Feuerland
Torres del Paine Nationalpark
Patagonien
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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13576
Nicht mehr buchbar!

Südchile - Patagonien

Wandern in den Anden

  • 22-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Ausgiebige Erkundung der schönsten Nationalparks im Süden von Chile und Argentinien
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
2 Santiago / Fundador ****
2 Trailanqui / Trailanqui ***
2 Huilo-Huilo / Baobab ***
2 Puerto Varas / Cabana del Lago ****
1 Puerto Natales / Weskar Lodge ***
2 Torres del Paine / Las Torres Patagonia ***
2 Calafate / El Quijote ***
2 El Chalten / Hosteria Lunajuim **(*)
2 Ushuaia / Los Nires ***
2 Buenos Aires / Americas Towers ****
Wie von Meisterhand komponierte Küsten, reich an Fjorden und Buchten, gewaltige Gletscher und schlanke Felstürme - unsere WanderStudienreise eröffnet ...
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1. Tag: Abflug nach Chile

Individuelle Anreise nach Madrid. Kurz nach Mitternacht gemeinsamer Weiterflug mit Iberia nonstop nach Santiago de Chile (Flugdauer ab Madrid ca. 13,5 Std.).

2. Tag: Sehenswertes Santiago

Nach der Landung in Santiago de Chile begleitet Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter ins Hotel. Nachmittags erkunden wir auf einer Rundfahrt die Hauptstadt, in der immer wieder europäische Elemente aufblitzen. Vom Cerro San Cristóbal lassen wir den Blick über die beeindruckende Kulisse der Anden schweifen und über eine Stadt, durch die seit den 1990er Jahren ein neuer Geist weht. An die historischen Altlasten des Pinochet-Regimes erinnert der Reiseleiter mit der Musik des Liedermachers Víctor Jara, der bei dem Putsch von 1973 ums Leben kam. Oder Sie lesen nach in Isabel Allendes Familiensaga „Das Geisterhaus“.

3. Tag: Bei den Mapuches

Wir fliegen mit LAN Express in die lebhafte Stadt Temuco, mitten im Siedlungsgebiet der Mapuche-Indianer. In einer Mapuche-Siedlung besuchen wir Senora Juanita und die Mitarbeiterinnen eines von der Studiosus Foundation geförderten Entwicklungsprojektes und erfahren viel über ihren Alltag. Nach einem kleinen Imbiss fahren wir weiter in unser Landhotel nach Curacautín. 100 km. Zwei Übernachtungen in einem familiären Hotel.

4. Tag: Am Lonquimay

Nach kurzer Fahrt starten wir zu unserer ersten • Wanderung (4 Std., mittel, 200 m 600 m) vom Skigebiet Corralco in Richtung Lonquimay. Der Pfad führt uns durch lichten Wald zu einem Pass; bei herrlichem Ausblick auf das Tal von Malalcahuello und die umliegenden Vulkane ist hier der richtige Platz für unser Picknick. Durch Südbuchenwälder und vorbei an urtümlichen Araukarien steigen wir hinab zu einer Hosteria im Tal. Vor der Abfahrt des Busses ist natürlich Zeit für eine Kaffeepause. Fahrtstrecke 80 km.

5. Tag: Im Conguillio-Nationalpark

Auf teilweise ungeteerter Straße fahren wir in Kleinbussen durch den Conguillio-Nationalpark. Wir • wandern (3,5 Std., mittel, 450 m 450 m) durch den mit Bambus durchsetzten Urwald und genießen den Blick auf den rauchenden Llaima-Vulkan und die verschneite Sierra Nevada. Anschließend geht die Fahrt durch eine wahre Mondlandschaft, gebildet von dem in den letzten Jahren sehr aktiven Vulkan Llaima. Am frühen Abend erreichen wir unsere rustikale Lodge am Fluss Curaco, der zum Baden einlädt. 140 km.

