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Torres del Paine Nationalpark
Osterinsel
Patagonien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13684
Nicht mehr buchbar!

Argentinien - Chile

mit Atacamawüste

  • 20-tägige NaturStudienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Mit Nordchile und der Atacamawüste
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Buenos Aires / Dazzler Tower ****
1 Puerto Madryn / Villa Piren ***
1 Punta Delgada / Faro **
2 Ushuaia / Los Yamanas ****
3 Calafate / Esplendor ****
1 Torres del Paine / Las Torres Patagonia ***
1 Puerto Natales / CostAustralis ****
2 Puerto Varas / Cabana del Lago ****
2 Calama / Sonesta Calama ***(*)
1 Iquique / Radisson ****
2 Santiago / Plaza S. Francisco ****(*)
Argentinien und Chile verbindet eine fast 4000 km lange Grenze - und eine ähnliche Geschichte. Gemeinsam ist diesen südamerikanischen Ländern auch eine ...
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1. Tag: Buenas Tardes, Argentina!

Individuell nach Madrid angereist, fliegen wir mittags gemeinsam mit Iberia nach Buenos Aires (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std., Abendessen im Flugzeug). Tangomusik in der Luft, Bandoneonspieler auf den Straßen und ein kakophonisches Hupkonzert: Schon die Fahrt mit dem Studiosus-Reiseleiter durch das abendliche Buenos Aires in unser zentral gelegenes Hotel ist ein Erlebnis. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

2. Tag: Tour durch das Paris Südamerikas

Wir stürzen uns hinein in die Metropole, die wegen ihres europäischen Flairs als Paris Südamerikas gilt. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken wir die repräsentativen Seiten der argentinischen Hauptstadt: den Präsidentenpalast Casa Rosada, das alte Rathaus Cabildo an der Plaza de Mayo und stattliche Avenidas wie die 9 de Julio, die wohl breiteste Straße der Welt, über die ein imposanter Obelisk wacht. Gestärkt durch ein saftiges, unterarmdickes Steak erkunden wir den alten Hafen von La Boca, ein volkstümliches Viertel mit morbidem Charme. Hier wurde der Tango geboren, hier sind viele Künstler und auch der Fußballclub von Altstar Maradona zu Hause. Und abends? In dieser Stadt, die wie keine mit dem Tango verwoben ist, können Sie bei einer Tanzshow der argentinischen Volksseele nachspüren (ca. 45 €).

3. Tag: Auf nach Patagonien

„Qué bárbaro!“ Diesen Ausruf - er bedeutet „wie schön!“ - werden wir heute Vormittag vor den Boutiquen in der eleganten Einkaufspassage Galerías del Pacífico immer wieder hören. Nach unserem Bummel einen Mate, einen bitteren Tee, oder einen guten Café solo im Jugendstilcafé Tortoni, in dem sich schon Argentiniens Intellektuelle trafen, etwa Jorge Luis Borges und Formel-1-Star Juan Manuel Fangio? Nachmittags heben wir mit Aerolineas Argentinas nach Trelew ab und fahren weiter nach Puerto Madryn. Ein Name, der auf die walisischen Einwanderer zurückgeht, deren Nachkommen nach wie vor die Gegend prägen. 60 km. Am Abend zwischen Pampa und Atlantik die Frage: Steak oder Fisch?

4. Tag: Tierparadies am Atlantik

Es riecht nach Abenteuer und Wildnis. Wehendes Gras, verkrüppeltes Gehölz und ein vom Wind blitzblank geputzter Himmel. Gewaltig und urzeitlich - so präsentiert sich die Weite der patagonischen Steppe. An der Nordspitze der Halbinsel Valdés (UNESCO-Naturdenkmal) fragen wir auf der Estancia San Lorenzo, wie sich extensive Viehzucht und Naturschutz in Einklang bringen lassen. In der „hauseigenen“ Kolonie sprechen wir mit einem Biologen über das Leben der tadellos im Frack gekleideten Magellan-Pinguine. Auf unserer Fahrt an der menschenleeren, schroffen Atlantikküste entlang dösende See-Elefanten und Seelöwen. Mit etwas Glück laufen uns auch Maras, Darwinstrauße und Guanakos über den Weg. Ein funkelnder Sternenhimmel begrüßt uns bei unserem einfachen Hotel direkt am Meer. Können Sie das Kreuz des Südens finden? 300 km.

