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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13718
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Kenia - Uganda

ins Herz Afrikas

  • 16-tägige NaturStudienreise
  • Gute Hotels und Lodges mit Stil und Atmosphäre
  • Die schönsten Nationalparks in Kenia und Uganda
Luxusrundreisen Inklusive Flug
Die schönsten Nationalparks der beiden ostafrikanischen Länder Kenia und Uganda in einer Reise: die Gnuherden und ihre Jäger in der Massai Mara, die Krokodile ...
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1. Tag: Jambo - hallo!

Anreise nach Amsterdam und gemeinsamer Weiterflug mit KLM nach Nairobi (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). Ankunft am Abend. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel.

2. Tag: Von Nairobi zum Naivashasee

Nairobi: Kenias heutige Metropole fing zu Beginn des 20. Jahrhunderts klein an - als Bahnhof an der Ugandabahn. Heute ist sie nicht nur die Hauptstadt Kenias, sondern die größte Stadt ganz Ostafrikas und zudem der drittgrößte Standort der Vereinten Nationen - nach New York und Genf. Auf einer Rundfahrt gewinnen wir einen Eindruck von Nairobi, und im 2008 wiedereröffneten Nationalmuseum tauchen wir tief ein ins historische und kulturelle Erbe Afrikas. Danach gibt es ein Zuckerstückchen für Literaturfans und Romantiker: einen Abstecher zum Farmhaus von Karen Blixen am Fuße der Ngongberge am Stadtrand Nairobis! Das Haus wurde für die Verfilmung des Bestsellers „Jenseits von Afrika“ Mitte der 1980er Jahre restauriert und sieht immer noch so aus, als wären Meryl Streep und Robert Redford gerade erst zur Tür hinausgegangen. Nachmittags fahren wir dann ins Great Rift Valley zum Naivashasee. 100 km. Zwei Übernachtungen am Naivashasee.

3. Tag: Nakuru-Nationalpark - Symphonie in Rosé

Vormittags gleiten wir auf einer Bootsfahrt über den Naivashasee zur Halbmondinsel. Hier können wir gefahrlos aussteigen und einen kleinen Rundgang auf der Insel machen, auf der Giraffen, Zebras und Antilopen leben. Anschließend ziehen wir los in Erwartung eines rosafarbenen Teppichs auf dem Nakurusee: Wenn das Nahrungsangebot gut ist, wird der sodahaltige See von riesigen Flamingoschwärmen aufgesucht. Der Nakuru-Nationalpark ist aber auch bekannt als Schutzgebiet für Nashörner, von denen in Kenia nur wenige die Jahrzehnte unkontrollierter Wilderei überlebt haben. 140 km.

4. Tag: Zum Massai-Mara-Nationalpark

Vormittags: Fahrt in Richtung Massai-Mara-Nationalpark mit Zwischenstopp an einer Schule, deren Einrichtung von der Studiosus Foundation unterstützt wurde. Was in aller Welt sprechen die Kinder für eine Sprache, Swahili? Dann versuchen wir's doch mal mit „Habari“ - wie geht's? Wenn wir damit keinen Erfolg haben, wird der Reiseleiter es schon richten und dolmetschen! Es gibt viel zu fragen und zu erfahren. Nachmittags erreichen wir das bedeutendste kenianische Wildschutzgebiet, den Massai-Mara-Nationalpark, und begeben uns gleich auf eine erste Wildbeobachtungsfahrt. Wir wohnen bequem und stilecht in komfortablen Safarizelten und Chalets. 180 km. Drei Übernachtungen im Massai-Mara-Nationalpark.

5. Tag: Im Massai-Mara-Reservat

Zwei Tage im Massai-Mara-Wildreservat: Das Tagesprogramm bestimmen die Tiere. Im Sommer haben Gnu- und Zebraherden Hochsaison - dank besonders saftigem Grasteppich. Auch Elenantilopen und Thomsongazellen geben sich die Ehre, im Schlepptau stets Hyänen und Großkatzen auf der Suche nach Beute. Zwischen den wilden Tieren immer wieder die Rinderherden der Massai, die hier traditionelle Weiderechte besitzen. Der Konflikt zwischen Naturschutz und Landrechten der alteingesessenen Ethnien ist ein brisantes Thema. Corinne Hofmanns Bestseller „Die weiße Massai“, verfilmt mit Nina Hoss, hat ein Stück dieser Kultur der Öffentlichkeit etwas nähergebracht. Greifen Sie in einer Ruhepause doch mal zu diesem umstrittenen, aber lesenswerten Buch!

