Iguazu-Wasserfälle Argentinien
Amazonas
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13969
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Brasilien

Höhepunkte mit Amazonas

  • 15-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Komfort-/Luxus-/Hotels
  • In gut zwei Wochen Brasilien zwischen Amazonas-Regenwald und Rio erleben
Inklusive Flug Zug zum Flug
Unendliche Weiten in Amazonien, koloniale Stadtperlen wie Salvador oder Ouro Preto und futuristische Architektur. Naturgewalten in Iguazú, tropische Strände ...
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1. Tag: Vamos! Brasilien wartet!

Individuell nach Frankfurt angereist, heben wir gemeinsam am Abend ab - mit der brasilianischen Fluggesellschaft TAM nach Sao Paulo (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

2. Tag: Barockes Brasilien

Die Morgensonne blinzelt uns zu, wenn wir von Sao Paulo nach Belo Horizonte weiterfliegen. Gegen Mittag erreicht unser Bus Ouro Preto - die Ikone der Kolonialstädte Brasiliens (UNESCO-Kulturdenkmal). 70 km. Wir üben uns in brasilianischen Sitten und halten nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Siesta. Am Spätnachmittag lassen wir uns von den Schönheiten der kolonialen Perle überraschen. Zwei Übernachtungen in Ouro Preto.

3. Tag: Ouro Preto, schwarzes Gold

Wo sonst findet man in einer Kleinstadt eine derartige Fülle an bombastischem Barock? Ouro Preto glänzt mit goldverzierten, verschnörkelten Kirchen und Herrenhäusern, die Königen würdig wären. Ein ganz besonderes Juwel: die Kirche Sao Francisco, Hauptwerk des legendären Bildhauers Aleijadinho. Am Nachmittag lädt Ihr Studiosus-Reiseleiter zu einem Ausflug ein. Auf dem Weg ins hübsche Städtchen Mariana dringen wir zu den Wurzeln des Reichtums vor - in Brasiliens ältester Goldmine. 30 km. Abends erkunden wir gemeinsam die kulinarischen Reichtümer des Landes.

4. Tag: Iguazú: Auf zu den großen Wassern

Schon morgens ein deftiges Bohnengericht? Oder Maracujasaft? Wir brechen auf nach Belo Horizonte (70 km) und fliegen nach Iguazú. Bei der Zwischenlandung in Sao Paulo staunen wir über die Skyline der Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas. Sprechen Sie schon ein paar Brocken Portugiesisch? Tudo bem? Oder cooler: Tudo joia? Alles okay? Unser nächstes Highlight: die weltgrößten Wasserfälle (UNESCO-Naturdenkmal). Noch gilt es, mit weniger Wasser vorliebzunehmen - im Hotelpool. Zwei Übernachtungen in Iguazú.

5. Tag: „Wasserbühne“ Argentinien

Die beste Bühne für das Naturschauspiel Iguazú liegt in Argentinien. Nach kleinen Spaziergängen über Holzstege besetzen wir die Logenplätze! Donnerndes Wasser übertönt unsere „Ohs“ und „Ahs“. Fahrtstrecke 40 km.

6. Tag: Von Iguazú nach Rio

In unzähligen Kaskaden stürzen sich in Iguazú die Wassermassen in die Tiefe. Im Dunst des Sprühnebels aus dem „Teufelsrachen“ tanzen bunte Schmetterlinge. Nasenbären recken im angrenzenden Urwald neugierig ihren Hals. Ob auch vom Flugzeug aus ein Blick auf die großen Wasser - doppelt so hoch wie die Niagarafälle - gelingt? Nachmittags steuern wir Brasiliens heimliche Hauptstadt an: Rio. Die Diva Brasiliens kann mit klangvollen Namen kokettieren: Copacabana, Ipanema, Flamengo. Drei Nächte verbringen wir direkt an der Copacabana, die Strand und Vergnügungsviertel zugleich ist! Klar also, was abends angesagt ist?