5. Tag: Flug ans Ende der Welt

Bei unserem Spaziergang an der Steilküste entlang immer wieder markerschütterndes Brüllen am Strand. Brunftschreie Südlicher See-Elefanten, die hier ihre Flossen räkeln. Über Puerto Madryn fahren wir wieder nach Trelew und werfen einen Blick ins paläontologische Museum. Patagonien gilt mittlerweile als eine der reichsten Saurier-Fundstätten der Welt. 200 km. Gegen Abend Flug mit Aerolineas Argentinas von Trelew nach Ushuaia - die südlichste Stadt der Erde, das Ende der Welt. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.

6. Tag: Auf dem Beagle-Kanal

Auf den Spuren von Charles Darwin segeln wir im Katamaran auf dem Beagle-Kanal. In der Ferne leuchten die schneeweißen Spitzen der Darwin-Kordilleren. Auf kahlen schwarzen Felsen dösen zottelige Klopse: Seelöwen, die sich von unserem Schiff nicht stören lassen. Nachmittags tauchen wir in windzerzauste Südbuchenwälder ein. Wir wandern im Feuerland-Nationalpark ein kurzes Stück bis zur Lapataia-Bucht. Hier endet auch die berühmte Panamericana. 90 km.

7. Tag: Moore, Berge, Märchenwälder

Vorbei an vielfarbigen Hochmooren durchqueren wir die wilde Bergwelt Feuerlands. Eine Landschaft mit Entdeckerflair - und Überraschungen. Wir besuchen eine Huskyfarm, auf der Polarhunde gezüchtet werden. Turmalinblau leuchtet der Lago Escondido, ein Juwel in der Seenwelt Feuerlands. 100 km. Am Nachmittag geht's mit Aerolineas Argentinas nach Calafate: die „Welthauptstadt der Gletscher“ und Pforte zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Naturdenkmal). Drei Übernachtungen in Calafate.

8. Tag: Nationalpark Los Glaciares

Smaragdgrün leuchtet in Calafate der Lago Argentino zu uns herauf. Wir überqueren ihn mit einem komfortablen Ausflugsboot (wetterabhängig). Vorbei an bald silbern, bald kobaltblau schimmernden Eisbergen geht's zum Upsala-Gletscher, dem größten im Nationalpark. Mit theatralischem Getöse kalbt er in den See. Erst knirscht es, dann quietscht es, und dann stürzen krachend haushohe Eisbrocken ins Wasser, um in einer Gischtwolke davonzutauchen. Gletscherrückgang und Klimawandel auch hier? Wir wandern durch einen Wald mit Südbuchen, Heidekraut und blühenden Sträuchern zum herrlich gelegenen Gletschersee Onelli. Dahinter wohnt nur mehr der Wind. 100 km.

9. Tag: Kalbender Moreno-Gletscher

Von den Aussichtsplattformen aus hat man einen idealen Blick auf das mächtige südandine Eisfeld. Wir stehen erstaunlich nah vor einem der größten Gletscherbrüche Amerikas (UNESCO-Naturdenkmal): Von einer fast 70 m hohen Eiswand donnern ständig riesige Blöcke und turmhohe Eisnadeln in den See. Ein Schauspiel, dem man stundenlang zusehen möchte. 180 km. Abends noch mal um die Häuser ziehen? Entdecken Sie an der gemütlichen Hauptstraße von Calafate Ihre Lieblingsbar bzw. Ihr Lieblingsrestaurant. Unser Tipp: das Pascasio.

10. Tag: Auf nach Chile

Auf einer landschaftlich reizvollen Strecke fahren wir über die Grenze zum Paine-Nationalpark, dem vielleicht schönsten Nationalpark Chiles. Eine wie von Meisterhand komponierte Bergwelt. Dazu Lenga-, Südbuchen, und Olivillo-Bäume. Die Tierwelt fasziniert mit Guanakos, Nandus, Flamingos und Kondoren. In unserer am Fuße der Paine-Berge gelegenen Lodge genießen wir die Abendstimmung und die klare Luft. 310 km.

11. Tag: Im Paine-Nationalpark

Schroffe Granitzinnen, eisbedeckte Gipfel, malachitgrüne Seen und Fjorde, von aquamarin bis türkis. Bei einer Wanderung und einer Rundfahrt richten wir unser Augenmerk auch auf die teils erstaunlich zahmen Guanakos. Am Nachmittag verlassen wir den Park in Richtung Puerto Natales. 140 km.

