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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13667
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Java - Bali

Höhepunkte

  • 17-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Borobodur, Vulkan Bromo und die Schönheiten Balis auf einer Reise
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Bogor / Novotel ****
1 Bandung / Novotel ****
3 Jogjakarta / Hyatt Regency *****
1 Surakarta / Novotel Solo ****
2 Malang / Tugu Park ****
2 Lovina / Puri Bagus ****
2 Ubud / Kamandalu Resort *****
2 Sanur / Bali Hyatt *****
Ein Land aus 17500 Inseln, in dem Zigaretten wie Räucherstäbchen duften, Tanz und Musik Gottesdienst sind und die besten Partys immer noch für die Götter ...
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1. Tag: Nach Südostasien

Sie fliegen individuell nach Frankfurt, und gemeinsam geht es gegen Mittag mit Singapore Airlines weiter nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 15 Std.). Unterwegs können Sie sich mit dem Roman „Saman“ von Ayu Utami schon mal auf die indonesische Inselwelt einstimmen.

2. Tag: Selamat pagi, Java

Morgens landen wir in Singapur und steigen in den Flieger nach Jakarta um. Die Hauptstadt Indonesiens lassen wir links liegen und nehmen Kurs aufs Bergland. In Bogor erholten sich zur Kolonialzeit tropenmüde Holländer, heute trifft sich hier Jakartas Schickeria beim Golf. 80 km. Nach dem Check-in im Hotel bleibt Zeit, sich ein wenig von der Anreise zu erholen. Am Nachmittag beginnt das Programm. Es grünt so grün im Kebun Raya, dem größten botanischen Garten Südostasiens: Muskatbäume, Teakholzriesen und Königspalmen - der Studiosus-Reiseleiter lüftet zwischen 3000 Pflanzenarten so manches botanische Geheimnis der Gewürzinseln.

3. Tag: Teeplantagen und Bandung

Teegrün ist der Westen Javas. Bunte Tupfer setzen die Batiktücher der Pflückerinnen. Wie man Javatee-Aroma in die grünen Blätter jagt? Fragen Sie den Reiseleiter! Stadtrundfahrt in Bandung: Villenviertel und Shoppingboulevards mit Kolonialflair, Art-déco-Hotels und die Konferenzhalle, in der 1955 Vertreter der blockfreien Staaten wie Indonesiens Präsident Sukarno, Nehru, Nasser und Ho Chi Minh ihre Köpfe zusammensteckten. An der TU der indonesischen Hightechmetropole wird an der Zukunft gebastelt: Hier studiert Indonesiens künftige Elite.

4. Tag: Mit dem Zug nach Jogjakarta

Mit dem Expresszug rauschen wir über die tropengrüne Insel. Vulkankegel sind Prachtkulisse für Reisterrassen, die wie Himmelstreppen bergwärts klettern. Doch können die Reisfelder des Inselstaats die mehr als 200 Millionen Indonesier ernähren? Am Nachmittag laufen wir in Jogja ein - Sultansstadt mit Studentenflair. Noch unternehmungslustig nach dem Abendessen? Dann tauchen Sie doch in den Bars an der Malioboro-Straße bei einem Bir Bintang in die Studentenszene ein. Es darf ein bisschen schicker sein? Im Bintang Café oder in der Borobodur Bar können Sie Tropencocktails schlürfen. Drei Übernachtungen in Jogjakarta.

