Indien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 14061
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Rajasthan

Impressionen

  • 14-tägige PreisWert-Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Günstiger Preis durch eine etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
Inklusive Flug Zug zum Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Delhi / Ramada Plaza ****
1 Agra / Clarks Shiraz ***(*)
2 Jaipur / Clarks Amer ***(*)
1 Bikaner / Gaj Kesri ****
2 Jaisalmer / Rang Mahal ***(*)
1 Rohet / Rohet Garh ***
2 Udaipur / Royal Retreat ****
1 Deogarh / Deogarh Mahal ***
1 Delhi / Ramada Plaza ****
Prunkvolle Maharadschapaläste und stolze Festungen, die vor unseren Augen im Sand der Wüste flimmern. Erinnerungen an Karawanenstraßen und die mächtigen ...
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1. Tag: Abflug nach Indien

Gegen Mittag Abflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Delhi (Flugdauer ab Istanbul ca. 6 Std.). Ankunft in den frühen Morgenstunden. Oder Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.), wo Sie kurz nach Mitternacht landen. Lektüreempfehlung zur Einstimmung: „Das mohnrote Meer“ von Amitav Ghosh, ein Roman über Indien im 19. Jahrhundert.

2. Tag: Unterwegs nach Agra

Zeit zum Ausschlafen. Am Vormittag machen wir uns auf den Weg nach Agra. 190 km. Hier beginnt unsere Zeitreise mit dem Studiosus-Reiseleiter in die Mogulzeit. In Agra besuchen wir das Rote Fort (UNESCO-Kulturdenkmal), Regierungssitz der Mogulherrscher. Diese standen auch schon im 16. Jahrhundert vor den gleichen Problemen wie Indiens Premier Manmohan Singh heute: Wie schaffe ich ein Klima der Toleranz zwischen Muslimen und Hindus? Wenn Ihnen der Jetlag zu schaffen macht - ab in den kleinen Hotel-Spa! Die indischen Masseure haben magische Hände und schicken Sie sanft in den Schlaf ...

3. Tag: Taj Mahal und Fatehpur Sikri

Ein Traum in Weiß: Zwölf Jahre meißelten 20000 Handwerker am Taj Mahal. Dann war der Auftraggeber fast bankrott, heute spült das berühmteste Bauwerk des Landes fleißig Geld in die Kassen. Kein Wunder: Das Marmordenkmal, das der untröstliche König Shah Jahan für seine tote Liebste baute, will jeder sehen. In Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturdenkmal) setzte Großmogul Akbar seine Residenzstadt buchstäblich in den Sand. Nach wenigen Jahren wurden die Umzugskisten schon wieder gepackt. Uns gefällt das Moguldesign! Und zwischen Säulen, Höfen und Hallen erzählt der Reiseleiter Klatschgeschichten rund um Herrscher und Harem. Weiterfahrt nach Jaipur. 260 km. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Jaipur - die rosarote Stadt

Die alte Rajputen-Festung Amber thront eindrucksvoll am Berg. Indische Maharadschas - einst göttergleich und unermesslich reich - wie leben sie heute? Im Stadtpalast und im Observatorium Jantar Mantar tauchen wir in die Maharadschawelt ein und schauen auch noch beim Palast der Winde vorbei (UNESCO-Kulturdenkmal). Madonna und Angelina Jolie lassen bei indischen Designern schneidern - für uns packt Channi, Chef einer Stoffdruckerei, seine Farbstempel aus und schwärmt beim Tee vom Zauber der Muster und Farben. Wir plaudern mit ihm über seinen Alltag. Nach dem Abendessen lockt ein Eistee im Rambagh Palace Hotel - einst Maharadschapalast -, wo schon Jackie Kennedy am Cocktailglas nippte. ExtraTour: Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Beeindruckt von den Festungsanlagen Rajasthans? Dann schauen Sie nach dem Besuch von Amber, statt mit in die Stadt zu fahren, doch auch noch in der Festung von Jaigarh vorbei. Dort erwartet Sie ein grandioser Ausblick. Mit der Auto-Rikscha kommen Sie zurück nach Jaipur. In der Stoffdruckerei treffen Sie die Gruppe wieder.

