Krüger Nationalpark
Kapstadt
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13973
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Südliches Afrika

Höhepunkte

  • 21-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in vier Ländern: Namibia, Südafrika, Botswana und Sambia
Inklusive Flug Zug zum Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Windhuk / Safari Court ****
1 Tsumeb / Makalani **
1 Etoscha / Etoscha Safari Lodge ***
1 Kalkfeld / Mount Etjo Safari Lodge ***
1 Windhuk / Safari Court ****
4 Kapstadt / Hollow on the Square ****
3 Hazyview / Casa do Sol ****
2 Sandton / Southern Sun Grayston ****
2 Kasane / Chobe Safari Lodge ***
2 Livingstone / Zambezi Sun ****
Die reizvollsten Ziele des südlichen Afrika haben wir für Sie auf dieser Reise zusammengestellt. Namibias Busch- und Wüstenlandschaft, der Krügerpark ...
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1. Tag: Flug ins Land des Regenbogens

Anreise nach Frankfurt bzw. München. Am Abend Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Tipp für Ihre Bordlektüre: „Morenga“ von Uwe Timm, ein Roman, der in der deutschen Kolonialzeit spielt.

2. Tag: Besichtigung von Windhuk

Morgens landen Sie in Johannesburg; Anschlussflug nach Windhuk. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Nachmittags erkunden wir per Bus die Hauptstadt Namibias. Die Kontraste offenbaren sich schnell: Hier die Township Katutura, wörtlich übersetzt der „Platz, wo man nicht wohnen will“; dort die Relikte wilhelminischer Herrschaft: die Christuskirche, Bürgerhäuser im Jugendstil und der Tintenpalast.

3. Tag: Durch weites Land

Entspannt rollen wir durch Farmland in Richtung Etoscha-Nationalpark. Rote Erde unter blauem Himmel, dazu das Grün der Kameldornbäume. In Okahandja stoppen wir an den Gräbern der Hererohäuptlinge und erfahren dort, warum dieses Volk heute noch von Deutschland finanzielle Entschädigungen für die Kolonialkriege fordert. Über Outjo erreichen wir unsere Hotel im Minenstädtchen Tsumeb. 430 km. Ein Tipp: Im Biergarten unseres Hotels wartet frisch gezapftes Bier auf Sie, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot.

4. Tag: Auf Pirsch im Etoscha-Nationalpark

Jetzt ist Etoscha nicht mehr fern! Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen bei unserer ganztägigen Safari durch eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Sie heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen sehen. Wahrscheinlich auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Übernachtung in einer Lodge am Eingang zum Park. 300 km.

5. Tag: Auf Safari

Raus aus den Federn - wir wollen nicht versäumen, wie die Savanne erwacht. Gegensätze der Natur: die lebensfeindliche weiße Ebene der Etoschapfanne und die scheinbar paradiesischen Zustände an den Wasserstellen, an die die Tiere zum Trinken kommen. Gegen Mittag verlassen wir den Nationalpark in Richtung Kalkfeld. Unsere Mount Etjo Safari Lodge ist ein historisch bedeutsamer Ort, denn hier wurde 1989 die Unabhängigkeit Namibias besiegelt. 410 km.

6. Tag: Wieder in Windhuk

In der morgendlichen Kühle pirschen wir uns im Geländewagen an Gnus und Giraffen heran, doch auch viele andere Tiere lassen sich in der Morgensonne blicken. Am Nachmittag geht es zurück nach Windhuk. 200 km. Heute Abend treffen wir eines der sogenannten DDR-Kinder, die freilich längst erwachsen sind. Als Nachkommen bzw. Waisen von Unabhängigkeitskämpfern wuchsen sie in den 1980er Jahren in der DDR auf. Warum sind sie nach Namibia zurückgekehrt? Wie sind hier die Lebensbedingungen? Eine spannende Unterhaltung - auf Deutsch!

7. Tag: Flug nach Kapstadt

Abschied von Windhuk und Flug nach Kapstadt. Der Nachmittag gehört Ihnen! Einkaufen an der Waterfront? Oder ein Galerienbummel rund um den Greenmarket Square - und anschließend zu den bunten Häusern ins Malaienviertel Bo Kaap? Vier Übernachtungen in Kapstadt.