5. Tag: Pilgerziel Borobudur

Ein UFO, notgelandet im Dschungel? Fehlanzeige - das größte buddhistische Heiligtum der Welt (UNESCO-Kulturdenkmal)! Ein Bilderbuch aus Stein: 1460 Reliefs umringen den Buddhaberg, der - unter Vulkanasche bestens konserviert - 800 Jahre Dornröschenschlaf hielt, bis Sir Stamford Raffles, der damalige Verwalter von Java zum Wachküssen anrückte! Auf dem Weg zum Gipfel tropft manche Schweißperle auf den Lavastein. Die Belohnung: Buddhas überirdisches Lächeln und ein paar Bonuspunkte fürs Karma! Abends sind wir bei Verwandten des Sultans zu Gast: Nasi Goreng, Gado-Gado & Co. - Leckereien aus den Kochtöpfen der Sultansküche und zum Dessert Ramayanaballett. ExtraTour: Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Archäologie ist nicht Ihr Ding? Dann auf in die Natur! In den Ausläufern des Merapivulkans können Sie Lavaströme bestaunen, Wasserfälle erwandern, Vögel beobachten oder - Geheimtipp der javanischen Damenwelt! - im heiligen Wasser ewige Schönheit tanken.

6. Tag: Sultansstadt Jogjakarta

Der Sultanspalast - ein Irrgarten der Höfe, Zimmer, Ruheplätze, in dem Sultanswächter in Batiksarongs javanische Philosophie mit Leben füllen. Sultan Hamengku Buwono X., heutiger Chef des Sultanats, soll lieber Armani-Anzug oder Golfdress tragen ... Im Sonobudoyo-Museum beamt uns der Reiseleiter 1000 Jahre zurück in die Zeit, als sich die indischen Religionen auf Java mischten. Nachmittags erleben wir, wie mit der Abdecktechnik wunderschöne Batiken erstellt werden. Kleines Verwöhnprogramm am Abend: Wenn die Füße schmerzen - ab in den Schönheitssalon! Nach einer Reflexzonenmassage (ab ca. 20 €) werden Sie im siebten javanischen Himmel schweben!

7. Tag: Hindu-Heiligtum Prambanan

Am Prambanan-Tempel (UNESCO-Kulturdenkmal) empfangen uns die Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma und das uralte Ramayanaepos als steinerner Comicstrip. Sex & Crime in der Götterwelt - wie gut, dass der Reiseleiter die Geschichten hinter Schlachtengetümmel und Liebesschmachten kennt! Ob Jogjas Teenager immer noch vom Helden Rama oder eher von den Leadsängern indonesischer Boygroups schwärmen? Das können Sie nachmittags Suryadi und seine Familie fragen. Sicher wird er uns bei Tee und Sate-Spießen auch verraten, wo Indonesiens blutjunge Demokratie heute steht, und wie Hindu-Mythen und Koransuren unter einen Hut passen. Dann machen wir uns auf den Weg nach Surakarta. 100 km. Es bleibt noch Zeit, um sich auf dem Pasar Laweyan durch die Batikstoffe zu wühlen.

8. Tag: Fahrt nach Malang

Inselalltag durchs Busfenster: Frauen balancieren Bananenstauden und Gemüsekörbe zum Markt, Bauern bestellen ihre Felder - ohne Fleiß kein Reis! -, in Garküchen wird gebrutzelt, und Schulkinder winken uns zu. Es muss nicht immer Gamelanmusik ein - unterwegs schiebt der Reiseleiter eine CD von Dik Doank ein: Indonesien-Pop zum Mitzappeln! 270 km, Fahrzeit ca. 8 Std. In Malang kommt uns manches holländisch vor. Springen Sie doch noch schnell in ein Taxi und lassen Sie sich im Toko Oen Kaffee und Kuchen im Kolonialflair schmecken. Zwei Übernachtungen in Malang.

