Krüger Nationalpark
Gartenroute
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13846
Nicht mehr buchbar!

Südafrika

mit privaten Gästehäusern

  • 22-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Eine ausführliche Studienreise durch Südafrika
Inklusive Flug Zug zum Flug Kleine Reisegruppe
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
3 Sabie / Boehm's Zeederberg ****
1 Swasiland / Mkhaya Game Reserve **
2 Hluhluwe / Hluhluwe River Lodge ****
2 Durban / Quarters on Avondale ****
2 Drakensberge / Cathedral Peak ***
1 Port Elizabeth / La Provence ****
2 Wilderness / Boardwalk Lodge ****
2 Cango Valley / Swartberg Manor ****
1 Hermanus / Windsor of Hermanus ***
3 Stellenbosch / Auberge Rozendal ****
Private Gästehäuser machen den etablierten Hotels in Südafrika zunehmend Konkurrenz: Meist von den Eigentümern selbst geführt, bieten sie bei begrenzter ...
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1. Tag: Abflug nach Afrika

Anreise nach Frankfurt bzw. München. Am Abend Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag: Im Herzen Südafrikas!

Nach der Landung in Johannesburg geht es gleich gen Osten. Wir stoßen ins Herz Südafrikas vor - in die schier unendliche Weite des Landes. Wogende Maisfelder und riesige Rinderfarmen neben Kohlebergwerken säumen unseren Weg ins subtropische Lowveld. Im familiären Guesthouse Böhm's Zeederberg empfangen uns stilvoll eingerichtete Bungalows, eingebettet in einen paradiesisch anmutenden Garten. 390 km. Den Rest des Tages verbringen Sie nach Lust und Laune - vielleicht am Pool? Oder wollen Sie versuchen, im Garten die verschiedenen Blumen, Sträucher und Bäume zu identifizieren? Am Abend erwartet Sie gute südafrikanische Küche. Drei Übernachtungen in einem freundlichen Gästehaus bei Sabie.

3. Tag: Panoramatour zum „Fenster Gottes“

Bei unserer Rundfahrt am Great Escarpment öffnet sich der Blick aufs Lowveld wie auf einer Kinoleinwand. Filmreife Panoramen - eines schöner als das andere! Die Three Rondavels, bizarr erodierte Gesteinskuppen, die Bourke's Luck Potholes, seltsame aus dem Dolomitgestein gefräste zylindrische Löcher, die silberschäumenden Lone-Creek-Wasserfälle. Dann der grandiose Fernblick über den Blyde River Canyon. Und als Krönung das „Fenster Gottes“ mit einer wahrlich göttlichen Fernsicht - wenn der Wettergott mitspielt, bis nach Mosambik! 200 km.

4. Tag: Krügerpark-Safari - im Reich der wilden Tiere

Früh raus aus den Federn - zum nächsten Höhepunkt unserer Reise! Wir wollen dabei sein, wenn die Savanne erwacht. Durch die kühle Morgenluft geht es im offenen Geländewagen zu den „Big Five“: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel. Mit etwas Glück entdecken wir sie, auf jeden Fall aber sehen wir unzählige andere Tiere: sprungstarke Kudus, schlaksige Giraffen, freche Paviane ... Und am Ende des Tages im Reich der wilden Tiere warten wieder Küche und (Wein-)Keller unseres komfortablen Gästehauses. Ca. 200 km.

5. Tag: Stippvisite in Swasiland

Durch Zuckerrohrfelder führt die Fahrt ins Königreich Swasiland. Afrika wie aus dem Bilderbuch: malerische Berge, saftiges Grün, dichte Wälder - und freundliche Menschen. Aber auch bittere Armut, eine hohe Aidsrate und ein Operettenkönig, der den Kontakt zu seinem Volk verloren hat. Ihr Reiseleiter schildert Ihnen die Hintergründe. Nachmittags erreichen wir unser Ziel, das Mkhaya-Wildreservat. Es besticht durch seine außergewöhnliche Schönheit und eine rustikale Unterkunft: Die strohgedeckten Bungalows liegen gut versteckt im Busch und haben keine festen Wände, Türen und Fenster. Und statt Glühbirnen leuchten die Sterne. 230 km.