8. Tag: In Kapstadt

Wir fahren mit der Seilbahn auf den Tafelberg (wetterabhängig) und genießen den Ausblick über Kapstadt und die Tafelbucht. Zurück aus luftiger Höhe machen wir einen Rundgang durch das Zentrum. Sie sehen den bereits im 17. Jahrhundert angelegten Company's Garden mit dem Parlament. Ist nun Kapstadt oder Pretoria die Hauptstadt des Landes? Ihr Reiseleiter klärt Sie auf. Vorbei an der Großen Kirche, an viktorianischen Häusern mit weißen Balkonen geht es zum ältesten erhaltenen Gebäude, dem Kastell. Den Nachmittag und den Abend gestaltet jeder in eigener Regie. Ins Goldmuseum mit seinen Exponaten aus allen Teilen Afrikas? Oder eine Champagne Cruise im Hafen? Oder zur Robbeninsel übersetzen, der berühmt-berüchtigten Gefängnisinsel (UNESCO-Kulturdenkmal)? Prominentester Häftling war der spätere Präsident Südafrikas, Nelson Mandela.

9. Tag: Zum Kap der Guten Hoffnung

Windfeste Kleidung eingepackt? Vom Leuchtturm am Cape Point eröffnet sich ein spektakulärer Rundblick über das Kap der Guten Hoffnung. Voller vitaler Frische brandet das Meer gegen die berühmten Felsen. Am Strand von Boulders statten wir den Pinguinen einen Besuch ab. Der Botanische Garten in Kirstenbosch gilt als der beste des Landes und gibt mit seinen Blumen, Sträuchern und Bäumen einen hervorragenden Einblick in die Kapflora (UNESCO-Naturdenkmal). 120 km.

10. Tag: Ausflug in die Winelands

Wieder ein besonders genussvoller Tag - nicht nur fürs Auge, auch für den Gaumen! Im malerischen Stellenbosch stehen noch viele Häuser im kapholländischen Stil – das Dorp Museum entführt uns in die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Das nahe Franschhoek wurde von Hugenotten gegründet, die hier den ersten Weinstock pflanzten. Heute genießt südafrikanischer Wein Weltruf – wir wollen diesen Ruf bei einer Weinprobe prüfen! Schließlich zum Sprachenmonument in Paarl, Sinnbild für die komplizierte Verständigung der Südafrikaner untereinander. 150 km. Am Abend wird uns im Africa Café Kulinarisches aus allen Teilen Afrikas serviert.

11. Tag: Szenenwechsel!

Am Vormittag zweistündiger Flug nach Johannesburg. Auf direktem Weg geht es vom Flughafen in den subtropischen Teil des Landes. In der Nähe von Hazyview erwartet uns ein komfortables Resorthotel mit Wohlfühlgarantie: ein andalusisches Dorf mit kleinen Gassen und weißen Häuschen in einem tropischen Park. Was will man mehr? 440 km. Drei Übernachtungen bei Hazyview.

12. Tag: Im legendären Krüger-Nationalpark

Heute gehen wir auf Safari. Im legendären Krüger-Nationalpark beobachten wir vom offenen Fahrzeug aus Gnus und Giraffen, Kudus und Paviane. Mit etwas Glück erspähen wir auch eine Löwenfamilie und Elefanten. Nach der Rückkehr ins Hotel bleibt bis zum Abendessen noch Zeit für ein paar Runden im Pool oder für entspannte Lektüre unter einem schattigen Baum. Unser Buchtipp: „Verheißene Erde“ von James A. Michener. 200 km.

13. Tag: Panoramatour mit göttlichen Ausblicken

Nach einem opulenten Frühstück mit Rooibostee und Burenwurst folgt ein landschaftlicher Höhepunkt auf den nächsten: von malerischen Wasserfällen zum Trauer- und zum Freudenfluss; vom atemberaubenden Blyde River Canyon zum „Fenster Gottes“ - mit einem wahrlich göttlichen Ausblick, bei gutem Wetter bis nach Mosambik! Zu Mittag besteht Gelegenheit, in Graskop bei Harry die legendären Pfannkuchen zu probieren! Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest ist noch vieles so wie früher: die Wellblechhütten, die Kneipen, die Straßen. Nur nicht die Souvenirs in den Läden. 250 km.

