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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13753
Nicht mehr buchbar!

Kolumbien - Peru

mit Amazonaskreuzfahrt

  • 19-tägige Studienreise
  • Karibik und Kolonialflair in Cartagena
  • Einmalige Länderkombination mit Amazonaskreuzfahrt auf der neuen, komfortablen Arapaima
Luxusrundreisen Inklusive Flug
Von den Piranhas im Amazonas zu den Lamas in den Anden, von den Goldschätzen der Inkas zu einer Kathedrale aus Salz. Über schwindelerregende Pässe zu ...
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1. Tag: Flug nach Kolumbien

Abheben in eines der schönsten Länder Südamerikas - vielleicht mit García Márquez' „100 Jahre Einsamkeit“ im Handgepäck. Eine gute Einstimmung auf Bogotá, das wir mit Iberia über Madrid (ab hier nonstop) in ca. 10,5 Stunden erreichen. Ankunft am späten Nachmittag. Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in der Innenstadt von Bogotá auf 2640 m Höhe.

2. Tag: Goldrausch in Bogotá

Zum Auftakt gleich eine Sinfonie mit Paukenschlägen: Wir schwelgen im Farbenrausch der Kolonialbauten in der restaurierten Altstadt, deren Name wie Musik klingt: La Candelaria. Dann ist man buchstäblich geblendet von den unermesslichen Reichtümern im Museo del Oro, dem Goldmuseum. Kostbare präkolumbianische Schmuckstücke - über drei Stockwerke hinweg! Die nächste Augenweide: das Montserrat-Panorama. Mit dem Studiosus-Reiseleiter schweben wir in der Seilbahn auf den 3200 m hohen Berg. Wer entdeckt am schnellsten den mächtigen Dom und die Klöster, die wir gerade noch aus nächster Nähe gesehen haben? Von unserem Gast beim Abendessen berichten Sie sicher noch lange. Kein Wunder, schließlich trifft man nicht alle Tage auf ehemalige Guerilla-Kämpfer. Wie sie es zurück in die kolumbianische Gesellschaft geschafft haben? Je mehr Sie sich zu fragen trauen, umso spannender die Antworten! Nach Arepa-Maisbrot und Tamales, einer Bananenblatt-Köstlichkeit, noch um die Häuser ziehen? In den Nightlife-Vierteln La Zona Rosa oder Parque 93 ist für jeden Geschmack etwas dabei - mit dem Taxi ein Katzensprung.

3. Tag: Die Salzkathedrale von Zipaquirá

Zierliche Engel, liebliche Madonnen, kantige Kreuze: Was wie Marmor schimmert, ist pures Salz. So wie die ganze Catedral de Sal in Zipaquirá - auch die mächtigen Kuppeln dieses fußballfeldgroßen Untergrundbaus; eines der größten religiösen Bauwerke der Welt. Zurück in die Zeit der Conquistadores: Campesinos im roten Lama-Poncho plaudern auf der riesigen Plaza des Kolonialstädtchens Villa de Leyva. Wir mischen uns unter das bunte Volk und bahnen uns einen Weg zu den berühmten Fruchtsäften. Ob Guayaba oder Guanábana: ein exotischer Gaumenkitzel - und eine Freude fürs Auge dazu. Die Farben der Getränke changieren von Grün bis Lila. 180 km.

4. Tag: Flug an die Karibikküste

Villa de Leyva dient immer wieder als historische Filmkulisse. Absolut nachvollziehbar, bei jedem Schritt durch die kopfsteingepflasterten Gassen - muy bonita! Im Colegio Verde, der ersten Grünen Schule des Landes, landen wir wieder in der Gegenwart. Das Zentrum der Ökobewegung Kolumbiens diente Konferenzen über Umweltschutz und Klima. Im Herbarium, das die Pflanzenarten der Region dokumentiert, sehen wir, was auf dem Spiel steht. Kolumbiens bekannteste „Grüne“, die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, steht stellvertretend für die schwierige jüngste Geschichte des Landes. 180 km. Am späten Nachmittag können wir schon mal im Flugzeug träumen - von der Gischt der Karibik und der schönsten Kolonialstadt des gesamten Kontinents: Cartagena! Wen hält es abends im Hotel? Das Nachtleben ist absolut „heiß“. Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum Cartagenas.

