Petra
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13929
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Syrien - Jordanien

den Nahen Osten erleben

  • 12-tägige PreisWert-Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Gelegenheit zu einem Ausflug nach Baalbek im Libanon
Inklusive Flug Zug zum Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
3 Aleppo / Mirage Palace ****
2 Palmyra / Heliopolis ***
3 Damaskus / Carlton ****
1 Amman / Grand Palace ****
2 Petra / Guest House ****
In die Welt der Kreuzritter und Kalifen; durch Basare und in Moscheen. In die sagenumwobene Wüstenstadt Palmyra, zum gewaltigen Temepl von Baalbek und ...
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1. Tag: Abflug nach Aleppo

Abends Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Aleppo, Ankunft nach Mitternacht. Ein Studiosus-Beauftragter begleitet Sie zum Hotel. Drei Übernachtungen in Aleppo.

2. Tag: Aleppo - Stadt der Superlative

Ausschlafen, spätes Frühstück: Ihr Urlaub kann beginnen. Die Altstadt von Aleppo (UNESCO-Kulturdenkmal) birgt den größten Souk des Nahen Ostens. Weiter geht es zum nächsten Superlativ: der größten Burg der arabischen Welt. Hinter den wuchtigen Mauern der Zitadelle verbirgt sich ein filigranes Innenleben. Der riesige Thronsaal sorgt für Gesprächsstoff bei der Mittagspause mit toller Aussicht auf die Stadt. Am Nachmittag fahren wir zur Ruine des Klosters des Säulenheiligen Simeon. Wir sitzen unter schattigen Kiefern, blicken über das Afrintal und lauschen den spannenden Erzählungen des Reiseleiters über die Wunder des Heiligen. 60 km. ExtraTour: Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Statt zum Simeonskloster mitzufahren, können Sie sich auch einen Nachmittag im Hamam gönnen. Unser Tipp: der wunderschöne Hamam Al-Labadiya. Wellness auf Orientalisch ist heute allerdings nur für Männer möglich.

3. Tag: Wasserräder und Steinmetzkunst

Auf nach Hama, das sich mit renovierten Hofhäusern für uns herausgeputzt hat. Vor der Stadt riesige Wasserräder, die das Wasser des Orontes in Hamas Gärten schaufelten. In Apamea spazieren wir über eine monumentale Säulenstraße mit Glanzstücken hellenistisch-römischer Steinmetzkunst: gedrechselte Säulenschäfte, gekrönt mit korinthischen Kapitellen. Durch das Kalksteinmassiv mit seinen Pistazien- und Olivenbaumplantagen geht es zurück nach Aleppo. 160 km.

4. Tag: Am Euphrat-Stausee

Auf der Fahrt zum Euphrat-Stausee diskutieren wir über die Verteilung von Wasser: ein brisantes Thema in der Region - die Zuflüsse des Euphrats werden auf türkischem Territorium gestaut. Wie eine Fata Morgana tauchen inmitten einer heute kargen Wüste die monumentalen Ruinen von Rusafa auf. Mehrere Kirchen und die gewaltige, 500 m lange Stadtmauer zeugen von der einstigen Pracht des christlichen Wallfahrtsortes. Dann fahren wir durch die Syrische Wüste nach Palmyra. 360 km. Zwei Übernachtungen.

5. Tag: Palmyra - ein Traum aus Stein

Einer der Höhepunkte unserer Reise: Palmyra - die sagenumwobene Wüstenstadt der Königin Zenobia und Karawanenstation auf der Seidenstraße. Die Anlage einer der prunkvollsten Städte der damals bekannten Welt besticht durch besondere architektonische Raffinessen und künstlerische Handfertigkeit: Turmgräber mit reicher Bauplastik, unterirdische Kammern mit mythologischen Malereien, perfekte Proportionen an Säulenkolonnaden, Triumphbögen und Tempeln. Wir beschließen den Tag auf der arabischen Burg hoch über der Oase bei einem Glas Wein und genießen die Abendstimmung. Herrlich liegen die Gärten mit Dattelpalmen vor der Weite der syrischen Steppenwüste.

6. Tag: Kreuzritter und älteste Kirche der Welt

Durch die Ausläufer des Anitlibanon-Gebirges geht es zur Kreuzritterfestung Krak des Chevaliers (UNESCO-Kulturdenkmal), der größten des Orients. Die kunstvolle Wehrtechnik lässt erahnen, warum das sagenumwobene Bollwerk als uneinnehmbar galt. Den Bergort Maalula hat der deutsch-syrische Schriftsteller Rafik Schami in seinen „Märchen aus Maalula“ verewigt. Von der Bedeutung dieser Region für das frühe Christentum zeugt die der Überlieferung nach älteste Kirche der Welt. Hier wird noch Westaramäisch gesprochen, die Sprache Jesu. Und vielleicht betet die Küsterin für uns das Vaterunser in dieser Sprache. Sie beantwortet gerne Ihre Fragen. Idyllisch gelegen auch das Thekla-Kloster, in dem Heilwasser sprudelt. Weggeworfene Krücken verweisen auf die Wunderkraft der Quelle. Auf nach Damaskus! 290 km. DreiÜbernachtungen.