12. Tag: In die Chilenische Schweiz

Morgens brechen wir zur Magellanstraße auf. 260 km. Beim Flug mit LAN Express von Punta Arenas nach Puerto Montt genießen wir Ausblicke auf Eisfelder, Fjorde und menschenleere Inseln. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das idyllisch am Llanquihuesee gelegene Puerto Varas. 30 km. Abends auf die Seepromenade zum chilenischen Sehen und Gesehenwerden! Zwei Übernachtungen in Puerto Varas.

13. Tag: Vulkane, Seen - und ein Spießbraten

Seine perfekte Vulkanform macht den Osorno für viele zu einem der schönsten Berge der Welt. Majestätisch erhebt er sich über die chilenische Seenplatte. Im Nationalpark Vicente Pérez Rosales stürzen die Wasserfälle von Petrohue rauschend in die Tiefe. Bei der Besiedlung der Seenregion haben deutsche Einwanderer eine herausragende Rolle gespielt. Wir besuchen Nachfahren der Pioniere. Die Bauernfamilie hat für uns einen Spießbraten vorbereitet. Wir werden ihn bei einem anregenden Gespräch über das Leben im heutigen Chile vertilgen. Echt lecker! 220 km.

14. Tag: Szenenwechsel in den hohen Norden

Puerto Montt, an einem weiten Fjord gelegen, hat seinen Charme bewahrt. Nach einer kurzen Rundfahrt durch die kleine Hafenstadt fliegen wir mit LAN Express via Santiago in die Bergbaustadt Calama. Beim Anflug sehen wir die wundgerissene Erde. Der Abbau des roten Goldes in der größten oberirdischen Kupfermine der Welt hat der Stadt seinen Stempel aufgedrückt. Zwei Übernachtungen in Calama auf 2250 m Höhe.

15. Tag: Zum Atacama-Salzsee

Hinter bizarr erodierten Felswänden und den hohen Dünen der Salzkordillere liegt die Flussoase San Pedro umgeben von Vulkanen, die die 6000-m-Marke berühren. Im Museum inspizieren wir die Zeugnisse der faszinierenden Atacamakultur und im Oasendorf Toconao die Häuser, die komplett aus Steinen vulkanischen Ursprungs erbaut sind. Wie eine Fata Morgana flimmert die schier unendliche Salzfläche des Salar de Atacama. Wir baden in gleißendem Licht. Kein Baum, kein Strauch. Farbtupfer sind allein die Flamingos. Mit den skurrilen Felsgebilden und Salzstatuen im Mondtal beschließen wir unsere Tour. 310 km.

16. Tag: Durch die Atacamawüste zum Pazifik

Wie gelbe Grasbüschel säumen die Salzauslagerungen unseren Weg durch die trockenste Wüste der Welt. Nicht die allergeringste Feuchtigkeit findet sich hier. Und doch: Wie aus dem Nichts taucht ein großer Tamarugowald auf: akazienähnliche Bäume. Ihr Trick: Mit bis zu 40 m tiefen Wurzeln behaupten sie sich gegen die Trockenheit. Vorbei an Geoglyphen, Erdzeichnungen, nach Humberstone, dessen Glanz so rasch wie eine Sternschnuppe verblasste. Reich geworden durch das weiße Gold, den Salpeter, lässt die heutige Geisterstadt jenen Prunk nur erahnen, den wir in den prachtvollen Bauten der Salpeter-Hafenstadt Iquique finden. 410 km.

17. Tag: In Chiles Hauptstadt

Vormittags fliegen wir mit LAN Express von Iquique nach Santiago. Der herrliche Ausblick vom Cerro San Cristóbal verschafft uns einen Überblick. Dann mischen wir uns unter die Besucher der geschäftigen Fußgängerzone. Mit der Musik des Liedermachers Victor Jara, Opfer beim Putsch von 1973, bringt uns der Reiseleiter die Geschichte rund um Allende und Pinochet näher. Zwei Übernachtungen in Santiago.

18. Tag: Nach Valparaíso - Tor zum Pazifik

Über die Küstenkordillere fahren wir nach Valparaíso (UNESCO-Kulturdenkmal): ein Name wie Musik. Die an einer weiten Bucht gelegene Stadt haben schon die Dichter Walt Whitman, Rubén Darío und Pablo Neruda überschwänglich beschrieben. Von den über dem Hafen liegenden Terrassen blicken wir auf das bunte Viertel der Unterstadt und den Pazifik. Rückfahrt nach Santiago.