7. Tag: Rio und der Zuckerhut

Vom Zuckerhut schweift unser Blick hinüber zur Christusstatue und hinunter zu den Stränden, Buchten, Wäldern und dem Häusermeer. Hier liegt die berühmte Confeitaria Colombo, in der uns - hungrig vom Rio-Rundgang - das brasilianische Nationalgericht Feijoada serviert wird. Auf den Straßen unübersehbar: Kinder als Kleinhändler. Wir besuchen ein Waisenhaus, blicken in fröhliche Kinderaugen und fragen den Heimleiter über das Leben in der Millionenstadt aus. Er freut sich über unser Interesse.

8. Tag: Rio, überirdisch

Von einem Traumplatz ein Traumblick auf eine Traumkulisse. Eine Zahnradbahn bringt uns auf den Corcovado, bis an den Sockel der monumentalen Christusstatue. Welch ein Panorama! Rio, Bucht und Strände liegen uns zu Füßen. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gönnen Sie sich einen Drink im mondänen Copacabana Palace oder bestaunen Sie die Ballkünstler am Strand. Fußball ist immer noch die Chance für raschen sozialen Aufstieg. Abends saftiges Fleisch in allen Variationen in einer Churrascaria. Versuchen Sie Höckerfleisch vom Zebu. Gegrillt - genial!

9. Tag: Brasilia - futuristische Hauptstadt

Noch einen Sprung in den Atlantik? Anschließend fliegen wir in die urbane Zukunft - nach Brasilia, die moderne Hauptstadt des Landes (UNESCO-Kulturdenkmal). Gewagt und gewaltig die Bauten im Regierungsviertel, gläsern und geschwungen die Architektur der Kathedrale. Bei einem gemeinsamen Rundgang erkunden wir die futuristischen Monumente einer aufstrebenden Nation. Damit Sie den Überblick nicht verlieren: Der zentral gelegene Fernsehturm bietet eine fantastische Aussicht über das ganze Regierungsviertel.

10. Tag: Flug zum Amazonas

Grünes Paradies, grüne Lunge, größtes tropisches Regenwaldgebiet der Erde - so vielfältig die Beschreibungen auch sein mögen: Die unendliche Weite des Amazonasbeckens strapaziert unsere Vorstellungskraft. In Manaus aus dem Flugzeug und aufs Schiff. Wir tuckern zum Encontro das Aguas. Wie Sahne im Kaffee vermischen sich hier gelblicher Solimoes und dunkler Rio Negro zum Amazonas. An einem Nebenarm empfängt uns unsere Lodge mit Urwaldmusik. Dem Tok-Tok des Tukans, dem Kreischen der Kapuzineraffen und dem Balzen der Papageien lauschen wir bei einem abendlichen Bootsausflug. Zwei Übernachtungen im tropischen Regenwald.

11. Tag: Expedition in den Regenwald

Zu Fuß und per Boot durchkämmen wir den Dschungel. Das dichte Dach der Baumkronen taucht unsere Trampelpfade in geheimnisvolles Halbdunkel. War da nicht gerade ein Papagei und dort ein Äffchen? Vom Boot aus versuchen wir, Kaimane zu erspähen. Wir hören von den Menschen dieser Region und die Geschichte des Ökoaktivisten Chico Mendes, vertont von der mexikanischen Band Maná. Am Abend Dschungelcamp-Quiz: Wer hat die meisten Tiere gesehen?

12. Tag: Manaus - Salvador

Aus dem Dschungel in die Oper: In den Fauteuils des Opernhauses von Manaus lauschen wir dem Reiseleiter: Wie ist im 19. Jahrhundert ein solcher Kulturbau in den Urwald geraten? Am Nachmittag Flug über Brasilia in den Nordosten Brasiliens: Salvador da Bahia an der Allerheiligenbucht. Zwei Übernachtungen in Salvador.