7. Tag: Damaskus - Perle aller Städte

Damaskus (UNESCO-Kulturdenkmal) gilt als älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt. Im Nationalmuseum begegnen uns Schätze aus fünf Jahrtausenden; darunter die Keilschrifttafel von Ugarit, das erste Alphabet der Welt. Wir werfen einen Blick auf den hübschen Hedschas-Bahnhof und die Zitadelle. Im Souk der Altstadt umfängt uns der Zauber des Orients. In der Omaijaden-Moschee wandeln wir über blitzblanken Marmor - vorbei an erhabener Pracht. Der Schrein Johannes des Täufers eint Christen und Moslems in Andacht und Fürbitte. Am Nachmittag besuchen wir den Prunkpalast der Familie Azem, ein Musterbeispiel osmanischer Wohnkultur. Dann steigen wir hinab in die Ananias-Kellerkirche: Ort der Verwandlung des Saulus zum Paulus. Abends essen wir zusammen mit Studenten, die am Goethe-Institut Deutsch lernen. Im Gespräch erfahren wir viel vom Alltagsleben in Syrien - und sie vom Leben in Deutschland. ExtraTour: Shopping statt Museum? Man kommt nicht drauf, wenn es einem nicht gesagt wird – im Viertel Salhije, gleich in der Nähe Ihres Hotels, gibt es zahlreiche kleine Boutiquen, in denen man internationale Markenkleidung zu erstaunlich günstigen Preisen kaufen kann.

8. Tag: Damaskus oder Ausflug in den Libanon

Der Tag gehört Ihnen! Individuell durch Altstadt und Basar? Oder mit dem Reiseleiter auf einen Tagesausflug ins libanesische Baalbek (95 €)? Über die Pässe des Antilibanon-Gebirges fahren wir in die Bekaa-Ebene und weiter zur größten antiken Tempelanlage der römischen Welt (UNESCO-Kulturdenkmal). Nicht nur über antike Tempel, sondern auch über die komplizierten politischen Verhältnisse in der ehemaligen „Schweiz des Nahen Ostens“ weiß Ihr Reiseleiter zu berichten. Auf der Rückfahrt besuchen wir in Anjar (UNESCO-Kulturdenkmal) die luxuriöse Sommerresidenz eines omaijadischen Kalifen. 250 km.

9. Tag: Von Damaskus nach Amman

Durch das Haurangebirge fahren wir nach Süden. Aus dem schwarzen Basalt des Haurans wurden die Häuser von Bosra errichtet. In der einst prachtvollen Handelsstadt erwartet uns ein gut erhaltenes römisches Theater (UNESCO-Kulturdenkmal). Mittags überqueren wir die Grenze nach Jordanien, und römisch geht es weiter: Gerasa (UNESCO-Kulturdenkmal) ist eine der am besten erhaltenen Stadtanlagen aus dieser Zeit – imposante Tempel, Theater und Kolonnadenstraßen zeugen von vergangener Pracht. Am Nachmittag erreichen wir die jordanische Hauptstadt. 220 km.

10. Tag: Auf der Königsstraße

Wir folgen biblischen Spuren! Vom Berg Nebo blicken wir, wie einst Moses, über den fruchtbaren Jordangraben und das Tote Meer. Das Palästina-Mosaik in Madaba zeigt uns das Heilige Land aus byzantinischer Sicht. In Serpentinen windet sich die Königsstraße durch das Wadi Mujib, den Grand Canyon Jordaniens, zur Kreuzritterfestung Kerak. Sie war Kulisse vieler Szenen in Ridley Scotts Hollywoodfilm „Königreich der Himmel“. Kein Wunder, bei dieser Landschaft! Endlich - am späten Nachmittag erreichen wir Petra. 250 km.

11. Tag: Petra - die Schöne aus Stein

Sie haben die Bilder gesehen, vieles gelesen, und heute ist es so weit: Auf dem einzigen Weg, durch die enge Schlucht des Siks, von hohen Felsen flankiert, betreten wir Petra, einstige Hauptstadt des Nabatäerreiches. Mysteriöser Totenkult und antike Technik begleiten uns rund um kolossale, rötliche Grabfassaden, Theater und Tempel. Schritt für Schritt steigen wir einen alten Pilgerweg hinauf zum Heiligtum Ed-Deir (1 Std., mittel, 200 m 200 m). Die Belohnung: ein grandioser Blick über ein rosarotes Weltwunder. Der Abschied fällt schwer. Abends geht es zum Flughafen von Amman. 230 km.