6. Tag: Zu Seen und Thermen

Auf zum Teil unbefestigten Straßen durchqueren wir die von Moränen geprägte Landschaft der Seenplatte. Wir passieren den Villarrica- und den Calafquénsee. Am Fuße des Vulkans Villarrica gibt es eine große Anzahl an Thermen. Wir besuchen die wohl spektakulärsten - die Termas Geométricas des chilenischen Architekten Germán del Sol. In einer engen Schlucht liegen in Nischen und unter Felswänden die verschiedenen, mit Holzstegen verbundenen Becken, in denen wir uns entspannen. Nachmittags Weiterfahrt zum versteckt liegenden Neltumesee. Als Übernachtungsort erwartet uns inmitten des privaten Naturreservats Huilo-Huilo eine Besonderheit: Das Hotel Baobab gleicht einem ausgehöhlten Baumstamm und verdient sicherlich einen Architekturpreis. 160 km. Zwei Übernachtungen in Huilo-Huilo.

7. Tag: Naturpark Huilo-Huilo

Wir erkunden den chilenischen Regenwald und • wandern zu den Wasserfällen von Huilo-Huilo und zum Salto León (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m). Die kristallklaren Wasser des Rio Fuy haben eine Vielzahl von kleineren und größeren Kaskaden in der Lavalandschaft geschaffen. Am Nachmittag können Sie auf eigene Faust den botanischen Lehrpfad • erwandern (3 Std., mittel, 100 m 100 m) oder • am Rio Truful entlanglaufen und die Basaltstrukturen des Gletscherflusses erkunden (2 Std., mittel, 100 m 100 m).

8. Tag: Die Chilenische Schweiz

Rasch geht es auf der Panamericana südwärts in eine von Vulkanen und Seen geprägte Landschaft, die Chilenische Schweiz. Hier ließen sich im 19. Jahrhundert vor allem deutsche Einwanderer nieder. Über das Leben im heutigen Chile erfahren wir mehr beim Mittagessen auf einem Bauernhof bei einer deutschstämmigen Familie. 370 km. Zwei Übernachtungen im idyllisch am Llanquihuesee gelegenen Puerto Varas.

9. Tag: Wandern am Vulkan

Am Fuße des Bilderbuchvulkans Osorno unternehmen wir eine • Wanderung (2 Std., mittel, 200 m 200 m) und stärken uns anschließend bei einem gemeinsamen Picknick mit Blick auf den eindrucksvoll gelegenen Smaragdsee. Auch von der Farbe und Lage der Petrohue-Wasserfälle werden Sie begeistert sein. 140 km. Nachmittags können Sie über die hübsche Uferpromenade von Puerto Varas bummeln.

10. Tag: Flug nach Süden

Über silberglänzende Gletscher, verschlungene Fjorde und grüne Inseln fliegen wir mit LAN Express nach Punta Arenas. An der Otwaybucht besuchen wir eine kleine Magellan-Pinguinkolonie. Wir beobachten das tollpatschige Treiben der Frackträger. Die sturmgepeitschte Steppenlandschaft Südpatagoniens begleitet uns auf der Fahrt an den Fjord der Letzten Hoffnung. Darwin-Strauße, Flamingos und Gänse sind häufig zu beobachten. 290 km.

11. Tag: Im Paine-Nationalpark

Vor der Kulisse türkisblauer Seen, steil aufragender Felstürme und eisbedeckter Gipfel • wandern wir (4 Std., mittel, 150 m 300 m) im eindrucksvollen Paine-Nationalpark. Fahrtstrecke 130 km. Zwei Übernachtungen in einer rustikalen Lodge im Nationalpark.

12. Tag: Die Torres-Spitzen

Zwei kürzere • Wanderungen (insgesamt 4 Std., leicht bis mittel, 200 m 200 m) vom Salto Grande zum Nordenskjöldsee und auf den Hausberg von Pehoe mit einem wunderbaren Rundblick stehen heute auf unserem Aktivprogramm. 40 km.

13. Tag: Szenenwechsel

Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Grenze zu Argentinien. Auf dem Weg dorthin können wir immer wieder Kondore am Himmel erspähen. Rasant ändert sich nun die Landschaft, die menschenleere Weite der Steppe zieht uns in ihren Bann. Unbeschreiblich: Wolkenbilder und Farbenspiel. 310 km. Zwei Übernachtungen in Calafate.

14. Tag: Am Moreno-Gletscher

Einzigartiges Naturschauspiel! Wir stehen vor einem der größten Gletscherbrüche Südamerikas. Von einer bis zu 70 m hohen Eiswand stürzen große Eisblöcke herab - knisternd und krachend bewegt sich der stahlblaue Gletscher. Auf unserer • Wanderung (2 Std., leicht, 50 m 50 m) folgen wir dem Ufer des Lago Argentino. Fahrtstrecke 180 km.

