Indien
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Reisenummer 13562 Veranstalter Studiosus

Nordindien

Glanzlichter

  • 14-tägige PreisWert-Studienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
Inklusive Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Delhi / Ramada Plaza ****
3 Jaipur / Mansingh ****
2 Ranthambore / Forest Resort **(*)
2 Agra / Clarks Shiraz ***(*)
2 Khajuraho / Ramada ***(*)
2 Varanasi / Ideal Tower ***(*)
„Shining India“ glänzt nur noch schwach - auch Indien knabbert an der Weltwirtschaftskrise. Da kam das Mumbai-Märchen vom „Slumdog Millionär“, das acht ...
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1. Tag: Flug nach Delhi

Gegen Mittag Abflug mit Turkish Airlines über Istanbul (Flugdauer ab Istanbul ca. 6 Std.) oder Flug mit Lufthansa über Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.) nach Delhi. Passende Fluglektüre: „Eine gute Partie“ von Vikram Seth.

2. Tag: Gesichter einer Stadt

Gegen ein Uhr nachts mit Lufthansa bzw. am frühen Morgen mit Turkish Airlines Ankunft in Delhi. Neu-Delhi im Kolonialgewand - very british. Alt-Delhi - Orient pur. Rikscha-Gehupe, Mopedgeknatter und Shoppingtrubel. Heilige Männer, die Gebete murmeln, und Bollywoodstars, die von Kinoplakaten lächeln. Und wir - nach einer Ruhepause nach dem Flug - mittendrin! Am Humayun-Grabmal (UNESCO-Kulturdenkmal) - Vorbild für das Taj Mahal - gehen wir mit dem Studiosus-Reiseleiter auf Reise in die Mogulzeit, die Epoche der islamischen Fremdherrscher in Indien. Dann auf nach Jaipur! 270 km. Drei Übernachtungen in Jaipur. ExtraTour: Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Eher Lust auf moderne Kunst als auf Alt-Delhi? Dann lernen Sie in der National Gallery of Modern Art ein wirklich unbekanntes Indien kennen. Erleben Sie die farbenfrohen Werke der modernen Künstler Indiens, die mittlerweile weit über die Grenzen Indiens hinaus bekannt sind.

3. Tag: Maharadschas und Kinohelden

Indische Maharadschas - einst göttergleich und unermesslich reich - wie leben sie heute? Im Stadtpalast und im Observatorium Jantar Mantar tauchen wir in die Maharadschawelt ein. Auch der Palast der Winde wird uns in seinen Bann ziehen. Indische Designer kleiden Madonna und Angelina Jolie ein - für uns packt Channi, Chef einer Stoffdruckerei, seine Farbstempel aus und schwärmt beim Tee vom Zauber der Muster und Farben. Es bleibt Zeit, mit ihm auch über die Ergebnisse der letzten Wahlen zu diskutieren. Noch nicht müde? Nach dem Abendessen können Sie im Raj Mandir, Indiens schönstem Kinopalast, einen Schmachtfetzen aus Indiens Traumfabrik Bollywood erleben. Das Publikum spielt mit: Helden werden angefeuert und Bösewichter ausgebuht. Und wenn der gutaussehende Sharukh Khan seine schmalen Hüften wiegt, kreischen Hausfrauen und Teenies um die Wette.

4. Tag: Der Palast von Amber

Die alte Festung Amber thront eindrucksvoll am Berg. Der Nachmittag in Jaipur gehört Ihnen! Ein Tipp für die Mittagspause: Im Dasaprakash schwelgte schon Gandhi in südindischen Currys - höllisch scharf, aber unglaublich gut! Und glücklicherweise kennt der Reiseleiter Tricks zum Löschen brennender Kehlen. Wer noch etwas Kultur tanken möchte, fährt mit der Auto-Rikscha nach Galta - der Tempel von Sonnengott Surya ist die perfekte Kulisse, wenn die Sonne am Horizont versinkt. Nach dem Abendessen lockt ein Eistee im Rambagh Palace Hotel - einst Maharadschapalast -, wo schon Jackie Kennedy am Cocktailglas nippte. ExtraTour: Sie sind beeindruckt von den Festungsanlagen Rajasthans und wollen noch nicht wieder zurück in die Stadt? Dann schauen Sie nach dem Besuch von Amber doch auch noch im Fort von Jaigarh vorbei! Mit der Rikscha oder mit dem Taxi kommen Sie zurück nach Jaipur.

