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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13880
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Türkei

mit Kappadokien, Nemrud Dag und Hattusa

  • 11-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Die Höhepunkte Zentralanatoliens
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Gaziantep / Tilmen ****
2 Sanliurfa / Harran ****
1 Kahta / Zeus ****
1 Kayseri / Hilton *****
3 Nevsehir / Lykia Lodge ****
2 Ankara / Radisson Blu ****
Zentralanatolien ist ein Mosaik verschiedenster Kulturen und Legenden, die alle vielseitige Spuren hinterlassen haben - sei es am Grab von Antiochos I. ...
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1. Tag: Willkommen in Gaziantep

Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Gaziantep, Transfer zum Hotel und Begrüßung durch den Studiosus-Reiseleiter. Gaziantep ist eine wirtschaftlich florierende Stadt, die Tradition und Moderne aufs Beste verbindet.

2. Tag: Über Zeugma nach Sanliurfa

Am Vormittag sehen wir im Mosaikmuseum von Gaziantep die Funde der im Birecik-Stausee untergegangenen römischen Stadt Zeugma. Auf dem Weg nach Sanliurfa zeigt uns der Reiseleiter die überflutete Stadt Zeugma und berichtet über das gigantische Südostanatolien-Projekt mit 22 geplanten Staudämmen und 19 Wasserkraftwerken. Den ökonomischen Vorteilen stehen Umweltschäden und die Überschwemmung archäologischer Fundstätten gegenüber. Danach in die Prophetenstadt Sanliurfa zur Geburtsgrotte Abrahams, zu heiligen Teichen und in die Hauptmoschee. 140 km. Es bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch die Gassen der Altstadt oder für einen Kaffeehausbesuch. Zwei Übernachtungen in Sanliurfa.

3. Tag: Harran und Göbekli Tepe

Abraham soll einige Jahre in Harran gelebt haben. Im Mittelalter war hier ein geistiges Zentrum mit eigener Universität. Bei einem Tee in einem Trullihaus erfahren wir, warum diese wabenartigen Gebäude keine Klimaanlage brauchen. Wir fahren weiter auf den Spuren der Frühzeit nach Göbekli Tepe, der ältesten Kultstätte der Welt. Über die Bedeutung dieses Jahrtausendfundes gibt es unter den Archäologen noch heftige Diskussionen. 160 km. ExtraTour: Zum Programm gibt es immer wieder Alternativen. Wenn Ihnen am Vormittag des dritten Tages der Sinn eher nach weiteren Entdeckungen in Sanliurfa steht, verrät Ihnen der Reiseleiter, wo Sie fündig werden. Lassen Sie sich in einem traditionellen türkischen Dampfbad verwöhnen! Oder sehen Sie sich den Basar an! Drei Schritte hinein und Sie stehen im Orient, umgeben von Backgammon spielenden Männern und schmucken Souvenirs.

4. Tag: Auf den Gipfel des Nemrud Dag

Gesprächsstoff auf dem Weg in den kurdischen Norden: Wie geht die Türkei mit ihren Minderheiten und der Kurdenfrage um? Der Atatürk-Staudamm: ein riesiges Projekt voller Hoffnungen für die Türkei, voller Befürchtungen für den Nachbarn Syrien. Die hätten das Wasser des Euphrats auch gerne. Dann wird es antik: an der römischen Cenderebrücke und in Arsameia, der Hauptstadt des antiken Königreiches Kommagene. Schließlich wandern wir (ca. 30 Min.) auf den Gipfel des Nemrud Dag zum Grabhügel von Antiochos I. (UNESCO-Kulturdenkmal). Gigantische Statuen und eine traumhafte Aussicht! Wir bleiben, bis die Sonne tiefrot in unsere Rotweingläser scheint. Ein erhabenes Erlebnis! 220 km.