5. Tag: Karawanenstadt Bikaner

Ab in die Wüste! Kurz vor Bikaner stoßen wir auf die Spuren der einstigen Karawanen, die hier auf dem Weg nach Nordindien die alte Seidenstraße kreuzten. 330 km. Verlassene Kaufmannshäuser erzählen von besseren Zeiten. Noch immer ein Juwel: die Festung, hinter deren Mauern sich 30 Paläste und Tempel verstecken. Blattgoldverzierte Blütenornamente, Spiegelhallen und ein Mondpalast - hier residierten die Sonnenkönige der Wüste!

6. Tag: Durch die Wüste nach Jaisalmer

Kamele sind in der Wüste Thar immer noch unterwegs, aber klapprige Ambassadore und unser Reisebus überholen die Wüstenschiffe. Wer weiß, vielleicht sehen wir unterwegs einen der ersten Tata Nanos, den neuen Volkswagen der Inder. Farbtupfer setzen zwischen Sandgelb und Geröllgrau die Saris der Frauen in Limettengrün, Mangogelb und Melonenrot. Skurriler Stopp unterwegs: Im Rattentempel Deshnok flitzen die vierbeinigen Inkarnationen von Dichtern und Sängern zwischen unseren Beinen hindurch. Dann flimmert uns eine honiggelbe Burg aus Sandstein entgegen. Eine Fata Morgana? Nein, auch keine Kulisse aus einem Disneyfilm - Jaisalmer. 330 km. Der Reiseleiter kennt den perfekten Platz für den Sundowner mit Blick auf die märchenhafte Karawanenstadt. Zwei Übernachtungen in Jaisalmer.

7. Tag: Jaisalmer: Kaufmannshäuser und Wüstenträume

Vom Dach der Festung blicken wir über das Gassenmeer. Durch die Altstadt bummeln wir zum Tempel der Jainas, der wohl striktesten Religionsgemeinschaft Indiens. Dann erwarten uns Schüler und Lehrer in einer Schule: Kamelführer oder IT-Berater - von welchen Karrieren träumen die Wüstenkids heute? Mit dem Lehrer versuchen wir im Gespräch diesen Dingen auf den Grund zu gehen. Am Nachmittag Staunen in der Unterstadt: Filigrane Steinschnitzereien an den Havelis, alten Kaufmannshäusern, zeugen von der Ära der Handelskarawanen. Nicht minder faszinierend: die fremden Geräusche und Gerüche zwischen Gewürzshop und Internetcafé. ExtraTour: Sie möchten sich auf einem Wüstenschiff zurück in die Welt der Karawanen träumen, statt die Unterstadt zu besuchen? Ein bisschen Sitzfleisch brauchen Sie für den Kamelritt zu den Dünen von Sam! Vom Sonnenuntergang in der Wüste werden Sie schwärmen! Der Reiseleiter organisiert gerne den Ausflug für Sie (ca. 35 €).

8. Tag: Jodhpur - die blaue Stadt

Wir fahren weiter nach Jodhpur und sehen blau! Von der Mehrangarh-Festung blicken wir auf das indigofarbene Häusermeer Jodhpurs - Traumkulisse für die Hochzeitsparty von Liz Hurley mit dem deutsch-indischen Millionär Arun Nayar. Ob die Gäste wohl Jodhpur-Hosen trugen? Die berühmten Reithosen wurden hier fürs Polospiel - Lieblingssport der Maharadschas - erfunden. Wir schauen uns in den Palastmuseen um. Dann geht es weiter nach Rohet. Eine Nacht in einem Kolonialhotel mit Flair. 300 km. Herrlicher Platz für einen stilechten Five o'Clock Tea: der Hotelgarten.