6. Tag: Im Massai-Mara-Reservat

Beschreibung siehe Tag 5.

7. Tag: Von der Massai Mara nach Kisumu

Tee, Tee, Tee - wogendes Grün allerorten. Wir fahren nach Kericho im Hochland und lassen uns auf einer Teeplantage in die Geheimnisse des Anbaus und der Verarbeitung dieser für den Export bedeutsamen Pflanze einweihen. Weiter nach Kisumu am Viktoriasee. 330 km. Hier am Viktoriasee siedeln die Luo, traditionelle Rivalen der Kikuyu um die politische Vorherrschaft in Kenia – ein Gegensatz, der 2008 in den Konflikten nach den Wahlen zum Ausdruck kam. Am Nachmittag kurze Stadtrundfahrt in Kisumu mit Besuch des sehenswerten Marktes.

8. Tag: Nach Uganda

Vormittags durchqueren wir das Siedlungsgebiet der Luo. Aus dieser Gegend stammt der Vater des amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Es geht über die ugandische Grenze nach Jinja. Hier fließt der Nil aus dem Viktoriasee. Warum er hier Weißer Nil heißt? Unser Reiseleiter weiß dies und einiges mehr zu erzählen über die Erforschung und koloniale Eroberung Afrikas im 19. Jahrhundert. Ein komfortables Hotel mit Health-Club und einer großen, aussichtsreichen Terrasse für den Sundowner wartet auf Sie. 340 km.

9. Tag: Die Quellen des Nils und Kampala

Viele Forscher haben versucht, sie zu finden - die Quellen des Nils! Heute Vormittag erleben wir den Ursprung des längsten Flusses der Welt, der schlicht und einfach der Abfluss des Viktoriasees ist und sein Wasser bis ins Mittelmeer leitet. Einige Kilometer stromabwärts: die Bujagali-Wasserfälle. Nachmittags sind wir in Kampala, der Hauptstadt Ugandas! Sehenswürdigkeiten gibt es einige: Nakasero - einen der größten Märkte Ostafrikas, die Kasubi-Königsgräber (UNESCO-Kulturdenkmal), die Kathedrale Kampalas, erbaut anlässlich des ersten Papstbesuchs in Afrika durch Paul VI., und den einzigen Tempel der Bahai-Religion in Afrika. 100 km.

10. Tag: Zum Murchison-Falls-Nationalpark

Im Laufe des Vormittags fahren wir Richtung Norden mit einem Zwischenstopp am Zziwa Rhino Sanctuary. Hier leben Nashörner in freier Wildbahn. Ein Ranger führt uns ganz nah an die Rhinos heran. Leise sein und staunen! Danach geht's weiter zum Murchison-Falls-Nationalpark. 340 km. Zwei Übernachtungen in einer traditionellen Lodge.

11. Tag: Die Wasserfälle des Nils

Vormittags Wildbeobachtungsfahrt im Murchison-Falls-Nationalpark. Der Weg führt zum Nildelta, wo der Fluss in den Albertsee mündet. Auf der Wildbeobachtungsfahrt entdecken wir mit etwas Glück Löwen, Büffel, Elefanten und Giraffen. Um den Schuhschnabelstorch einmal im Leben leibhaftig zu bewundern, reisen Ornithologen Tausende von Kilometern hierher – unsere Chancen stehen nicht schlecht! Nachmittags Bootsfahrt auf dem Nil zu den Murchison-Wasserfällen. Hier wimmelt es von Flusspferden, und Hunderte von Krokodilen sonnen sich am Ufer. Streicheln verboten! Das letzte Stück zum Wasserfall geht es dann zu Fuß: Hier stürzt der Nil, als käme er aus dem Nichts, 43 m in die Tiefe.

12. Tag: Es geht nach Fort Portal ...

Ein Reisetag. Auf der knapp zehnstündigen Fahrt nach Süden haben Sie Gelegenheit, mit dem Reiseleiter und den Mitreisenden unsere bisherigen Eindrücke zu resümieren. Wie sieht das Land, das lange von einem Bürgerkrieg heimgesucht wurde, heute aus? Die letzten Konflikte weiter im Norden gingen erst 2008 zu Ende. Schrulliger sind die Anekdoten von Ernest Hemingway, von seinen Großwildjagden und spektakulären Flugzeugabstürzen in Uganda. Unser Tagesziel ist die Stadt Fort Portal. 360 km.

