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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13760
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Baltikum

im Überblick mit St. Petersburg

  • 14-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Die Höhepunkte aller baltischen Länder kombiniert mit einem Aufenthalt in St. Petersburg
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Vilnius / Radisson Blu Astorija *****
2 Klaipeda / Radisson Blu ****
2 Riga / Radisson Blu Elizabete ****
1 Pärnu / Scandic Ranna ***
2 Tallinn / von Stackelberg ****
1 Narva / Meresuu ****
3 St. Petersburg / Novotel ****
Durchs moderne Baltikum: Die frische Brise der baltischen Staaten trägt uns in die Metropolen von Estland, Lettland und Litauen. 14 Tage lang erleben ...
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1. Tag: Flug nach Vilnius

Im Laufe des Tages landen Sie in Vilnius. Am Flughafen begrüßt Sie ein Vertreter unserer Agentur und begleitet Sie in das zentral gelegene Hotel. Wer schon nachmittags landet, kann beim Spazierengehen bereits einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel begrüßt Ihr Studiosus-Reiseleiter die Gruppe, und Sie lernen Ihre Weggefährten kennen. Zwei Übernachtungen in Vilnius.

2. Tag: Vilnius und Trakai

Vilnius wirkt so märchenhaft verschlafen mit dem Tor der Morgenröte, den vielen barocken Kirchen, dem Backstein des Gotischen Ensembles, der Universität und dem stattlichen Burgberg: Küssen wir es wach auf unserer Tour hinauf zur Burg und durch die Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal). Nachmittags zur Wasserfestung Trakai, dem mittelalterlichen Herzen des Landes. Auf den Seen drum herum pulsiert das maritime Leben, über einen Steg gelangen wir trockenen Fußes in die Burg. 60 km. Zum Abendessen in einem gemütlichen Lokal sollten Sie unbedingt Krupnikas probieren, den litauischen Honig-Kräuter-Wodka. ExtraTour: Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat: Statt mit nach Trakai zu fahren, lohnt ein Besuch des Bernsteinmuseums: Viele schöne Stücke liegen in den Vitrinen. Wie modern Bernsteinschmuck heute sein kann, zeigen die Kreationen junger Designer - ein Muss für Modefans.

3. Tag: Durchs Memelland nach Klaipeda

Auf unserer Fahrt nach Klaipeda stoppen wir in Kaunas für einen Rundgang. Das moderne Memelland besteht aus Naturschutzgebieten und Vogelreservaten - Litauen wahrt seinen natürlichen Reichtum, und an der Küste begrüßt uns Klaipeda: Litauens wichtigste Hafenstadt zwischen Ostsee und Haff. Fachwerkhäuser zieren die Stadt, frische und freche Ideen wehen von den Hochschulen herüber und verleihen auch dem Ännchen von Tharau neuen Glanz, das wie eh und je artig auf dem Marktplatz steht. 325 km. Zwei Übernachtungen in Klaipeda.

4. Tag: Auf die Kurische Nehrung

Mit der Fähre setzen wir über auf die Nehrung (UNESCO-Naturdenkmal) und fahren auf der sandigen Landzunge nach Nida - hier steht das Sommerhaus von Thomas Mann. Nach dem Museum geht's 63 sandige Meter hinauf zur Hohen Düne. Im Hafen serviert uns ein Fischer seinen frisch geräucherten Fang, und wir sprechen mit ihm über seine Arbeit in den Zeiten des Wandels. In einer Bernsteingalerie zeigen Designer, wie sie das „Gold der Ostsee“ in modernen Schmuck verwandeln. 100 km. ExtraTour: Sportliche können unseren Rundgang auch in eine individuelle Rundtour verwandeln: Mieten Sie in Nida ein Fahrrad, strampeln Sie durch den Ort oder radeln Sie gleich gen Norden zum Fischerdorf Juodkrante. Auch die benachbarten Reiherberge lohnen einen Besuch. Nach rund vier Stunden sind Sie wieder zurück in Nida und treffen die Gruppe wieder.