6. Tag: Zululand - Afrika aus erster Hand

Aufwachen beim ersten Hahnenschrei und Augen auf! Eine Pirschfahrt in offenen Allradfahrzeugen wartet auf uns mit den großen und den kleinen Tieren - Elefanten und Erdmännchen. Nach einem späten Frühstück reisen wir ins Land der Zulus. In einer Schule in Pongola, die von der Studiosus Foundation unterstützt wurde, erleben wir Hoffnung und Lebensfreude trotz Aids, Armut und Arbeitslosigkeit. Im Gespräch mit den engagierten Pädagogen lernen wir aus erster Hand den Alltag im ländlichen Afrika kennen. Eine Begegnung, die gleichermaßen optimistisch stimmt wie nachdenklich macht. Nachmittags erreichen wir die Hluhluwe River Lodge. 270 km. Zwei Übernachtungen in Hluhluwe.

7. Tag: Nashörner haben Vorfahrt - immer!

Sie fühlen sich fast schon wie ein alter Hase bei unserer neuerlichen Safari in offenen Geländefahrzeugen? Wir sind am Vormittag und auch wieder am Nachmittag unterwegs. Im Hluhluwe-Wildreservat ist man vor Überraschungen nie gefeit. Wenn Weiße und Schwarze Nashörner unvermittelt durchs Unterholz brechen, überlassen wir ihnen hübsch die Vorfahrt …

8. Tag: St. Lucia Wetlands Park

Wie nahe werden wir bei unserer Bootsfahrt im St.-Lucia-Naturreservat (UNESCO-Naturdenkmal) den Hippos wohl kommen - und sie uns? Prustend durchpflügen Flusspferde die Lagune. In den Seegraswiesen sonnen sich Krokodile, und auch Schreiseeadler sind hier zu Hause. Nachmittags Weiterfahrt Richtung Süden nach Ballito. Bei ruhiger See können wir am Strand vor dem Gästehaus gefahrlos im Indischen Ozean baden, ansonsten lockt der Pool. 300 km. Zwei Übernachtungen am Strand von Ballito.

9. Tag: Küste oder Stadt, Golf oder Microlight-Flug?

Lassen Sie Ihren Interessen freien Lauf - der Tag gehört Ihnen! Zum Strand oder eine Runde Golf auf einem nahen Golfplatz? Oder mit einem Microlight-Flugzeug über die Zuckerrohrfelder schweben? Ihr Reiseleiter lädt Sie zu einem abwechslungsreichen, halbtägigen Ausflug in die Hafenstadt Durban ein - ohne Aufpreis. Bei der Stadtrundfahrt besuchen wir auch den lebhaften indischen Markt und eine Moschee oder einen hinduistischen Tempel. 100 km.

10. Tag: Zulu-Mausoleum und Missionsstation

Wir blättern im Geschichtsbuch Afrikas. Vorbei an schier endlosen Zuckerrohrfeldern fahren wir ins Innere des Zululandes zum Grab des legendären Königs Shaka Zulu in Stanger. Auf deutsche Wurzeln stoßen wir in Hermannsburg. Fragen Sie den Experten! Ein Lehrer berichtet von den Anfängen der ältesten deutschen Missionsschule in Südafrika und auch über die Zeit des Übergangs nach dem Ende der Apartheid. In den Drakensbergen packen wir unsere Koffer aus - dieses Mal in einem etwas größeren Hotel mit viel südafrikanischem Flair. 300 km. Zwei Übernachtungen im Cathedral Peak Hotel.

11. Tag: In den Drakensbergen

Wandern auf dem Dach Südafrikas, inmitten der majestätischen Sandstein- und Granitformationen der Drakensberge (UNESCO-Natur- und -Kulturdenkmal). Buschmänner haben hier vor Jahrtausenden mysteriöse Felsbilder hinterlassen. Das Didima-Besucherzentrum nahe dem Hotel informiert über diese einzigartigen Zeugnisse einer versunkenen Kultur. Nachmittags haben Sie die Qual der Wahl: Wandern oder Wellness? Golf oder Tennis? Helikopterflug oder Angeln? Oder wollen Sie sich auf den Rücken eines Pferdes schwingen?

12. Tag: Luftsprung nach Port Elizabeth

Bye-bye, Drakensberge! Mit dem Bus geht es zum Flughafen von Durban. 250 km. Ein kurzer Flug bringt uns nach Port Elizabeth. Nach einer Stadtrundfahrt durch die viktorianisch geprägte Hafenstadt checken wir im sehr schönen, ruhig gelegenen Gästehaus La Provence ein.