5. Tag: Jaipur auf eigene Faust

Noch ein Vormittag in der Pink City in Eigenregie. Früher waren die Maharadschas die Baulöwen, heute gefallen sich Industrielle als Sponsoren: Der Birla-Konzern machte 1988 mit dem Laxmi-Narayan-Tempel aus weißem Marmor von sich reden. Sehenswert! In den Basarstraßen Jaipurs droht der Kaufrausch: Teppiche, Silberschmuck und Antiquitäten vom Feinsten - buchen Sie aber vorher beim Reiseleiter einen Crashkurs im Feilschen! Fans von handgeschöpftem Papier werden in Sanganer, südlich von Jaipur, fündig. Gegen Mittag nehmen wir Kurs auf den Ranthambore-Nationalpark. 160 km. Zwei Übernachtungen in Ranthambore.

6. Tag: Im Ranthambore-Nationalpark

In Abenteuerlaune: Morgens und nachmittags fahren wir mit geländegängigen Fahrzeugen über staubige Pisten. Kamera nicht vergessen! Ranthambore ist das Top-Tigerreservat Indiens. Ob sich der König des Dschungels blicken lässt? Die Ranger sperren für uns die Augen auf! Doch auch wenn Shir Khan & Kollegen nicht in Ausgehlaune sind - Gazellen, Antilopen, Sambarhirsche und 256 Vogelarten sorgen für Dschungelbuch-Feeling.

7. Tag: Auf nach Agra!

Ab in den Zug! Auf dem Weg nach Bharatpur (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) gleitet das ländliche Rajasthan an uns vorbei. Im nahen Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturdenkmal) setzte Großmogul Akbar seine Residenzstadt buchstäblich in den Sand. Nach wenigen Jahren wurden die Umzugskisten schon wieder gepackt. Uns gefällt das Design der Moguln, der islamischen Fremdherrscherdynastie! Und zwischen Säulen, Höfen und Hallen erzählt der Reiseleiter Klatschgeschichten rund um Herrscher und Harem. Weiter geht es mit dem Bus nach Agra. 280 km. Zwei Übernachtungen.

8. Tag: Taj Mahal und Rotes Fort

Militärische Strenge am Vormittag: das Rote Fort (UNESCO-Kulturdenkmal), wo der mächtige Mogulherrscher Akbar residierte. Ein Traum in Weiß am Nachmittag: 12 Jahre meißelten 20000 Handwerker am Taj Mahal, dann war der Auftraggeber fast bankrott. Heute spült das berühmteste Bauwerk des Landes fleißig Geld in die Kassen. Kein Wunder: Das Marmordenkmal, das der untröstliche König Shah Jahan für seine tote Liebste baute, will jeder sehen. Wir auch! Als Dessert serviert der Reiseleiter ein kleines Juwel der Mogularchitektur: das Grabmal des Itimad-ud-Daulahs mit kostbaren Einlegearbeiten. In einer Marmorfabrik können wir uns anschließend davon überzeugen, dass die Handwerker sich auch heute noch aufs kunstvolle Hämmern verstehen. ExtraTour: Sie möchten das Taj Mahal nicht mit allzu vielen Menschen teilen? Dann sollten Sie dabei sein, wenn sich das Meisterwerk aus 1001 Nacht bei Sonnenaufgang langsam aus dem Dunst schält. Gänsehaut-Feeling!

9. Tag: Die Paläste von Orcha

In 2,5 Stunden rauschen wir per Zug nach Jhansi. Nebenan in Orcha erzählen Paläste, Tempel und Festungen von ruhmreichen Tagen. Heute Traumkulisse für den wunderbar chaotischen indischen Alltag. Dann können Sie die Eindrücke bei Mango-Lassi oder Chai-Masala, köstlichem Gewürztee, sacken lassen. Ein Augenschmaus nebenbei: die Frauen in ihren knallbunten Saris. Weiter mit dem Bus nach Khajuraho. 275 km. Zwei Übernachtungen.

10. Tag: Die Tempel von Khajuraho

Vor 1000 Jahren schon waren begnadete Steinmetze in der Tempelstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) am Werk. Doch nach wie vor verwirren die Himmelsnymphen - vollbusig wie Bollywoodstar und Ex-Miss-World Aishwarya Rai - Götter und Fabeltiere die Sinne. Das Kamasutra in Stein! Den Vormittag verbringen wir in der Anlage und gehen nach einer Mittagspause am Nachmittag in Runde zwei.

11. Tag: Nach Varanasi

Heute klingelt der Wecker nicht! Verbringen Sie den Vormittag nach Lust und Laune - die steinernen Schönheiten von Khajuraho posieren gern noch mal für Sie im schönsten Vormittagslicht. Oder Sie lümmeln sich am Pool und stimmen sich mit Pankaj Mishras „Benares oder die Erziehung des Herzens“ auf Varanasi, das ehemalige Benares, ein. Am frühen Nachmittag geht es per Luftsprung in die Stadt am heiligen Ganges. Haben Sie Lust, die Abendstimmung am Fluss zu erleben? Die Fahrradrikscha bringt Sie zum Dasaswamedha Ghat, dem wichtigsten Opferufer, wo Brahmanen, Angehörige der Priesterkaste, der Flussgöttin huldigen. Zwei Übernachtungen in Varanasi.