14. Tag: Pretoria - alte Hauptstadt, neuer Name

Auf guter Straße geht es von Hazyview nach Pretoria. 430 km. Probieren Sie doch unterwegs einmal Biltong - luftgetrocknetes Fleisch, eine Burenspezialität. Elefant, Zebra oder Rind? Schmecken Sie den Unterschied? In Pretoria, dessen neuer Name Tshwane lautet, „Wir sind alle gleich“, zum Voortrekker-Monument, dem steinernen Heldenepos über die Anfänge des Burenstaats. Vor dem Union Building, dem Regierungssitz, spannt der Reiseleiter den Bogen der Geschichte Südafrikas von den Voortrekkern bis hin zur Gegenwart. Unsere Endstation: Sandton, ein gut situierter Vorort von Johannesburg. Zwei Übernachtungen in Sandton.

15. Tag: Johannesburg und Soweto

Wir erkunden die facettenreiche Wirtschaftsmetropole Johannesburg: vom futuristischen „Diamanten“ des Weltkonzerns De Beers bis hin zu Gebäuden aus der Zeit des ersten Goldrauschs. Höhepunkt im doppelten Wortsinn: der Panoramablick vom Carlton Tower, dem Top of Africa. Im Apartheidmuseum werden wir mit der schwierigen Vergangenheit des Landes konfrontiert und in Soweto mit der Aufbruchsstimmung der Gegenwart. Nach dem Imbiss in einem typisch afrikanischen Shebeen besuchen wir ein Selbsthilfeprojekt und erfahren im Gespräch mehr über die herbe Gegenwart Sowetos.

16. Tag: Nach Botswana

Am Vormittag Flug nach Livingstone an den Viktoriafällen. Wir überqueren den Sambesi, reisen in Botswana ein und erreichen im Laufe des Nachmittags unsere Lodge. Zwei Übernachtungen in einer schönen Lodge in Kasane am Rand des Chobeparks.

17. Tag: Elefanten, Elefanten - und eine Bootsfahrt

Auf in den Chobe-Nationalpark! Nirgendwo anders in Afrika gibt es noch derart große Elefantenherden. Aber auch Büffel, seltene Pukus, Löwen und Geparden tummeln sich hier. Morgens beobachten wir die Tiere aus offenen Geländewagen, nachmittags gleiten unsere Boote gemächlich den Fluss entlang - vorbei an Elefantenherden, die zum Trinken und Baden ans Ufer kommen.

18. Tag: Die Viktoriafälle

Zurück nach Livingstone. Der Höhepunkt aller Höhepunkte unserer Reise: die gewaltigen Viktoriafälle (UNESCO-Naturdenkmal). Ihre Schönheit, so ihr „Entdecker“ David Livingstone, lässt selbst Engel im Fluge erstarren. Der Nachmittag gehört Ihnen. Genießen Sie ein paar ruhige Stunden unter der afrikanischen Sonne. Am späten Nachmittag brechen wir zu einer Bootstour auf dem Sambesi im stimmungsvollen Abendlicht auf. Zwei Übernachtungen in einem Hotel auf der sambischen Seite der Fälle.

19. Tag: Rund um die Viktoriafälle

Ein Tag für Sie! Erleben Sie die Viktoriafälle, so wie es Ihnen gefällt! Frühaufsteher sollten sich den Blick am Morgen nicht entgehen lassen, wenn die Strahlen der aufgehenden Sonne in der Gischt in allen Farben glitzern oder Sie schlafen aus und trotten spannend-entspannend auf dem Rücken eines Elefanten am Fluss entlang.

