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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13931
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Ostpreußen

entlang der Bernsteinküste

  • 14-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Meist leichte Wanderungen, viele Strand- und Dünenwanderungen
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Stettin / Novotel ***(*)
2 Danzig / Mercure Hevelius ****
1 Kaliningrad / Moskwa ***
2 Swetlogorsk / Ruß ****
3 Nida / Smilte ***
2 Mikolajki / Mazurski Dworek ***(*)
2 Torun / Mercure Helios ****
Gut, dass wir mit dem Bus fahren, da fällt Übergepäck nicht so sehr ins Gewicht, denn wenn Sie von überall Bernstein mitbringen, haben Sie ordentlich ...
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1. Tag: Zum Stettiner Haff

Individuell reisen Sie nach Berlin. Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie um 14 Uhr am Hauptbahnhof, mit dem Bus fahren wir nach Stettin (Szczecin). 170 km. Früher „Haushafen Berlins“, mausert sich Stettin zur maritimen Metropole mit Ökoambiente: Windjammerregatta, Graffitikunst in Tunneln und grüne Innenhöfe prägen die Stadt - willkommen im modernen Polen. Zu Stettins progressiven „Kindern“ zählten auch Alfred Döblin und Zarin Katharina die Große. Gemeinsam besichtigen wir Hakenterrasse und Altstadt.

2. Tag: Leba - polnisches Rimini

Weiter geht es zur Ostsee, wo wir im Slowinski-Nationalpark zu unserer ersten • Dünenwanderung (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m) starten, die Dünen wandern leise mit: zwischen 3 und 10 m pro Jahr. Vom Scheitel der Lontzkedüne (Lacka Góra) aus 42 Metern Höhe haben Sie den perfekten Meerblick! Unterwegs stärken wir uns bei einem Picknick, und per Elektromobil geht es nach Leba. Durch die Hügel der Kaschubischen Schweiz gelangen wir nach Danzig (Gdansk). 380 km. Zwei Übernachtungen in Danzig.

3. Tag: Danzig - Phönix aus der Asche

Was uns heute Schönes begegnet auf unserem Stadtrundgang - Artushof oder Krantor, pastellene Patrizierhäuser der Langen Gasse oder gotische Marienkirche - bauten Polen wieder auf aus den Trümmern des Krieges! Am freien Nachmittag können Sie sich Lech Walesa widmen und den Werften der Solidarnosc. Abends schlemmen wir gemeinsam in einem Restaurant mit Danziger Delikatessen: Wie wäre es mit einer erfrischenden Gurkensuppe als Vorspeise und dann Dorsch, Seelachs oder Hering? Dazu Bier und zum Finale „Goldwasser“. Smacznego und na zdrowie! ExtraTour: Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Wenn es Sie gleich wieder hinauszieht in die weiße weite Welt der Dünen, dann vergessen Sie die Stadtbesichtigung von Danzig und machen stattdessen einen Schiffsausflug nach Hel (Hela).

4. Tag: Marienburg, Frauenburg und Kaliningrad

Auf unserer Zeitreise am Frischen Haff entlang nach Russland erleben Sie Geistesgeschichte: Die mächtige Marienburg (Malbork, UNESCO-Kulturdenkmal) sicherte mit Bibel und Schwert im Mittelalter das Machtmonopol des Deutschen Ordens. In der Frauenburg (Frombork) der Renaissance errechnete Freigeist Nikolaus Kopernikus die Sonne als Mittelpunkt unseres Universums. Dann heißt es nach evtl. längerer Wartezeit an der Grenze: Kaliningrad (Königsberg) wir kommen! 250 km. Von hier aus konfrontierte der Aufklärer Immanuel Kant seine Kollegen mit einer neuen Philosophie.