15. Tag: Der wilde Fitzroy

Durch eine staubige Erosionslandschaft fahren wir nach El Chaltén. 220 km. Diese junge Siedlung dient vielen Wanderern und Bergsteigern als Ausgangspunkt für ihre Touren im Gebiet des Mt. Fitzroy. Gleich nach der Ankunft brechen wir auf zu einer • Wanderung (4 Std., mittel, 450 m 450 m). Zwei Übernachtungen in einem einfachen, aber sehr familiären Hotel in El Chaltén.

16. Tag: Der Berg ruft!

Eine ausgedehnte • Wanderung (5 bis 6 Std., mittel, 300 m 350 m) führt uns bis zum Basislager Cerro Torre (die Wanderung kann auf Wunsch auch abgekürzt werden). Bei klarer Sicht beeindruckt die exponierte Granitnadel des Cerro Torre mit ihrer Eishaube, Traumziel und größte Herausforderung für die besten und mutigsten Andinisten.

17. Tag: Flug nach Feuerland

Wir kehren zurück nach Calafate. 220 km. Von hier fliegen wir mit Aerolineas Argentinas nach Feuerland. Zwischen Beagle-Kanal und Andenkette liegt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.

18. Tag: Am Ende der Welt

Im Feuerland-Nationalpark • wandern wir (4 Std., leicht, 50 m 50 m) durch dichten Südbuchenwald zu Meeresbuchten und beobachten die vielen Wasservögel. Nachmittags bummeln wir durch die geschäftige Stadt. Wer mag, besucht das Museo Marítimo. In diesem „Museum am Ende der Welt“ werden auch die Horrorgeschichten jener Gefangenen illustriert, die ihre eigene Strafanstalt errichten mussten. Am Abend können Sie selbst auf kulinarische Entdeckungsreise gehen, ein Tipp: Centolla Aonikenk, Königskrabbe Feuerländer Art.

19. Tag: Auf dem Beagle-Kanal

Schiff ahoi! Ein Katamaran bringt uns zu windumtosten Felseilanden, auf denen Seelöwen dicht an dicht sitzen. Auch Tausende von Kormoranen nisten hier. Am Nachmittag Flug mit Aerolineas Argentinas nach Buenos Aires. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Buenos Aires.

20. Tag: Das Paris Südamerikas

Wir stürzen uns hinein in die Metropole, die wegen ihres europäischen Flairs als Paris Südamerikas gilt. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken wir die repräsentativen Seiten der argentinischen Hauptstadt: den Präsidentenpalast Casa Rosada, das alte Rathaus Cabildo an der Plaza de Mayo und stattliche Avenidas wie die 9 de Julio, die wohl breiteste Straße der Welt, über die ein imposanter Obelisk wacht. Wir erkunden den alten Hafen von La Boca, ein volkstümliches Viertel mit morbidem Charme. Hier wurde der Tango geboren, hier sind viele Künstler und auch der Fußballclub von Altstar Maradona zu Hause. Abends genießen wir in einem traditionellen Restaurant noch einmal argentinische Steaks. Sicherlich finden wir noch eine nette Eckkneipe, oder Sie spüren der argentinischen Seele in einem Tangolokal (ca. 45 €) nach.

21. Tag: Adiós, Argentina!

Unternehmen Sie mit Ihrem Reiseleiter einen letzten Spaziergang zum Einkaufszentrum Galerías del Pacífico. Wie wäre es noch mit einem Café solo im Café Tortoni? Hier entspannte schon Juan Manuel Fangio seinen Formel-1-Bleifuß. Dann fahren wir zum Flughafen und fliegen am Nachmittag mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

22. Tag: Ankunft

Am Morgen Landung in Madrid. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Buenos Aires
  • Inlandsflüge (Economy) mit LAN Express/Aerolineas Argentinas lt. Reiseverlauf
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 19 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 8. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 9., 14., 18. und 19. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in einem typischen Restaurant am 20. Tag
  • Mittagessen auf einem Bauernhof am 8. Tag
  • Zwei Picknicks
  • Katamaranfahrt auf dem Beagle-Kanal
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 150 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Flüge innerhalb Patagoniens

Auf einigen innerargentinischen Strecken setzt Aerolineas Argentinas zum Teil noch ältere Maschinen des Typs Boeing 737-200 ein, die zwar sehr bewährt sind, aber nicht mehr den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Chile

Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) auf die Oster-Inseln gefordert. Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Chile ist malariafrei HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Aufgrund immer wieder vorkommenden Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten wird empfohlen, möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen. Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber (Osterinsel), Chagas-Krankheit, Trichinellose, Echinokokkose, Hanta-Virus-Infektionen. Allgemeine Prophylaxe Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele überträgergebundenen Erkrankungen ganz vermieden werden. Im Norden und Zentrum nicht in einfachen Hütten übernachten (Chagas-Erkrankung durch Wanzenübertragung). Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Clinica Alemana / Deutsche Kliniken (ohne Gewähr) Santiago: Av. Vitacura 5951, Telefon 212 97 00 oder 210 11 11, Fax 212 43 80 Valparaíso: Cerro Alegre, Calle Guillermo Munich, Telefon/Fax 032 / 21 79 51 Concepción: Pedro de Valdivia 801, Telefon 041 / 79 60 00, Fax 041 / 79 62 44 Valdivia: Beauchef 765, Telefon 063 / 24 61 00, Fax 063 / 24 62 51 Temuco: Senador Estebanez 645, Telefon 045 / 20 12 01, Fax 045 / 20 10 16 Osorno: Av. Zenteno 1530, Telefon 064 / 26 26 26, Fax 064 / 26 26 27 Puerto Varas: Otto Bader 810, Telefon 065 / 23 23 36, Fax 065 / 23 26 90 Eine vollständige Liste deutschsprachiger Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte und Übersetzer finden Sie auf der Internetseite der Botschaft Santiago de Chile unter „Konsularischer Service“ Unverändert gültig seit: 6. Juli 2010

Argentinien

Impfschutz Für die Einreise nach Argentinien gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Tollwut und Typhus. Gelbfieber Zusätzlich wird eine Gelbfieberimpfung von der Weltgesundheitsorganisation bei Besuch folgender Provinzen empfohlen: Formosa und Misiones jeweils in der gesamten Provinz; Chaco im Departement Bermejo; Corrientes in den Departements Berón de Astrada, Capital, General Alvear, General Paz, Ituzaingó, Itatí, Paso de los Libres, San Cosme, San Miguel, San Martín und San Tomé; Jujuy in den Departements Ledesma, Santa Barbara, San Pedro und Valle Grande; Salta in den Departments Anta, General José de San Martín, Orán und Rivadavia. Die Empfehlung gilt auch für Besuche des Iguazú Nationalparks. Dengue Die argentinischen Medien berichten seit Ende März 2009 verstärkt von einer Ausbreitung des Denguefiebers vor allem im Norden des Landes. Betroffen sind die Provinzen Salta, Jujuy, Tucumán, Formosa, Misiones, Corrientes, Catamarca, Chaco, Santiago del Estero, Córdoba, Entre Ríos, Santa Fe und Buenos Aires. In Córdoba und Catamarca wurde für den Gesundheitsbereich der Notstand ausgerufen. Im Zuge der Ausbreitung ist es in Argentinien bisher zu fast 16.000 Erkrankungen und sieben Todesfällen gekommen. Die Mücke, die das Denguefieber überträgt, ist tagaktiv. Reisende sollten daher besonders tagsüber auf einen Mückenschutz achten. Gegen das Denguefiebervirus gibt es bisher keinen Impfschutz. Malaria Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden, in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay. Alle anderen Landesteile sind malariafrei. In Argentinien kommt ausschließlich die weniger gefährliche Form der Malaria vor (Malaria tertiana durch Plasmodium vivax). Es wird eine Expositionsprophylaxe empfohlen (s.u.). Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. in den o.g. Regionen unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Durchfallerkrankungen Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Medizinische Versorgung Die stationäre sowie ambulante ärztliche Versorgung im Großraum Buenos Aires ist gut; in der Provinz ist sie jedoch auch in größeren Städten nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Bei Reisen in die Provinz sollten daher Medikamente in Form einer „Reiseapotheke“ in ausreichender Menge mitgeführt werden. Unverändert gültig seit: 3. September 2010

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Iberia 0 €
Düsseldorf Iberia 0 €
Frankfurt Iberia 0 €
Genf Iberia 98 €
München Iberia 0 €
Wien Iberia 98 €
Zürich Iberia 98 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25