5. Tag: Schnurrbärte und Eis

Kahramanmaras - ein Name, so lang wie die berühmten Schnurrbärte der männlichen Bewohner. Erkennt man wirklich die politische Gesinnung eines Mannes an der Form seines Bartes? Eine Besonderheit der Stadt ist das Speiseeis - himmlisch süß und hart wie Beton. Bei der Fahrt durch das Bergland nach Kayseri diskutieren wir die spannenden Themen der Gegenwart: Fußball, der Weg der Türkei in die EU, das Rauchverbot. Dazu können wir die Klänge der neuen west-östlichen Freundschaft mitsummen: Tarkan und Sezen Aksu verbinden Euro-Pop mit orientalischen Einflüssen. 480 km.

6. Tag: Nach Kappadokien

Auf nach Kültepe, in die einstige assyrische Handelskolonie. In Kayseri entdecken wir seldschukische Bauten, und es bleibt Zeit zum Shoppen. Die Spezialität der Region: der luftgetrocknete Pastirma-Schinken. In Kappadokien empfängt uns eine andere Welt. Ein Landleben mit Vorgeschichte: Das Dörfchen Mustafapascha war bis zum Bevölkerungsaustausch 1923 griechisch. Ihr Reiseleiter erläutert das heutige Verhältnis zum westlichen Nachbarn. Wir steigen hinab in eine der unterirdischen Städte. Oberirdisch sprechen wir dann mit Schülern und Lehrern in einer Schule über das türkische Schulwesen. 150 km. Drei Übernachtungen in einem schönen Hotel bei Nevsehir.

7. Tag: Die Felsenkirchen von Göreme

Die Erosion hat in Kappadokien eine bizarre Szenerie aus Farben und Formen, Kratern und Kegeln hervorgebracht (UNESCO-Naturdenkmal). Vom höchsten Tuffsteinkegel Uchisar lassen wir den Blick schweifen über diesen grandiosen Skulpturenpark der Natur. Unsere ausführliche Erkundung von Göreme (UNESCO-Kulturdenkmal) wird gekrönt vom Besuch der Dunklen Kirche mit ihren großartigen Fresken. 50 km. Der Rest des Nachmittags bleibt frei. Hotelpool? Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter zu einem Gespräch mit einem Ritualleiter der Tanzenden Derwische und erfahren mehr über den einst von Atatürk verbotenen Orden. ExtraTour: Sie möchten auf die Besichtigungen verzichten und lieber einen sportlicheren Tag einlegen? Dann leihen Sie sich doch im Hotel ein Fahrrad aus und erkunden radelnd die Natur- und Kultur-Highlights von Kappadokien. Tipp: eine Fahrt in das Tal der Liebe. Ihr Reiseleiter kennt die schönsten Wege und hilft bei der Organisation.

8. Tag: Tag der Täler

Vormittags spazieren wir kurz durch das landschaftlich beeindruckende Rote Tal und wenden uns dann von Menschen gewebten Träumen zu: In einem Teppichzentrum lernen wir die Knüpfkunst kennen. Im Tal der versteinerten Soldaten erkunden wir später Höhlenwohnungen, die bis 1952 noch bewohnt waren. 50 km. Tuffstein! Das Wort macht Weinkenner hellhörig. Im Weinhaus Kocabag in Uchisar können Sie nach dem Abendessen exquisite Weinsorten der Region probieren.

9. Tag: Hethitisches Hattusa

Endlose Steppen, wo zur Zeit der Hethiter noch Eichenwälder standen. Hattusa war die Hauptstadt auf dem Höhepunkt ihrer Macht vor 4000 Jahren. Tempel und Paläste zwischen gewaltigen Stadtmauern geben viele Rätsel auf – wir nehmen uns Zeit, sie zu entschlüsseln und sehen uns auch das Felsheiligtum Yazilkaya an. Auf dem Weg zur heutigen Hauptstadt modernere Fragen: Wohin führt der Weg der Türkei unter Ministerpräsident Erdogan? 390 km. Zwei Übernachtungen in Ankara.