5. Tag: Durch das Kurland

Adieu, Litauen – hallo, Lettland: Sprache, Währung, Kultur - alles neu. Unser erstes Ziel ist Kuldiga: Mutige waten ein wenig durch die Stromschnellen des Flusses Venta, alle anderen beobachten die Frösche am Ufer. Auf das Naturreservat folgt der Freilandpark Pedvale - ein Kunstparcours unter dem Himmel mit Hunderten von Installationen internationaler Künstler. Der lettische Bildhauer Ojars Arvids Feldbergs gründete diese Kultstätte gleich nach der Wende - gehen Sie auf Entdeckungstour. 320 km. Zwei Übernachtungen in Riga.

6. Tag: Riga - Paris des Nordens

Den Stolz der Stadt präsentieren Dom und Petrikirche sowie die Krone der Gilden - das perfekt restaurierte Schwarzhäupterhaus. So richtig hüpft das Herz in der Jugendstilstraße Alberta iela. Mittags speisen wir ganz lettisch in einem Restaurant und sprechen beim Kaffee mit einer Politikprofessorin über die Entwicklung des Landes - Fragen erwünscht. Danach ziehen Sie alleine los: Zurück zur Art nouveau gelangen Sie mit der Straßenbahn und in der Einkaufspassage Berga Bazars finden Sie viele junge Designer. Abends suchen Sie sich selbst ein nettes Lokal. Ihr Reiseleiter weiß, wo es die beste Senu Zupa, Pilzsuppe, gibt.

7. Tag: Lettische Schweiz und Pärnu

Durch die Lettische Schweiz rauscht die wilde Gauja: Das waldige Urstromtal ist ein Paradies für Flora und Fauna - mittendrin das steinerne Cesis. Eine Pracht ist auch das hölzerne Gutshaus von Orellen - Studiosus half bei der Restaurierung. Dort beim Tee sprechen wir über die bewegte Geschichte der alten deutsch-baltischen Adelsfamilien. Die unruhige See entlang fahren wir ins estnische Seebad Pärnu - auf der Promenade ist Flanieren wirklich Pflicht! Abends dinieren wir in der Jugenstilvilla Ammende - ein wahrer Genuss für Augen und Gaumen. 300 km.

8. Tag: Tallinner Geschichten

Im Laufe des Vormittags taucht vor uns die mittelalterliche Silhouette Tallinns auf - doch der Eindruck täuscht: Tallinn ist topmodern, alles läuft via Internet. Ein erster Rundgang führt uns in die Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) zum Rathaus, und dann können Sie tun und lassen, was Sie wollen: Schauen Sie in der Ratsapotheke vorbei, wo jahrhundertelang das Heilmittel Klaret gebraut wurde. Oder probieren Sie das Tallinner Marzipan im Marzipanzimmer Kalev. 150 km. Zwei Übernachtungen in Tallinn.

9. Tag: Tore und Türme Tallinns

Heute entdecken wir Tallinn von oben nach unten: Über holprige Gassen steigen wir vom Domberg hinab zur Stadtmauer mit dem Virutor und der Nikolaikirche. Nachmittags entscheiden Sie selbst: Lockt das Museum der modernen nationalen Kunst, 2008 mit dem European Museum of the Year Award ausgezeichnet? Oder begleiten Sie den Reiseleiter zum Treffen mit einem estnischen Politiker - wie lebt es sich zwischen Finnland und Russland? Hier finden Ihre Fragen kompetente Antworten. Mittelalterlich-rustikal geht's beim Abendessen im Traditionslokal Olde Hanse zu. ExtraTour: Wenn Sie die See ruft, dann fahren Sie doch mit der Fähre hinüber nach Helsinki, statt Tallinn zu erkunden. Die Überfahrt dauert rund zwei Stunden. Passend zum Abendessen gehen Sie dann in Tallinn wieder vor Anker.

