Torres del Paine Nationalpark
Patagonien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13794
Nicht mehr buchbar!

Chile - Argentinien

mit Muße erleben

  • 20-tägige ServicePlus-Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Geruhsame Reise mit vielen Doppelübernachtungen und einer Dreifachübernachtung
Luxusrundreisen Inklusive Flug Zug zum Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Santiago / Plaza S. Francisco ****(*)
2 Puerto Varas / Cabana del Lago ****
1 Petrohue / Hosteria Petrohue ****
2 Bariloche / Villa Huinid *****
3 Calafate / Los Alamos ****(*)
2 Torres del Paine / Las Torres Patagonia ***
1 Punta Arenas / Cabo de Hornos ****
2 Ushuaia / Los Acebos *** (*)
2 Buenos Aires / Broadway ****
Schippern Sie über die Anden! Gleiten Sie zu einem kalbenden Gletscher! Beobachten Sie die Tierwelt an der Pazifikküste vom Meer aus! Die Schiffspassagen ...
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1. Tag: Hasta luego, Alemania!

Individuell nach Madrid angereist, fliegen wir kurz nach Mitternacht mit Iberia ab nach Santiago de Chile (Flugdauer ab Madrid ca. 13,5 Std.).

2. Tag: Santiago de Chile

Akklimatisieren Sie sich im Hotel, bevor wir nachmittags gemeinsam mit dem Studiosus-Reiseleiter das historische Herz Santiagos erobern. Vielleicht spielt auf der Plaza de Armas eines der Streichquartette für uns auf, die hier gerne proben. Auf einer Rundfahrt erkunden wir die Hauptstadt, in der immer wieder europäische Elemente aufblitzen. Vom Cerro San Cristóbal lassen wir den Blick über die beeindruckende Kulisse der Anden schweifen und über eine Stadt, durch die seit den 1990er Jahren ein neuer Geist weht. An die historischen Altlasten des Pinochet-Regimes erinnert der Reiseleiter mit der Musik des Liedermachers Víctor Jara, der den Putsch von 1973 nicht überlebte. Abends dinieren wir mit bester Aussicht, dass sich das Restaurant dreht, liegt nicht am Vino chileno. Zwei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel.

3. Tag: Valparaiso - Hafenstadt am Pazifik

Die Fahrt über die Küstenkordillere ist ein Erlebnis, und der Name unseres Ziels klingt wie Musik: Valparaiso (UNESCO-Kulturdenkmal). Von den Terrassen bietet sich ein toller Blick auf die bunten Viertel und die Bucht, deren perfekte Form wie mit dem Zirkel gezogen scheint. Im mondänen Vina de Mar brutzelt für uns ein köstlicher, fangfrischer Pazifikfisch in der Pfanne. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Santiago. 240 km.

4. Tag: Deutsche Wurzeln in der Chilenischen Schweiz

Heute erwartet Sie ein Flug mit Panoramablick. Mit LAN Airlines fliegen wir an der Andenbergkette entlang nach Puerto Montt. In der Hafenstadt, in der ab 1852 viele deutsche Einwanderer siedelten, nehmen uns auf einem Bauernhof deren Nachkommen gastlich auf. Was man uns wohl zum Mittagessen auftischt? Es wird spannend, Deutsch-Chilenen über das Leben im heutigen Chile zu befragen. Im idyllisch am Llanquihuesee gelegenen Puerto Varas warten schon unsere Hotelzimmer auf uns. 140 km. Abends noch einen Drink an der Seepromenade? Zwei Übernachtungen in Puerto Varas.

5. Tag: Die Insel Chiloé

Bunt bemalte Pfahlhäuser säumen die Häfen der Insel Chiloé. Hier entdecken wir das traditionelle Leben der Fischer und brauchen uns auch über Ochsengespanne nicht zu wundern. An der Pazifikküste erwartet uns ein besonderes Abenteuer. Mit einem kleinen Boot fahren wir an vorgelagerten Inseln entlang, auf denen sich dicht an dicht Magellan-Pinguine drängeln (wetterabhängig). Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen Abstecher zu den spanischen Festungen von Ancúd. 400 km.

6. Tag: Im Banne der Vulkane

Für unseren gemeinsamen Spaziergang auf der Uferpromenade von Puerto Varas haben wir uns eine eindrucksvolle Kulisse ausgesucht: den Osorno-Vulkan, der die ganze Gegend beherrscht und zu den schönsten der 2085 Vulkane Chiles zählt. Seine erkalteten Lavaströme haben eine bizarre Landschaft rund um die Petrohue-Wasserfälle mitgeformt, die wir nachmittags aufsuchen - mitten im dichten Urwald des Vicente-Pérez-Rosales-Nationalparks. 70 km. Spätnachmittags können Sie durch Südbuchenwälder streifen oder auf der Terrasse unseres Hotels am Allerheiligensee entspannen.

