasi
11. Tag: Bengasi - Apollonia
12. Tag: Apollonia - Marsa Matruh
13. Tag: Marsa Matruh
15. Tag: Marsa Matruh - Alexandria
16. Tag: Alexandria - Kairo
17. Tag: Kairo
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug in der Economy-Class mit Lufthansa von Frankfurt nach Tunis und zurück von Kairo
- Inlandsflug in der Economy-Class mit Afriqiyah Airways von Tripolis nach Bengasi
- Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
- Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln
- Bahnfahrten in der 1. Klasse von Tunis nach Jendouba und von Alexandria nach Kairo
- Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels; eine Übernachtung in einem einfachen Höhlenhotel mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
- Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
- Reiseliteratur (ca. 10 €)
- Deutsch sprechende, zwischen den einzelnen Ländern wechselnde Marco Polo-Reiseleitung, keine Reiseleitung am 13. und 14. Tag
Nicht im Reisepreis enthalten
- Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 60 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
Wunschleistungen (Preis pro Person)
- € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
- € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
- € 19 - Ausflug Leptis Magna
- € 59 - Ausflug Alt-Kairo für Genießer
- € 40 - Visagebühren und -besorgung Libyen
Reiseinformation
Mit Marco Polo Live erleben Sie das Ungewöhnliche ganz nah:
Mondlandschaft und Filmkulisse für „Star Wars“. Das ist Matmata. In den uralten Höhlenwohnungen haben es sich noch heute einige Berberfamilien im kühlen Schoß der Erde gemütlich gemacht. Am Abend des 4. Tages werden Sie in einer ganz besonderen Höhle erwartet - das Abendessen köchelt und duftet über dem Feuer, Brot wird gebrochen, Lichter flackern, und die Klänge der Region hallen live von den Wänden wider. Ihr Nachtlager ist auch schon vorbereitet - ein schlichtes, stimmungsvolles Ambiente mit authentischen Berber-Begegnungen.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass und Visa für Libyen und Ägypten erforderlich. Das Visum für Libyen besorgen wir gerne für Sie. Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnehmen Sie bitte der Rubrik „Zusätzlich buchbare Extras“, sobald Sie einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt haben. Das Visum für Ägypten wird am Einreiseort ausgestellt (ca. 12 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Tunesien
Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A, Polio und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. HIV/AIDS ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Tunesien vor. Die bekannten Risiken sollten wie überall gemieden werden. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Malaria und andere durch Insekten übertragene Erkrankungen Tunesien gilt als malariafrei! Da aber einige andere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten vorkommen (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber, West-Nile-Fieber), sollte Insektenschutz beachtet werden (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Weitere Infektionskrankheiten Die Gefahr der Übertragung einer Bilharziose besteht herdförmig in Gafsa und Schott Djerit beim Baden im Süßwasser. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, sind aber insgesamt selten. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Tunis gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung (obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht) mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert. Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen(siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). Unverändert gültig seit: 03. August 2009
Libyen
Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A, Polio und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 ochen oder besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging, Arbeitsplatzrisiken u. a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Impfschutz HIV/Aids ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Libyen vor. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Die bekannten Risiken sollten wie überall gemieden werden. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Malaria und andere durch Mücken übertragene Erkrankungen Vereinzelte Fälle von Malaria in den südlichen Oasen. In den letzten Jahren ausschließlich importierte Fälle. Das Risiko für Reisende ist daher extrem gering. Es kommen andere durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten vor, z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber. Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Weitere Infektionskrankheiten Bilharziose ist in einigen Regionen endemisch, dort Süßwasserkontakt meiden! Hepatitis A, B, C , Echinokokkose und Typhus kommen landesweit vor. Tollwut ist nicht sicher auszuschließen, da genaue Zahlen fehlen, aber alle Nachbarländer Fälle melden. Sonstiges Gesundheitsgefahren Gefahren durch Schlangen und Skorpione Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist insbesondere außerhalb der Hauptstadt vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im dringenden Notfall empfehlenswert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Auslandsreiseerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 04. Dezember 2009
Aktueller Medizinischer Hinweis
Nach jüngsten, bestätigten Meldungen sind im Nordosten Libyens im Umkreis der Stadt Tobruk mehrere Fälle von Beulenpest aufgetreten. Wie in manchen anderen Gebieten Afrikas (und sonst auf der Welt) gibt es auch in Libyen sehr begrenzte Bereiche, in denen das auslösende Bakterium der Beulenpest, Yersinia pestis, endemisch vorhanden ist und hier von Nagern über Flöhe sporadisch auf Menschen überspringt. Eine Gefährdung von Touristen besteht nicht, dennoch raten wir Ihnen vorsichtshalber, bei Besichtigungen im Umkreis von Tobruk auf angemessenen Insektenschutz (v.a. Repellentien) zu achten.