9. Tag: Ausflug zum Vulkan Bromo

Ein früher Sprung aus den Federn! Der Sonnenaufgang im Reich der Feuerberge lockt. Ein echter Atemräuber: der Blick in den Einbruchkessel des Bromo - ein Sandmeer, umringt von Vulkangipfeln. Altehrwürdige Bergriesen mit tiefen Lavafalten stoßen Rauchwolken wie Wattepads aus und erstrahlen, von den ersten Sonnenstrahlen berührt, in rostigem Rot. 100 km. Das perfekte Nachmittagsprogramm in Malang: im Hotel-Spa nach allen Regeln der javanischen Massagekunst durchkneten lassen und in Frangipaniblüten baden wie einst javanische Prinzessinnen vor der Hochzeitsnacht. ExtraTour: Keine Lust auf Feuerberge? Dann ran an den Kochtopf! Ein quirliger Auftakt: der Streifzug über den Gemüsemarkt. Beim gemeinsamen Schnippeln und Brutzeln können Sie dann in Aromen schwelgen. Das köstliche Finale: stilvoll schlemmen. Ob Sie dem Küchenmeister das Rezept für den köstlichen Kue Nagasari abluchsen können?

10. Tag: Nach Bali

Reisfeldebenen, Tabakfelder, Zuckerrohrplantagen - noch einmal Natur im Überfluss. Uns erwartet ein langer Fahrtag. Dann schaukeln wir mit der Fähre nach Bali. Eine Stunde Zeit zum Plaudern mit den Insulanern. Weinfelder in den Tropen? Keine Fata Morgana - an der Nordküste der Götterinsel wächst tatsächlich göttlicher Wein! Dann freuen wir uns auf unser Hotel am schwarzen Lavastrand. 335 km, Fahrzeit ca.10 Std. Es darf gebadet werden! Oder Sie lümmeln sich an den Pool, um mit Vicky Baums „Liebe und Tod auf Bali“ im Bali der Kolonialzeit zu versinken. Zwei Übernachtungen in Lovina.

11. Tag: Der Norden der Götterinsel

Der Duft von gebratenen Bananen kitzelt die Nase, und eine Wolke von Kretek, Nelkenzigaretten, die wie Räucherstäbchen duften, nebelt uns ein. Um uns herum shoppen die Balinesen Reis, Kochtöpfe, Schraubenschlüssel und DVDs. Ob uns der Reiseleiter einen Crashkurs im Feilschen gibt? Nach so viel Sinnentaumel auf dem Markt von Singaraja Ruhe tanken im Tempel: Dämonenfratzen und Hexen mit Hängebrüsten halten die bösen Geister fern. Wir schwelgen im balinesischen Tempelbarock! Doch was hat der steinerne Fahrradfahrer auf dem Relief im Meduwe-Karang-Tempel zu suchen? 60 km. Am Spätnachmittag führen Sie Programmregie! Leihen Sie sich doch Schnorchel und Flossen im Tauchshop aus, um zwischen bunten Glitzerfischen im Ozean spazieren zu schwimmen.

12. Tag: Bergland von Bedugul und Künstlerort Ubud

Kaffee und Gewürznelken wuchern wie Unkraut. Lust auf eine Tasse Bali-Kaffee? Wer will fährt mit dem Boot über den Bratansee und schaut sich den Seetempel von allen Seiten an. Muskat, Koriander, Kurkuma & Co. - auf dem Gewürzmarkt schnuppern wir uns durch die Wohlgerüche des Orients. Doch Achtung, der Kaufrausch droht! Wir erreichen Ubud. 70 km. In den 1930er Jahren inspirierte es schon den deutschen Maler Walter Spies, der hier sein Häuschen baute und Vicky Baum oder Charlie Chaplin zum Tee traf. Heute ist Ubud wieder Tummelplatz der Promiszene - spätestens seit Mick Jagger seiner Liebsten hier den Ring an den Finger steckte. Schon möglich, dass Ihnen beim abendlichen Drink im Indus (Jalan Raya Sanggingan) Modedesignerin Donna Karan gegenübersitzt. Zwei Übernachtungen in Ubud.