7. Tag: Per Schiff durch die Anden

Einen Hauch von „Fitzcarraldo“ kann man unserer heutigen besonderen Etappe wahrlich nicht absprechen: einer Andendurchquerung per Schiff und Bus! Dieses Abenteuer auf diversen Seen ist nur möglich, weil die Gewässer auf verschiedenen Ebenen ein System bilden. Höhendifferenzen bewältigen wir mit dem Bus. Wir schippern durch grüne Einsamkeit; vorbei an dicht bewaldeten Bergen und schneegezuckerten Vulkanen. Am Nachmittag passieren wir die Grenze zu Argentinien. Nun ist es nicht mehr weit zu unserem Ziel: dem bekannten Urlaubsort Bariloche. Busstrecke 90 km. Zwei Übernachtungen.

8. Tag: Nationalpark Nahuel Huapi

Immergrüne Urwälder, tiefblaue Seen und ein Himmel, über den sich Sahnewolken ergießen: Unsere Tour durch Argentiniens ältesten Nationalpark heißt Circuito Chico und macht Lust auf mehr, wie z.B. auf die Berge oberhalb des Nahuel-Huapi-Sees. Sie durchstreifen wir, wenn das Wetter mitspielt. Nach unserem Mittagessen in einem rustikalen Restaurant schweben wir mit der Gondel auf den Aussichtsberg Cerro Otto. Ein unvergesslicher Panoramablick auf die von Bergen umringten Seen!

9. Tag: Auf nach Patagonien!

Das „Dorf“, wie die Bewohner Bariloche liebevoll nennen, lockt Besucher auf viele seiner repräsentativen Plätze. Wir suchen uns den besonders attraktiven Centro-Cívico-Platz aus, hier sieht es irgendwie ein bisschen nach Schweiz in den Anden aus. Dann heißt es: Abheben! An den Anden entlang fliegen wir mit Aerolineas Argentinas nach Calafate, der Pforte zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Naturdenkmal). Konnten Sie aus dem Fenster die Berglegenden Fitz Roy und Cerro Torre sehen? Unser Streifzug durch die „Welthauptstadt der Gletscher“ macht Appetit auf das gemeinsame Abendessen im Restaurant. Drei Übernachtungen in Calafate.

10. Tag: Im Nationalpark Los Glaciares

Smaragdgrün leuchtet der Lago Argentino, ein Juwel, das wir mit einem komfortablen Ausflugsboot befahren. Weiter in der Sinfonie der Farben: Vorbei an bald silbern, bald kobaltblau schimmernden, bizarr geformten Eisbergen schippern wir zum Upsala-Gletscher. Später fühlen wir uns wie in einem Märchenwald, wenn wir durch verwunschene Südbuchenwälder zum Onellisee spazieren, der von mehreren Gletschern gespeist wird. Fahrtstrecke 100 km.

11. Tag: Kalbender Moreno-Gletscher

Wir stehen in der Kühlkammer Patagoniens und erleben ein Klanggewitter erster Güte. Mit theatralischem Getöse kalbt der Moreno-Gletscher (UNESCO-Naturdenkmal), einer der größten Gletscherbrüche Amerikas. Erst knirscht es geheimnisvoll, dann quietscht es schrill, und schließlich donnern von einer fast 70 m hohen Eiswand mächtige Eisbrocken in den See. Und wir stehen auf den Aussichtsterrassen direkt davor. Gletscherrückgang und Klimawandel auch hier? In jedem Fall ein atemberaubendes Schauspiel. 180 km. Abends lassen wir es uns im Pascasio schmecken, neben Lamm auch bekannt für hervorragende Wildgerichte.

12. Tag: Zurück nach Chile

Wie Zuckerwatte türmen sich die Wolken zu stillen Kunstwerken auf, die uns auf der Fahrt durch die Steppe begleiten. Nach der Grenze erreichen wir in Chile wieder die Anden. Im Paine-Nationalpark, einem der schönsten Chiles, umgibt uns eine wie von Meisterhand komponierte Bergwelt. Heimat für Guanakos, Nandus und Flamingos und ein Paradies für Naturfreunde. 300 km. Zwei Übernachtungen in einem herrlich gelegenen Hotel im Nationalpark.

13. Tag: Im Paine-Nationalpark

Schroffe Granitzinnen, eisbedeckte Gipfel und malachitgrüne Seen. Wer möchte wohl nicht in solch traumhafter Umgebung arbeiten? Ob er wirklich einen Traumjob hat, wollen wir vom Parkwächter wissen. Im Verwaltungszentrum sprechen wir mit ihm über seine Aufgaben und sein Leben in der Natur. Den Spaziergang zum Salto Grande und Pehoesee planen wir so, dass uns ein Farbenspiel beim Sonnenuntergang für den kleinen Marsch belohnt. Fahrtstrecke 40 km.

