Tunesien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 14095
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Tunesien

Berge und Oasen

  • 15-tägige WanderStudienreise
  • Überwiegend leichte bis mittlere Wanderungen, eine längere Tour
  • Überwiegend leichte bis mittlere Wanderungen, eine längere Tour
Inklusive Flug Zug zum Flug
Tunesien - kleines Land mit großem Potenzial. Und das schöpfen wir auf dieser WanderStudienreise voll aus. In Tunis und Kairouan stoßen wir vor ins orientalische ...
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1. Tag: As-salam alaikum

Linienflug am späten Abend mit Lufthansa nach Tunis. Alternativ gegen Aufpreis Flug mit Tunisair von Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, München und Berlin je nach Flugplan am Nachmittag oder am späten Abend nach Tunis. Ein Beauftragter von Studiosus begrüßt Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel. Je nach Ankunftszeit erwartet Sie dort ein Abendessen oder ein Snack auf dem Zimmer. 15 km. Drei Übernachtungen in einem Strandhotel in Gammarth.

2. Tag: Tunis und Zaghouan

Beim späten Frühstück lernen wir uns alle kennen. Wir besichtigen die Altstadt von Tunis (UNESCO-Kulturdenkmal). In der Medina und in der Zitouna-Moschee schlägt ein orientalisches Herz, die Neustadt prägt französischer Kolonialstil. Wer Hunger hat, probiert in der Mittagspause Schawarma - tunesisches Fastfood. Nachmittags folgen wir einem römischen Aquädukt zum Quellheiligtum am Hang des Djebel Zaghouan. Hier startet unsere erste • Wanderung (1 Std., leicht, 100 m 100 m). Flankiert von Kiefernhainen, genießen wir die Aussicht ins Tal. 140 km.

3. Tag: Karthago, Bardo & Sidi Bou Said

Im Tal an der Küste sehen wir teure Sportwagen vor weißen Villen stehen - das moderne Karthago protzt. Genau wie sein antikes Alter Ego: Hier die Ruinen des Amphitheaters, dort der punische Hafen. Highlights sind der Byrsahügel und die Antoniusthermen. Vom römischen Alltag berichten uns die zahlreichen Mosaike im Bardomuseum. Zur blauen Stunde besuchen wir Sidi Bou Said. Die weißen Häuser mit blauen Fenstern bringen jeden Hobbyfotografen in Bestform. So wie einst die Maler Macke und Klee, die hier im Café des Nattes die Aussicht porträtierten. 40 km.

4. Tag: Über Bizerte nach Ain Draham

Bis ins 19. Jahrhundert verbreiteten die Korsaren von Bizerte aus Schrecken im Mittelmeer. Heute schunkeln bunte Fischerboote an den Kaimauern des Hafenstädtchens. Nach einem Rundgang • wandern wir am Kap Blanc (2,5 Std., mittel, 150 m 150 m). Der Blick über die Felsenküste - herrlich! Dann geht es nordwärts. Über die grünen Hügel des Mogod-Berglandes erreichen wir das Bergdorf Ain Draham. 250 km. Zwei Übernachtungen.

5. Tag: Der grüne Norden

Doppelschleife in die Schuhe, und los geht's! Das Khroumir-Bergland mit seinen Eichenwäldern ist ideal für eine • Wanderung (3,5 Std., leicht, 100 m 450 m). Immer wieder können wir auf den mit Baumheide bewachsenen Lichtungen einen Blick aufs Meer erhaschen. Am Nachmittag besuchen wir ein forstwirtschaftliches Projekt. Der Besitzer, ein Lehrer, beantwortet gerne Fragen zur Aufforstung, aber auch zur Bildungssituation in Tunesien. 25 km.

6. Tag: Zu den Römern

Bei der Fahrt hinab ins Medjerdatal wird klar, warum man es die Kornkammer Tunesiens nennt: Felder, so weit das Auge reicht. Bei einer • Wanderung (1 Std., leicht bis mittel, 100 m 100 m) erkunden wir die antiken Steinbrüche von Chemtou, aus denen der numidische Marmor stammt. Nach einem Blick ins moderne Museum geht es weiter nach Dougga (UNESCO-Kulturdenkmal). Schaut man sich hier das bestens erhaltene Theater an, könnte man meinen, die Römer wären gerade erst abgezogen. Übernachtung in einem einfachen Hotel in El-Kef. 180 km.

7. Tag: Der Tisch des Jugurthas

Es wird Zeit, die Panoramafunktion Ihrer Kamera auszuprobieren. Wir fahren durch das Gebirgsmassiv des Hohen Tells nach Ain Senan und • besteigen den Table de Jugurtha (3 Std., mittel, 250 m 250 m), von dessen Gipfelplatte wir einen atemberaubenden Blick auf das Umland haben. Dann verlassen wir das Kulturland des Nordens und gelangen in die Wüstenlandschaft des Südens. Unsere Route führt über die Oasenstadt Gafsa nach Tamerza. 370 km. Zwei Übernachtungen.