10. Tag: Nationalpark Lahemaa und Herrenhäuser

Auf in den Lahemaa-Nationalpark: ein Refugium am Ostseestrand für bedrohte Arten wie Seeadler, Nerz oder Biber. Wir besuchen die Herrenhäuser von Palmse und Sagadi und stärken uns mit deftiger Hausmannskost in einem urigen Gasthaus, bevor wir weiterreisen in den Kurort Narva kurz vor der russischen Grenze. 240 km. Wie lebt es sich heute hier am Außenposten der EU? Wie klappt das Zusammenleben der estnischen und russischen Bevölkerung? Themen bei der Rundfahrt durch den Ort.

11. Tag: Auf nach St. Petersburg

Zar Peter der Große gründete die Stadt an der Newa und machte sie zur Hauptstadt des russischen Reiches. „Zar“ Wladimir Putin nahm sich des Erbes seiner Geburtsstadt an und putzte als Präsident das graue Leningrad wieder raus. Sie werden Augen machen! Die Monumente der Macht erkunden wir auf einer Stadtrundfahrt: Schlossplatz, Peter-Paul-Festung und die Isaaks-Kathedrale. 160 km. Drei Übernachtungen in St. Petersburg.

12. Tag: Das sagenhafte Bernsteinzimmer

Wir fahren vor die Tore der Stadt nach Zarskoje Selo: Im Katharinenpalast strahlt das rekonstruierte Bernsteinzimmer in den warmen Farben des Ostseegoldes - 36 Jahre Arbeit für die zweite Auflage des „achten Weltwunders“. Zurück in der Stadt gestalten Sie das Programm: Shoppen auf dem Newski-Prospekt oder lieber eine Bootsrundfahrt auf den Kanälen unternehmen? Abends können Sie ganz nach Laune im Mascha und der Bär rustikal essen oder sich im Mariinski-Theater ein Ballett gönnen. ExtraTour: Keine Lust auf Katharinenpalast? Lieber etwas Alternatives? Dann sollten Sie am zwölften Tag das Museum für nonkonformistische Kunst besuchen. Das autonome Kulturzentrum bietet einen schönen Kontrast zum Prunk der Paläste, und in den Ateliers riecht es nach Farbe, Terpentin und Freigeist.

13. Tag: Eremitage und Peterhof

Vormittags schippern wir mit der Raketa über die Newa zum Peterhof. Atmen Sie Ostseeluft! Die einstige Sommerresidenz von Peter dem Großen besitzt prächtige Gartenanlagen, die zum Verlaufen einladen. Dann ist es endlich so weit - wir erhalten Einlass in die Eremitage: Die Zarendynastie sammelte Kunst wie keine andere. Wie modern die Bürger des alten Russland waren, beweist die Sammlung der Impressionisten. Sie beeindruckt genauso wie die Räume des Winterpalastes selbst. 40 km. Abends lädt uns der Reiseleiter in ein Restaurant zu russischen Spezialitäten ein: Borschtsch - muss einfach sein.

14. Tag: Abschied von St. Petersburg

Morgens haben Sie noch Zeit für letzte Einkäufe. Im Laufe des Tages werden Sie zum Flughafen gebracht für die Heimreise.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) zum Sondertarif mit Finnair nach Vilnius und zurück von St. Petersburg
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 60 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage, WC)
  • 13 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 6. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 10. Tag Vollpension, am 12. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 2., 7., 9. und 13. Tag
  • Mittagessen in typischen Restaurants am 6. und 10. Tag
  • Ein Fischimbiss
  • Eintrittsgelder (ca. 185 €)
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 60 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland wird für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland von Studiosus besorgt (Frist 4 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Lettland