14. Tag: Nach Punta Arenas

Heute verlassen wir die Bergwelt und fahren durch das wildromantische Südpatagonien: Einsame Estancias, wetterfeste Pioniersiedlungen und windzerzauste Geisterwälder. Durch eine Tundralandschaft geht's an die Magellanstraße nach Punta Arenas. 350 km.

15. Tag: Am Ende der Welt

Prachtvolle Villen, ehrwürdige Kontore und ein Friedhof voller Mausoleen: Das goldene Zeitalter als Handelsmetropole vor der Öffnung des Panamakanals prägt auch heute noch Punta Arenas. Vorbei an vereinzelten Estancias geht die Fahrt zur argentinischen Grenze. Von der Provinzhauptstadt Rio Gallegos fliegen wir mit Aerolineas Argentinas ans Ende der Welt: nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Erde. Fahrtstrecke 280 km. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.

16. Tag: Auf dem Beagle-Kanal

Vormittags Schiffsfahrt auf dem windumtosten Beagle-Kanal. Auf einem nachmittäglichen Spaziergang erkunden wir den Nationalpark Tierra del Fuego; durch windschiefe Wälder gelangen wir an die Lapataia-Bucht. Hier endet auch die Panamericana, bis Alaska sind es über 17000 km. Unsere Fahrtstrecke: 40 km.

17. Tag: Auf nach Buenos Aires!

Am Vormittag heben wir mit LAN Argentina gen Norden ab. Aus der Luft wird uns die schier unendliche Weite Patagoniens besonders bewusst. Tangoklänge der Bandoneonspieler auf den Straßen und ein kakophonisches Hupkonzert begleiten uns beim Transfer in unser zentral gelegenes Hotel in Buenos Aires. „Qué bárbaro!“ - „Wie schön!“ Diesen Ausruf weiblicher Kundschaft werden Sie beim Bummel in der eleganten Einkaufspassage Galerías Pacífico wohl öfter aufschnappen. Am Abend lassen wir uns ein saftiges Steak schmecken, das in den typischen Steakhäusern oft unterarmdick serviert wird. Und später? Spüren Sie doch in einem Tangolokal der argentinischen Seele nach (ca. 45 €). Zwei Übernachtungen.

18. Tag: Buenos Aires, das Paris Südamerikas

Wir stürzen uns hinein in die Metropole, die wegen ihres europäischen Flairs als das Paris Südamerikas gilt. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken wir die repräsentativen Seiten der argentinischen Hauptstadt. Auf der Plaza de Mayo vor der Casa Rosada wurde nicht nur zu Peróns und Evitas Zeiten Geschichte geschrieben. Hier treffen sich immer noch die Mütter der Verschwundenen aus der Zeit der Militärdiktatur. Apropos Frauenpower in Südamerika - wie im Nachbarland Chile regiert auch hier eine Dame: Cristina Kirchner. Nachmittags bummeln wir durch die Einkaufspassagen der Galerías del Pacífico und besuchen das Grab von Evita. Don't cry for me, Argentina! Abends treffen wir uns im eleganten Restaurant Teatriz und erinnern uns bei Malbec oder Merlot an die Weite Patagoniens.

19. Tag: Adiós, Buenos Aires!

Tangomusik liegt in der Luft. Kein Wunder, denn hier am alten Hafen wurde der berühmte Tango Argentino geboren. Wir unternehmen eine Tour durch das volkstümliche La Boca-Viertel, das morbiden Charme ausstrahlt. Hier sind auch viele Künstler und der Fußballclub von Altstar Maradona zu Hause. Im Viertel Puerto Madero kann man sehen, was sich aus alten Lagerhäusern so alles machen lässt: ehemals ein verruchtes Hafenareal, heute ein In-Treff mit Shops, Cafés und Galerien. Verabschieden Sie sich von Argentinien mit einem letzten Café solo im Jugendstilcafé Tortoni. Hier trafen sich schon Argentiniens Intellektuelle wie Jorge Luis Borges und Formel-1-Star Juan Manuel Fangio. Abends Flug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std., Abendessen im Flugzeug).