5. Tag: Cartagena, Perle der Karibik

Zählen Sie einfach mal mit. Sie werden das Rechnen bald aufgeben. Die Perle der Karibik ist verschwenderisch reich an andalusischen Palästen und kolossalen Konventen. Gold, Silber und Sklaven war der koloniale Reichtum Cartagenas zu verdanken. Der Wohlstand wurde in Fort-Knox-Manier mit einer Festungsmauer gegen Piraten wie Francis Drake gesichert - heute noch eine der besterhaltenen Südamerikas. Salz auf der Haut, Karibikbrise in der Luft und pure Lebensfreude auf den Straßen der historischen Altstadt. Und wenn aus den vielen kleinen Cafés der Duft des besten Kaffees der Welt wabert - zu Rhythmen der berühmten Pop-Exporte Shakira und Juanes: Wem geht da nicht das Herz auf? Der Tag ist nicht zu Ende. Abends: Baumtomaten oder Andenbeeren? Welche der, mindestens, drei verschiedenen Kartoffelsorten? Der Abend gehört Ihnen - und der Frage, ob es in Cartagena wirklich die beste Küche des Landes gibt.

6. Tag: Zum Amazonas ins grüne Paradies

Werfen Sie in Ihrem Hotelzimmer ruhig mal einen Blick in das Frühstücksfernsehen. Viel Werbung für die Körperpflege rund um den Schönheitskult der Latinos - und Telenovelas, die zum Exportschlager geworden sind. Vormittags Flug mit Avianca über Bogotá zum kolumbianischen Außenposten am Dreiländereck von Kolumbien, Peru und Brasilien. Beim Anflug auf Leticia blicken Sie auf das größte grüne Wunder der Erde: den Amazonas. In Ihrer rustikalen Dschungel-Lodge können Sie bequem in der „grünen Hölle“ ankommen, die sich hier eigentlich ganz himmlisch anfühlt. Beim Streifzug durch die Stadt tauchen wir ein in die fremdartige Welt der Goldgräber und Abenteurer, Indianer und Investoren. Gepflegte Kolonialbauten und solche, von denen der Putz abblättert, säumen unseren Weg. Indianerkunst oder Entdeckungstour im tropischen Hotelgarten? Stöbern Sie nach hübschen Exemplaren lokaler Handwerkskunst - oder beschnuppern Sie einfach den aparten Dschungel vor der Zimmertür im Hotelgarten.

7. Tag: Piranhas und Indianer

Neugierige Papageien beäugen uns beim Einschiffen auf die Arapaima. Mit einem der modernsten Schiffe auf dem wasserreichsten Strom der Welt erleben wir urwüchsige Natur sicher und bequem - und fühlen uns dennoch ein bisschen wie Klaus Kinski in „Fitzcarraldo“. Wir durchkämmen den geheimnisvollen Amazonas-Regenwald zu Fuß auf einer kleinen Wanderung, vorbei an kirchturmhohen Urwaldriesen und mannshohen Termitenbauten; beim Beobachten bunt schillernder Kolibris und fleißiger Blattschneiderameisen; beim Fischen von Piranhas und bei Bootsausflügen in verschlungene Seitenarme und Lagunen - natürlich wasserstandsabhängig. Tief ins Grün dringen wir ein bei der Begegnung mit den Yagua-Indigenas. Die Ureinwohner des Waldes verraten uns ihre raffinierten Überlebenstricks. Trauen Sie sich ruhig - neugierige Fragen unbedingt erwünscht. Und abends? Einfach unter funkelndem Sternenhimmel in der Hängematte schaukeln. Göttlich.Vergleichen Sie beim Rum an der Bar auf dem obersten Deck doch mal die Beobachtungsrate: Wie viele Faultiere haben Sie gesehen? Übrigens: Frühes Aufstehen wird belohnt mit einer Kakophonie der erwachenden Tierwelt im milchigen Morgenlicht. Drei Übernachtungen an Bord der Arapaima.

8. Tag: Piranhas und Indianer

Beschreibung siehe Tag 7.

9. Tag: Piranhas und Indianer

Beschreibung siehe Tag 7.