13. Tag: ... und zum Queen-Elizabeth-Nationalpark

Zu Fuß pirschen wir durch den Wald von Kibale, in dem zahlreiche Affenarten zu Hause sind. Mit etwas Glück sehen wir auch Schimpansen. Auf der Weiterreise stoppen wir an einer Farm. Wir erfahren im Gespräch vom Farmer, wie fruchtbar die Böden sind, und sehen manche uns unbekannte Pflanze. Schließlich erreichen wir unsere altehrwürdige Lodge im Queen-Elizabeth-Nationalpark, in der die Königinmutter schon 1954 zu nächtigen geruhte. 200 km. Zwei Übernachtungen.

14. Tag: Im Queen-Elizabeth-Nationalpark

Vormittags Wildbeobachtungsfahrt zu Land. Die Elefanten haben sich stark vermehrt, die Antilopen auch, vor allem der Uganda-Kob, eine Antilopenart, die nur hier vorkommt. Dazu gesellen sich Zebras, Warzenschweine, Meerkatzen, Löwen. Am Nachmittag Bootsfahrt auf dem Kazingakanal, eigentlich ein Fluss, der den Eduard- mit dem Georgsee verbindet. Der Vogelreichtum ist legendär - mit mehr als 600 nachgewiesenen Vogelarten ist der Park der artenreichste der Welt: Fischadler, Kormorane, Marabus, Störche, Ibisse und Reiher jeder Couleur heben nicht einmal ihren Schnabel, wenn wir nachmittags mit unserem Boot an ihnen vorbeigleiten.

15. Tag: Out of Africa

Durch fruchtbares Land, den Garten Afrikas, fahren wir nach Entebbe, wo sich der Kreis der Reise schließt. 380 km. Vor dem Abendessen haben wir noch etwas Zeit, uns in einem Hotelzimmer frisch zu machen. Nach Mitternacht Abflug mit KLM nach Amsterdam. Zeit zum Schlafen und Träumen (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.).

16. Tag: Zurück in Europa

Frühmorgens Ankunft in Amsterdam. Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit KLM von Düsseldorf nach Nairobi und zurück von Entebbe
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Transfers/ Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in Safaribussen (Kenia) bzw. geländegängigen Fahrzeugen (Uganda) mit jeweils max. 7 Teilnehmern
  • 14 Übernachtungen in guten Hotels und Safarilodges
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Vollpension (Mittagessen teilweise als Lunchpaket oder Picknick), am 7. Tag Halbpension, kein Abendessen am 1. Tag
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Wildbeobachtungs- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Visagebühren (ca. 60 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Sicherheitslage in Uganda

Die Sicherheitslage in Uganda hat sich in der letzten Zeit so verbessert, dass wir erstmals seit vielen Jahren wieder Reisen in dieses traditionsreiche Safariland anbieten können. Regionen, in denen immer noch Rebellengruppen aktiv sind, besuchen wir selbstverständlich nicht.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland werden von Studiosus besorgt. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Kenia

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Einreise aus Deutschland wird diese nicht verlangt, jedoch empfohlen. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe http://www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern/Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen. Malaria Jährlich treten über 100.000 Malariafälle in Kenia auf. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein geringes Risiko herrscht in Nairobi und in den Höhenlagen über 2.500 m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!), in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Ca. 2 Mio. Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2007 für Kenia gemeldet. 2007 waren ca. 8 % der erwachsenen Bevölkerung und je nach Region 25 - 90 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera, die in Kenia endemisch ist und immer wieder lokal ausbricht, vermeiden. Eine Impfung ist für Riskoreisende nach ärztlicher Beratung möglich. Einige Grundregeln zur Hygiene Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor dem Essen bzw. vor der Essenszubereitung. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Dengue-Fieber Kann eine häufige Ursache für Fieber entlang der Küste sein. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Eine Impfung existiert nicht. Der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z. B. Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Polio (Kinderlähmung) Erstmals seit 20 Jahren wurden in Kenia ab Anfang 2009 wieder Poliofälle gemeldet (alle im nördlichen Turkana-Distrikt im Grenzgebiet zum Sudan). Ursprung des Virus ist wahrscheinlich der angrenzende südliche Sudan, wo es in letzter Zeit mehrere Ausbrüche gab. Hygiene und Impfschutz (siehe oben) beachten. Höhenkrankheit Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (akute Höhenkrankheit - Rücksprache mit Hausarzt entsprechend eigener Vorerkrankungen). Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet. Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Nairobi haben ein gutes Sortiment aller wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist auch in Kenia möglich. Häufig sind die Kosten für ärztliche Behandlungen in Kenia für Europäer deutlich teurer als in Deutschland. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Wer sich längerfristig in Kenia aufhalten will, sollte über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Kenia und in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer deutschen oder internationalen Flugrettungsversicherung sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei AMREF („Flying Doctors“) empfohlen. (Unverändert gültig seit: 25. August 2010)