Ägypten
In den vergangenen zwei Monaten traten eine größere Anzahl von Hepatitis A-Infektionen bei deutschen und europäischen Reisenden auf, die sich am Roten Meer in Hurghada aufhielten. Hepatitis A, eine Virus-bedingte Leberentzündung, wird durch kontaminierte Speisen und Trinkwasser übertragen. Gegen Hepatitis A lässt sich wirksam durch eine gut verträgliche Impfung vorbeugen. Die Impfung ist sehr zu empfehlen. Sie kann selbst noch kurz vor der Reise verabreicht werden. Im Falle von gesundheitlichen Problemen nach Rückkehr bzw. eines Kontaktes mit einem Hepatitiskranken sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Weitere sinnvolle Impfungen sind: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging, Rucksacktourismus u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird verlangt bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet. Zusätzlich wird sie verlangt, wenn man aus folgenden Ländern einreist: Botswana, Malawi, Mauretanien, Belize, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Trinidad und Tobago. Situation bei Serienreise, die über Gelbfiebergebiet geht, bitte aktuell erfragen. Akute Magen-Darmerkrankungen sind häufig. Infektionsquellen sind ungare, lauwarm zubereitete Speisen, nicht ausreichend durchgebratene Fleisch- und Fischgerichte, kontaminiertes Wasser und Fruchtsäfte. Für Trinkzwecke sollte nur abgepacktes Flaschenwasser benutzt werden, gleiches gilt für die Erfrischungsgetränke, die überall mit Originalverschluss erhältlich sind. Schutz vor Insekten- und Mückenstichen durch körperbedeckende Kleidung und insektenabweisende Hautschutzmittel sind wirksame Maßnahmen zur Verhütung von einigen Infektionskrankheiten (u.a. West Nile Fieber). Die zusätzlich vorbeugende Einnahme einer Malariaprophylaxe ist z.Zt. nicht notwendig. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert. Dennoch entspricht sie auch in den Touristenzentren nicht immer westeuropäischem Standard. Daher wird nachdrücklich der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung empfohlen, die auch einen im Notfall medizinisch notwendigen (Flug-)Rücktransport abdecken sollte. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird wegen der häufig vorkommenden schweren Unfälle im Straßenverkehr abgeraten. (Unverändert gültig seit: 3. September 2004)
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tunesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tunesien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Wie ein Entführungsfall im Grenzgebiet zwischen Ägypten, Sudan und Libyen im September 2008 und die Geiselnahme in der Grezregion Mail-Niger im Januar 2009 zeigen, wächst in großen Teilen der Sahara-Region die Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt in allgemeiner Form in Nordafrika von Reisen in abgelegene und nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Die politische Lage in Tunesien ist stabil. Wie jedoch der Anschlag von Djerba im April 2002 zeigt, muss auch in Tunesien wie in vielen Ländern der Region weiterhin von einer erhöhten Gefährdung durch terroristische Anschläge ausgegangen werden. Insbesondere fordert das Auswärtige Amt zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten auf. Desweiteren weist das Auswärtige Amt ausdrücklich auf die Gefahren von Reisen in die Sahara südlich der Oasen von Tozeur und Nefta im Grenzgebiet zu Libyen und Tunesien hin. Bei Ihrer Reise ist kein Besuch dieser Regionen geplant: Tozeur selbst und Douz gelten nach wie vor als sicher. Dennoch verzichten wir vorsichtshalber bis auf Weiteres auf Wüstenübernachtungen und Kamelausflüge in der Umgebung von Douz. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Scouts zudem im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf. Der Besuch der wenigen Moscheen, die in Tunesien für Nicht-Moslems zugänglich sind, ist nach unserer Einschätzung unbedenklich. Unser Programme sind jedoch so angelegt, dass Sie immer auf den Besuch verzichten können und die vorgesehene Zeit an anderer Stelle verbringen können. Auf den Besuch von Synagogen verzichten wir ganz. Wir sehen derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Tunesien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren tunesischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen, Marco Polo Reisen Stand: 04. Januar 2010
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Tunesien Unverändert gültig seit: 04. Januar 2010 Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al Qaida im Maghreb (AQiM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlagsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahara-Sahel-Region, sind Sport- oder Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Tunesien - wie in allen Ländern der Region - zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden. Terrorismus Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte - wie in allen Ländern der Region - weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen. Reisen über Land/ Entführungsrisiko Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen südlich der gängigen Touristengebiete Tozeur und Nefta bestehen auch weiterhin erhebliche Entführungsrisiken. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die dort auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Individualreisen in diese Gebiete eindringlich ab. Reisen sollten dort ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden. Von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten. Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin. Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen. In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel. Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten: Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987 Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00 Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00 Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10 Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358
Abschließende Hinweise des Auswärtigen Amtes
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000 Die Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.diplo.de/ abrufbar.
Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.
Reiseveranstalter ist Marco Polo (AGB hier)
| Termin | Preis im Doppelzimmer (pro Person) | Preis im Einzelzimmer (pro Person) |
|---|
| Abflughafen | Aufpreis (pro Person) |
|---|---|
| Basel Lufthansa | 138 € |
| Berlin Lufthansa | 68 € |
| Bremen Lufthansa | 68 € |
| Dresden Lufthansa | 68 € |
| Düsseldorf Lufthansa | 0 € |
| Frankfurt Lufthansa | 0 € |
| Graz Lufthansa | 138 € |
| Hamburg Lufthansa | 68 € |
| Hannover Lufthansa | 68 € |
| Innsbruck Lufthansa | 138 € |
| Leipzig Lufthansa | 68 € |
| Linz Lufthansa | 138 € |
| Luxemburg Lufthansa | 138 € |
| München Lufthansa | 0 € |
| Münster Lufthansa | 68 € |
| Nürnberg Lufthansa | 68 € |
| Salzburg Lufthansa | 138 € |
| Stuttgart Lufthansa | 0 € |
| Wien Lufthansa | 138 € |
| Zürich Lufthansa | 138 € |
Mindestteilnehmer: 12
Maximalteilnehmer: 22