10. Tag: Iquitos und Lima - Kautschuk und Pisco sour

Der Hafen von Iquitos, in den unser Schiff vormittags einläuft, florierte mit dem Kautschukboom. Wir sind mitten im Dschungel. Wieso aber steht hier ein Haus von Gustave Eiffel? Bei einer Tour durch die Stadt spüren wir die besonders dichte Dschungelatmosphäre. Abends Flug mit LAN Peru nach Lima und Transfer zum Hotel. Vor dem Abendessen einen Aperitif? Pisco sour - ein Traubenschnaps-Cocktail mit Limetten, Sirup und Eiklar - ist das peruanische Nationalgetränk. Lecker - und seit 1928 ein Renner.

11. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt

Wir stehen - nach einem kurzen Flug - mitten im sagenhaften Zentrum des Inkareiches. Wie viele Sonnenfeste hat der Inkatempel Coricancha wohl gesehen? Auf die Höhe von 3300 Metern sind wir durch unseren Bogotá-Aufenthalt schon vorbereitet. Beim Rundgang durch Cuzco (UNESCO-Kulturdenkmal), dem Nabel der Inkawelt, werden die alte Pracht und die Conquista-Herrschaft wieder lebendig. Wir besichtigen die Kathedrale, die auf den zerstörten Resten eines Inkapalastes erbaut wurde. Für eine Chicha morada - Maislimonade - ist immer Zeit oder für eine typische Kartoffelsuppe. Am Nachmittag vertiefen wir uns mit dem Reiseleiter in die Schätze des Museo Inka. Und wer traut sich abends beim gemeinsamen Streifzug durch die Küche der Anden am meisten: cholesterinfreies Alpaka-Steak oder gegrilltes Meerschweinchen?

12. Tag: Ins heilige Tal der Inkas

Auf Schritt und Tritt stoßen wir in Cuzco auf inkaisches Erbe; selbst beim Frühstück: Probieren Sie mal Quinoa ins Müsli, bei uns bekannt als Inkaweizen. Auf der Fahrt ins heilige Tal der Inkas ein Abstecher nach Chinchero - auf den bunten Markt zu Quechua sprechenden Marktfrauen, die mit ihren weiten Röcken vor übervollen Ständen sitzen. Feilschen Sie um Poncho, Panflöte oder eine Decke aus der Wolle von Lamas und Alpakas. Kunstvoll gewebt und strahlend bunt gefärbt - in der Nähe lernen wir in einer Aufzuchtstation für diese Tiere viel über die Textilkunst der Anden. Als würde man in eine andere Zeit versetzt - so fühlt man sich in der Anlage von Ollantaytambo. Terrassen und Tempel, Wohnhäuser und Wasserkanäle, Altäre und Quellen - die Struktur hat sich seit der Inkazeit kaum verändert! Im heute noch bewohnten Teil von Ollantaytambo rauscht das Wasser durch Kanäle zu den Häusern - beides noch aus der Zeit vor der spanischen Kolonisation. 100 km. Nach den Sternen können Sie im kleinen Observatorium des Hotels greifen. Können Sie das Kreuz des Südens finden? Zwei Übernachtungen im Valle Sagrado.

13. Tag: Mystisches Machu Picchu

Auch den Vielgereisten stockt ab und an der Atem auf der abenteuerlichen Schmalspurbahn-Strecke von Ollantaytambo nach Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Jahrhundertelang lag die legendäre Ruinenstadt vergessen unter der üppigen Vegetation am Rande des Amazonas-Regenwaldes, der „Augenbrauen des Dschungels“. Was trieb die Inkas hierher? Welche Bedeutung hatte dieser magische Ort? Vor der Rückfahrt mit dem Zug bleibt genügend Zeit, den Zauber der Anlage ganz persönlich auf sich wirken zu lassen. Wer findet das tollste Fotomotiv?

14. Tag: Blick auf Cuzco und Zyklopenmauern

Mandolinenähnliche Charango-Klänge begleiten uns auf dem Weg vom mystischen Urubambatal zurück nach Cuzco. Kurz vor der alten Inkahauptstadt erweisen wir dem Heiligtum Tambo Machay unsere Referenz. Von der Festungsruine Sacsayhuamán mit ihren Zyklopenmauern blicken wir über die Dächer von Cuzco. In der Stadt treffen wir auf Straßenkinder - aber nicht auf den üblichen Plätzen, sondern beim Hilfsprojekt „Kleine Menschen“. Von Projektbetreuern erfahren wir mehr über das Schicksal der Kids und wie ihnen eine Schulausbildung aus der Armut hilft.