Medizinische Hinweise Hepatitis A Die Hepatitis A ist in Lettland endemisch. Laut Infektologiezentrum gab es bis Ende Oktober 2009 2.149 nachgewiesene Hepatitis-A-Erkrankungsfälle, davon 5 tödlich. Hepatitis B tritt ebenfalls deutlich öfter auf als in Deutschland. Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt für einen ausreichenden Hepatitis-A-Impfschutz Sorge zu tragen. Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit, auch in Riga, kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Die baltischen Länder haben pro Bevölkerungsanteile die höchsten Infektionsraten in Europa. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Krankenversicherung Deutsche gesetzliche Versicherungen zahlen für dringend erforderliche Aufwendungen in Lettland im Rahmen des Versicherungsscheines E111. Da dadurch in der Regel ggf. erforderliche Rücktransportkosten nach Deutschland nicht abgedeckt sind, wird dringend der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung empfohlen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung entspricht nicht deutschem Standard. Eine Flugrettungsversicherung wird empfohlen. Stand: 15. März 2010

Estland

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de <http://www.rki.de>) für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Die medizinische Grundversorgung ist zumeist befriedigend. Krankenversicherung Es besteht in Estland für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung - soweit dringend erforderlich - bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern usw., die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. Ersatzbescheinigung (beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse) vorzulegen. Stand: 17. November 2009

Litauen

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Medizinische Versorgung Eine deutschen Standards entsprechende medizinische Versorgung in Unglücks- und Krankheitsfällen ist nur in den größeren Städten Wilna, Kaunas, Klaipeda, Panevezys und Siaulai gewährleistet. Stand: 14. Dezember 2009

Russland

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME / RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, von dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Stand: 3. Oktober 2009

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, wir freuen uns, Sie auf einer unserer Reisen mit Aufenthalt in St. Petersburg begrüßen zu dürfen und möchten Sie hiermit über die aktuelle Sicherheitslage informieren: Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den auf Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Wegen der insgesamt guten Sicherheitslage in den Baltischen Staaten gibt es zu diesen Ländern aktuell keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Wie die Anschläge in der Vergangenheit gezeigt haben, sind aufgrund des anhaltenden Tschetschenien-Konflikts in ganz Russland, terroristische Attentate auch in Zukunft nicht auszuschließen. Öffentliche Verkehrsmittel, Inlandsflüge und generell Orte mit größeren Menschenansammlungen waren bisher bevorzugte Ziele der Terroristen. Aus diesem Grund rät das Auswärtige Amt in seinem aktuellen Sicherheitshinweis insbesondere bei größeren Menschenansammlungen und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhter Aufmerksamkeit. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit langjährig bewährten Partnern vor Ort durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bieten. Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Russland abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: Oktober 2009

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation einschließlich Tschetschenien und Russischer Kaukasus unverändert gültig seit: 8. April 2010 Reisebeschränkungen: Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten. In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko. Ausländer sind in besonderem Maße gefährdet. Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen. Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (einschließlich Süd-Ossetien und Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar. Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Georgien. Terrorismus / Kriminalität: Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert. In St. Petersburg ist - wie in anderen russischen Großstädten auch - vermehrt mit Straßenkriminalität zu rechnen, insbesondere in der Nähe touristischer Attraktionen sowie in den Metrostationen der Innenstadt. Erhöhte Vorsicht ist vor allem im Bereich des Newskiy Prospekt (zentrale Einkaufsstraße) geboten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Lufthansa € 0 €
Berlin Lufthansa 120 €
Berlin Finnair 20 €
Bremen Lufthansa 175 €
Dresden Lufthansa 175 €
Düsseldorf Lufthansa 120 €
Frankfurt Finnair 20 €
Frankfurt Lufthansa 145 €
Genf Lufthansa € 0 €
Graz Lufthansa € 0 €
Hamburg Finnair 20 €
Hamburg Lufthansa 175 €
Hannover Lufthansa 120 €
Innsbruck Lufthansa € 0 €
Leipzig Lufthansa 175 €
Linz Lufthansa € 0 €
Luxemburg Lufthansa 268 €
München Lufthansa 120 €
München Finnair 20 €
Münster Lufthansa 175 €
Nürnberg Lufthansa 175 €
Paderborn Lufthansa 230 €
Salzburg Lufthansa € 0 €
Stuttgart Lufthansa 120 €
Wien Lufthansa € 0 €
Zürich Lufthansa € 0 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25