13. Tag: Auf der Gartenroute

Flüsse und Lagunen, Strände und steile Klippen - wir folgen der landschaftlich reizvollen Gartenroute zum Tsitsikamma-Nationalpark. Hier ist es grün! Wir befinden uns in den letzten Resten des Küstenregenwaldes, der im Hinterland schon längst von den Holzplantagen der Papier- und Bergbaukonzerne verdrängt wurde. Bei einem Spaziergang im Nationalpark an der Küste entlang umweht uns eine würzige Meeresbrise. Auch wenn es schwer fällt, wir müssen weiter: über Plettenberg Bay und Knysna nach Wilderness. 200 km. Zwei Übernachtungen in Wilderness.

14. Tag: Austern mit Weißwein

Wir fahren nach Knysna, das eingebettet zwischen Wäldern, Bergen und dem Meer an einer großen Lagune liegt. Einkaufen an der Waterfront, eine Bootsfahrt – es gibt viele Möglichkeiten. Wir laden Sie zu einer Probe der hiesigen Austern ein - zusammen mit einem Glas kühlen Weins. Frischer geht's nicht! 110 km. Am freien Nachmittag locken in Wilderness ein großartiger Strand zum Spazierengehen und die Lagunen des Wilderness-Nationalparks zu einer geruhsamen Kanutour.

15. Tag: Zum Vogel Strauß

Über George und die Outeniquaberge führt unser Weg in die Halbwüste Kleine Karoo. In Oudtshoorn, dem weltweit bedeutendsten Zentrum der Straußenzucht, erfahren wir alles über den Vogel, der niemals fliegt: Steckt er wirklich bei Gefahr seinen Kopf in den Sand? Wie groß sind die Eier? Mittagsimbiss „vom Strauß“, dann führt unser Weg in die Unterwelt: die Cango-Tropfsteinhöhle ist die beeindruckendste in Südafrika. 130 km. Zwei Übernachtungen im wunderschön am Fuße der Swartberge gelegenen Gästehaus Swartberg Manor.

16. Tag: In die Swartberge

Haben Sie gute Nerven? Auf einer der spektakulärsten Passstraßen des Landes schraubt sich unser Kleinbus hinauf zum Swartbergpass. In Prince Albert ein Mittagsimbiss mit Spezialitäten der Karoo - am Nachmittag diverse Fotostopps: der Meiringspoortpass, ein Wasserfall und das Juwel der Karoo, das Städtchen De Rust. 170 km.

17. Tag: Zu den Walen

Wir wollen die „Big Six“ sehen: neben den fünf Landsäugetieren als sechste Spezies den Wal. In Hermanus kündigt der Walschreier jede Sichtung der mächtigen Tiere an. In der Walsaison zwischen Juni und November kommen die dickleibigen Zeitgenossen der Küste oft so nah, dass man sich gar nicht mehr sicher sein kann, wer hier eigentlich wen beobachtet: wir die Wale oder die Wale uns. Spaziergang mit Aussicht auf dem Küstenpfad. Abends essen wir in einem charmanten Restaurant im Ort. 340 km.

18. Tag: Blühendes Südafrika

Was wissen Sie über Fynbos, die typische Flora am Kap (UNESCO-Naturdenkmal)? Auf einem Rundgang in einem privaten Naturreservat erfahren wir viel Interessantes. Um grüne Fragen geht es bei unserem Besuch in der angeschlossenen Gärtnerschule. Wie steht es um Arbeitslosigkeit und Berufsausbildung in Südafrika? Stellen Sie Ihre Fragen! Auf einer teilweise spektakulären Küstenstraße fahren wir über Gordon´s Bay nach Kapstadt. 170 km. Drei Übernachtungen in einem schönen Gästehaus im Vorort Hout Bay.

19. Tag: Kapstadt von allen Seiten

Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (wetterabhängig) mit grandiosem Blick über Kastell, Greenmarket Square und andere Stationen unserer anschließenden Stadtbesichtigung. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wie wär´s mit einer Champagner-Bootsfahrt in der Tafelbucht oder einem Hubschrauberrundflug zum Kap? Ihr Studiosus-Reiseleiter hilft beim Buchen. Oder wollen Sie lieber ins Aquarium und anschließend zum Shopping an der Waterfront?