15. Tag: Pässe und Panoramen in den Anden

Ein weiterer Höhepunkt der Reise - im doppelten Wortsinn. Auf 3800 Metern am Titicacasee: überwältigende Landschaften und exquisite Kunstschätze. Nicht umsonst nennt man das barocke Kirchenjuwel in Andahuaylillas die „Sixtinische Kapelle“ der Anden. Auch der Viracocha-Tempel in Raqchi sucht seinesgleichen. Bei 4313 Metern hat man auf dem La-Raya-Pass das Gefühl, an den Himmel zu stoßen. Dann die schier unendlichen Weiten des Altiplanos. Alpaka-Herden trotten über das zerfurchte Hochland, vorbei an bunten Latrinenhäuschen. Kurios: Jeder Staatspräsident wurde hier mit einer eigenen Farbe verewigt. Was es damit auf sich hat, verrät Ihnen der Reiseleiter auf der Fahrt. Das arme Hochland ist reich an Überraschungen. 370 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel direkt am Titicacasee.

16. Tag: Schwimmende Inseln im Titicacasee

Türkisblau schimmert der höchstgelegene schiffbare See der Welt! Wasser, so weit das Auge reicht. Einen ganzen Tag lang erkunden wir diese wunderliche Welt. Mit dem Boot geht es zu den Urus, die seit Jahrhunderten auf schwimmenden Schilfinseln leben. Auf der Isla Taquile kann man Männer beim Stricken erleben. Warum ausgerechnet sie mit den Nadeln klappern? Wir werden es herausfinden.

17. Tag: Puno - Lima: Karges und Kulinarisches

Zum Abschied noch mal die Morgensonne am Titicacasee genießen? Hoch über dem Umayosee ragen die Grabtürme von Sillustani in den wolkenlosen Himmel. Haben die Menschen in dieser kargen Gegend Augen dafür? Auf einem kleinen Bauernhof erfahren wir im Gespräch aus erster Hand, wie es sich hier so lebt als Landwirt. Dann fliegen wir von Juliaca mit LAN Peru über Arequipa nach Lima - und bedienen uns abends vom Besten aus allen Himmelsrichtungen: je nach Saison frischer Pazifikfisch mit Süßkartoffeln, saftiges Anden-Rind mit Maiskolben und süße Dschungelfrüchte mit unaussprechlichen Namen. Überzeugen Sie sich davon, dass Lima zu Recht die Gourmethauptstadt Südamerikas ist.

18. Tag: Lima: Weltkultur vom Feinsten

Kann eine ganze Stadt so wunderschön sein, dass man jeden Stein erhalten will? Die prächtigen Gebäude in Limas Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) bilden einen würdigen Abschluss unserer Reise. Wer Lust auf noch mehr Sehenswertes verspürt, begleitet den Reiseleiter ins Nationalmuseum. Am Abend Flug mit Iberia nonstop nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.).

19. Tag: Rückkehr aus Südamerika

Am Nachmittag Ankunft in Madrid. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach Bogotá und zurück von Lima
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 55 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise Klimaanlage)
  • 13 Übernachtungen in Hotels, teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Eine Übernachtung in einer Lodge im Amazonasgebiet
  • Schiffsreise und 3 Übernachtungen auf der Arapaima
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 16. Tag Mittagessen statt Abendessen), vom 7. bis 9. Tag Vollpension, am 5. und 14. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 2. und 11. Tag
  • Mittagessen in einem typischen Restaurant am 18. Tag
  • Zugfahrt mit dem Vistadome (Panoramawagen) nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 135 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Sicherheitslage in Kolumbien

Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in der letzten Zeit so verbessert, dass wir wieder Reisen in dieses höchst interessante Land anbieten können. Regionen, in denen immer noch Rebellengruppen aktiv sind, besuchen wir selbstverständlich nicht.