5. Tag: Kaliningrad und Bernstein

Jahrzehnte war die russische Enklave Kaliningrad isoliert: militärischer Sperrbezirk. Heute kämpft sie um den Anschluss an Europa. Flucht und Vertreibung sind auch Themen auf der Fahrt durch die Hafenstadt Baltijsk (Pillau). Vom Glanz Kaliningrads zeugen heute nur noch der Dom und das Villenviertel Amalienau. Glänzend dagegen geht es in Jantarnyi (Palmnicken) zu, der „Hauptstadt des Bernsteins“. Im Museum erfahren wir vom „Gold der Ostsee“, den „Tränen der Sonne“, und auf unserer • Küstenwanderung (1 Std., leicht, 0 m 0 m) gehen wir selbst auf die Suche. 100 km. Zwei Übernachtungen in Swetlogorsk (Rauschen).

6. Tag: Frische Brise, Bernstein und Badetag

Wenn wir schon in einem Strandbad wohnen, dann wollen wir heute auch nur Wellen, Wind und Sonne. Unsere • Strandwanderung (3 Std., leicht, 0 m 0 m) führt von Swetlogorsk nach Pionerskij (Neukuhren) und wieder zurück. Weht der Nordwestwind und spült Bernstein an den Strand, dann beginnt die Suche, und auch am freien Nachmittag können Sie natürlich weitersuchen.

7. Tag: Auf der Kurischen Nehrung

Mag auch der Glamour des Seebades Selenogradsk (Cranz) vergangen sein, geblieben sind die elegante Promenade und eine gewisse Freizügigkeit - Beate Uhse wurde hier geboren. Die Kurische Nehrung ist ein Paradies für Vögel und Forscher, 1901 entstand in Rybatschij (Rossitten) die erste Vogelwarte der Welt, noch heute ist hier eine Außenstelle der Akademie der Wissenschaften. Auf unserer • Dünenwanderung (1,5 Std., leicht, 0 m 0 m) können wir reichlich Vögel beobachten: Hören Sie mal, wer da zwitschert! Am frühen Nachmittag erreichen wir Litauen. 80 km. Drei Übernachtungen in Nida (Nidden).

8. Tag: Zwischen Meer und Haff

Nida zählte zu den Lieblingszielen der Expressionisten, die sich im Gasthof Nidos Smilte trafen - heißt so nicht auch unser Hotel? Auf unserem Rundgang besuchen wir das Ferienhaus von Thomas Mann. Im Gespräch mit einem Fischer erfahren wir vom Lebensgefühl im jungen EU-Land Litauen. Über die Hohe Düne führt uns unsere • Wanderung (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m), und dann entscheiden Sie selbst: Zum Beispiel gleiten Sie mit dem Dampfer hinaus aufs Haff, entspannen am einsamen Strand und genießen abends auf eigene Faust frischen Fisch in einem Lokal am Fuße der Hohen Düne. Wäre das nach Ihrem Geschmack? ExtraTour: Statt des Rundgangs können Sie sich in Nida ein Fahrrad mieten und eine schöne Radtour nach Juodkrante machen. Nach vier Stunden sind Sie wieder zurück. Oder Sie nehmen gleich die Badesachen mit und kommen erst am Abend wieder. Wie es Ihnen gefällt.

9. Tag: Nida oder Memeldelta

Heute gehört Nida Ihnen. Schnappen Sie sich doch einen Wälzer von Thomas Mann und verschwinden Sie in den Dünen. Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter auf einem Ausflug ins Memeldelta (55 €): Von der Nehrung setzen wir über zum Fischerdorf Minija auf dem Festland, • wandern durch den Nationalpark Memeldelta (1,5 Std., leicht bis mittel, 0 m 0 m), und in Klaipeda erleben wir hautnah sowohl das moderne maritime Litauen mit Kreuzfahrtschiffen wie auch die Altstadt mit dem Denkmal des Ännchens von Tharau. Zurück auf der Nehrung • wandern wir (1 Std., leicht, 50 m 50 m) bei Pervalka mit Panoramablick durch die Dünen. Abends treffen wir uns alle wieder und kosten traditionelle Gerichte in einem gemütlichen Lokal.