20. Tag: Cape Flats und Stellenbosch

Unsere Vormittagstour führt durch die Wohnviertel der Cape Flats, in denen schwarze und farbige Afrikaner unter schwierigen Bedingungen leben. Keineswegs freiwillig, denn die Existenz dieser Vorstädte geht noch auf die Zeit der Apartheid zurück. Wir besuchen auch ein Gemeindezentrum und eine Werkstatt, bevor wir nach Stellenbosch aufbrechen, das mit seiner hübschen Altstadt im kapholländischen Stil bezaubert. Unterwegs finden wir bestimmt einen Grund, einen edlen Tropfen in einer Weinkellerei zu kosten …

21. Tag: Kap der Guten Hoffnung

Welch ein Gefühl, am Kap der Guten Hoffnung zu stehen! Mit einem Glas Sekt stoßen wir auf die gelungene Reise an. See you again, South Africa! 120 km. Nachmittags Flug mit South African Airways von Kapstadt nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Bei Buchung des Verlängerungsprogramms an den Viktoriafällen eine weitere Übernachtung in Hout Bay.

22. Tag: Zurück in der Heimat

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt bzw. München. Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück
  • Linienflüge (Economy) mit South African Airways von Durban nach Port Elizabeth und von Kapstadt nach Johannesburg
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in guten Kleinbussen (Klimaanlage)
  • 19 Übernachtungen in Gästehäusern, Gästefarmen und kleinen, privaten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in einem typischen Restaurant am 17. Tag
  • Mittagsimbiss am 15. und 16. Tag
  • Austernprobe in Knysna
  • Eine Weinprobe
  • Wildbeobachtungsfahrten in offenen Fahrzeugen
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 100 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Südafrika

Wie bei den meisten Reisen ins außereuropäische Ausland empfiehlt das Auswärtige Amt einen vollständigen Standard-Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio sowie Pertussis (Keuchhusten). Alle vier Komponenten sind in einem Kombinationsimpfstoff erhältlich. Darüber hinaus ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A notwendig, ein Kombinationsstoff mit Hepatitis B ist erhältlich. Wegen des gehäuften Auftretens von Masern - besonders in Gauteng und KwaZulu-Natal in diesem Jahr - sollte der im Kindesalter als Standardimpfung verabreichte Mumps-, Masern- und Rötelnimpfstoff (zwei Impfungen) überprüft und bei Bedarf nachgeholt werden. Im Rahmen der weltweiten H1N1-Pandemie ist auch das gesamte südliche Afrika betroffen. Vor diesem Hintergrund erscheint gerade angesichts der zu erwartenden kühlen Witterung diese ungefährliche Impfung gegen eine vermeidbare Erkrankung („Schweinegrippe“) angeraten. Für chronisch Kranke und Personen über 60 Jahre ist die Impfung gegen die saisonale Grippe („normale Grippe“) grundsätzlich für jede Reiseaktivität sinnvoll. Das größte Gesundheitsproblem Südafrikas ist trotz engagierter Programme der neuen Regierung die HIV-Epidemie. Vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit unbekannten Partnern wird dringend abgeraten. Sollten sich Reisen in Nachbarländer oder den Krüger Nationalpark im Nordosten anschließen, ist eine tropenmedizinische Beratung für eine dann unter Umständen notwendige Malariaprophylaxe ratsam. Auch bestünde die Notwendigkeit weiterer Reiseimpfungen. Rift-Valley-Fieber In Südafrika besteht aktuell ein Ausbruch von Rift-Valley-Fieber (derzeit 12 Todesfälle bei insgesamt 150 Erkrankten bei insgesamt höherer Dunkelziffer; siehe auch reisemedizinische Merkblätter in der rechten Randspalte), das durch tagaktive Mücken übertragen wird und ein sog. Hämorrhagisches Fieber verursacht. Die Krankheit wird von einem Gesunden gut vertragen, lediglich bei unter 1% aller Fälle ist mit ernsteren Komplikationen zu rechnen. Bitte achten Sie in allen Regionen Südafrikas, insbesondere in den Provinzen Free State, Northern Cape, Eastern Cape und Nordwest Provinz, auf einen konsequenten Mückenschutz. Einen kurzfristig erhältlichen Impfstoff für den Menschen gibt es nicht. Empfohlen wird daher der Genuss von gut durchgebratenen Fleisch und aufbereiteter Milch (aus Supermärkten), Meiden von engem Kontakt mit Schafen, Rindern, Kamelen, Ziegen (? Viehmärkte, Schlachthöfe, …). Näheres entnehmen Sie bitte dem Merkblatt. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr - siehe www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe auch www.rki.de Durchfallerkrankungen und Cholera Die im Nachbarland Zimbabwe immer noch andauernde, wenn jetzt auch merklich abgeschwächte Choleraepidemie hatte nach Südafrika importierte Choleraerkrankungen zur Folge, die aber seit März dieses Jahres - nach Aussage des Gesundheitsministerium in Pretoria - drastisch abgenommen haben. Insgesamt waren mehrere tausend Patienten in den Provinzen Limpopo (Bezirk Vhembe) und Mpumalanga, sowie vereinzelt in Kwazulu-Natal, Gauteng, North-West und Western Cape gemeldet worden. Die Gefahr einer Choleraepidemie für Südafrika besteht somit nicht mehr. Eine Impfung gegen Cholera für Risikoreisende ist erhältlich. Die Beratung durch einen tropenmedizinisch erfahrenen Arzt wird hierzu empfohlen. Unter Beachtung folgender einschlägiger Hygieneregeln können die meisten Durchfallerkrankungen vermieden werden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. - Hohes Risiko: Tiefland im Norden und Osten der Nord-Provinz und im Osten von Mpumalanga (incl. Nationalparks), sowie Küstengebiet im Nord Osten v. KwaZulu-Natal. Verstärkt zwischen Oktober und Mai. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist empfohlen. - Mittleres Risiko: Osten v. KwaZulu-Natal - Kein Risiko besteht in den übrigen Landesteilen Der Krügerpark und die nördliche Küstenebene der Provinz Kwazulu-Natal sind hierbei touristisch häufig besuchtes endemisches Malaria-Gebiet. In letzter Zeit nehmen Malaria-Erkrankungen, insbesondere die „Malaria tropica“, deutlich zu. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Nord-Provinz, in Mpumalanga, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterbleiben. Sonnenschutz Die verminderte Ozonschicht in der Atmosphäre über der Antarktis zwingt zu entsprechender Sonnenschutzvorsorge. Bitte beachten Sie die täglich veröffentlichten Hinweise in den südafrikanischen Medien. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! (Unverändert gültig seit 16. Juli 2010)

