Totes Meer
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13577
Nicht mehr buchbar!

Israel

im Sommer erleben

  • 11-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Besichtigungszeiten der Jahreszeit angepasst, vorwiegend am Vormittag und am späten Nachmittag
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Netanya / Kibbuz Nachscholim ***
4 En Gev / Holiday Resort ***(*)
4 Jerusalem / Ramat Rachel ****
Israel im Sommer, das hat ganz besonderen Reiz. Die Israelis sind in Urlaubsstimmung und viele von ihnen sind auf Entdeckungstour im eigenen Land unterwegs. ...
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1. Tag: Flug nach Tel Aviv

Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv. Ankunft nachmittags. Ein Vertreter von Studiosus empfängt Sie am Flughafen und sorgt für den Transfer in Ihr direkt am Strand gelegenes Kibbuzhotel. 40 km. Gemeinsames Abendessen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter. Zwei Übernachtungen in Nachscholim.

2. Tag: Caesarea und Bet Shearim

Wir nutzen die milden Vormittagsstunden für einen Streifzug durch die Ruinen von Caesarea. Vor allem der erst kürzlich freigelegte Palast des Herodes ist ein Highlight und zeugt von der einstigen Pracht der römischen Hafenstadt. Gegen Mittag, wenn es im Freien heiß wird, fahren wir nach Bet Shearim. In dieser grünen, parkähnlichen Totenstadt warten prächtig verzierte Sarkophage in kühlen Katakomben auf unseren Besuch. 100 km. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gelegenheit für den ersten Sprung ins Mittelmeer oder für einen Strandspaziergang. ExtraTour: Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Lust auf eine Partie Golf? Dann schenken Sie sich das Gruppenprogramm nach der Besichtigung von Caesarea! Bei Caesarea befindet sich der einzige 18-Loch-Golfplatz Israels, wunderschön gelegen mit Meerblick.

3. Tag: Megiddo, Akko und Safed

In Megiddo (Unesco-Kulturdenkmal) stoßen wir auf biblische Spuren. In der orientalisch geprägten Hafenstadt Akko wagen wir einen Zeitsprung ins Mittelalter. In den schattigen Gassen der Altstadt wird die Epoche der Kreuzritter lebendig. Anschließend geht es hoch hinauf nach Obergaliläa: ins kühle, auf 900 m gelegene Safed. In dem Bergstädtchen mit seinen steilen Gassen verbringen jetzt auch viele Israelis ihren Urlaub. Safed ist das Zentrum der jüdischen Mystiker, der Kabbalisten - Madonna war auch schon hier. Nach dem Besuch der Synagogen schlendern wir durch den Ort zum quirligen Künstlerviertel: Malern, Bildhauern und anderen Kreativen bietet die Stadtverwaltung kostenlose Unterkünfte an. Das prägt das Stadtbild. Dann geht's steil bergab - unser Kibbuzhotel am See Genezareth liegt 220 m unter dem Meeresspiegel. 220 km. Vier Übernachtungen am See Genezareth.

4. Tag: Auf den Spuren Jesu

Am Berg der Seligpreisungen offenbart sich uns ein grandioser Blick vom See Genezareth bis zu den Golanhöhen. In Kapernaum, zur Zeit Jesu ein bedeutender Fischerort, sammelten sich die ersten Jünger um den Wunderrabbi. In Tabgha stellen wir uns der Frage: Wie hat Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen den Hunger der Fünftausend gestillt? Vielleicht finden Sie die Antwort in der Brotvermehrungskirche! Es folgt eine erfrischende Bootsfahrt über den See Genezareth. Der Nachmittag gehört Ihnen - ein Bad im See sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Am Spätnachmittag führt uns ein Kibbuznik durch sein Dorf. Was denkt man in den sozialistisch geprägten Kibbuzim über die Wirtschaftskrise? Fragen Sie ihn! 30 km. ExtraTour: Wer nicht an Wunder, aber an die heilende Wirkung heißer Schwefelquellen glaubt, der lässt den Vormittagsausflug einfach aus und steigt in ein Taxi nach Hammat Gader. Entspannen Sie in der modernen Badelandschaft, entdecken Sie antike Thermalanlagen oder lassen Sie sich auf einer Alligatorenfarm die Zähne zeigen.