MV Arapaima

Drei Nächte verbringen wir auf einem der modernsten Schiffe auf dem Amazonas: Die Arapaima wurde erst 2007 in Peru gebaut. Ihre 15 Kabinen verteilen sich auf zwei Decks, verfügen alle über Klimaanlage sowie ein eigenes Bad/WC mit heißem und kaltem Wasser. Ein klimatisiertes Restaurant mit Bar und das schöne Sonnendeck, ebenfalls mit einer kleinen Bar und einem Grillbereich, bieten reichlich Platz und ein stimmungsvolles Ambiente während der Mahlzeiten und bei einem Sundowner.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Schiffsinformationen MV Arapaima

Ärztliche Versorgung Es befindet sich kein Arzt an Bord des Schiffes. Allerdings steht eine Erste-Hilfe-Station zur Verfügung, die mit den wichtigsten Medikamenten ausgestattet ist. Sollten Sie spezielle Medikamente benötigen, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie eine ausreichende Menge für die Dauer der gesamten Reise mit sich führen. Es ist nicht gewährleistet, dass diese speziellen Medikamente in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Bordsprache Bordsprachen sind Englisch und Spanisch. Bordwährung Auf der Arapaima können Sie mit US-Dollar oder Kolumbianischen Pesos bezahlen. Es kann nur bar gezahlt werden. Essen und Trinken Alle Mahlzeiten werden an Bord eingenommen. Während der Schifffahrt ist Vollpension eingeschlossen. Es befindet sich eine Bar auf dem Schiff. Freizeitangebot an Bord An Bord gibt es eine Lounge zum Lesen, Spielen etc. Zudem steht ein Sonnen- bzw. Beobachtungsdeck mit Hängematten und Liegestühlen zur Verfügung. Kabinen Alle Kabinen sind mit Dusche, WC und Klimaanlage ausgestattet. Die Kabinen verfügen nicht über Fön, Safe, Moskitonetz oder Telefon. Kleidung Auf der Arapaima herrscht eine sehr entspannte, legere Atmosphäre. Bei den Mahlzeiten ist sportliche Freizeitkleidung angebracht. Elegante Garderobe ist nicht notwendig. Stromspannung Die Stromspannung an Bord beträgt 220 Volt. Telefonieren an Bord Das Schiff verfügt über Satellitentelefon (soweit der Satellit örtlich verfügbar ist). Bitte beachten Sie, dass diese Gespräche sehr teuer sind. Eine Minute kostet je nach Standort 10,50 Euro und mehr. Besondere Hinweise zu Ihrem Schiff Die Arapaima ist ein einfach eingerichtetes, aber stimmungsvolles Amazonas-Flussschiff.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Kolumbien

Gelbfieber Eine Impfpflicht gegen Gelbfieber besteht nicht. Im Jahre 2005 wurden allerdings 20 Fälle mit 13 tödlichen Verläufen aus Kolumbien gemeldet. Von der WHO wird eine Impfung empfohlen, wenn das mittlere Tal des Magdalena-Flusses, die westlichen und östlichen Ausläufer der Cordillera Oriental von der Grenze mit Ecuador bis zur Grenze mit Venezuela, die Ausläufer der Sierra Nevada, Urabá und das Tiefland im Osten (Orioquia) und Amazonien bereist werden. Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de/) sollten auf aktuellem Stand sein. Dengue-Fieber In den Vorjahren wurden bis zu 50.000 Fälle von Dengue-Fieber in Kolumbien gemeldet. Dengue-Fieber wird von tagaktiven Mücken übertragen, wobei es sich auch in höher gelegenen Gebieten auszubreiten scheint. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Ein Übertragungsrisiko besteht entlang der Atlantikküste, im Magdalena- und Caucaflusstal, Putumayo und den Cordillera Oriental-Ausläufern. Eine Schutzimpfung gibt es nicht, lediglich das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen (s.u.). Malaria In den Vorjahren wurden mehr als 100.000 Malariafälle in Kolumbien gemeldet. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den tiefer gelegenen, ländlichen Gebieten der Provinzen Amazonia (südlichen Llanos-Region mit den Departements Amazonas, Guainia, Guaviare, Putumayo und Vichada), Pacifico (Küste, Departement Choco und Grenzgebiet zu Panama) und Karibik (Urabá-Bajo Cauca, südl. Küste von Panama bis einschließlich Departement Cordoba). Ein mittleres Risiko mit instabiler Übertragung besteht in den tiefer gelegenen ländlichen Gebieten im Nordosten (nördliche Llanos-Region). Ein geringes oder kein Risiko besteht auf den Inseln Andrés und Providencia sowie auch in Bogotá und Umgebung, anderen Städten und den Höhenlagen. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte können z.T. erheblich höher als in Deutschland sein. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Kolumbien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe: http://www.dtg.org/). Unverändert gültig seit: 28. August 2010