9. Tag: Die Tempel der Jainas in Ranakpur

Weiterfahrt zu den Tempeln von Ranakpur. 1444 Säulen tragen die Decken der 29 Hallen, Türme und Kuppeln. Alle sind mit marmorner Häkelspitze verziert, und keine gleicht der anderen. Rein und weiß ist der Tempel von Ranakpur wie die Lehre der Jainas. Asketentum und Sinnenlust in der Glaubenswelt Indiens - Stoff für Diskussionen! Anschließend fahren wir durch die Aravalliberge nach Udaipur. 240 km. (3) Zwei Übernachtungen in Udaipur.

10. Tag: Palaststadt Udaipur

In Udaipur kämpfte Paul Hubschmid mit dem „Tiger von Eschnapur“, und Roger Moore jagte als Geheimagent 007 den Bösewicht Kamal Khan. Das Hotel Lake Palace im Picholasee, wo schon James Bond schlummerte, können wir auf einer Bootsfahrt (abhängig vom Wasserstand) von außen bestaunen. Doch vorher lassen wir uns vom Glanz des Stadtpalasts blenden und folgen dem Reiseleiter durchs Gassengewirr in eine Malschule, wo uns junge Künstler zeigen, wie feine Miniaturen gepinselt werden. Ein Tipp: Fahren Sie doch mit einem Taxi zum Monsunpalast Sajjangarh. Ein Traum: der Blick auf Stadt und Aravalliberge bei Sonnenuntergang. ExtraTour: Sie möchten, statt durch die Altstadt zu spazieren, lieber im Stadtpalast bleiben und in einer der Galerien modernes Glasdesign - darunter ein Bett aus Kristall und andere Extravaganzen - bestaunen? Kein Problem - im Fateh-Prakash-Palast erwartet Sie eine exklusive Auswahl. Zum Abendessen treffen Sie Reiseleiter und Gruppe wieder.

11. Tag: Zu Gast beim Maharadscha

Das Who's who der Götterwelt im Tempel von Eklingji; in Nagda das Ramayana-Epos in Stein. 2000 Jahre alt ist die Geschichte und kein bisschen verstaubt - heute tauchen Rama und Hanuman als Helden in Comics und Videospielen auf. In Deogarh sind wir beim Maharadscha zu Gast. Die Traumprinzen von einst brauchten Geld und verwandelten ihre Paläste in Hotels. Glück für uns! Nachmittags führen Sie Programmregie: Kleinstadtalltag zwischen heiligen Kühen, kunterbunten Tempeln und Chai-Masala-Shop oder ein Sprung in den Maharadschapool? Abends wird die Palastküche für uns aufgesperrt: Kardamom, Kreuzkümmel und Koriander - beim Gewürzpastenrühren schwelgen wir in den Aromen des Ostens und diskutieren mit Chef Singh über Küchengeheimnisse in Ost und West.

12. Tag: Mit dem Zug nach Delhi

Mit dem Bus geht es morgens nach Ajmer. 150 km. Weiter rauschen wir mit dem Zug in rund sieben Stunden nach Delhi. Es bleibt Zeit, mit dem Reiseleiter über die Gräben zwischen Arm und Superreich in Indien zu sprechen.