20. Tag: Ankunft in Madrid

Am Nachmittag Ankunft in Madrid. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Buenos Aires
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 17 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 3., 4., 5. und 8. Tag Mittagessen statt Abendessen)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 2., 9., 11., 17. und 18. Tag
  • Mittagessen in typischen Restaurants am 3., 5. und 8. Tag
  • Mittagessen auf einem Bauernhof am 4. Tag
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 105 €)
  • ServicePlus-Leistungen
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 150 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Ihre ServicePlus-Vorteile

Entspannte Tageseinteilung mit Zeit zur Muße Häufige Mehrfachübernachtungen, geruhsamer Reiserhythmus Gute Hotels mit Gepäckservice Frühstücksbuffet, beim Abendessen Menüwahl oder Buffet Besonders bequeme Reisebusse Immer wieder kleine Extras ServicePlus-Leistungen und persönlicher Reiseversicherungsschutz

Flüge in Argentinien

Auf einigen innerargentinischen Strecken werden zum Teil noch ältere Maschinen des Typs Boeing 737-200 eingesetzt, die zwar sehr bewährt sind, aber nicht mehr den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Chile

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) auf die Oster-Inseln gefordert. Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Chile ist malariafrei HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Aufgrund immer wieder vorkommenden Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten wird empfohlen, möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber (Osterinsel), Chagas-Krankheit, Trichinellose, Echinokokkose, Hanta-Virus-Infektionen. Allgemeine Prophylaxe Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele überträgergebundenen Erkrankungen ganz vermieden werden. Im Norden und Zentrum nicht in einfachen Hütten übernachten (Chagas-Erkrankung durch Wanzenübertragung). Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Clinica Alemana / Deutsche Kliniken (ohne Gewähr) Santiago: Av. Vitacura 5951, Telefon 212 97 00 oder 210 11 11, Fax 212 43 80 Valparaíso: Cerro Alegre, Calle Guillermo Munich, Telefon/Fax 032 / 21 79 51 Concepción: Pedro de Valdivia 801, Telefon 041 / 79 60 00, Fax 041 / 79 62 44 Valdivia: Beauchef 765, Telefon 063 / 24 61 00, Fax 063 / 24 62 51 Temuco: Senador Estebanez 645, Telefon 045 / 20 12 01, Fax 045 / 20 10 16 Osorno: Av. Zenteno 1530, Telefon 064 / 26 26 26, Fax 064 / 26 26 27 Puerto Varas: Otto Bader 810, Telefon 065 / 23 23 36, Fax 065 / 23 26 90 Eine vollständige Liste deutschsprachiger Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte und Übersetzer finden Sie auf der Internetseite der Botschaft Santiago de Chile unter „Konsularischer Service“ Unverändert gültig seit: 6. Juli 2010

Argentinien

Impfschutz Für die Einreise nach Argentinien gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Tollwut und Typhus. Gelbfieber Zusätzlich wird eine Gelbfieberimpfung von der Weltgesundheitsorganisation bei Besuch folgender Provinzen empfohlen: Formosa und Misiones jeweils in der gesamten Provinz; Chaco im Departement Bermejo; Corrientes in den Departements Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé; Jujuy in den Departements Ledesma, Santa Barbara, San Pedro und Valle Grande; Salta in den Departments Anta, General José de San Martín, Orán und Rivadavia. Die Empfehlung gilt auch für Besuche des Iguazú Nationalparks. Dengue Die argentinischen Medien berichten seit Ende März 2009 verstärkt von einer Ausbreitung des Denguefiebers vor allem im Norden des Landes. Betroffen sind die Provinzen Salta, Jujuy, Tucumán, Formosa, Misiones, Corrientes, Catamarca, Chaco, Santiago del Estero, Córdoba, Entre Ríos, Santa Fe und Buenos Aires. In Córdoba und Catamarca wurde für den Gesundheitsbereich der Notstand ausgerufen. Im Zuge der Ausbreitung ist es in Argentinien bisher zu fast 16.000 Erkrankungen und sieben Todesfällen gekommen. Die Mücke, die das Denguefieber überträgt, ist tagaktiv. Reisende sollten daher besonders tagsüber auf einen Mückenschutz achten. Gegen das Denguefiebervirus gibt es bisher keinen Impfschutz. Malaria Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden, in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay. Alle anderen Landesteile sind malariafrei. In Argentinien kommt ausschließlich die weniger gefährliche Form der Malaria vor (Malaria tertiana durch Plasmodium vivax). Es wird eine Expositionsprophylaxe empfohlen (s.u.). Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. in den o.g. Regionen unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Durchfallerkrankungen Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Medizinische Versorgung Die stationäre sowie ambulante ärztliche Versorgung im Großraum Buenos Aires ist gut; in der Provinz ist sie jedoch auch in größeren Städten nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Bei Reisen in die Provinz sollten daher Medikamente in Form einer „Reiseapotheke“ in ausreichender Menge mitgeführt werden. Unverändert gültig seit: 3. September 2010

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Iberia 0 €
Düsseldorf Iberia 0 €
Frankfurt Iberia 0 €
Genf Iberia 98 €
München Iberia 0 €
Wien Iberia 98 €
Zürich Iberia 98 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 22