Gelbfieberimpfung

Für die Teilnahme an dieser Reise ist von der WHO eine in der Regel sehr gut verträgliche Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Diese wird nur von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Wir weisen Sie dringlichst darauf hin, sich dieser Impfung zu unterziehen, da Ihnen sonst der Grenzübertritt zwischen den einzelnen Ländern verweigert werden kann bzw. Sie am Grenzposten einer Impfung unterzogen werden können. Bitte vergessen Sie nicht, als Nachweis der Impfung den internationalen Impfausweis im Original mitzunehmen. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kolumbien und Peru zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen. In den letzten Jahren hat sich die Sicherheitslage in Kolumbien deutlich gebessert: nach sorgfältiger Überprüfung der geplanten Reiserouten durch unsere örtlichen Leistungspartner und die deutsche Botschaft in Bogota bieten wir nach langer Unterbrechung seit 2009 wieder Reisen in ausgewählte Teile dieses interessanten Landes an. Auf Reisen in Regionen mit ausgeprägten Sicherheitsrisiken verzichten wir auch weiterhin. Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien und Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Elendsvierteln und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit einem langjährig bewährten Partner durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Nach eingehender Prüfung der Lage in Kolumbien bzw. Peru und unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Kolumbien und Peru abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 17. September 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Kolumbien Unverändert gültig seit: 28. August 2010 Aktuelle Hinweise - Ausbruch des Vulkans Galeras Am 25. August 2010 ist der Vulkan Galeras im Departement Nariño unweit der Departements-Hauptstadt Pasto ausgebrochen. Anwohner wurden evakuiert. Nach Behördenangaben besteht die Gefahr weiterer Ausbrüche. Von Reisen zum Vulkan Galeras einschließlich Umgebung wird abgeraten. Den Hinweisen der örtlichen Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden. - Im Grenzgebiet zu Venezuela ist es in mehrfach zu Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gekommen. Mehrere Grenzübergänge wurden wiederholt gesperrt. Es wird daher von Grenzübertritten nach Venezuela auf dem Landwege abgeraten. - Darüber hinaus rät das Auswärtige Amt nach wie vor von Reisen in die Grenzregion zu Venezuela, Ecuador, Peru und Panamá und in alle vom Binnenkonflikt betroffenen Regionen ab. Dazu zählen insbesondere (aber nicht nur) die Departamentos Putumayo, Chocó, Nariño und Arauca sowie der Süden des Landes. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität/ Entführungen/ Terrorismus/ Sicherheit Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten fünf Jahren generell verbessert. Das Sicherheitsniveau in den meisten Metropolen (insbesondere in Bogotá) ist mit dem anderer lateinamerikanischer Großstädte durchaus vergleichbar. Dennoch hat es in jüngster Zeit wieder Anschläge der FARC in verschiedenen Regionen und Städten, auch in Bogotá, gegeben. Bewaffnete Auseinandersetzungen - hauptsächlich in entlegenen Teilen und vor allem im Süden des Landes - kommen weiter vor. In der Regel gelten die größeren Anschläge staatlichen Einrichtungen. Anschläge der FARC auf zivile (touristische) Ziele sind daher nicht sehr wahrscheinlich, können allerdings auch nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden. Das Auswärtige Amt rät gegenwärtig insbesondere von Reisen in die Departamentos Chocó, Putumayo, Nariño und Arauca ab. Wie in der Mehrzahl der lateinamerikanischen Staaten sind auch in Kolumbien landesweit die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft - im Vergleich zu Europa - sehr hoch. Hiervon sind auch Viertel der Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren betroffen, in denen sich Ausländer üblicherweise bewegen. Hinzu kommen Gefahren durch Auseinandersetzungen bzw. Kampfhandlungen zwischen den Sicherheitskräften und den illegalen Gewaltgruppen in ländlichen Gebieten. Ferner besteht in Kolumbien weiterhin die Gefahr von Entführungen durch die illegalen bewaffneten Gruppen und durch kriminelle Banden, die häufig auch Ausländer mitunter jahrelang als Geiseln festhalten, um Lösegeld zu erpressen oder politische Forderungen durchzusetzen. Die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, kann durch Beachtung der üblichen Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen sowie der nachfolgenden Hinweise gesenkt werden: Leisten