13. Tag: Delhi - Gesichter einer Stadt

Ausschlafen und gemütlich frühstücken - ein Start in den Tag ganz nach unserem Geschmack! Dann lernen wir das Delhi der Moguln kennen: Die Siegessäule Qutub Minar (UNESCO-Kulturdenkmal) reckt sich zum Ruhme Allahs himmelwärts. Aber was haben Hindugötter und Himmelsnymphen auf den Säulen der Moschee zu suchen? Ein weiteres Highlight: das Grab des Mogulherrschers Humayun (UNESCO-Kulturdenkmal). In Alt-Delhi noch einmal Orient pur: Rikschageklingel, Mopedgeknatter und Shoppingtrubel. Heilige Männer, die Gebete murmeln, und Bollywoodstars, die von Kinoplakaten lächeln. Und wir mittendrin! Eine Oase der Ruhe zum Abschied: die Freitagsmoschee. Einige der Hotelzimmer können wir bis zum Abendessen nutzen. Nach einem letzten Curry steigen wir in den Bus, der uns zum Flughafen bringt. ExtraTour: Sie möchten am letzten Reisetag das Programm ganz allein gestalten und verzichten auf die Freitagsmoschee? Alternativ können Sie auch im Tempel Bangla Sahib Ruhe vom umtriebigen Delhi suchen. Kleiner Tipp: Mit ausgezogenen Schuhen und bedecktem Kopf sind Sie hier besonders willkommen! Vom Connaught Place aus können Sie den Tempel bequem zu Fuß erreichen. Zurück ins Hotel kommen Sie dann mit dem Tuk Tuk.

14. Tag: Zurück in die Heimat

Nachts Flug mit Lufthansa direkt nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.) oder Abflug in den frühen Morgenstunden mit Turkish Airlines nach Istanbul (Flugdauer ca. 7,5 Std.), wo wir morgens eintreffen. Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von Frankfurt nach Delhi und zurück
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 55 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Bahnfahrt von Ajmer nach Delhi im klimatisierten Wagen 2. Klasse
  • 12 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Eintrittsgelder (ca. 70 €)
  • Visagebühren (ca. 64 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 60 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien besorgt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Medizinische Hinweise