5. Tag: Golanhöhen und Jordan River Peace Park

Zücken Sie bitte jetzt Ihre Kameras: Von den Golanhöhen – mehrfach heftig umkämpft zwischen Israel und Syrien - bietet sich eine einmalige Aussicht auf den See Genezareth. Anschließend geht es tief hinab in die Yarmukschlucht. Der wasserreichste Zufluss des Jordans bildet heute die Grenze zwischen den einstigen Streithähnen Israel und Jordanien. 1994 haben sie Frieden geschlossen. Im Jordan River Peace Park besuchen wir etwas weiter südlich ein ökologisches Projekt. Hier arbeiten Jordanier, Palästinenser und Israelis gemeinsam daran, das ehemalige Sperrgebiet für den Tourismus zu erschließen; auch Studiosus leistet einen Beitrag. Die Mitarbeiter des Projekts stehen uns Rede und Antwort. Die Mittagspause verbringen wir in einem nahe gelegenen Kibbuz. Sehenswert: ein Kraftwerk aus den 1920ern und die alte Station der Hedschasbahn. Wir sind rechtzeitig zurück im Hotel für ein Bad im See. 70 km.

6. Tag: Unterwegs in Galiläa

In Nazareth besuchen wir erst die Verkündigungs- und die Gabrielsbasilika, dann den quirligen Basar, auf dem sicherlich schon Maria und Josef um Preise für Stoffe und Gewürze feilschten. In Zippori bestaunen wir die „Mona Lisa von Galiläa“ - ein erstaunliches Stück römischer Mosaikkunst -, bevor wir schließlich Wurzeln schlagen: Eigenhändig pflanzt jeder von uns einen Baum zur Aufforstung Israels. Wie begegnet Israel ökologischen Problemen wie Versteppung und Wassermangel? Fragen Sie den Vertreter des jüdischen Nationalfonds, den wir hier treffen! 150 km. Am Nachmittag heißt es ausspannen und baden. ExtraTour: Eine Extratour mit hohem Frischewert: Sie können auf den Ausflug nach Galiläa verzichten; machen Sie stattdessen eine River-Rafting-Tour am oberen Jordan! Nirgendwo in Israel haben Sie so viel plätscherndes Wasser, auch die zahlreichen Vögel wissen das zu schätzen, vom Kolibri bis zum Kranich.

7. Tag: Über Beth Alpha nach Jerusalem

Vorsicht, treten Sie nicht auf einen Skorpion! Vor allem nicht auf jenen, den das Bodenmosaik von Beth Alpha zeigt. Schließlich ist das Kunstwerk mehr als 2000 Jahre alt. Bevor wir Sie wieder in die Wüste schicken, erfrischen wir uns an den Quellen im Naturpark Gan Hashlosha. Dann geht es im klimatisierten Bus durch das wüstenhafte Jordantal hinauf in die Berge nach Jerusalem. Mittags entspannen wir in unserem ländlichen Hotel am Stadtrand von Jerusalem. 160 km. Wenn die Sonne tiefer steht, folgen wir der Via Dolorosa, dem Leidensweg Christi, bis zur Grabeskirche. Vom Ölberg aus überblicken wir die Heilige Stadt mit ihren Türmen, Kuppeln und Mauern in ganz besonderem Licht. Vier Übernachtungen in einem Kibbuzhotel mit hohem Freizeitwert.