20. Tag: Rückflug nach Europa

Am Vormittag haben Sie noch etwas Zeit für sich. Nachmittags Flug von Livingstone nach Johannesburg mit Anschluss zum Interkontinentalflug mit South African Airways in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

21. Tag: Zurück aus Afrika

Morgens Ankunft in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück
  • Zwischenflüge (Economy) mit South African Airways lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (in Südafrika mit Klimaanlage)
  • 18 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück), am 8. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen im Africa Café am 10. Tag
  • Mittagsimbiss am 15. Tag
  • Weinprobe auf einem renommierten Weingut
  • Safarifahrt in offenen Geländefahrzeugen im Krügerpark und im Chobe-Nationalpark
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Bootsfahrten auf dem Chobe und dem Sambesi
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Visagebühren (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Sambia wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Südafrika

Wie bei den meisten Reisen ins außereuropäische Ausland empfiehlt das Auswärtige Amt einen vollständigen Standard-Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio sowie Pertussis (Keuchhusten). Alle vier Komponenten sind in einem Kombinationsimpfstoff erhältlich. Darüber hinaus ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A notwendig, ein Kombinationsstoff mit Hepatitis B ist erhältlich. Wegen des gehäuften Auftretens von Masern - besonders in Gauteng und KwaZulu-Natal in diesem Jahr - sollte der im Kindesalter als Standardimpfung verabreichte Mumps-, Masern- und Rötelnimpfstoff (zwei Impfungen) überprüft und bei Bedarf nachgeholt werden. Im Rahmen der weltweiten H1N1-Pandemie ist auch das gesamte südliche Afrika betroffen. Vor diesem Hintergrund erscheint gerade angesichts der zu erwartenden kühlen Witterung diese ungefährliche Impfung gegen eine vermeidbare Erkrankung („Schweinegrippe“) angeraten. Für chronisch Kranke und Personen über 60 Jahre ist die Impfung gegen die saisonale Grippe („normale Grippe“) grundsätzlich für jede Reiseaktivität sinnvoll. Das größte Gesundheitsproblem Südafrikas ist trotz engagierter Programme der neuen Regierung die HIV-Epidemie. Vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit unbekannten Partnern wird dringend abgeraten. Sollten sich Reisen in Nachbarländer oder den Krüger Nationalpark im Nordosten anschließen, ist eine tropenmedizinische Beratung für eine dann unter Umständen notwendige Malariaprophylaxe ratsam. Auch bestünde die Notwendigkeit weiterer Reiseimpfungen. Rift-Valley-Fieber In Südafrika besteht aktuell ein Ausbruch von Rift-Valley-Fieber (derzeit 12 Todesfälle bei insgesamt 150 Erkrankten bei insgesamt höherer Dunkelziffer; siehe auch reisemedizinische Merkblätter in der rechten Randspalte), das durch tagaktive Mücken übertragen wird und ein sog. Hämorrhagisches Fieber verursacht. Die Krankheit wird von einem Gesunden gut vertragen, lediglich bei unter 1% aller Fälle ist mit ernsteren Komplikationen zu rechnen. Bitte achten Sie in allen Regionen Südafrikas, insbesondere in den Provinzen Free State, Northern Cape, Eastern Cape und Nordwest Provinz, auf einen konsequenten Mückenschutz. Einen kurzfristig erhältlichen Impfstoff für den Menschen gibt es nicht. Empfohlen wird daher der Genuss von gut durchgebratenen Fleisch und aufbereiteter Milch (aus Supermärkten), Meiden von engem Kontakt mit Schafen, Rindern, Kamelen, Ziegen (? Viehmärkte, Schlachthöfe, …). Näheres entnehmen Sie bitte dem Merkblatt. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr - siehe www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe auch www.rki.de Durchfallerkrankungen und Cholera Die im Nachbarland Zimbabwe immer noch andauernde, wenn jetzt auch merklich abgeschwächte Choleraepidemie hatte nach Südafrika importierte Choleraerkrankungen zur Folge, die aber seit März dieses Jahres - nach Aussage des Gesundheitsministerium in Pretoria - drastisch abgenommen haben. Insgesamt waren mehrere tausend Patienten in den Provinzen Limpopo (Bezirk Vhembe) und Mpumalanga, sowie vereinzelt in Kwazulu-Natal, Gauteng, North-West und Western Cape gemeldet worden. Die Gefahr einer Choleraepidemie für Südafrika besteht somit nicht mehr. Eine Impfung gegen Cholera für Risikoreisende ist erhältlich. Die Beratung durch einen tropenmedizinisch erfahrenen Arzt wird hierzu empfohlen. Unter Beachtung folgender einschlägiger Hygieneregeln können die meisten Durchfallerkrankungen vermieden werden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. - Hohes Risiko: Tiefland im Norden und Osten der Nord-Provinz und im Osten von Mpumalanga (incl. Nationalparks), sowie Küstengebiet im Nord Osten v. KwaZulu-Natal. Verstärkt zwischen Oktober und Mai. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist empfohlen. - Mittleres Risiko: Osten v. KwaZulu-Natal - Kein Risiko besteht in den übrigen Landesteilen Der Krügerpark und die nördliche Küstenebene der Provinz Kwazulu-Natal sind hierbei touristisch häufig besuchtes endemisches Malaria-Gebiet. In letzter Zeit nehmen Malaria-Erkrankungen, insbesondere die „Malaria tropica“, deutlich zu. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Nord-Provinz, in Mpumalanga, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterbleiben. Sonnenschutz Die verminderte Ozonschicht in der Atmosphäre über der Antarktis zwingt zu entsprechender Sonnenschutzvorsorge. Bitte beachten Sie die täglich veröffentlichten Hinweise in den südafrikanischen Medien. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! (Unverändert gültig seit 16. Juli 2010)