Indien Unverändert gültig seit: 1.10.2010 Medizinische Hinweise Bedingt u.a. durch die ungewöhnlich starken Regenfälle in den Sommermonaten ist es in den letzten Wochen in Delhi zu einem deutlichen Anstieg an Dengue-Fieber-Erkrankungen gekommen, die die Zahl der Dengue Fälle im Vergleichsmonat des Vorjahres deutlich übertrifft. Durch eine rege Bautätigkeit im Zusammenhang mit den bevorstehenden Commonwealth Spielen im Oktober 2010 gibt es überall im Stadtgebiet, gerade auch in den besseren Wohn- und Stadtvierteln, zahlreiche Baugruben und Wassersammelstellen, die den tagaktiven Überträgermücken des Dengue Fiebers hervorragende Brutbedingungen bieten. Auch für Malaria, einschließlich der potentiell gefährlichen Malaria tropica, für die Influenza A/H1N1 (die sog. „Schweinegrippe“) und für Durchfallerkrankungen liegen die Fallzahlen z.T. deutlich über denen der Vergleichsmonate in 2009. Auch in Mumbai sind - vor allem in den ärmeren Stadtvierteln - im Vergleich zum Vorjahr in den Sommermonaten deutlich höhere Zahlen an Malaria-Erkrankungen, zu verzeichnen. Die Übertragung von Dengue-Fieber ist ebenfalls möglich. Der Gesundheitsdienst empfiehlt deshalb allen Besuchern Delhis und Mumbais, in den kommenden Wochen auf einen besonders sorgfältigen Mückenschutz zu achten. Da der Überträger des Dengue-Fiebers, die Aedes-Mücke, tagaktiv ist, sollte vor allem bei Besuchen der Parks, Gärten und Baudenkmäler lange Kleidung getragen und freie Körperpartien mit einem Repellent eingerieben werden. Wegen des gestiegenen Malaria- Risikos muss in der Dämmerung und nachts bei Aufenthalten im Freien ebenfalls auf einen guten Mückenschutz geachtet werden. Trinkwasser sollte nur aus Flaschen zuverlässiger Herkunft oder abgekocht getrunken werden. Während der Commonwealth Spiele im Oktober 2010 ist mit großen Menschenansammlungen zu rechnen. Eine Grippe-Schutzimpfung kann deshalb insbesondere für besonders gefährdete Personen (Senioren, Schwangere, Patienten mit chronischen Erkrankungen, u.a.) aber auch für Gesunde empfehlenswert sein. Besonders wichtig sind persönliche, hygienische Maßnahmen, wie z.B. häufiges Händewaschen und Vermeiden des Berührens von Augen, Nase und Mund mit den Händen. Eine Einnahme virostatischer Medikamente oder das Tragen sog. OP-Masken vor Mund und Nase wird nicht generell empfohlen. Bei fieberhaften Erkrankungen während oder nach der Reise sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, der an die Möglichkeit einer Erkrankung an Dengue, Malaria und Influenza denken muss. Für eine medikamentöse Malaria-Prophylaxe besteht zur Zeit in Indien keine Indikation. Impfschutz Gelbfieber bei Einreise aus allen Ländern mit endemischen Gebieten, sowie aus Trinidad und Tobago (ausgenommen Kinder unter 6 Monaten). Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören, siehe auch www.who.int Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen. Dengue Dengue wird saisonal von Mücken übertragen. Die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser fieberhafte Viruserkrankung ist ein konsequenter und andauernder persönlicher Mückenschutz, siehe auch Merkblatt in der rechten Randspalte. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig, besonders während und nach der Monsunzeit. Chikungunya Diese Viruserkrankung wird ebenfalls von Mücken übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 2 - 10 Tage. Ohne Vorzeichen treten vorrangig Fieber, starker (symmetrischer) Gelenk- und Muskelschmerz und schweres Krankheitsgefühl auf. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden können monatelang, in Ausnahmefällen auch jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird über eine gesteigerte Blutungsneigung oder ernste und vor allem neurologische Komplikationen wie Hirn- und Hirnhautentzündungen berichtet; letzteres in der Regel bei medizinisch vorbelasteten Personen oder Neugeborenen. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Maßnahme (Repellentien, Kleidung, Verhalten etc.). Kranke oder schwangere Reisende in diese Regionen sollten vor Abreise ärztlichen Rat suchen, da bei diesen Gruppen auch über mögliche Todesfälle diskutiert wird. Malaria Angesichts einer wiederholten Häufung von Malariafällen bei Rückkehrern / Touristen aus Goa (bes.: Nord-Goa) wird auf dieses Risiko besonders hingewiesen: Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen (rasche Labordiagnose, ggf. rasche Therapie ist notwendig ). Eine generelle medikamentöse Prophylaxe wird derzeit nicht empfohlen, kann aber im Einzelfall sinnvoll sein. Eine entsprechende tropen- bzw. reisemedizinische Beratung ist daher vor der Reise dringend zu empfehlen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Unbehandelt kann die gefährliche Malaria tropica tödlich verlaufen. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf. Das Malariarisiko ist im Tiefland in den Bundesstaaten im Nordosten hoch, mittleres Risiko (verstärkt in der Regenzeit) in den meisten ländlichen Regionen der zentralen Landesteile bis in den Norden der nepalesischen Grenze, geringes Risiko (verstärkt in der Regenzeit) im Süden und Osten von Tamil Nadu, Kerala, Teilen von Uttar Pradesh, den Andamanen und Nikobaren. Höhenlagen oberhalb 2000 m sind fast immer malariafrei. Auch in den Stadtgebieten ist mit einem - dort geringen- Risiko in der Regenzeit zu rechnen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen ( lange Hosen, lange Hemden) - tagsüber ( Dengue, Chikungunya) und in den Abendstunden und nachts ( Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz schlafen Durchfallerkrankungen und Cholera Durchfallerkrankungen bei Reisenden in Indien sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln (s.u.). Immer wieder kommt es zu Choleraausbrüchen in verschiedenen Landesteilen. Cholera gehört für alle diejenigen zu den Alltagsgefahren in Indien, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Armut, Unwissenheit) auf Basishygiene, insbesondere Trinkwasserhygiene ganz oder teilweise verzichten müssen. Reisende sollten diese hygienischen Maßnahmen ganz besonders beachten. Eine Choleraimpfung für Touristen ist bei üblicher Hygiene nicht sinnvoll. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und (!) abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder desinfizieren. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden HIV / AIDS Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV / AIDS- Infektion. Die HIV-Infektionsrate in Indien ist sehr hoch. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Andere Infektionskrankheiten Japanische Encephalitis Die meisten Fälle dieser durch bes. nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der höher gelegenen Regionen im NW) auf. Mückenschutz (siehe Malaria ) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen. Tollwut Indien hat nach Schätzung der WHO mit wohl weit über 30 000 Todesfällen jährlich zusammen mit China die höchsten Fallzahlen der Welt. Ein prophylaktischer Impfschutz (drei Impfungen) von Reisenden, insbesondere Kindern ist generell empfohlen, vor allem bei vorhersehbarem Risiko. Für Trekkingreisende ist die Tollwutimpfung besonders wichtig. Generell: (1) Tollwut ist eine 100 % tödliche Erkrankung. (2) Nie ist ein ordnungsgemäß Geimpfter an Tollwut gestorben. Sonstige Gesundheitsgefahren Höhenkrankheit Sie ist eine durch zu raschen Aufstieg (zu rasch heißt: mehr als hundert Meter pro Tag!) bzw. unmittelbaren Anflug auf Höhen über 2000 m ausgelöste, gefährliche Störung verschiedener Organe wie Gehirn, Lunge, Niere. Die Erkrankung kann auch gut Trainierte und Gesunde treffen sowie Personen, die früher große Höhen trotz schnellen Aufstiegs gut vertragen haben. Todesfälle sind im Himalaja leider nicht selten und immer ausgelöst durch höhentaktische Fehler. Rettung besteht in raschem Abstieg, der oft nicht möglich ist. Eingehende Beratung durch den Facharzt vor der Reise hierzu ist sehr sinnvoll. Prophylaktische Medikamente sind in anderen Ländern (nicht in D.) zugelassen, bergen aber ebenfalls Risiken. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist mit Europa teilweise nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und hygienisch noch problematisch. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser und entspricht häufig internationalem hohen Standard. Die Vorgehensweisen sind allerdings für Ausländer oft schwierig zu verstehen. Sprach- bzw. Verständigungsprobleme auch mit dem Arzt sind häufig. Privatklinik-Ketten bieten sauberen „full service“, ein Kontrollsystem hinsichtlich Normen, Standards und zertifizierten Abläufen sowie das Konsiliarsystem ist aber auch dort nicht oder nicht flächendeckend gegeben. Medizin. Eingriffe in Indien durchführen zu lassen (Medizintourismus) erfordert vorab erhebliche Anstrengungen vom Betroffenen, um besonders die medizinisch-fachliche Qualität abzusichern und Risiken zu vermeiden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringlich empfohlen. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine ganz wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise. Das Medikamentenangebot in Indien ist gut. Am besten gelagert sind die Medikamente in den Krankenhausapotheken großer Privatkrankenhäuser. Spezifische eigene Medikamente sollten zur Sicherheit mitgenommen werden (nur in entsprechender Menge). Eine Bescheinigung über die Notwendigkeit dieser Medikamente durch den Hausarzt in Engl. Sprache sollte jeder/jede an der Grenze vorweisen können. Eine deutschsprachige psychiatrische Versorgung gibt es in Indien nicht. Psychiatrische Erkrankungen von Ausländern / Europäern stellen die Reisefähigkeit -ohne ein fachärztliches. Votum- zunächst grundsätzlich in Frage. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner persönlich beraten, beispielsweise www.dtg.org. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit einer ausreichenden Reiserückholversicherung (Kleingedrucktes !) sind dringend zu empfehlen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/)