10. Tag: Ankara - Atatürks Hauptstadt

In Atatürks fortschrittlicher Metropole fesseln uns am Vormittag das ausgezeichnete Archäologische Museum, der Augustustempel und die Haci Bayram-Moschee. Natürlich schauen wir uns auch das Mausoleum Atatürks an. Der Vater der Türken vereinte die Reste des Osmanischen Reiches und formte sie zu einer Nation nach europäischem Vorbild - inklusive Frauenrechten und Einführung des lateinischen Alphabets. Nach unseren Erkundungen haben Sie noch Zeit für einen Einkaufsbummel durch die Designerläden der Neustadt. ExtraTour: Möchten Sie auf das Mausoleum verzichten und Ankara am Nachmittag auf eigene Faust kennenlernen? Dann haben Sie viele Möglichkeiten: Mischen Sie sich im Genclik-Park in einem Teehaus unter die Hauptstädter. Oder möchten Sie lieber die Kocatepe-Moschee, die zweitgrößte Moschee der Türkei, bestaunen?

11. Tag: Rückflug von Ankara

Transfer zum Flughafen und Rückflug über Istanbul.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von Frankfurt oder Düsseldorf nach Gaziantep und zurück von Ankara
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 45 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Eintrittsgelder (ca. 105 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 30 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Türkei

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus Klassische Geflügelpest In der Türkei sind menschliche Erkrankungen und Todesfälle an der Vogelgrippe aufgetreten. Bitte beachten Sie hierzu die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de. Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes. Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber (CCHF) In der vergangenen Jahren kam es zu einem Ausbruch des Krim-Kongo-Fiebers mit zahlreichen Erkrankungen und einigen Todesfällen. Der Erreger ist in der Türkei endemisch, mit sporadischen Fällen und lokale Häufungen ist im Frühjahr/Sommer landesweit zu rechnen. Schwerpunkte haben sich, nachdem die Krankheit erst seit 2002 in der Türkei bekannt ist, in den zentralen Regionen mit den Provinzen Corum und Yozgat gebildet. Neben Zentralanatolien sind auch die grüne Schwarzmeerregion sowie die feuchtwarme türkische Riviera („Akdeniz“) betroffen. Da vor allem Menschen erkranken, die entweder mit Tieren arbeiten oder auf engem Raum mit ihnen leben, besteht nur bedingt eine Gefahr für Touristen. Bei Wanderungen in zentralanatolischen Steppengebieten (hier auch Kappadokien) und bei Tagesausflügen ins Hinterland der Region um Antalya sollten Touristen auf entsprechende Kleidung achten bzw. regelmäßig Körper und Kleidung nach Zecken absuchen. Die Übertragung erfolgt gewöhnlich durch Zecken, aber auch von Mensch zu Mensch, z.B. im Krankenhaus. Schutz vor Zeckenstichen beachten, Kontakt mit Kranken meiden. Malaria Die größten Teile der TÜRKEI sind malariafrei, vor allem die touristischen Regionen im Süden und Westen des Landes. Ein mittleres Risiko besteht in Südost-Anatolien im Grenzgebiet zu Syrien und Irak, speziell im Rahmen der Staudammbauten in der Harin- und Ceylanpinar Ebenen. Ein geringes Risiko besteht in der Tiefebene um Adana. Es kommt ausschließlich die weniger gefährliche Malaria tertiana (Plasmodium vivax) vor. Die Hauptübertragungszeit ist von Mai bis Oktober. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil in diesen Gebieten ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe evt. die Mitnahme einer Behandlungsdosis sinnvoll (z.B. Chloroquin). Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der insektengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in die Risikogebiete empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Piercing, Tätowierungen und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung auf dem Lande ist vielfach mit Europa nicht zu vergleichen. Sie kann auf dem Land technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein. Ein evtl. vorhandener gültiger Krankenversicherungsschutz (Auslandskrankenschein) ist oft nicht ausreichend. Es wird daher dringend angeraten, eine Private Reisekrankenversicherung und eine zuverlässige Reiserückholversicherung abzuschließen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Bei Einführung von verschreibungspflichtigen Medikamenten für den eigenen Bedarf ist es ratsam, eine Bescheinigung des verschreibenden Arztes mit sich zu führen, die die medizinische Notwendigkeit bestätigt. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Türkei ggf. durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de Unverändert gültig seit: 6. August 2010

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Zur Sicherheitslage in der Türkei