Namibia

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich. Im Juni 2006 sind vorrangig in Windhuk und Umgebung Poliomyelitis-Fälle aufgetreten (bis Mitte Juni 2006 zumindest 40 bestätigte Fälle), es handelt sich um den Poliovirus Typ 1, möglicherweise aus Angola importiert. Die zuständigen namibischen Behörden organisierten nationale Impftage (NIDs) mit monovalentem Schluckimpfstoff Typ 1. Alle Reisenden sollten ihren Polio-Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls nachimpfen lassen (in Deutschland Injektionsimpfung mit allen drei Typen). Weitere Fälle sind nicht bekannt geworden. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (4-fach-Impfstoff). Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes siehe http://www.rki.de/ sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Eine hohes Risiko besteht ganzjährig entlang des Kawango und Kunene sowie im Caprivi-Streifen. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht im Norden und Nordosten des Landes mit den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (nördliche Etosha-Pfanne) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Ein geringes Risiko besteht in den anschließenden Landesteilen nach Süden auslaufend. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem. Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung liegt bei über 19%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Anfang 2007 ist es im Norden (Outapi Region) zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen. Es wird von 50 Erkrankungen mit 7 Todesfällen berichtet. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Gesundheitsgefahren Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker daher unbedingt erforderlich. Es gibt viele Verkehrsunfälle bei Überlandfahrten durch Wildwechsel und durch ungewohnte Straßenverhältnisse. Die breiten glatten Sand- und Schotterpisten verleiten zu hohen Geschwindigkeiten mit vielen Unfällen, auch bei Touristen. Im Land gibt es weitere Erkrankungen wie: Hepatitis A und B, Typhus, Brucellose, Leishmaniasis, Krim-Kongo-hämorrhagisches Fieber, Schlafkrankheit, Pest, Tuberkulose, Bilharziose, Tollwut und venerische Erkrankungen. Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt grundsätzlich weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk hat eine Liste deutschsprachiger Ärzte. Hierzu können auch Ihre Autoclubs Auskunft geben. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de (Unverändert gültig seit: 5. März 2010)

Botswana

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland ist das nicht erforderlich. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden Malaria Eine hohes Risiko besteht in der Regenzeit (November-Juni) im Norden in den Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Ein mittleres Risiko dort in der übrigen Zeit, nach Süden und in der Trockenzeit abnehmend. Ein geringes bzw. kein Risiko besteht in den übrigen Landesteilen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera: Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern insbesondere entlang des Okavangos. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. (Unverändert gültig seit: 19. Mai 2009)