8. Tag: Canyons und Bergoasen

Die entlegenen Bergoasen im Süden bieten Szenerien wie aus „Ali Baba und die 40 Räuber“. Bei unserer • Wanderung zum Dorf Mides (5,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, 350 m 350 m) bestaunen wir farbenprächtige Canyons, bevor wir die einzigartige Wüstenidylle betreten. Nach einem gemeinsamen Picknick, hier traditionell mit einem Méchoui (gegrilltes Lamm), geht es zurück zum Hotel. Es bleibt Zeit zur Entspannung im luxuriösen Spa-Bereich. Hobbygeologen interessiert vielleicht, wo sie Mineralien finden können. Ihr Reiseleiter gibt ihnen gerne Tipps.

9. Tag: Zur Oase Tozeur

Ein zweites Mal tauchen wir bei unserer • Wanderung (1,5 Std., mittel, 100 m 150 m) in die Welt der Oasen um Tamerza ein. Wir erfreuen uns an einem Wasserfall und kommen schließlich zur Quelle, die die Oase speist. Mit Geländefahrzeugen geht es dann zur großen Oase Tozeur. 70 km. Am Nachmittag flanieren wir durch die Altstadt mit ihren Lehmziegelhäusern, die schon dem Film „Der englische Patient“ als Kulisse diente.

10. Tag: Die Weite der Wüste

So weit das Auge reicht, erstreckt sich die karge Fläche des Schott el-Djerid. Wir durchqueren den gigantischen Salzsee und gelangen zur Oase Douz am Sanddünenmeer des Großen Östlichen Erg. 130 km. Der Nachmittag gehört Ihnen.Reiten Sie doch auf einem Dromedar durch die Dünen oder entspannen Sie in der Thermalquelle des Hotelgartens.

11. Tag: Dünen und Höhlen

Der Tag beginnt mit einer • Wanderung von Tamezret nach Matmata durch mondartige Landschaft (2 Std., mittel, 250 m 200 m). Wir besichtigen die einzigartigen Höhlenwohnungen. Ideal an die Natur angepasst, wurden sie tief in den Boden gegraben. Nach einem Stopp bei der Speicherburg Metameur geht es per Bus nach Tataouine. Am Abend laden uns Raouf und seine Brüder zu einem Spezialitätenessen vor stimmungsvoller Kulisse ein. Gern sprechen sie mit Ihnen über ein aktuelles Problem des Landes: die Jobmisere, trotz gutem Bildungssystem. Gemeinsam mit den Bewohnern von Douiret feiern wir bei Musik und Tanz. 230 km. Zwei Übernachtungen in Tataouine.

12. Tag: Im Land der Berber

Frühaufsteher stürzen sich auf den Markt in Tataouine. Für alle anderen beginnt das Tagesprogramm mit einer • Wanderung (3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, 250 m 200 m) durch die bizarre Landschaft der Ksourberge. Unser Weg führt uns von Chenini nach Douiret, vorbei an der Moschee der Siebenschläfer. Nach einer Pause am Hotelpool fahren wir zum Ksar Ouled Soltane. Postkartenwürdig legt sich hier das Abendlicht auf die Mauern der Speicherburg. 60 km.

13. Tag: Gladiatoren in El-Djem

Durch die endlosen Olivenhaine der Sahelebene erreichen wir, nach einem Stopp in Sfax, El-Djem. Schon von Weitem ist die Silhouette des Amphitheaters (UNESCO-Kulturdenkmal) am Horizont sichtbar. Ihr Reiseleiter lässt die Gladiatorenkämpfe, die hier stattfanden, lebendig werden. 420 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Port el-Kantaoui.

14. Tag: Ehrwürdiges Kairouan

„Wie eine Vision liegt die flache weiße Stadt in ihren rundzinnigen Wällen, mit nichts als Ebene und Gräbern um sich.“ So beschrieb Rilke die heilige Stadt. Ehrwürdig sitzt die Große Moschee mit ihren Hunderten Säulen im Zentrum des islamischen Glaubens Tunesiens. Sakrale Bauten, wohin man schaut. Mit einem Gang durch die Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) runden wir unsere Pilgerfahrt ab. 130 km. Gestalten Sie den Nachmittag nach Ihrem Gusto: Faulenzen Sie am Strand oder begleiten Sie den Reiseleiter in die Altstadt von Sousse.