Sie auf keinen Fall Widerstand, wenn es trotz aller Vorsichtsmassnahmen zu einem bewaffneten Überfall kommt. Achten Sie bei Menschenansammlungen besonders gut auf Ihre Wertgegenstände und Ihr Gepäck. Vermeiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen, Vorsicht ist nachts auch in der Altstadt von Bogotá angebracht. Seien Sie abseits der Touristenzentren nicht allein unterwegs, insbesondere wenn Sie keine Ortskenntnis besitzen. Vermeiden Sie einsame Haltestellen bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf Fahrten als Anhalter sollten Sie unbedingt verzichten. Auch sollten Anhalter grundsätzlich nie mitgenommen werden. Verzichten Sie auf auffälligen (auch Mode-)Schmuck und nehmen Sie Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mit. Lassen Sie Ihr aufzugebendes Gepäck vor der Rückreise am Flughafen in Plastikfolie einschweißen - dies schützt vor Diebstählen aus Ihrem Gepäck und vor unbewusstem Drogenschmuggel. Verschlossene Koffer werden von den kolumbianischen Behörden bei Drogenverdacht aufgebrochen. Auch daher empfiehlt es sich, die Koffer am Flughafen unverschlossen mit Plastikfolie umwickeln zu lassen. Verzichten Sie auf typische „Rucksackreisen“. Vorsicht an Geldautomaten: Ziehen Sie Geld möglichst nur in Begleitung und achten Sie auf auffällige Personen in Ihrer unmittelbaren Umgebung. Wichtige Dokumente (Reisepass, Flugticket, etc.) sollten im Hotelsafe deponiert werden. Fahrzeuge sollten nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Legen Sie keine Taschen etc. sichtbar auf die Autositze, sondern verstauen Sie diese unter den Sitzen oder im Kofferraum. Nehmen Sie möglichst keine Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten von Fremden an. Lassen Sie Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt, wenn Sie deren späteren Verzehr noch beabsichtigen. Für Taxifahrten gilt unbedingt folgende Grundregel: Benutzen Sie stets den Telefonservice, um ein Taxi zu bestellen oder benutzen Sie autorisierte Taxis an den kenntlich gemachten autorisierte Taxiständen (i.d.R erkennen Sie diese am mit offizieller Kleidung kenntlich gemachten Personal, welches vor Abfahrt ihren Namen und die Nummer des Taxis notiert). Reisen über Land Die kolumbianischen Sicherheitsbehörden haben in den vergangenen fünf Jahren enorme logistische und personalintensive Anstrengungen unternommen, um die Sicherheit der Straßenverbindungen zwischen den wichtigsten Städten des Landes zu gewährleisten (insbesondere an den wichtigsten Feiertagen und an den Wochenenden werden die Hauptrouten gesichert). Die Hauptrouten zwischen den wichtigsten Städten des Landes können daher in der Regel befahren werden. Allerdings sollten auch diese Strecken nur tagsüber und möglichst an Wochenenden oder Feiertagen befahren werden. Benutzen Sie möglichst unauffällige Fahrzeuge. Ein persönliches Restrisiko (Überfälle, Entführungen, hohe Zahl von Unfällen) kann allerdings nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden. Ausflüge in der Umgebung von Bogotá und (mit Einschränkungen) in den Umgebungen anderer Städte sind ebenfalls möglich. Von Nachtfahrten (auch mit Bussen) wird wegen der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr im ganzen Land dringend abgeraten. Vor Überlandfahrten sollten unbedingt die verfügbaren Sicherheitserkenntnisse der kolumbianischen Sicherheitsdienste oder anderer ortskundiger Stellen eingeholt und die Entscheidung über eine Fahrt nur nach sorgfältiger Prüfung des Sicherheitsrisikos getroffen werden. Von der Benutzung des Landweges in entlegenen Gebieten, insbesondere in den vom Binnenkonflikt betroffenen Zonen, rät das Auswärtige Amt nach wie vor ab. Dazu zählen insbesondere (aber nicht nur) die Departamentos Putumayo, Chocó, Nariño und Arauca sowie die Grenzregionen - vor allem die Grenzregion zu Venezuela, Ecuador, Peru und Panama - und der Süden des Landes Drogen Gelegentlich werden Touristen als unwissende „Drogenschmuggler“ eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks. Reisende und ihr Gepäck werden in Einzelfällen sehr genau kontrolliert. Passagiere werden gelegentlich stichprobenartig einer Röntgenkontrolle unterzogen. Ziel ist dabei die Überprüfung, ob Drogen im Körperinneren befördert werden. Sollte die Polizei Ihr Gepäck wegen Drogenverdachts durchsuchen, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist. Wer wegen Drogenbesitzes verurteilt wird, muss mit hohen Strafen rechnen, die im kolumbianischen Strafvollzug verbracht werden müssen. Die Haftbedingungen sind wesentlich härter als in Deutschland.

