Tunesien
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COL 2
Reisenummer 13816 Veranstalter Marco Polo

Tunesien

Römerstädte, Berberdörfer, Wüstennächte

  • 12-tägige Entdeckerreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Gammarth / El Mouradi ****
1 Tabarka / Les Mimosas ***
1 Kairouan / La Kasbah ****(*)
2 Tozeur / Sarra ***
1 Matmata / Diar El Barbar ****
1 Tataouine / Sangho ***
1 Sousse / Kanta ***(*)
2 Hammamet / Aziza Thalasso Golf ****
Von wegen Orient für Einsteiger! Tunesien ist alles andere als Tausendundeine Nacht in Light-Version – Kairouan ist schließlich die älteste arabische ...
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1. Tag: Flug nach Tunis

Im Tagesverlauf Flug mit Tunisair bzw. Lufthansa von Frankfurt nach Tunis und Transfer zum Hotel im nahen Badeort Gammarth. Zwei Übernachtungen.

2. Tag: Tunis

Ihr Marco Polo-Scout begrüßt Sie zum Frühstück und begleitet Sie am Vormittag zur Tour de Tunis: Als Regierungssitz und Wirtschaftszentrum steht Tunesiens Hauptstadt für das moderne Arabien, in den winkligen Medinagassen begegnet Ihnen der tiefste Orient - beinahe sekündlich wechselt der Duft zwischen frischen Croissants und süßem Minztee hin und her. Von der Großen Moschee Djamaa ez-Zitouna° spazieren Sie zur eleganten Avenue Habib Bourguiba, dem Flanierboulevard von Tunis. Mittags sind Sie zurück in Gammarth und haben Freizeit für Mittelmeerstrand oder Pool - oder begleiten Sie Ihren Scout noch nach Karthago und Sidi Bou Said (23 €). Von Hannibals Heimat Karthago sind nur Ruinen geblieben, doch beeindruckend sind die antiken Überreste allemal. Wieder in der Gegenwart und malerisch über dem Meer liegt die Künstlerkolonie Sidi Bou Said - Macke und Klee lassen grüßen! Ihre Vorliebe für das Dorf ist auch heute noch verständlich: Von dem mediterranen Ambiente mit weißen Häusern, blauen Fenstern und roten Hibiskusblüten kann man sich leicht inspirieren lassen. Abends gemeinsames tunesisches Begrüßungsdinner mit Couscous & Co. F/A

3. Tag: Gammarth - Tabarka

Aufbruch zur grünen Seite des Landes in den Norden. Wer hätte das gedacht: Von Wäldern umgeben mutet der Erholungsort Ain Draham mit schicken Häusern und angenehmem Klima eher mitteleuropäisch an - ein bisschen wie daheim, aber doch Nordafrika! Nachmittags im Küstenstädtchen Tabarka: Das Grün der Pinienwälder, das Blau des Meeres, das Goldbraun des Sandstrands - genießen Sie Ihre Freizeit! Ein Tipp für Entdeckernaturen: Im sanften Abendlicht zur Genueserfestung bummeln und das Panorama mit Bucht und Bauten wirken lassen. F/A

4. Tag: Tabarka - Kairouan

Mit dem Bus geht's hoch ins Bergland, und hinter den Monts de Téboursouk werden Sie staunen: In Dougga° führt Sie Ihr Scout durch die wohl beeindruckendste Römerstadt Tunesiens. Am Nachmittag sind Sie zurück im Orient: Kairouan, einst von arabischen Reitern gegründet, dann Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege, jetzt bedeutendste Pilgerstätte Nordafrikas. Kein Wunder also, dass hier traditionell viel los ist – nach dem Besuch der Barbiermoschee° lotst Sie Ihr Scout durch das Gewühl der Medina: Feilschende Händler, wohin man blickt, und über alldem der Chor der Muezzine von den über hundert Minaretten ... F/A

5. Tag: Kairouan - Tozeur

Morgens zweiter Teil des Stadtrundgangs mit Besuch in der Djama Sidi Okba°, Tunesiens Moschee der Superlative. Im Museum Dar el-Kairawene° macht Sie Ihr Scout anschließend mit der Welt des Islam vertraut. Von den Gefährten des Propheten mit dem Bus zu den Relikten der Römer in Sbeitla°: Tempel, Thermen und Theater - und dennoch kaum Touristen! Am Nachmittag Weiterfahrt nach Tozeur, Ihrem Tor zur Wüste. Zwei Übernachtungen am Rand der Oase. F/A

6. Tag: Tozeur

Ein ganzer Tag Freizeit: für Moscheen und Museen, Lehmziegelfassaden und das Leben dahinter, Shops, Restaurants, den obligatorischen Kamelritt oder sogar eine Fahrradtour unter Palmen. Oder nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Ganztagesausflug in die Felswüste (51 €): Zuerst rollen Sie mit dem historischen Salonzug Lézard Rouge in restauriertem Plüsch durch die spektakulären Canyons der Seldja-Schlucht, dann geht's genauso stilecht im rumpelnden Offroader zu den Bilderbuchoasen Mides, Tamerza und Chebika. F/A