8. Tag: Ausflug zum Toten Meer

Erst fahren wir hinab zum tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer, immerhin 420 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz sinkend, denn der Salzsee trocknet langsam aus. Dann geht es steil hinauf: Mit der Seilbahn erklimmen wir den Tafelberg, auf dessen Plateau Herodes seinen Prunkpalast Massada errichtete (UNESCO-Kulturdenkmal). Die Ruinen von Bädern und Palästen lassen erahnen, welchem Luxus der neutestamentliche Bösewicht vor 2000 Jahren hier frönte. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit einem belebenden Bad im Toten Meer entdecken wir nachmittags Qumran und besichtigen die Schreibstuben der Essener. Ein Film stellt uns einen der Schriftgelehrten vor, die hier die legendären Qumranrollen verfassten. 200 km. ExtraTour: Keine Lust aufs Tote Meer? Mal ausschlafen, dann durch den weitläufigen Park des Hotels joggen, anschließend ein paar olympische Längen im Pool ziehen - das ist eine Alternative. Und wenn Sie danach die Altstadt von Jerusalem im eigenen Tempo erkunden wollen, dann sind Sie mit dem Taxi in 15 Minuten am Ziel.

9. Tag: Jerusalem und Bethlehem

Sonntags wird ausgeschlafen! Erst nach einem kräftigen Kibbuzfrühstück machen wir uns auf den Weg in die Neustadt von Jerusalem. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, die kürzlich auch Papst Benedikt XVI. besuchte, erleben wir dann einen Moment der Andacht und Betroffenheit. Anschließend wechseln wir die Perspektive: Es geht nach Bethlehem auf palästinensisches Territorium. Hier besuchen wir nicht nur die Geburtskirche; wir treffen im internationalen Begegnungszentrum auch engagierte Palästinenser und erfahren im Gespräch mit Betroffenen, wie sich der Nahostkonflikt von hier aus anfühlt. Gründer des Zentrums ist Mitri Raheb, Preisträger des Aachener Friedenspreises. Zum Bad im Pool sind Sie am Nachmittag zurück im Hotel. 40 km.

10. Tag: Jerusalems Altstadt

Wie eng in Jerusalem die Religionen beieinander liegen – zumindest räumlich! Und wie jede ihr Revier verteidigt: Am Tempelberg und in der Al-Aksa-Moschee beten die Muslime, gleich daneben, an der Klagemauer, die Juden. Mit etwas Glück erleben wir heute die Bar-Mizwa-Feiern an der Klagemauer. Anschließend führt Sie Ihr Reiseleiter durch den arabischen Basar ins jüdische Viertel. Wenn Sie ein Stück Israel oder Palästina zum Mitnehmen suchen: Keramik aus Hebron, Gewürze und Designerschmuck aus israelischen Werkstätten sind begehrte Souvenirs. Zum Hotel kommen Sie am Nachmittag mit dem Bus oder - wann immer Sie wollen - mit dem Taxi.