13. Tag: Heiligtümer rund um Ubud

Opfergaben für die Götter, aber auch Päckchen aus Duft, Farbe und Rauch für die Dämonen, damit sie uns nicht den Tag verderben - so beginnt auch heute noch jeder balinesische Tag. Die Tempel der Götterinsel hat wohl niemand gezählt. Wir haben einige der schönsten ausgewählt: Tirta Empul, Gunung Kawi und die Elefantengrotte Goa Gajah. 35 km. Tipp für den kleinen Mittagshunger: Die Sate-Spieße im Batan Waru schmeckten schon Bill Clinton. Traditionelle Gemälde für die Götter, Werke westlicher Tropenmaler und junge Wilde - im Neka-Museum entdecken wir nachmittags das ganze Spektrum der Bali-Kunst. Lust auf ein Mitbringsel zum An-die-Wand-Hängen? Der Reiseleiter kennt die besten Galerien. ExtraTour: Sie haben genug Tempel gesehen und suchen den besonderen Kick? Dann erbrausen Sie Bali doch auf einer Harley Davidson! Reisterrassen, Palmwipfel und Vulkangipfel sind Traumkulisse für Ihre Motorradtour. Wohin Sie auch kommen - die Harley und Sie sind die Sensation!

14. Tag: Besakih und Klungkung

Auf den Vulkanen sitzen die Götter - glauben die balinesischen Hindus. Kein Wunder, dass das wichtigste Inselheiligtum am Hang des Agungvulkans liegt. Wie die Balinesen pilgern wir zum Pura Besakih, dem Muttertempel. Diebe schmoren im Kessel, Huren werden Brüste abgebissen - balinesische Bösewichter in der Hölle zeigen Gemälde in der Gerichtshalle von Klungkung. Wie Holzschnitzer mächtige Baumstämme in zierliche Figuren verwandeln, bestaunen wir in Mas. Über Schnitzkunst und alte Traditionen im Zeitalter des Massentourismus plaudern wir dann mit Wayan, Ketut und ihren Kollegen. Noch unternehmungslustig nach dem Abendessen? Ein Muss im Nightlife-Programm von Seminyak: Chillen im Ku De Ta. Ob sich heute Abend auch Model Kate Moss in ihrem balinesischen Lieblingsclub blicken lässt?

15. Tag: Taman Ayun und Tanah Lot

Auf Tempeltour: Götterthrone und prächtige Tore im Taman Ayun. Die Wellen des Indischen Ozeans, in dem die Dämonen wüten, umtosen den Tempel von Tanah Lot. Wie gut, dass die Balinesen Weltmeister im Besänftigen sind! Wir genießen die ganze Tempelpracht an einer Kokosnuss nuckelnd im Tempelcafé. 90 km. Am Nachmittag führen Sie Regie: baden und beachen und in der Strandbar den Nachmittag verdösen - volles Programm! Wenn immer noch Zeit bleibt, lockt der Shoppingmarathon. Ein Batik-Bikini passt bestimmt noch in den Koffer!

16. Tag: Ein Tag in Eigenregie und Flug in die Heimat

Der Tag gehört Ihnen! Noch eine geballte Ladung Tropensonne tanken oder lieber ein letztes Mal Verwöhnprogramm im Spa? Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die noch ein paar Tage im Paradies gebucht haben, bleiben Sie einfach im Liegestuhl liegen. Alle anderen Gäste fahren am späten Nachmittag zum Flughafen und fliegen mit Singapore Airlines über Singapur (nonstop ab Singapur, Flugdauer ca. 13 Std.) zurück in die Heimat.

17. Tag: Ankunft in Frankfurt

Morgens landen wir in Frankfurt und haben Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Jakarta und zurück von Denpasar
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 50 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Zugfahrt von Bandung nach Jogjakarta
  • Fährfahrt von Java nach Bali
  • 14 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool, in Ubud mit Deckenventilator
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 7. Tag Mittagessen statt Abendessen)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen mit Ramayanaballett-Aufführung am 5. Tag
  • Balinesische Tanzvorführung
  • Bootsfahrt auf dem Bratansee
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Indonesien wird bei Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Indonesien