7. Tag: Tozeur - Matmata

Karl May hat sich den Schott el-Djerid nur vorgestellt und war davon fasziniert: eine endlose weiße Weite am Rand der Wüste, die immer für eine Fata Morgana gut ist. Sie durchqueren den gleißenden Salzsee heute mit dem Bus - mal schauen, was Sie darin sehen ... Dann weiter ins Bergland nach Matmata. Hier erkunden Sie nach einer kleinen Wanderung mit Ihrem Scout die uralten Höhlenwohnungen, die bis zu zehn Meter tief ins Gestein gegraben sind. Das System ist zuverlässiger als jede Klimaanlage: Noch heute bevorzugen einige Berberfamilien diese wohltemperierten Wohnzimmer im Schoß der Erde. F/A

8. Tag: Matmata - Tataouine

Früher Aufbruch nach Toujane: Spektakulär liegt das Berberdorf an einem steilen Felshang, aus dem einheitlichen Braun der Häuser ragt weiß eine einzelne Moschee empor. Dann weiter nach Tataouine, wo heute Markttag ist und die ganze Umgebung zusammenkommt. Der freie Nachmittag gehört Ihnen und dem Hotelpool - oder aber Sie kommen mit auf einen Ausflug zu zwei weiteren fantastisch gelegenen Berberdörfern: Douiret und Chenini (19 €). F/A

9. Tag: Tataouine - Sousse

Gen Norden am Golf von Gabes entlang führt Sie die Reise nach Sfax, Tunesiens zweitgrößter Stadt. Touristen treffen Sie hier kaum, dafür auf eine von einer tausendjährigen Mauer umgebene Altstadt mit lebhaften Souks. Das Treiben ist so orientalisch echt wie die Stoffe, die Ihnen bunt aus den winzigen Läden entgegenleuchten. Dass Tunesiens Ölreichtum an Bäumen hängt, ist auf dem Weg nach El-Djem zu sehen. Hier schiebt sich auch gleich eine Hollywoodkulisse ins Bild: die Silhouette des mächtigen Amphitheaters°, in dem einst bis zu 35000 Zuschauer ihren Lieblingsgladiator anfeuerten. Nachmittags weiter nach Sousse und Übernachtung im modernen Stadtteil Port el-Kantaoui. F/A

10. Tag: Sousse - Hammamet

Am Vormittag nimmt Sie Ihr Scout mit auf City-Tour in Sousse: Durch die Medina zum festungsähnlichen Ribat° und hoch zur Kasbah° mit weitem Blick über Stadt und Mittelmeer. Nachmittags sind Sie in Hammamet: Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel! F/A

11. Tag: Hammamet

Beachlife in Hammamet - relaxen Sie nach Lust und Laune oder schlendern Sie durch die gemütlichen Gassen und Boutiquen. Abends treffen Sie sich zum gemeinsamen Abschiedsdinner wieder. F/A

12. Tag: Rückflug

Lufthansa-Fluggäste fliegen bereits nachts von Tunis zurück nach Frankfurt, Ankunft am frühen Morgen. Tunisair-Fluggäste fliegen im Tagesverlauf zurück nach Europa.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug in der Economy-Class zum Sondertarif mit Lufthansa von Frankfurt nach Tunis und zurück
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten Bussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC und Klimaanlage in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Reiseliteratur (ca. 10 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo-Reiseleitung, keine Marco Polo-Reiseleitung am 11. Tag


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 30 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Fahrradtour in Tozeur ab ca. 6 €).


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 22 - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • € 44 - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • € 23 - Ausflug Karthago/Sidi Bou Said
  • € 51 - Ausflug Oasen und Lezard Rouge
  • € 19 - Ausflug Douiret und Chenini


Reiseinformation

Mit Marco Polo Live erleben Sie das Ungewöhnliche ganz nah:

Darbouka, Bendir und Tabla, Zokra und Mezoued. Das sind für Sie tunesische Dörfer? Völlig verkehrt: Am 10. Tag wird Ihnen ein Meister einige dieser traditionellen Musikinstrumente vorführen und Ihnen zeigen, wie man ihnen unverwechselbare Melodien und Rhythmen entlockt. Aber nicht nur mit den Füßen wippen, sondern ruhig einmal selbst den Takt vortrommeln. Gemeinsam geht's noch besser, und schon bald haben Sie Ihre Band à la tunisienne zusammengestellt. Fehlt nur noch die Sängerin ...