12. Tag: Allah ma'akum

Nachts Rückflug von Amman mit Turkish Airlines über Istanbul. Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines nach Aleppo und zurück von Amman
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 65 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer am Abreisetag bis zur Fahrt zum Flughafen
  • Eintrittsgelder (ca. 90 €)
  • Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 40 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 95 - Ausflug Baalbek/Anjar


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Gruppenvisa für Syrien und Jordanien besorgt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Syrien

Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt zusätzlich zu den durch die STIKO (ständige Impfkommission) empfohlenen Standardimpfungen (siehe www.rki.de ) Impfschutz gegen: - Poliomyelitis, Hepatitis A, Masern/Mumps/Röteln (bei einem Aufenthalt von bis zu vier Wochen), - zusätzlich Hepatitis B (bei einem mehr als vierwöchigen Aufenthalt) - je nach Reisestil ggfs. Typhus, ggfs. Tollwut Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Malaria und andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen Plasmodium vivax ist in den nördlichen Grenzgebieten zur Türkei und zum Irak endemisch. Das Infektionsrisiko ist aber insgesamt gering. Trotzdem sollten, auch im Hinblick auf andere durch Mücken oder andere Insekten übertragene Erkrankungen (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber), allgemeine Schutzmaßnahmen beachtet werden, beispielsweise Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung. HIV/Aids HIV/Aids kommt auch in Syrien vor. Die bekannten Risiken sollten gemieden werden. Weitere Infektionskrankheiten Bilharziose ist in einigen Regionen endemisch, dort Süßwasserkontakt meiden. Hepatitis A, B, Echinokokkose und Tollwut können landesweit vorkommen. Sonstiges Gesundheitsgefahren Schutz vor saisonal vermehrter Sonneneinwirkung beachten (Kopfbedeckung, Sonnenmilch etc.). Straßenverkehr! Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Damaskus gut bis befriedigend. Außerhalb der Hauptstadt ist allerdings mit größeren Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall empfehlenswert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Auslandsreiseerfahrung haben, siehe beispielsweise www.dtg.org/ oder www.frm-web.de/ Unverändert gültig seit: 22. Juni 2010

Jordanien

Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV/Aids Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Weitere Infektionskrankheiten Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Hepatitis A und B kommen landesweit vor. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Amman gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Auslandsreiseerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 03. August 2010

Libanon

Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähne putzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Möglichst Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Beirut gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall empfehlenswert. Dies gilt umso mehr, als libanesische Krankenhäuser - selbst bei Notfallversorgung - in der Regel von Ausländern eine Anzahlung, Vorkasse oder eine Kostenzusage durch eine in Libanon bekannte Versicherung verlangen. Es empfiehlt sich daher, neben einer Auslandskrankenversicherung kurzfristigen Zugriff auf ausreichende Barmittel, z.B. über eine Kreditkarte, sicherzustellen. Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen(siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). Unverändert gültig seit: 4. November 2010