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Indien das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat die politische Bedeutung Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen, eine positive Auswirkung dieser Entwicklung auf die Sicherheitslage im Land selbst blieb bisher aus. Eine Vielzahl von Terroraktionen in jüngerer Vergangenheit weist auf eine unverändert hohe und landesweit bestehende terroristische Bedrohung hin. Bei den Anschlägen von Mumbai im November 2008 und von Pune im Februar 2010 waren mit internationalen Hotels und Restaurants bzw. einem von Ausländern frequentierten Café touristische Einrichtungen Ziele der Terroristen. Verantwortlich für die Anschläge der letzten Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen. Seit 2009 haben die in vielen verarmten ländlichen Regionen Zentralindiens aktiven maoistischen Naxaliten ihre Aktivitäten gegen staatliche Einrichtungen und das Eisenbahnnetz deutlich verstärkt, ein Anschlag auf einen Nachtzug im Bundesstaat Westbengalen forderte im Mai 2010 zahlreiche Todesopfer. Zudem können soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen landesweit zu lokal begrenzten gewalttätigen Protesten, Straßenblockaden und Demonstrationen führen. Da weitere Terroranschläge und regionale Unruhen auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können, vermeiden wir, soweit möglich, größere Menschenansammlungen sowie die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in den Ballungszentren. Leistungspartner sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu. Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 1. Oktober 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Indien Stand: 1. Oktober 2010 Aktuelle Hinweise In Ladakh sind nach der Flutkatastrophe vom 5./6. August wesentliche Teile der Infrastruktur bislang nur notdürftig und behelfsmäßig instandgesetzt. Einige Trekking-Routen sind nicht sicher passierbar. Trekkern wird daher dringend geraten, sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten zu lassen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus / Reisen über Land Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in verschiedenen Städten angespannt. Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen wie den „Commonwealth Games“ (03. bis 14. Oktober 2010 in New Delhi). Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Im Jahr 2008 waren u.a. die Städte Mumbai, Jaipur (Rajasthan), Bangalore (Karnataka), Ahmedabad (Gujarat) und die Hauptstadt New Delhi von schweren Anschlägen betroffen. Dabei stachen insbesondere die Anschläge von Mumbai (26. bis 29. November 2008) hervor, die über 160 Todesopfer sowie rd. 300 Verletzte forderten. Sie richteten sich erstmals gezielt auch gegen verschiedene von ausländischen Touristen und Geschäftsleuten aufgesuchte Hotels, Restaurants sowie den Bahnhof von Mumbai. Am 13. Februar 2010 gab es in Pune in einem auch von zahlreichen Ausländern besuchten Café einen Bombenanschlag, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Er bestätigt die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten. In jüngster Zeit wurden in den Bundesstaaten West-Bengalen, Jharkhand und Chattisgarh mehrere Anschläge auf Reisezüge verübt, zuletzt am 28. Mai 2010 mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Weitere Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz, besonders in den genannten Bundesstaaten, können nicht ausgeschlossen werden. Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten sich jedoch auch dort stets von Vorsicht leiten lassen. Landesteile Jammu und Kaschmir Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen in die Landesteile Jammu und Kaschmir abgeraten. Gewalttätige Auseinandersetzungen in den letzten Tagen und Wochen im Landesteil Kaschmir haben zahlreiche Todesopfer und Verletzte gefordert. Sowohl in den Städten Srinagar als auch in Jammu ist es zu Bombenattentaten insbesondere an öffentlichen Plätzen gekommen. Weitere gewalttätige Auseinandersetzungen, vor allem im Landesteil Kaschmir, sind nicht auszuschließen. Im Landesteil Jammu hat sich die Lage nach gewaltsamen Protesten beruhigt; auch dort besteht aber weiterhin die Gefahr neuer Unruhen. Landesteil Ladakh In Ladakh sind nach der Flutkatastrophe vom 5./6. August wesentliche Teile der Infrastruktur bislang nur notdürftig und behelfsmäßig instandgesetzt. Einige Trekking-Routen sind nicht sicher passierbar. Trekkern wird daher dringend geraten, sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten zu lassen. Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. Generell wird dringend abgeraten, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten. Nordosten Von Reisen nach Manipur wird angesichts der dort herrschenden schlechten Sicherheitslage abgeraten. Bei Reisen in die anderen Bundesstaaten sollten sich Reisende nur auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) verlassen und sich situationsgerecht verhalten. Kriminelle Bandentätigkeit - Raub, Entführung - die sich gegen wohlhabende Einzelpersonen und Unternehmen richtet, sowie militante Gruppierungen sind dort nach wie vor präsent. In Darjeeling und Umgebung kann es gelegentlich zu kurzfristig ausgerufenen Streiks und Demonstrationen kommen. Dabei kommt die von Touristen in Anspruch genommene Infrastruktur zum Erliegen. Touristen sind nicht Ziel der Streiks und Auseinandersetzungen, wurden aber wiederholt kurzfristig zum Verlassen ihres Urlaubsortes aufgefordert. Betroffen sind die Gebirgsorte Darjeeling, Kurseong und Kalimpong, sowie im Tal der Zufahrtsort Siliguri und möglicherweise auch der nahegelegene Flughafen Bagdogra. Es wird empfohlen, kurz vor einer geplanten Reise in dieses Gebiet Informationen vom lokalen Reiseveranstalter oder der gebuchten Unterkunft einzuholen. Die Bundesstaaten Bihar, West-Bengalen, Jharkand, Orissa, Chattisgarh, Maharashtra (äußerster Osten) und Andhra Pradesh verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten der militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung der Naxaliten, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer. Gleichwohl wird dringend geraten, vor Reisen in ländliche Gebiete dieser Bundesstaaten Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Wegen Ausschreitungen gegen Christen und ihre Einrichtungen wird von Reisen in den Distrikt Kandhamal (Bundesstaat Orissa) bis auf Weiteres abgeraten. Es ist nicht auszuschließen, dass auch Ausländer dort in Gefahr geraten können, obwohl sich die Angriffe bisher gegen einheimische Christen gerichtet haben. Andere Regionen Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppe der Andamanen (Andaman Islands) benötigt. Die Inselgruppe der Nicobaren (Nicobar Islands) ist für Touristen nicht zugänglich.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Turkish Airlines 39 €
Berlin 0 €
Berlin Lufthansa € 0 €
Bremen 0 €
Bremen Lufthansa € 0 €
Basel Lufthansa 190 €
Basel 0 €
Dresden Lufthansa € 0 €
Dresden 0 €
Düsseldorf Lufthansa € 0 €
Düsseldorf Turkish Airlines 39 €
Düsseldorf 0 €
Münster 0 €
Münster Lufthansa € 0 €
Frankfurt 0 €
Frankfurt Lufthansa € 0 €
Frankfurt Turkish Airlines 19 €
Graz Lufthansa 190 €
Graz 0 €
Genf 0 €
Genf Lufthansa 190 €
Hannover Lufthansa € 0 €
Hannover Turkish Airlines 39 €
Hannover 0 €
Hamburg Turkish Airlines 39 €
Hamburg 0 €
Hamburg Lufthansa € 0 €
Innsbruck Lufthansa 190 €
Innsbruck 0 €
Leipzig Lufthansa € 0 €
Leipzig 0 €
Linz 0 €
Linz Lufthansa 190 €
Luxemburg Lufthansa € 0 €
Luxemburg 0 €
München Lufthansa € 0 €
München Turkish Airlines 39 €
München 0 €
Nürnberg 0 €
Nürnberg Turkish Airlines 39 €
Nürnberg Lufthansa € 0 €
Stuttgart 0 €
Stuttgart Lufthansa € 0 €
Stuttgart Turkish Airlines 39 €
Salzburg 0 €
Salzburg Lufthansa 190 €
Wien Turkish Airlines 59 €
Wien Lufthansa 190 €
Wien 0 €
Zürich Turkish Airlines 59 €
Zürich Lufthansa 190 €
Zürich 0 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 29