Uganda

Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Uganda gehört zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisende ist durchaus empfohlen. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (mehrere neue Poliofälle nachgewiesen, die vermutlich aus der benachbarten DR Kongo importiert wurden, Impfkampagnen wurden mittlerweile initiiert) ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus (derzeit Ausbruch im Bukwo-Distrikt im Osten des Landes, s.u.) und Tollwut empfohlen. Eine Choleraimpfung in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen/ Katastropheneinsatz kann u.U. indiziert sein. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen. Malariachemoprophylaxe ist dringend angeraten. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Für 2008 wurde geschätzt, dass 5,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Sporadische - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich jetzt auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - werden gemeldet (z. Zt. aktueller Ausbruch im Bugiri District / Buluguyi Sub-County), ausgehend gewöhnlich von Flüchtlingslagern im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. In den Armutsvierteln Kampalas wurden mehrere Dutzend Cholerafälle gemeldet. Eine Choleraimpfung ist für Risikoreisende (Reisende in Endemiegebieten) erhältlich, bietet allerdings keinen 100%-igen Schutz vor Infektion. Zuletzt traten auch gehäuft Typhusfälle im Osten des Landes auf (Bukwo-Distrikt). Eine Typhusimpfung, die allerdings keinen vollkommenen Schutz gegen Typhus bietet und nicht von den unten angeführten allgemeinen Hygieneregeln entbindet, ist für Risikoreisende in diese Region möglich. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor dem Essen bzw. vor der Essenszubereitung. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren, der durch große Fliegen (Tsetsefliege) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierte sich erst in diesem Jahr ein europäischer Tourist an der Schlafkrankheit. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten. Hepatitis E Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Ausgehend von sudanesischen Flüchtlingslagern hat sie sich im Norden Ugandas (Pader-Distrikt, Yumbe-Distrikt in der West-Nile Region, Kitgum-Distrikt) weiter ausgebreitet. Bei den bislang 160 Todesfällen (bei ca. 10.000 Erkrankungsfällen) im Raum Kitgum handelt es sich typischerweise fast nur um Schwangere. Die Infektion erfolgte durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertem Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich im Alltag als einzige und wirkungsvolle Schutzmaßnahme, das Trinkwasser abzukochen und die Hygiene zu beachten. Schwangere sollten die Region meiden. Hämorrhagische Fieber Ebola-Fieber (EHF) wurde zuletzt 2007 aus dem Bundibugyo-Distrikt an der ugandischen Westgrenze zur DR Kongo, zwischen Albert- und Edwardsee gelegen, gemeldet. Bis zum Ende des Ausbruchs, das am 8. Januar 2008 vom Gesundheitsministerium in Kampala offiziell verkündet wurde, waren insgesamt 37 von den 149 infizierten Patienten verstorben (Letalität: 25 %). Das Infektionsgebiet lag in einer touristisch erschlossenen Region (Ruwenzori, Queen Elizabeth National Park), jedoch gab es keine Fälle bei Reisenden, da in der Regel der Kontakt mit erkrankten Personen sehr unwahrscheinlich ist. Eine Marburgvirus-Infektion wurde bei einer Touristin im Juli 2008 nachgewiesen. Sie hatte zwei „Fledermaushöhlen“ besucht - eine Höhle in Fort Portal in West-Uganda, sowie die „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes). Die dort vorkommenden Fledermäuse scheinen das Marburgvirus zu übertragen. Fledermaushöhlen sollten nicht besucht werden. Hämorrhagische Fieber führen häufig zu einer deutlichen Blutungsneigung mit Blutergüssen, Blutungen aus den Schleimhäuten der Augen, des Mundes und des Magen-Darm-Traktes. Die Behandlung ist symptomatisch, eine Impfung ist nicht möglich. Die Sterberate bei solchen Erkrankungen ist sehr hoch. Kontakte zu erkrankten Personen und deren Ausscheidungen (z. B. im Krankenhaus) sind zu vermeiden. Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website www.whouganda.org Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Weitere Gesundheitsgefahren In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Bilharziose, Leishmaniasis, Filariasis, Schlafkrankheit, zeckenübertragbare Erkrankungen, Hundebandwurm etc. Einige neue Poliofälle wurden erstmalig seit 1996 im Nordwesten des Landes im Grenzgebiet zur DR Kongo diagnostiziert. Eine Beratung durch einem Tropenmediziner/Reisemediziner wird allgemein vor der Reise empfohlen, siehe www.dtg.org oder www.crm-web.de Detailliertere Fachinformationen zu reiseassoziierten Erkrankungen finden Sie auch beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. (Unverändert gültig seit: 30. September 2010)