13. Tag: Salvador: alte Hauptstadt - neuer Glanz

Brasiliens alte Hauptstadt hat sich für uns herausgeputzt. Fast vollständig restauriert erstrahlt die Altstadt Pelourinho (UNESCO-Kulturdenkmal) in neuem Glanz. Frisch polierter Goldschmuck lässt prächtige barocke Kirchen noch prunkvoller erscheinen. Kunstvoll verzierte Fassaden, reizvolle Plätze und was für ein Trubel in den schmalen Gassen, die zum Einkaufszentrum Mercado Modelo führen. Wie wäre es mit einem musikalischen Mitbringsel, einem bahianischen Berimbau, dem wichtigsten Instrument der Capoeira? Am Abend gilt es, kulinarisch von Brasilien Abschied zu nehmen. Nach dem gemeinsamen Essen locken Kneipen und Bars im Pelourinho mit der rhythmischsten Musik des ganzen Landes.

14. Tag: Bye-bye, Brasil!

In Salvador schlägt das schwarze Herz Brasiliens. Hier sind die afrobrasilianischen Kulte Candomblé und Macumba lebendig. Ihr Reiseleiter versteht es, den Bogen zu spannen von den dunklen Ritualen bis zur Theologie der Befreiung. Anrührend die Ergriffenheit vieler Besucher an der Igreja do Senhor do Bonfim, der wohl populärsten Wallfahrtskirche in Bahia. Koffer gepackt? Am frühen Abend geht's mit TAM über Sao Paulo (Umsteigen) nach Frankfurt zurück (Flugdauer ab Sao Paulo ca. 12 Std.). Até logo, Brasil!

15. Tag: Rückkehr aus Brasilien

Am Nachmittag kommen wir in Frankfurt an und haben Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit TAM von Frankfurt nach Sao Paulo und zurück
  • Inlandsflüge (Economy) mit TAM lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Transfers/Ausflüge in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen in Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • 2 Übernachtungen in einer einfachen Lodge im Amazonasgebiet
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 2., 6., 7. und 14. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 11. Tag Vollpension, am 12. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 8. und 13. Tag
  • Mittagessen in einem typischen Restaurant am 7. Tag
  • Boots- und Schiffsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder (ca. 100 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Brasilien