11. Tag: Rückflug

Vormittags Zeit zum Ausschlafen und für ein letztes Bad im Pool. Mittags Fahrt zum Flughafen und nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München, Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv und zurück
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 50 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
  • Seilbahnfahrt nach Massada
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 40 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz der aktuellen internationalen Bemühungen um eine Beilegung des Nahost-Konflikts und der Intensivierung der politischen Gespräche auf vielen Ebenen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt. Bis zu einer grundlegenden Klärung der vielen offenen politischen Fragen in der Region ist die Gefahr einer erneuten Eskalation grundsätzlich nicht auszuschliessen. Nachdem wir zusammen mit unseren örtlichen Leistungsträgern, dem deutschen Verbindungsbüro in Ramallah und dem Auswärtigen Amt mögliche Routen und Ausflüge im Westjordanland ausführlich überprüft haben, bieten wir seit 2009 wieder Fahrten auf den Transitrouten zum Toten Meer sowie Tagesausflüge nach Bethlehem an. Sollte sich die Sicherheitslage im Westjordanland erneut verschlechtern, werden wir umgehend reagieren und im Bedarfsfall auf Ausflüge nach Bethlehem und auf Fahrten auf den genannten Transitrouten verzichten. Wegen der anhaltenden Gefahr terroristischer Anschläge verzichten wir in ganz Israel auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie den Besuch beliebter Treffpunkte wie Cafés und Einkaufszentren. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen führen wir an Freitagen sowie an hohen islamischen und jüdischen Feiertagen keine Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem durch. Sollten wir uns bei Ihrer Reise an einem islamischen oder jüdischen Feiertag in Jerusalem aufhalten, werden wir Ihr Programm entsprechend abändern. Unsere Reiseleiter sind im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 14. Juni 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Israel Palästinensische Gebiete Stand: 14. Juni 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung für den Gazastreifen Die Sicherheitslage in Israel und in den palästinensischen Gebieten ist weiterhin angespannt. Vor Ort befindliche Personen in Israel und den palästinensischen Gebieten werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. In der Altstadt von Jerusalem sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen und größere Menschenansammlungen meiden. Freitags sollten Sie die Altstadt nach Möglichkeit ganz meiden, weil sich viele Menschen zum Freitagsgebet am Haram Al-Sharif (Tempelberg) einfinden. Dabei können kleinste Vorfälle zu Unruhen führen. Israel Die Lage in der Nähe des Gaza-Streifens ist sicherheitsgefährdet. Seit dem 18. Januar 2009 herrscht nach einer israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen eine fragile Waffenruhe. Vereinzelt kommt es zu Schusswechseln an der Grenze oder zu Raketenangriffen und Mörserangriffen auf israelisches Territorium. Von Reisen in das Gebiet in der Nähe des Gaza-Streifens wird daher abgeraten. Das Gleiche gilt für die vor Gaza liegenden Gewässer. Die israelischen Behörden warnen weiterhin auch vor möglichen Terroranschlägen in ganz Israel. Die Anzahl von Terroranschlägen auf zivile Einrichtungen in Israel hat seit Jahren zwar abgenommen, Anschläge - insbesondere auf öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen sowie auf öffentliche Verkehrsmittel - kommen aber weiterhin vereinzelt vor und sind für die Zukunft nicht auszuschließen. Zuletzt wurde im März 2009 ein Sprengstoffanschlag auf ein Kaufhaus in Haifa vereitelt. Daneben sind Checkpoints grundsätzlich erhöhter Gefahr ausgesetzt. Speziell in Städten, in denen auch israelische Palästinenser leben besteht die Gefahr von Unruhen . Zuletzt kam es im Oktober 2008 zu tagelangen gewalttätigen Ausschreitungen in Akko. Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe der neu errichteten bzw. im Bau befindlichen Sperranlage zwischen Israel und der Westbank immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten. Seit dem 14.08.2006 herrscht nach kriegerischen Auseinandersetzungen Waffenruhe im israelisch-libanesischen Grenzgebiet. Es wird geraten, vor und während der Reise nach Israel Meldungen in den Medien über die aktuelle Entwicklung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken sowie die Website der Deutschen Botschaft in Tel Aviv unter www.tel-aviv.diplo.de zu konsultieren. Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Grenzübergänge Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien und Allenby Bridge von der Westbank nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Zu den Übergängen von Israel nach Gaza (Achtung: Reisewarnung) siehe unten. Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem) In Jerusalem wird zu besonderer Vorsicht geraten. Von Besuchen des Haram Al-Sharif (Tempelberg) an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht - insbesondere an islamischen und jüdischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. In jüngster Zeit kommt es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen orthodoxer Juden und den Sicherheitskräften. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Im Jahr 2008 erfolgten drei Angriffe mit Fahrzeugen auf Zivilisten in der Innenstadt von West-Jerusalems. Dabei waren auch Todesopfer zu beklagen waren. Anschläge dieser Art sind auch künftig nicht auszuschließen. Palästinensische Gebiete: Gazastreifen Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Zuletzt kam es am 14. August 2009 im Gazastreifen zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der de-facto dort regierenden Hamas und einer konkurrierenden radikal-islamistischen Gruppierung. Dabei wurden mindestens 28 Menschen getötet. Grundsätzlich besteht im Gazastreifen eine Gefährdung durch Kampfhandlungen und Entführungen. Zuletzt wurde am 12. März 2007 ein Korrespondent der BBC entführt. Das Deutsche Vertretungsbüro kann im Gazastreifen praktisch keine konsularische oder sonstige Hilfe leisten. Der Gazastreifen ist zudem seit Juni 2007 durch Israel fast vollständig abgeriegelt. Die Einreise nach Israel wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch der Reiseverkehr von und nach Ägypten ist grundsätzlich unterbunden und die Sicherheitslage ist angespannt. Es kann jederzeit zu gewalttätigen Ausschreitungen im Grenzgebiet kommen, wie zuletzt am 6. Januar 2010. In jüngster Zeit hat Ägypten in unregelmäßigen Abständen den Grenzübergang Rafah für wenige Stunden oder Tage für den Reiseverkehr geöffnet. Zwischen diesen Öffnungsterminen, die ad-hoc anberaumt werden, liegen in der Regel mehrere Wochen bis Monate. Zudem wird der Personenkreis, der die Grenze im Falle einer Öffnung passieren darf, ohne transparente Regeln festgelegt. Ein- und Ausreisen außerhalb dieser Öffnungstermine sind generell nicht möglich. Es kann jederzeit zu einer völligen Schließung der Übergänge und zu einem Reiseverbot auch für Ausländer kommen. In solchen Fällen sind die Botschaft Tel Aviv, das Vertretungsbüro Ramallah oder die Botschaft Kairo außerstande, den Reisenden die Wiederausreise zu ermöglichen. Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) Das Westjordanland ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen. Von Reisen ohne ortskundige Begleitung in das Westjordanland wird deshalb grundsätzlich abgeraten. Es gibt jedoch Bereiche der Westbank, in denen Besuche grundsätzlich vertretbar sind. Dazu gehören die von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Städte Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie unter alleiniger israelischer Verwaltung stehenden sog. C-Gebiete, darunter die Straße 1 zum Toten Meer sowie im Jordantal die Straße 90. Die umfangreichen Sperrgebiete des israelischen Militär sollten Sie unbedingt meiden. In jedem Fall sollten Sie sich zeitnah informieren, ob besondere Vorkommnisse es geraten sein lassen, von einem Besuch abzusehen. Nachtfahrten sollten völlig unterbleiben. Auch wenn der Aufbau palästinensischer Sicherheitskräfte seit 2007 erhebliche Fortschritte gemacht hat, kann weiterhin von militanten islamistischen Gruppen in der Westbank ein Sicherheitsrisiko ausgehen. In jüngster Zeit haben auch die Übergriffe von israelischen Siedlern im Westjordanland auf Palästinenser und Ausländer, insbesondere bei Hebron und Nablus, signifikant zugenommen. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen. Auch für die Westbank gilt, dass israelisches Militär eine Schließung der Übergänge nach Israel anordnen kann. Das Passieren der Übergänge in Richtung Israel kann dann für deutsche Staatsangehörige - insbesondere Doppelstaater mit palästinensischen Ausweispapieren - auch mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Tel Aviv und des Vertretungsbüros in Ramallah nicht sichergestellt werden. Im Fall einer Abriegelung Ramallahs, die kurzfristig erfolgen kann, kann es vorkommen, dass die Mitarbeiter des Vertretungsbüros Ramallah dort nicht erreichbar sind. In diesem Fall wird auf dem Anrufbeantworter des Büros eine Telefonnummer angegeben, unter der Mitarbeiter zu erreichen sind.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Lufthansa 1.190 €
Berlin Lufthansa 28 €
Bremen Lufthansa 28 €
Dresden Lufthansa 28 €
Düsseldorf Lufthansa 28 €
Frankfurt Lufthansa 0 €
Genf Lufthansa 1.190 €
Graz Lufthansa 1.190 €
Hamburg Lufthansa 28 €
Hannover Lufthansa 28 €
Innsbruck Lufthansa 1.190 €
Köln Lufthansa 28 €
Leipzig Lufthansa 28 €
Linz Lufthansa 1.190 €
Luxemburg Lufthansa 98 €
München Lufthansa 28 €
Münster Lufthansa 28 €
Nürnberg Lufthansa 28 €
Paderborn Lufthansa 28 €
Salzburg Lufthansa 1.190 €
Stuttgart Lufthansa 28 €
Wien Lufthansa 1.190 €
Zürich Lufthansa 1.190 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 29