Die Türkei ist grundsätzlich ein stabiles Reiseland. Dennoch bleiben die Sicherheitsvorkehrungen der türkischen Behörden vor dem Hintergrund anhaltender Auseinandersetzungen zwischen kurdischen Separatisten und den türkischen Sicherheitskräften in der Osttürkei sowie im benachbarten Nordirak landesweit auf hohem Niveau. Wie wiederholte Sprengstoffanschläge in den letzten Jahren zeigen, können trotz aller Vorkehrungen der türkischen Behörden weitere terroristische Anschläge nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements beobachten wir laufend die Entwicklung. Sollte sich die Sicherheitslage wider Erwarten ändern, werden wir Sie vor Reisebeginn informieren und Sie in keinem Fall einer absehbaren Gefahr aussetzen. Informationen zu aktuellen Ereignissen, die für die Sicherheit auf Ihrer Reise in die Türkei wichtig sind, finden Sie stets auch im Internet unter www.studiosus.com. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in der Türkei zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Die Türkei ist grundsätzlich ein stabiles Reiseland. Dennoch bleibt die Sicherheitslage vor dem Hintergrund anhaltender Auseinandersetzungen zwischen kurdischen Separatisten und den türkischen Sicherheitskräften in der Osttürkei sowie im benachbarten Nordirak landesweit angespannt. Nach wiederholten Sprengstoffanschläge gegen Militär- und Polizeieinrichtungen sowie angesichts der Anschlagsdrohung militanter Gruppen können - trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen der staatlichen Organe - weitere terroristische Anschläge nicht ausgeschlossen werden. Wir fordern unsere Reiseleiter vorsorglich vor allem in den Großstädten zu besonderer Umsicht auf. Zudem vermeiden wir bei allen Türkeireisen nach Möglichkeit Orte mit größeren Menschenansammlungen und verzichten in Istanbul auf die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel. Unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen und nach eingehender Prüfung aller Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen in die Türkei abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 24. Juni 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Türkei Unverändert gültig seit: 24. Juni 2010 Terrorismus Nach verschiedenen Anschlägen gegen Militär- und Polizeieinrichtungen, u.a. in Stadtteilen Istanbuls, befinden sich die Sicherheitsvorkehrungen landesweit unverändert auf hohem Niveau. Es muss auch angesichts von Anschlagsdrohungen militanter Gruppierungen in allen Teilen der Türkei weiterhin von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden. Reisen über Land Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell zwar keine konkreten Gefährdungshinweise für Touristen vor. Wegen der Aktivitäten der PKK sind jedoch Reisen in diesen Landesteil mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Weiterhin kommt es dort auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. So kamen bei Anschlägen in den letzten Tagen mehrere Soldaten ums Leben. Das türkische Militär unternimmt nach wie vor grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen. Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkari - insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkari entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak) - zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen. Kriminalität Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Reisende Opfer von Gewaltverbrechen. Es wird deshalb besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen zu Vorsicht geraten. Vorsicht vor Taschendieben ist besonders in der Großstadt Istanbul angezeigt. Die Zahl von Straßendiebstählen, besonders in belebten Zonen, ist in Istanbul weiterhin hoch. Allgemein gilt, dass auf Taschen und Geldbörsen überall da, wo Menschenmengen sind, besonders geachtet werden sollte. Vor allem im Stadtteil Beyoglu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen unter einem Vorwand in einer Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der extrem überhöhten Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten abzuheben. Bei Zahlung mit Bank- oder Kreditkarten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen, unbemerkt die Bankkarte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre Bankkarte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von Bank- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Turkish Airlines 87 €
Berlin Turkish Airlines 47 €
Düsseldorf Turkish Airlines 7 €
Genf Turkish Airlines 87 €
Köln Turkish Airlines 47 €
München Turkish Airlines 47 €
Stuttgart Turkish Airlines 47 €
Zürich Turkish Airlines 87 €
Frankfurt Turkish Airlines 7 €
Hamburg Turkish Airlines 47 €
Hannover Turkish Airlines 47 €
Nürnberg Turkish Airlines 47 €
Wien Turkish Airlines 72 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 29