10. Tag: Auf nach Masuren

Quer durch das Gebiet von Kaliningrad steuern wir direkt hinein in die Welt der masurischen Seen. Auf der Fahrt sprechen wir mit dem Reiseleiter über die wirtschaftliche Kluft zwischen Litauen, Polen und Russland und den Umgang mit dem ostpreußischen Erbe - das auf Schloss Gallingen (Galiny) prächtig gedeiht, wie wir bei unserem Besuch bemerken. Auf dem ehemaligen Landgut alten Adels existiert seit 1998 ein edles Gestüt. Unser Tagesziel heißt Mikolajki (Nikolaiken) mitten in Masuren. 300 km. Zwei Übernachtungen in Mikolajki direkt am Jezioro Talty (Talter Gewässer).

11. Tag: Masurische Geschichten

Heiter beginnt die Reise mit der barocken Wallfahrtskirche von Heiligelinde (Swieta Lipka) und der originellen Orgel. Den bunten Klängen folgt das stumme Grauen namens Wolfsschanze, wo Stauffenbergs Attentat auf Hitler scheiterte. Unsere • Wanderung (2,5 Std., leicht bis mittel, 0 m 0 m) führt durch den Mazurski-Landschaftspark. Nachmittags lassen wir uns durch die Auen der Kruttinna staken, und an Land sprechen wir mit unserem masurischen Bootsführer bei Lagerfeuer und deftigen Speisen über die Zukunft seiner Heimat. 120 km. ExtraTour: Statt Wolfsschanze können Sie natürlich auch gleich loswandern. Sie verlassen die Bunkeranlage und gehen auf dem Bahndamm einer stillgelegten Trasse durch eine leicht hügelige Landschaft bis nach Radzieje (Rosengarten). Die Tour dauert rund 2,5 Stunden und ist ganz leicht.

12. Tag: Rund um Ryn

Unsere letzte • Wanderung (2,5 Std., leicht, 50 m 50 m) führt uns über sanfte masurische Böden von Ryn (Rhein) nach Skop (Skoppen). Wie es früher einmal war: Höfe, Mühlen und Kirchen - geballte dörfliche Architektur aus Ostpreußen begegnet uns im Freilichtmuseum von Olsztynek (Hohenstein). Am späten Nachmittag erreichen wir europäische Backsteingotik in Vollendung - das ziegelrote Torun (Thorn). 280 km. Zwei Übernachtungen in Torun.

13. Tag: Kopernikus für alle in Torun

Universität und Lebkuchenmarkt, Plätze und Straßen - alles Kopernikus. Auf Schritt und Tritt begegnet uns der berühmte Sohn der Stadt beim gemeinsamen Rundgang durch das gotische Torun (Thorn, UNESCO-Kulturdenkmal). Die freie Zeit in der lebhaften Studentenstadt vergeht wie im Flug, deshalb schnell die letzten Souvenirs kaufen, wie die Lebkuchen „Koperniki“ im Artushof, und dort gleich einkehren in der Kafeteria Artus oder am Ufer der Weichsel ausspannen. Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen in einem Traditionsrestaurant.

14. Tag: Berlin in Sicht

Rückfahrt durch die Neumark nach Berlin. Gegen 17 Uhr erreichen wir Berlin. 460 km.

Im Reisepreis enthalten

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage, WC, Bustelefon)
  • 13 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück), am 8. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise nach Berlin und zurück in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 9. und 13. Tag
  • Stakenbootfahrt mit Abendessen am Lagerfeuer am 11. Tag
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 40 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 55 - Ausflug Memeldelta


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland besorgt Studiosus (Frist 6 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Polen