Impfschutz gegen Gelbfieber Brasilien verlangt bei der Einreise keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Brasilien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Das brasilianische Gesundheitsministerium empfiehlt die Gelbfieberimpfung für Reisen in folgende Staaten: - Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranh„o, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, and Tocantins. - Für bestimmte Gebiete in folgenden Staaten: Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul, Santa Catarina, and S“o Paulo. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguazu-Wasserfälle empfohlen. (Referenzen: CDC Yellow Fever Map for Brazil http://wwwnc.cdc.gov/travel/yellowbook/2010/chapter-2/yellow-fever.aspx#825 und http://portal.saude.gov.br/portal/arquivos/pdf/mapa_febre_amarela_02_12.pdf - Die Impfung ist nicht erforderlich, wenn lediglich die Küstenstädte Rio de Janeiro, S„o Paulo, Salvador, Recife und Fortaleza besucht werden. Genereller Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus für alle Reisende einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Denguefieber Anfang 2010 ist die Zahl der Dengue-Erkrankungsfälle in einigen Regionen - insbesondere in den Bundesstaaten Acre, Rondônia, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und Goiás - im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das Risiko, an Denguefieber zu erkranken, besteht jedoch auch bei Reisen in die anderen brasilianischen Bundesstaaten, so dass allen Reisenden konsequenter Mückenschutz insbesondere tagsüber empfohlen wird. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten und im Norden und Nordosten des Landes. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ein hohes Risiko besteht unterhalb von 900 m Höhenlage in den Bergbau-, Siedlungs- und Waldgebieten der Bundesstaaten Acre (in den Tälern des Rio Acre, R. Abuná und R. Tarauacá sowie zwischen R. Tarauacá und R. Cruzeiro), Amapá (N und das Tal des Jari), Rondônia (N), Roraima (W), Amazonas (in der weiteren Umgebung und den Nachbarbezirken der Städte sowie an den Unterläufen der Flüsse Javarí, Negro, Madeira, Purús und Solimões), Maranh“o (N), Mato Grosso (mittlerer W), Pará (N) und Tocantins (nördl. und zentrale Araguaia-Region). Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten einschließlich der Außenbezirke größerer Städte der o.g. Staaten sowie im Hinterland der Ilha de Marajo. Ein geringes bis sehr geringes Risiko besteht in den Stadtgebieten von Porto Velho, Boa Vista, Macapá, Manaus, Santarém und Marabá. Malariafrei sind die Städte an der Ostküste einschließlich Foz de Iguaçu und Fortaleza. Je nach Reiseprofil kann deshalb eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl sollte unbedingt vor der Reise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Meningitis Aus dem Bundesstaat Bahia wurden in den ersten Monaten des Jahres 2010 überdurchschnittlich viele Meningitis-Fälle gemeldet. Die Ursache für die Erkrankungen ist nicht bekannt. Grundsätzlich gibt es eine große Zahl an Viren, Bakterien und anderen Ursachen, die zu einer Hirnhautentzündung führen können. Reise- und tropenmedizinisch ist vor allem die sogenannte Meningokokken-Meningitis A+C wichtig, die durch Meningokokken (Bakterien) ausgelöst wird. Gegen diese beiden Formen ist ein Impfschutz möglich. Tollwut Insbesondere in den Bundesstaaten Maranh„o und Pará wurden wiederholt Tollwutinfektionen mit tödlichem Ausgang durch den Biss von infizierten Flughunden (“Vampiren„) registriert. Infektionen sind aber im ganzen Land möglich. Für längere Aufenthalte ist die präexpositionelle Schutzimpfung empfohlen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in den größeren Städten mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Zur Frage einer individuellen Reiseapotheke ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutschen Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Brasilien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe auch www.dtg.org Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen. Unverändert gültig seit: 13. September 2010

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Brasilien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Brasilien ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt auf eine Gefährdung durch die hohe Kriminalitätsrate hin. Besonders betroffen sind die Großstädte S„o Paulo, Rio de Janeiro, Recife und Belem. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Elendsvierteln (Favelas) und haben unsere Hotels auch nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes ausgewählt. In jedem Fall bitten wir Sie dringend, in den Großstädten nach Einbruch der Dunkelheit auf größere Spaziergänge allein oder zu zweit zu verzichten, bei einer akuten Bedrohung in keinem Fall Widerstand zu leisten und insgesamt im Interesse Ihrer Sicherheit die weiterführenden Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Nach eingehender Prüfung der Lage in Brasilien und unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Brasilien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 13. September 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Brasilien Unverändert gültig seit: 13. September 2010 Aktuelle Hinweise Bezüglich Dengue-Fieber, Gelbfieber und Meningitis wird um Beachtung der „Medizinischen Hinweise“ gebeten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und S„o Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden. Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen. Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. Pflanzen- und Tierwelt Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin TAM 240 €
Bremen TAM 240 €
Basel TAM 240 €
Dresden TAM 240 €
Düsseldorf TAM 240 €
Friedrichshafen TAM 240 €
Münster TAM 240 €
Frankfurt TAM 0 €
Graz TAM 240 €
Genf TAM 240 €
Hannover TAM 240 €
Hamburg TAM 240 €
Innsbruck TAM 240 €
Leipzig TAM 240 €
Linz TAM 240 €
Luxemburg TAM 240 €
München TAM 240 €
Nürnberg TAM 240 €
Salzburg TAM 240 €
Wien TAM 240 €
Zürich TAM 240 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25