Sambia

Masernausbruch In Lusaka (85 % der Fälle) sowie einigen Distrikten in Chama, Chibombo, Lundazi und Nyimba sind bislang ca. 3000 Masernfälle aufgetreten. Ein fehlender Impfschutz kann jederzeit nachgeholt werden. Bitte beachten: Entweder zeitgleich mit anderen Lebendimpfungen (Gelbfieber) oder in einem Abstand zu diesen von vier Wochen. 1. Ungeimpfte: Einmalige Impfung, vorzugsweise mit MMR-Kombi-Impfstoff (Masern, Mumps, Röteln) 2. Ungeimpfte mit Kontakt zu an Masern Erkrankten: Möglichst innerhalb von drei Tagen nach Exposition: Einmalige Impfung, vorzugsweise mit MMR-KombiImpfstoff. Eine Immunglobulingabe ist für Gefährdete mit hohem Komplikationsrisiko und Schwangere zu erwägen. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Für den Westen des Landes wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden empfohlen. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen. Hinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass in Einzelfällen nicht vorgeschriebene Impfungen trotzdem verlangt werden. Das kann z.B. die Gelbfieber-Impfung von allen Reisenden oder auch die Cholera-Impfung bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet sein! Malaria Sie tritt ganzjährig auf (verstärkt von November - Juni) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle, Luangwa-Tal). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: · körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), · in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, · ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Nach starken Regenfällen treten immer wieder Cholera-Fälle auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Dengue Dengue ist eine von Stechmücken übertragene virale fiebrige Erkrankung; die Risiken bestehen landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Eine Impfung existiert nicht. Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung) wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa, kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier angeraten. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z.B. Kariba-Stausee). Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Lujo-Virus Wissenschaftler vom CDC-Atlanta haben ein neues tödliches Virus identifiziert, das dem Ebolavirus sehr ähnelt. Nach seinem Auftreten in Lusaka und Johannesburg wird es LUJO-Virus genannt. Die Infektion ereignete sich bereits im September 2008. Von den fünf Infizierten starben vier Patienten. Die Symptome der Infektion sind diffuse Blutungen, Fieber, Kreislaufversagen/ Schock, Koma und schließlich Multiorganversagen. Die Übertragung erfolgt wie bei Hepatitis B oder HIV durch den Austausch von Körperflüssigkeiten. Das Risiko für Reisende ist derzeit vernachlässigbar. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden - manchmal mit Todesfolge - bewirken können, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, …) vor. Befolgen Sie folgenden Rat: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, ist es wichtig, diese in ihrer Originalverpackung zu belassen und die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache bzw. mit beglaubigter Übersetzung mit sich zu führen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sambia durch eine tropenmedizinische Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Die Angaben sind: · zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht, sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; · auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; · immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; · trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein. (Unverändert gültig seit 16. Juli 2010)

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern. Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten. Ein Besuch einer der Vorstädte, die zu Zeiten der Apartheid für die Schwarzen angelegt wurden, gehört in unseren Augen zu jeder Südafrika-Reise dazu. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten. Wir führen die Fahrt nach Soweto mit einem Unternehmen durch, das aus dieser Stadt kommt und allseits respektiert wird. Ihr Reiseleiter wird Ihnen hierzu Informationen geben. Zu Beginn Ihrer Reise wird Ihnen Ihr Reiseleiter noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Wir bitten Sie, diese im eigenen Interesse zu beachten. Denn wir wollen, dass Sie Ihre Reise ohne Angst genießen können.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin South African Airways 75 €
Bremen South African Airways 75 €
Basel South African Airways 240 €
Köln South African Airways 75 €
Dresden South African Airways 75 €
Düsseldorf South African Airways 75 €
Friedrichshafen South African Airways 75 €
Münster South African Airways 75 €
Frankfurt South African Airways 0 €
Graz South African Airways 240 €
Genf South African Airways 240 €
Hannover South African Airways 75 €
Hamburg South African Airways 75 €
Innsbruck South African Airways 240 €
Leipzig South African Airways 75 €
Linz South African Airways 240 €
Luxemburg South African Airways 240 €
München South African Airways 0 €
Nürnberg South African Airways 75 €
Paderborn South African Airways 75 €
Stuttgart South African Airways 75 €
Salzburg South African Airways 240 €
Wien South African Airways 240 €
Zürich South African Airways 240 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25