Swasiland

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Die Behörden liefern keine untere Altersbegrenzung, aus ärztlicher Sicht liegt diese bei 9 -12 Monaten. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Swasiland zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören, auch für Erwachsene, die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) sowie der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Cholera (je nach Reiseart und aktueller Ausbruchssituation) und Tollwut empfohlen. Malaria Die Gefahr besteht ganzjährig, verstärkt von Oktober bis März (Regenzeit, hohes Risiko landesweit), besonders im Regenwaldgebiet im Osten. Ein geringes Malariarisiko ist in Mbabane und im Hochland gegeben. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Hochrisikogebieten dringend empfohlen. Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS Für 2008 wurde geschätzt, dass 26,1 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Besonders nach starken Regenfällen können auch Cholera-Fälle auftreten. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org/ oder www.frm-web.de (Unverändert seit 22.April 2010)

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern. Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten. Ein Besuch einer der Vorstädte, die zu Zeiten der Apartheid für die Schwarzen angelegt wurden, gehört in unseren Augen zu jeder Südafrika-Reise dazu. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten. Wir führen die Fahrt in die Cape Flats mit einem Unternehmen durch, das aus dieser Stadt kommt und allseits respektiert wird. Ihr Reiseleiter wird Ihnen hierzu Informationen geben. Zu Beginn Ihrer Reise wird Ihnen Ihr Reiseleiter noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Wir bitten Sie, diese im eigenen Interesse zu beachten. Denn wir wollen, dass Sie Ihre Reise ohne Angst genießen können.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin South African Airways 75 €
Bremen South African Airways 75 €
Basel South African Airways 240 €
Köln South African Airways 75 €
Dresden South African Airways 75 €
Düsseldorf South African Airways 75 €
Friedrichshafen South African Airways 75 €
Münster South African Airways 75 €
Frankfurt South African Airways 0 €
Graz South African Airways 240 €
Genf South African Airways 240 €
Hannover South African Airways 75 €
Hamburg South African Airways 75 €
Innsbruck South African Airways 240 €
Leipzig South African Airways 75 €
Linz South African Airways 240 €
Luxemburg South African Airways 240 €
München South African Airways 0 €
Nürnberg South African Airways 75 €
Paderborn South African Airways 75 €
Stuttgart South African Airways 75 €
Salzburg South African Airways 240 €
Wien South African Airways 240 €
Zürich South African Airways 240 €

Mindestteilnehmer: 10

Maximalteilnehmer: 15