Unverändert gültig seit 28. Juni 2010 Medizinische Hinweise Impfschutz Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. (www.who.int/ith/countries/en/index.html). Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen auch Hepatitis B, Tollwut, Japanisches Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Dengue-Fieber Denguefieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Es gibt keine ursächliche Behandlung, die Therapie beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden. Mückenschutz (tagsüber!) ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Malaria Das Risiko besteht ganzjährig. Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Irian Jaya (Neu Guinea), Kalimantan (Borneo), Nord- und Zentralsulawesi, Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Bali, einschließlich Lombok. Auch im Nord- und Südosten von Sumatra, vor in allem Riau und Lampung, besteht ein hohes Malariarisiko. Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Hochland von Jayawijaya, Irian Jaya (Neu Guinea), in tiefer gelegenen ländlichen Gebieten der Südküste von Java einschließlich der Nationalparks, im Hinterland von Bali, auf der Insel Nias sowie auf den übrigen Inseln. Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Touristikzentren auf Java und Bali, die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 65 % der Fälle in Indonesien!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV / Aids HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Gelegentlich wird ein negativer HIV-Antikörpernachweis bei der Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung verlangt. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Andere Infektionskrankheiten Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und sind bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra, vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen, mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werden, Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen. Auf einigen Inseln Indonesiens ist Tollwut endemisch. Seit Dezember 2008 ist es auch auf Bali vermehrt zu Infektionen mit tödlichem Ausgang gekommen, ein Impfschutz wird ausdrücklich empfohlen. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmelv.de veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“). Luftverschmutzung durch Waldbrände In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sicher in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Herz- und Lungenkranke, Asthmatiker, ältere oder diesbezüglich empfindliche Personen sollten dann nicht ohne individuellen Rat ihres Arztes einreisen. Darüber hinaus wird empfohlen, sich - gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen von Indonesien - über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung sind dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indonesien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe: http://www.dtg.org/).

Aktueller Gesundheitshinweis

In Indonesien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Indonesien-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Aus diesem Grund haben die Behörden in Reaktion auf diese Erkrankungsfälle ein EU-weites Einfuhrverbot für Geflügelprodukte aus Indonesien verhängt: Bitte beachten Sie dieses Verbot! Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Indonesien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner angewiesen, bis auf Weiteres auf unseren Reisen nach Indonesien kein Geflügelfleisch zu servieren.

Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage auf Bali, Java und in Indonesien insgesamt zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Nach den Anschlägen auf Bali im Herbst 2002 sowie im Herbst 2005 haben die indonesischen Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land erhöht und beachtliche Fahndungserfolge erzielt. Dennoch kam es im Juli 2009 nach mehrjähriger Unterbrechung wieder zu Anschlägen auf zwei Luxushotels in der Hauptstadt Jakarta. Diese jüngsten Ereignisse zeigen, dass weitere Terroraktionen islamistischer Extremisten im gesamten Land nicht ausgeschlossen werden können. Da diese Gefahr nach unserer Einschätzung in Jakarta besonders hoch ist, verzichten wir bei allen unseren Reisen auf Übernachtungen und Besichtigungen in der Hauptstadt. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Indonesiens gibt es auf Bali und Java keine anhaltenden und schwerwiegenden politischen, ethnischen und sozialen Spannungen. Und somit auch keine Gefahr von spontanen Unruhen und gewaltsamen Protesten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage auf Bali raten wir in jedem Fall zu erhöhter Vorsicht beim Besuch touristischer Zentren und Märkte. Nach eingehender Prüfung aller möglichen Risiken und unter Beachtung der genannten Vorsichtsmaßnahmen sehen wir weiterhin keinen Anlass, grundsätzlich von Reisen nach Bali und Java abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren balinesischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für ganz Indonesien bzw. eine der von Ihnen bereisten Insel bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 28. Juni 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Indonesien Unverändert gültig seit: 28. Juni 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Nach den Anschlägen auf das Ritz Carlton und Marriott Hotel am 17 Juli 2009 in Jakarta hat sich die Sicherheitslage in Indonesien dank des entschiedenen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die terroristischen Netzwerke deutlich beruhigt. Die Überwachungsmaßnahmen wurden an allen stark frequentierten Öffentlichkeitsbereichen verstärkt. Die Mehrzahl der von Ausländern besuchten Hotels in Jakarta und in den touristischen Zielregionen wie Bali hat das notwendige Schutzpersonal verstärkt und führt Einlasskontrollen durch. Drei bewaffnete Anschläge auf westliche Ausländer Ende November 2009 in der Autonomieregion Aceh (Nordsumatra) lassen es angeraten erscheinen, sich vor einer Reise nach Aceh über den aktuellen Stand der Sicherheitssituation zu informieren. Innenpolitische Situation Die beiden demokratischen Wahlen in diesem Jahr, die Parlamentswahlen am 9. April 2009 und die Präsidentschaftswahlen am 8. Juli 2009, verliefen durchweg friedlich. Indonesien ist bemüht, die errungene Stabilität als Demokratie durch verbesserten rechtsstaatlichen Schutz abzusichern. Nach wie vor ist Umsicht geboten bei Aufenthalten in Regionen mit ethnischem oder religiösem Konfliktpotential wie Aceh oder Papua. Größere Menschenansammlungen oder Demonstrationen sollten dort gemieden werden. Sicherheitslage Die Führungsspitze der indonesischen Terrorzellen wurde nach den Anschlägen von Jakarta im Juli 2009 durch mehrere Polizeiaktionen im September 2009 empfindlich getroffen. Der Verfolgungsdruck der indonesischen Behörden wurde seitdem weiter ausgedehnt und intensiviert. An Orten, besonders in Jakarta und auf Bali, die bevorzugt von Ausländern frequentiert oder mit dem westlichen Ausland identifiziert werden, wie Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen, sollte man die Sicherheitsmaßnahmen des Wachpersonals akzeptieren, wozu auch Einlasskontrollen und die Durchleuchtung von Handgepäck zählen. Die Sicherheitslage in der Provinz Aceh im Norden von Sumatra hat sich seit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der indonesischen Regierung und der separatistischen „Bewegung Freies Aceh“ und nach den Gouverneurswahlen im Dezember 2006 grundlegend verbessert. Ende November ist es jedoch zu drei bewaffneten Anschlägen gegen westliche Ausländer gekommen. Die Regionalregierung von Aceh ist über diese Attentate auf Ausländer höchst beunruhigt. Einige der Verdächtigen wurden mittlerweile gefasst. In Abstimmung mit der Polizei, dem Militär und den zuständigen Ministerien wurden zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die Sicherheit von Ausländern zu gewährleisten. Die Hintergründe dieser Anschläge sind immer noch nicht aufgeklärt. Ein Zusammenhang mit den terroristischen Anschlägen der islamistischen Jamah Islamiyah, die für die Anschläge in Jakarta und Bali verantwortlich war, wird jedoch nicht gesehen. Reisende sollten