Sicherheitshinweis

Peru Unverändert gültig seit: 17. September 2010 Aktuelle Hinweise In Peru kommt es gegenwärtig vereinzelt zu sozialen Unruhen in verschiedenen Regionen. Dabei kann es zu Einschränkungen der Reisefreiheit kommen. Überlandreisende sollten daher die Medien aufmerksam verfolgen und sich bei ihren Reiseagenturen hinsichtlich der Routenplanung rückversichern. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Peru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen. In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie beispielsweise Raub, sog. „Expresskidnapping“, Vergewaltigung etc. die Taxifahrer sowie Taxis mit involviert waren. In der Vergangenheit ist ein Anstieg der Fälle des „Expresskidnappings“ in den touristisch beliebten Orten zu verzeichnen. Dabei werden die Touristen meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten - in dieser Zeit wird mit deren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken in Cusco und Arequipa. Normalerweise kann in den Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Die Türsteher vor Diskotheken kennen häufig verlässliche Taxifahrer, die vor der Tür stehen. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit den Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, in Arequipa oder Cusco ein Taxi von der Straße zu nehmen. Es wird daher empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen. Ferner wird geraten, für den Flughafentransfer vom Flughafen Limas („Jorge Chavez“) nach Lima ein Taxi bei den drei innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (CMV Taxi Remisse Ejecutiv, MITSUTAXI und GREEN TAXI, http://www.lap.com.pe/lap_portal/taxis.html) zu bestellen. Im Tal der Flüsse Apurímac und Ene kommt es sporadisch zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann dort nicht ausgeschlossen werden. Daher wird empfohlen, die genannte Region bei Reisen zu meiden. Es wird ferner empfohlen: - Aufmerksamkeit walten zu lassen und möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten; - bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren; - Bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten; - bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels; Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reisechecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen; - Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen - Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen zu vermeiden - Armenviertel in Großstädten zu meiden; - nur Taxis zu nutzen, die mit einem Aufkleber und einer Registriernummer der Taxi-Innung gekennzeichnet sind und auf dem Dach ein fest montiertes Taxi-Schild haben; in Lima und Arequipa nur gelbe Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt; sich vom Hotel oder Restaurant möglichst ein Funktaxi rufen zu lassen - wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten; - auf keinen Fall von Huánuco aus die Strecke Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto bzw. nach Pucallpa benutzen. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende derzeit besonders hoch; - jede Berührung mit Drogen aller Art zu vermeiden (hohe Strafen, s.u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen; - nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen - sich für Fragen und Hilfe an Ihren Reiseleiter und/oder die Touristenpolizei zu wenden Reisen über Land In Peru kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisefreiheit kann dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein. Auch starke Regenfälle können die Reisefreiheit dahingehend beeinflussen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen überfluten, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren u.ä. Dadurch können Busse auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Reisende in Peru sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen. In zahlreichen Provinzen wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Iberia 0 €
Düsseldorf Iberia 0 €
Frankfurt Iberia 0 €
Genf Iberia 116 €
München Iberia 0 €
Wien Iberia 98 €
Zürich Iberia 116 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25