Reisepapiere und Impfungen

Für Deutsche und Österreicher Personalausweis oder Reisepass, für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,80 € pro Minute).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Tunesien

Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf dem aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus Schutz gegen Hepatitis A, Polio und ggfs. Masern/Mumps/Röteln, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. HIV/AIDS ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Tunesien vor. Die bekannten Risiken sollten wie überall gemieden werden. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Malaria und andere durch Insekten übertragene Erkrankungen Tunesien gilt als malariafrei! Da aber einige andere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten vorkommen (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber, West-Nile-Fieber), sollte Insektenschutz beachtet werden (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Weitere Infektionskrankheiten Die Gefahr der Übertragung einer Bilharziose besteht herdförmig in Gafsa und Schott Djerit beim Baden im Süßwasser. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, sind aber insgesamt selten. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist zumindest in Tunis gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung (obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht) mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert. Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen(siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). Unverändert gültig seit: 03. August 2009

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tunesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tunesien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Wie ein Entführungsfall im Grenzgebiet zwischen Ägypten, Sudan und Libyen im September 2008 und die Geiselnahme in der Grezregion Mail-Niger im Januar 2009 zeigen, wächst in großen Teilen der Sahara-Region die Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt in allgemeiner Form in Nordafrika von Reisen in abgelegene und nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Die politische Lage in Tunesien ist stabil. Wie jedoch der Anschlag von Djerba im April 2002 zeigt, muss auch in Tunesien wie in vielen Ländern der Region weiterhin von einer erhöhten Gefährdung durch terroristische Anschläge ausgegangen werden. Insbesondere fordert das Auswärtige Amt zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten auf. Desweiteren weist das Auswärtige Amt ausdrücklich auf die Gefahren von Reisen in die Sahara südlich der Oasen von Tozeur und Nefta im Grenzgebiet zu Libyen und Tunesien hin. Bei Ihrer Reise ist kein Besuch dieser Regionen geplant: Tozeur selbst und Douz gelten nach wie vor als sicher. Dennoch verzichten wir vorsichtshalber bis auf Weiteres auf Wüstenübernachtungen und Kamelausflüge in der Umgebung von Douz. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Scouts zudem im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf. Der Besuch der wenigen Moscheen, die in Tunesien für Nicht-Moslems zugänglich sind, ist nach unserer Einschätzung unbedenklich. Unser Programme sind jedoch so angelegt, dass Sie immer auf den Besuch verzichten können und die vorgesehene Zeit an anderer Stelle verbringen können. Auf den Besuch von Synagogen verzichten wir ganz. Wir sehen derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Tunesien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren tunesischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen, Marco Polo Reisen Stand: 04. Januar 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Tunesien Unverändert gültig seit: 04. Januar 2010 Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al Qaida im Maghreb (AQiM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlagsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahara-Sahel-Region, sind Sport- oder Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Tunesien - wie in allen Ländern der Region - zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden. Terrorismus Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte - wie in allen Ländern der Region - weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen. Reisen über Land/ Entführungsrisiko Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen südlich der gängigen Touristengebiete Tozeur und Nefta bestehen auch weiterhin erhebliche Entführungsrisiken. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die dort auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Individualreisen in diese Gebiete eindringlich ab. Reisen sollten dort ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden. Von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten. Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin. Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen. In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel. Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten: Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987 Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00 Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00 Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10 Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358

Abschließende Hinweise des Auswärtigen Amtes

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000 Die Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.diplo.de/ abrufbar.



Reiseveranstalter ist Marco Polo Reisen GmbH (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
03.05.2010 - 14.05.2010 1.069 € 1.248 €
11.10.2010 - 22.10.2010 1.069 € 1.248 €
01.11.2010 - 12.11.2010 899 € 1.048 €
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Lufthansa Sondertarif 98 €
Berlin Lufthansa Sondertarif 38 €
Bremen Lufthansa Sondertarif 38 €
Dresden Lufthansa Sondertarif 38 €
Düsseldorf Tunisair 65 €
Düsseldorf Lufthansa 65 €
Frankfurt Tunisair 65 €
Frankfurt Lufthansa 65 €
Luxemburg Lufthansa Sondertarif 98 €
München Tunisair 65 €
München Lufthansa 65 €
Münster Lufthansa Sondertarif 38 €
Genf Lufthansa Sondertarif 98 €
Graz Lufthansa Sondertarif 98 €
Hamburg Lufthansa Sondertarif 38 €
Hannover Lufthansa Sondertarif 38 €
Innsbruck Lufthansa Sondertarif 98 €
Leipzig Lufthansa Sondertarif 38 €
Linz Lufthansa Sondertarif 98 €
Nürnberg Lufthansa Sondertarif 38 €
Salzburg Lufthansa Sondertarif 98 €
Stuttgart Lufthansa 65 €
Wien Lufthansa Sondertarif 98 €
Zürich Lufthansa Sondertarif 98 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 22