19. Tag: Abflug von Santiago

Gegen Mittag Flug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

20. Tag: Rückkehr nach Europa

Am Morgen Landung in Madrid. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück von Santiago de Chile
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 18 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 2. und 13. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 5., 9., 11., 15. und 18. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 8. und 17. Tag
  • Mittagessen in einem typischen Restaurant am 2. Tag und auf einem Bauernhof am 13. Tag
  • Bootsfahrten auf dem Beagle-Kanal und dem Lago Argentino
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 145 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 150 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Flüge innerhalb Patagoniens

Auf einigen innerargentinischen Strecken werden zum Teil noch ältere Maschinen des Typs Boeing 737-200 eingesetzt, die zwar sehr bewährt sind, aber nicht mehr den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Argentinien

Impfschutz Für die Einreise nach Argentinien gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Tollwut und Typhus. Gelbfieber Zusätzlich wird eine Gelbfieberimpfung von der Weltgesundheitsorganisation bei Besuch folgender Provinzen empfohlen: Formosa und Misiones jeweils in der gesamten Provinz; Chaco im Departement Bermejo; Corrientes in den Departements Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé; Jujuy in den Departements Ledesma, Santa Barbara, San Pedro und Valle Grande; Salta in den Departments Anta, General José de San Martín, Orán und Rivadavia. Die Empfehlung gilt auch für Besuche des Iguazú Nationalparks. Dengue Die argentinischen Medien berichten seit Ende März 2009 verstärkt von einer Ausbreitung des Denguefiebers vor allem im Norden des Landes. Betroffen sind die Provinzen Salta, Jujuy, Tucumán, Formosa, Misiones, Corrientes, Catamarca, Chaco, Santiago del Estero, Córdoba, Entre Ríos, Santa Fe und Buenos Aires. In Córdoba und Catamarca wurde für den Gesundheitsbereich der Notstand ausgerufen. Im Zuge der Ausbreitung ist es in Argentinien bisher zu fast 16.000 Erkrankungen und sieben Todesfällen gekommen. Die Mücke, die das Denguefieber überträgt, ist tagaktiv. Reisende sollten daher besonders tagsüber auf einen Mückenschutz achten. Gegen das Denguefiebervirus gibt es bisher keinen Impfschutz. Malaria Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden, in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay. Alle anderen Landesteile sind malariafrei. In Argentinien kommt ausschließlich die weniger gefährliche Form der Malaria vor (Malaria tertiana durch Plasmodium vivax). Es wird eine Expositionsprophylaxe empfohlen (s.u.). Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. in den o.g. Regionen unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Durchfallerkrankungen Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Medizinische Versorgung Die stationäre sowie ambulante ärztliche Versorgung im Großraum Buenos Aires ist gut; in der Provinz ist sie jedoch auch in größeren Städten nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Bei Reisen in die Provinz sollten daher Medikamente in Form einer „Reiseapotheke“ in ausreichender Menge mitgeführt werden. Unverändert gültig seit: 3. September 2010

Chile

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) auf die Oster-Inseln gefordert. Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Chile ist malariafrei HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Aufgrund immer wieder vorkommenden Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten wird empfohlen, möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber (Osterinsel), Chagas-Krankheit, Trichinellose, Echinokokkose, Hanta-Virus-Infektionen. Allgemeine Prophylaxe Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele überträgergebundenen Erkrankungen ganz vermieden werden. Im Norden und Zentrum nicht in einfachen Hütten übernachten (Chagas-Erkrankung durch Wanzenübertragung). Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Clinica Alemana / Deutsche Kliniken (ohne Gewähr) Santiago: Av. Vitacura 5951, Telefon 212 97 00 oder 210 11 11, Fax 212 43 80 Valparaíso: Cerro Alegre, Calle Guillermo Munich, Telefon/Fax 032 / 21 79 51 Concepción: Pedro de Valdivia 801, Telefon 041 / 79 60 00, Fax 041 / 79 62 44 Valdivia: Beauchef 765, Telefon 063 / 24 61 00, Fax 063 / 24 62 51 Temuco: Senador Estebanez 645, Telefon 045 / 20 12 01, Fax 045 / 20 10 16 Osorno: Av. Zenteno 1530, Telefon 064 / 26 26 26, Fax 064 / 26 26 27 Puerto Varas: Otto Bader 810, Telefon 065 / 23 23 36, Fax 065 / 23 26 90 Eine vollständige Liste deutschsprachiger Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte und Übersetzer finden Sie auf der Internetseite der Botschaft Santiago de Chile unter „Konsularischer Service“ Unverändert gültig seit: 6. Juli 2010

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Iberia 0 €
Düsseldorf Iberia 0 €
Frankfurt Iberia 0 €
Genf Iberia 98 €
München Iberia 0 €
Wien Iberia 138 €
Zürich Iberia 98 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25