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Syrien, Jordanien und im Libanon zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz anhaltender internationaler Bemühungen um eine Beilegung des Nahost-Konflikts bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt: Bis zu einer grundlegenden Klärung der vielen offenen politischen Fragen in der Region ist die Gefahr einer erneuten Eskalation nicht auszuschließen. Vor diesem Hintergrund sieht auch das Auswärtige Amt in allen Ländern des Nahen Ostens ein anhaltend hohes Anschlagsrisiko. Dies gilt insbesondere für den Libanon, Israel und Jordanien, in geringerem Maße auch für Syrien. Die Anschläge der letzten Jahre in Israel und in Amman sowie vereinzelte terroristische Aktionen in Syrien bestätigen diese Einschätzung. Nach den friedlich verlaufenen Parlamentswahlen und der Bildung einer Allparteien-Regierung im Dezember 2009 hat sich die Sicherheitslage in großen Teilen des Libanons deutlich verbessert. Diese positive Entwicklung erlaubt es uns, 2011 zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder ausführliche Reisen in dieses kulturell und landschaftlich hochattraktive Land anzubieten. In enger Abstimmung mit unseren libanesischen Leistungspartnern und der deutschen Botschaft in Beirut haben wir alle unsere Routen im Land sorgfältig überprüft: In Gebiete mit einem - teils auch aufgrund lokaler Konflikte - erhöhten Sicherheitsrisiko reisen wir selbstverständlich auch im Libanon nicht! Dazu gehören einige Bezirke im äußersten Süden, die Region rund um die Stadt Tripoli im Norden und ein Teil des Bekaa-Tals, also Landesteile, von deren Besuch das Auswärtige Amt abrät bzw. warnt. Unsere Leistungspartner und Reiseleiter in allen Ländern des Nahen Ostens sind unverändert zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert. Nach eingehender Prüfung der Lage in Syrien und Jordanien und unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Syrien und Jordanien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 4. November 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Syrien Unverändert gültig seit: 22. Juni 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung für Deutsche oder deutsche Institutionen in Syrien. Am Morgen des 27. September 2008 ereignete sich an der vom Internationalen Flughafen nach Damaskus führenden Autobahn eine Explosion, die mindestens 17 Tote und 14 Verletzte forderte. Aufgrund Syriens Lage als Nachbarstaat des Irak und des Libanon muss auch die Entwicklung der Sicherheitslage in diesen beiden Staaten mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet werden. Auf die Reisewarnungen für den Irak und Teile des Libanon wird ausdrücklich hingewiesen. Grenzregionen zur Türkei und Irak In Syrien können gelegentliche Spannungen in der überwiegend kurdisch bevölkerten Nord-Ost-Provinz und an der syrisch-irakischen Grenze nicht ausgeschlossen werden. Generelle Wachsamkeit ist angeraten. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Reisen über Land und auf dem Luftweg Mit Ausnahme der militärischen Sperrgebiete gibt es in Syrien keine Reisebeschränkungen. Für Besuche der fast völlig zerstörten Stadt Qunaitra direkt an der Grenze zum israelisch besetzten Golan brauchen Reisende eine Sondergenehmigung, die in der Regel kurzfristig ausgestellt wird. Zuständig für eine solche Genehmigung ist das Militärattachébüro (Faraa al Mulhakeen) in Damaskus, das sich im Stadtteil Malki, nördlich vom Adnan-Malki-Platz an der Ecke der Toulaitila- und Ziryab-Straße befindet (ortsübliche Beschreibung für einen Taxifahrer). Auf dem Golan befindet sich auch in den für Touristen frei zugänglichen Gebieten noch explosives Material aus dem Nahostkrieg 1973. Besondere Vorsicht ist daher geboten. Es wird dringend geraten, die regelmäßig befahrenen Wege nicht zu verlassen. Beim Fotografieren, insbesondere nicht eindeutig touristischer Gebäude oder Ansichten, ist in Syrien Zurückhaltung und Vorsicht geboten. Es ist in Syrien verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren. Der Begriff der militärischen Einrichtung wird von den syrischen Sicherheitsdiensten umfassend ausgelegt und kann auch z.B. Wohnhäuser hochrangiger Personen, Brücken, Rundfunkeinrichtungen oder andere staatliche Gebäude umfassen. Das Verbot sollte unbedingt beachtet werden.

Sicherheitshinweis

Jordanien Unverändert gültig seit: 3. August 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus / Reisen über Land Am Morgen des 2. August 2010 schlug eine Grad-Rakete in der südjordanischen Hafenstadt Aqaba ein. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon tödlich. Ein ähnlicher Anschlag ereignete sich am 22. April 2010, bei dem allerdings niemand verletzt wurde. Im November 2005 wurden gegen drei Hotels in Amman Bombenanschläge verübt. Insgesamt besteht erhöhte Gefahr weiterer Terroranschläge in Jordanien und eine Sicherheitsgefährdung, insbesondere an Orten, die von Ausländern besucht werden. In der Altstadt von Amman wurden im Juli 2008 im Anschluss an eine auch von westlichen Touristen besuchte Konzertveranstaltung bei einem Angriff sechs Personen durch Schüsse verletzt. Deshalb wird an öffentlichen Orten und touristischen Einrichtungen zu erhöhter Vorsicht geraten. Seit Ende 2009 ist es in verschiedenen Städten Jordaniens zu von Großfamilien ausgelösten gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Die damit verbunden größeren Menschenansammlungen sind für Außenstehende häufig schwer zu durchschauen. Es wird daher geraten, sich grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten. Auch aufgrund der geographischen Nähe zum Nachbarstaat Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak werden zeitweilig und ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Die Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kann aufgrund der Entwicklung im Irak jederzeit kurzfristig gesperrt sein. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen in den Irak. Personen irakischer Abstammung können nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Um weiterführende Schwierigkeiten zu vermeiden wird diesen Personen daher geraten, Visa nicht erst am Flughafen zu beantragen, sondern schon in Deutschland zu beschaffen.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Turkish Airlines 14 €
Köln Turkish Airlines 14 €
Düsseldorf Turkish Airlines 14 €
Frankfurt Turkish Airlines 14 €
Hannover Turkish Airlines 14 €
Hamburg Turkish Airlines 14 €
München Turkish Airlines 14 €
Stuttgart Turkish Airlines 14 €
Wien Turkish Airlines 14 €
Zürich Turkish Airlines 54 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 35