sich bei Aufenthalten in der Region über die aktuelle Sicherheitslage genau informieren. Ethnische und religiöse Spannungen In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon war es in den vergangenen Jahren zu Unruhen mit Toten und Verletzten gekommen, ebenso in Zentralsulawesi um die Stadt Poso und in den Provinzen von Papua (ehem. Irian Jaya). Reisen in diese Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden. Für alle der bezeichneten Regionen gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt. Verkehrsinfrastruktur Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr insbesondere außerhalb der Großstädte ist unfallträchtig. Wagen sollten grundsätzlich nur mit Fahrer angemietet werden. Flugverkehr 2007 wurde allen indonesischen Fluggesellschaften aufgrund einer Entscheidung der Europäischen Kommission wegen Sicherheitsbedenken der Betrieb in der Europäischen Union untersagt. Dieses Ein- und Überflugverbot wurde zwischenzeitlich für die indonesischen Fluggesellschaften Garuda Indonesia, Mandala Airlines, Premier Air und Air Fast von der EU aufgehoben, da das Land mit dem Inkrafttreten des neuen Flugsicherheitsgesetzes Anfang 2009 mittlerweile den meisten Anforderungen der EU entspricht. Die genannten Fluggesellschaften genügen den geforderten Sicherheitsanforderungen der EU. Die staatliche Linie Garuda hat den Direktverkehr mit der EU bereits wieder aufgenommen. Außer den o.g. Fluggesellschaften bleibt das Ein- und Überflugverbot der EU bis auf Weiteres in Kraft. Piraterie Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) sind durch Piraterie gefährdet. Sportliche Aktivitäten Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann. Grundsätzlich sollte man aus Sicherheitsgründen nur vom Hotel oder Reisebüro empfohlene Reiseführer engagieren. Hilfe im Notfall Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. In weiten Landesteilen entspricht die medizinische Versorgung nicht deutschen Standards. Versicherungsschutz für den Krankheitsfall sollte unbedingt vorhanden sein. Krankenhäuser und Ärzte in Indonesien erwarten Vorauszahlungen bzw. Garantien für die Kostenübernahme, selbst in medizinischen Notfällen. Bargeld kann überall im Land mit ec- (Maestro) und gängigen Kreditkarten abgehoben werden. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich aufgrund ihrer Konstitution oder Aktivitäten (z.B. Bergsteigen) besonderen Risiken aussetzen, sollten über zusätzlichen Versicherungsschutz verfügen und Notfalladressen bei sich führen, die im Ernstfall eine schnelle Evakuierung nach Jakarta oder Singapur gewährleisten. In den „outer islands“ (NTT, Kalimantan auf dem Lande, Nordmolukken u.ä.) gibt es nur eine sehr einfache, europäischen Ansprüchen bei weitem nicht genügende Gesundheitsversorgung. Naturkatastrophen Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Westküste Sumatras ein schweres Erdbeben, das mehr als 1100 Todesopfer forderte. Insbesondere die Großstadt Padang und die nördliche ländliche Umgebung waren betroffen. Die Lage in der Erdbebenregion hat sich mittlerweile weitgehend normalisiert und die Wiederaufbaumaßnahmen laufen. Seit dem Tsunami-Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26. Dezember 2004, das eine zerstörerische Flutwelle auslöste, ist es an der Westküste Sumatras und den vorgelagerten Inseln wiederholt zu Nachbeben gekommen. Allgemein muss in Indonesien überall mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden. In letzter Zeit sind in ganz Indonesien verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen. Am 2. September 2009 erschütterte ein Erdbeben die Südküste von West-Java, in dessen Folge zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Das Beben war bis in die Hauptstadt Jakarta zu spüren, richtete hier aber nur geringe Schäden an. Bitte beachten Sie insoweit die Medienberichterstattung sowie das erhöhte, akute Risiko bei der Annäherung an aktive Vulkane und ihrer Besteigung.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Singapore Airlines 250 €
Bremen Singapore Airlines 250 €
Dresden Singapore Airlines 250 €
Düsseldorf Singapore Airlines 250 €
Frankfurt Singapore Airlines 0 €
Graz Singapore Airlines 250 €
Hamburg Singapore Airlines 250 €
Hannover Singapore Airlines 250 €
Innsbruck Singapore Airlines 250 €
Leipzig Singapore Airlines 250 €
Linz Singapore Airlines 250 €
Luxemburg Singapore Airlines 250 €
München Singapore Airlines 250 €
Münster Singapore Airlines 250 €
Nürnberg Singapore Airlines 250 €
Salzburg Singapore Airlines 250 €
Stuttgart Singapore Airlines 250 €
Wien Singapore Airlines 250 €
Zürich Singapore Airlines 250 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25