Während der Sommermonate sollten sich Reisende in Waldgebiete von ihrem Arzt hinsichtlich der Schutzimpfung gegen Zeckenbisse (FSME) beraten lassen. Ferner ist eine Hepatitis A - und Hepatitis B - Impfung empfehlenswert. Bundesbürger, wie alle anderen EU-Bürger, die sich vorübergehend auf dem Gebiet Polens aufhalten, können nach dem europäischen Gemeinschaftsrecht im Krankheitsfall Leistungen nach polnischem Recht in Anspruch nehmen. Als Anspruchsnachweis wird eine vor dem Antritt der Reise von der deutschen Krankenkasse auszustellende Europäische Versichertenkarte vorgelegt. Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland www.dvka.de (z. B. unter Publikationen, Merkblätter „Urlaub im Ausland“) www.nfz.gov.pl bietet hierzu Informationen in deutscher Sprache Unverändert gültig seit: 04. März 2010

Russland

Impfschutz Das auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME/RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, vor dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 16. Juni 2009

Litauen

Impfungen: Besondere Schutzimpfungen sind für Litauen nicht vorgeschrieben. Versorgung: Eine deutschen Standards entsprechende medizinische Versorgung in Unglücks- und Krankheitsfällen ist nur in den größeren Städten Wilna, Kaunas, Klaipeda, Panevezys und Siaulai gewährleistet. Versicherung: Gesetzlich Versicherten wird empfohlen, sich vor der Abreise nach Litauen das E-111-S1-Formular bzw. die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei ihrer Krankenkasse zu beschaffen. Die staatliche Krankenkasse in Litauen tritt für medizinische Leistungen der Ärzte und für Arzneien in Vorlage. Voraussetzung ist, dass die Patienten den behandelnden Ärzten den Nachweis zum Versicherungsschutz (E -111-S1 Formular bzw. Krankenversicherungskarte EHIC) vorlegen können. Es kann allerdings noch nicht davon ausgegangen werden, dass dieses neue Verfahren bereits überall im Land bekannt ist und ein vertragsgemäßes Eintreten der Krankenkasse in jedem Fall sichergestellt ist. Unabhängig davon wird dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, welche Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z.B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder Privatkliniken). Weitere Einzelheiten enthält die Internetseite www.dvka.de der Deutschen Verbindungsstelle für Krankenversicherung unter der Rubrik „Urlaub im Ausland“. Ansonsten erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen. Unverändert gültig seit: 23.05.2007

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, wir freuen uns, Sie auf einer unserer Reisen mit Aufenthalt in Kaliningrad begrüßen zu dürfen und möchten Sie hiermit über die aktuelle Sicherheitslage informieren: Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den auf Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Wegen der insgesamt guten Sicherheitslage in Polen und den baltischen Ländern gibt es zu diesen Ländern keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Wie die Anschläge in der Vergangenheit gezeigt haben, sind aufgrund des anhaltenden Tschetschenien-Konflikts in ganz Russland, aber in besonderem Maße in Moskau, terroristische Attentate auch in Zukunft nicht auszuschließen. Öffentliche Verkehrsmittel, Inlandsflüge und generell Orte mit größeren Menschenansammlungen waren bisher bevorzugte Ziele der Terroristen. Aus diesem Grund rät das Auswärtige Amt in seinem aktuellen Sicherheitshinweis insbesondere bei größeren Menschenansammlungen und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhter Aufmerksamkeit. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die helfen sollen, Ihren Aufenthalt in Russland so sicher wie möglich zu gestalten. Selbstverständlich bieten wir aufgrund der angespannten Lage keine Reisen in die gesamte russische Kaukasusregion an. Unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen und nach eingehender Prüfung aller Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Russland abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren russischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 11. November 2009

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation einschließlich Tschetschenien und Russischer Kaukasus unverändert gültig seit: 8. April 2010 Reisebeschränkungen: Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten. In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko. Ausländer sind in besonderem Maße gefährdet. Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen. Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (einschließlich Süd-Ossetien und Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar. Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Georgien. Terrorismus / Kriminalität: Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert. In St. Petersburg ist - wie in anderen russischen Großstädten auch - vermehrt mit Straßenkriminalität zu rechnen, insbesondere in der Nähe touristischer Attraktionen sowie in den Metrostationen der Innenstadt. Erhöhte Vorsicht ist vor allem im Bereich des Newskiy Prospekt (zentrale Einkaufsstraße) geboten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25