Gelbfieberimpfung

Uganda gehört zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisende wird empfohlen. Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia und Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Die Nationalparks Kenias und Ugandas gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Die inneren Unruhen, die Kenia in den ersten Monaten des Jahres 2008 erschütterten, sind nach der Einigung der verfeindeten Parteien auf eine gemeinsame Regierung vorläufig beigelegt. Ebenso ist der Bürgerkrieg, der die nördlichen Provinzen Ugandas über viele Jahre hinweg überzog, weitestgehend beigelegt. Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika immer noch die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In beiden Ländern meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile. Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen gehört es, Menschenansammlungen zu vermeiden - bis auf weiteres werden wir deshalb in Kampala auf den Besuch des Marktes verzichten. Für ein entsprechendes Alternativprogramm ist gesorgt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit langjährig bewährten Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Ostafrika abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 30. September 2010

Sicherheitshinweis

Uganda Unverändert gültig seit: 30. September 2010 Aktuelle Hinweise Im Vorfeld der Präsidenten- und Parlamentswahlen im Februar 2011 ist mit Demonstrationen zu rechnen, deren friedlicher Ablauf nicht immer gesichert sein wird. Die Sicherheitskräfte setzen bei der Auflösung von Demonstrationen auch Schusswaffen ein. Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten. Am 11. Juli 2010 ist es in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen gekommen, bei denen es Dutzende Todesopfer und sehr viele Verletzte gab. Das Auswärtige Amt rät dringend, in Uganda größere Menschenansammlungen, aus welchem Grunde auch immer sie entstehen, zu meiden. Kriminalität Nach Einbruch der Dunkelheit sollte - mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als sicher gelten - auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala - Entebbe/Flughafen möglich; aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird aber empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es in den letzten Monaten verschiedene Diebstähle aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) gegeben hat. Als besonders neuralgischer Punkt hat sich der Kreuzungsbereich um den Clock Tower in Kampala erwiesen. Hier ist besondere Vorsicht angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas“) grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus ist es in Einzelfällen zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete, weibliche Passagiere gekommen. Reisen über Land Das Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb von Uganda generell zu Vorsicht und Wachsamkeit. Von Reisen in die Region Karamoja im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) wird abgeraten, da dort Übergriffe durch kriminelle Elemente sowie eine Gefährdung bei Entwaffnungsaktionen der ugandischen Streitkräfte nicht ausgeschlossen werden können. Ein Besuch des Kidepo-Nationalparks ist möglich, sofern die Anreise per Flugzeug erfolgt (wird von den Reiseveranstaltern angeboten). Aktuelle Information zur Sicherheitslage in touristischen Zielorten können bei der Deutschen Botschaft sowie der Uganda Wildlife Authority (www.uwa.org.ug und uwa@uwa.or.ug), beim Uganda Tourism Board (www.visituganda.com und utb@starcom.co.ug) und der Uganda Tourism Association (www.uta.or.ug und ugandatourismassociation@gmail.com) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf englisch. Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden. Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Amsterdam KLM 42 €
Berlin KLM 0 €
Bremen KLM 0 €
Köln KLM 0 €
Düsseldorf KLM 0 €
Frankfurt KLM 0 €
Genf KLM 42 €
Hannover KLM 0 €
Hamburg KLM 0 €
Luxemburg KLM 42 €
München KLM 0 €
Nürnberg KLM 0 €
Stuttgart KLM 0 €
Wien KLM 42 €
Zürich KLM 42 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 20