15. Tag: Besslama, Tunesien

Besslama - auf Wiedersehen: Gegen 3 Uhr nachts startet der Rückflug mit Lufthansa von Tunis nach Frankfurt. Gäste, die mit Tunisair ab Tunis fliegen, werden je nach Flugzeit zum Flughafen gebracht. Für alle anderen: Beginn der Badeverlängerung.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von München nach Tunis und zurück
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus (Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen in Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Spezialitätenessen am 11. Tag
  • Ein Picknick
  • Fahrt mit geländegängigen Fahrzeugen von Tamerza nach Tozeur
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 40 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Ein offenes Wort

Die ländlichen Hotels in Tunesien weisen leider nicht in allen Punkten den gewohnten Komfort auf. Dies gilt insbesondere für das Hotel Les Pins in El-Kef. Bestimmte Besichtigungspunkte, wie zum Beispiel die Ausgrabungen in Bulla Regia und Dougga, können jedoch nur mit einer Zwischenübernachtung in El-Kef bequem besichtigt werden. Eine Hotelalternative für unsere Gruppen gibt es an diesem Ort leider nicht.

Reisepapiere und Impfungen

Für Deutsche und Österreicher Personalausweis (Reisepass empfohlen), für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Tunesien

Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A, Polio und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. HIV/AIDS ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Tunesien vor. Die bekannten Risiken sollten wie überall gemieden werden. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Malaria und andere durch Insekten übertragene Erkrankungen Tunesien gilt als malariafrei! Da aber einige andere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten vorkommen (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber, West-Nile-Fieber), sollte Insektenschutz beachtet werden (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Weitere Infektionskrankheiten Die Gefahr der Übertragung einer Bilharziose besteht herdförmig in Gafsa und Schott Djerit beim Baden im Süßwasser. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, sind aber insgesamt selten. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Tunis gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung (obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht) mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert. Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). Unverändert gültig seit: 27. August 2010

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tunesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tunesien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Tunesien ist grundsätzlich ein stabiles Reiseland. In den letzten Jahren haben die Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt und große Erfolge im Kampf gegen terroristische Gruppierungen im Land erzielt. Dennoch geht auch das deutsche Auswärtige Amt davon aus, dass in Tunesien weiterhin terroristische Gruppen aktiv sind und Anschläge planen. Vor diesem Hintergrund fordert es rund um touristische Anziehungspunkte und religiöse Kultstätten zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Besichtigungen von Kirchen und Synagogen sind bei unseren Tunesienreisen nicht vorgesehen, ein Besuch der wenigen Moscheen, die für Nichtmoslems zugänglich sind, ist unserer Einschätzung nach unbedenklich. In Reaktion auf die zunehmende Aktivität von Terrorgruppen in der Sahararegion und auf mehrere Entführungsfälle in abgelegenen Wüstenregionen von Ägypten, Mali und Tunesien rät das Auswärtige Amt dringend von Reisen in entlegene und nicht hinreichend geschützte Regionen der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Dieser Hinweis gilt auch für das Saharagebiet im Süden von Tunesien - und hier insbesondere für die Grenzgebiete zu Algerien und Libyen. Wir verzichten aus diesem Grund bei unseren Tunesienreisen auf Wüstenexkursionen südlich von Nefta, Tozeur und Douz. Im Grenzgebiet zu Algerien besuchen wir nur die vergleichsweise gut bewachte und weiterhin als unproblematisch geltendeRegion um Mides und Tamerza sowie die Oase von Hazoua. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter zudem im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf. Wir sehen derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Tunesien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren tunesischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Studiosus-Team Stand: 27. August 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Tunesien Unverändert gültig seit: 27. August 2010 Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al Qaida im Maghreb (AQiM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlagsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahara-Sahel-Region, sind Sport- oder Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der Gesamtregion Maghreb - Sahel zu befürchten. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Tunesien - wie in allen Ländern der Region - zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden. Terrorismus Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte - wie in allen Ländern der Region - weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen. Reisen über Land/ Entführungsrisiko Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen südlich der gängigen Touristengebiete Tozeur und Nefta bestehen auch weiterhin erhebliche Entführungsrisiken. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die dort auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Individualreisen in diese Gebiete eindringlich ab. Reisen sollten dort ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden. Von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten. Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin. Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen. In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel. Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten: Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987 Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00 Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00 Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10 Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Lufthansa 38 €
Berlin Tunisair 120 €
Bremen Lufthansa 38 €
Basel Lufthansa 136 €
Dresden Lufthansa 38 €
Düsseldorf Tunisair 115 €
Düsseldorf Lufthansa 0 €
Münster Lufthansa 38 €
Frankfurt Lufthansa 25 €
Frankfurt Tunisair 125 €
Graz Lufthansa 136 €
Genf Lufthansa 136 €
Hannover Lufthansa 38 €
Hamburg Lufthansa 38 €
Hamburg Tunisair 135 €
Innsbruck Lufthansa 136 €
Leipzig Lufthansa 38 €
Linz Lufthansa 136 €
Luxemburg Lufthansa 136 €
München Tunisair 105 €
München Lufthansa 0 €
Nürnberg Lufthansa 38 €
Stuttgart Lufthansa 0 €
Salzburg Lufthansa 136 €
Wien Lufthansa 136 €
Zürich Lufthansa 136 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25