12. Tag: Varanasi, heilige Stadt am Ganges

Gläubige tauchen in den Ganges, um sich zu waschen. Auf dem Pilgerpfad drängen sich Gläubige, Bettler strecken uns ihre Hände entgegen, und irgendwo rauchen die Scheiterhaufen. Vom Tod in der heiligen Stadt Varanasi träumt jeder gläubige Hindu! Wir schippern bei Sonnenaufgang mit dem Boot auf dem Fluss und erleben mystische Morgenmomente. Dann folgen wir dem Strom der Pilger in die Altstadt, wo in 1500 Tempeln die Räucherstäbchen glimmen. Unser Ziel: ein Ashram (Meditationszentrum), um mit Shekar und anderen Hindus über Götterwelt, Kastenwesen und die Zukunft Indiens zu diskutieren. ExtraTour: Wenn Sie sich am 12. Tag lieber durchs Altstadtlabyrinth von Varanasi treiben lassen wollen, als den Ashram zu besuchen - kein Problem. Und wenn Sie den Ariadnefaden nicht dabeihaben, findet sich garantiert - gegen ein kleines Trinkgeld - ein Scout, der den Ausgang kennt. Zum Abendessen stoßen Sie wieder zur Gruppe.

13. Tag: Sarnath - auf Buddhas Spuren

Am Vormittag geht es nach Sarnath. 30 km. Hier hielt der Buddha Gautama seine erste Predigt und setzte das „Rad der Lehre“ in Bewegung. Kein Wunder, dass sich hier buddhistische Pilger aus aller Welt tummeln. Der Siegeszug des Buddhismus hat längst den Westen erreicht. Doch was fasziniert Richard Gere oder Tina Turner an den Worten des Erleuchteten? Am Nachmittag Flug nach Delhi. Hier stehen einige Hotelzimmer bis zum Abendessen zur Verfügung. Gegen Mitternacht Transfer zum Flughafen.

14. Tag: Zurück in die Heimat

Nachts Flug mit Lufthansa direkt nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) oder Abflug in den frühen Morgenstunden mit Turkish Airlines nach Istanbul (nonstop, Flugdauer bis Istanbul ca. 7,5 Std.), wo wir morgens eintreffen. Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von Frankfurt nach Delhi und zurück
  • Inlandsflüge (Economy) mit Jet Airways von Khajuraho nach Varanasi und von Varanasi nach Delhi
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 55 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Zugfahrten in der 2. Klasse von Ranthambore nach Bharatpur und von Agra nach Jhansi
  • 12 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Einige Zimmer am Abreisetag in Delhi bis zum Abendessen
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 60 €)
  • Visagebühren (ca. 64 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 60 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien besorgt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Medizinische Hinweise

Indien Unverändert gültig seit: 28. Mai 2010 Impfschutz Gelbfieber bei Einreise aus allen Ländern mit endemischen Gebieten, sowie aus Trinidad und Tobago (ausgenommen Kinder unter 6 Monaten). Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören ( www.who.int/ith/countries/en/index.html). Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, Polio evtl. Pertussis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderen Risiken auch Hepatitis B, Japanische Encephalitis, Tollwut, Typhus, evtl. Cholera. Zudem ggf. Grippe und Pneumokokken ( Alter > 60, chron. Krankheit). Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes ( www.RKI.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Dengue Dengue wird saisonal von der besonders tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Entsprechende Mückenbekämpfungsprogramme werden seitens der Regierung durchgeführt. Die einzige mögliche individuelle Möglichkeit diese fieberhafte Viruserkrankung zu vermeiden ist ein konsequenter andauernder persönlicher Mückenschutz ( s. Merkblatt in der rechten Randspalte). In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig, besonders während und nach der Monsunzeit. Chikungunya Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen, (ist also nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar), und führt zu den typischen Symptomen einer schweren Viruserkrankung, in der Regel ohne tödlichen Ausgang. Die Inkubationszeit beträgt 2 - 10 Tage. Ohne Vorzeichen treten vorrangig Fieber, starker (symmetrischer) Gelenk- und Muskelschmerz und schweres Krankheitsgefühl auf. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden können monatelang, in Ausnahmefällen auch jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird über eine gesteigerte Blutungsneigung oder ernste und vor allem neurologische Komplikationen wie Hirn- und Hirnhautentzündungen berichtet; letzteres in der Regel bei medizinisch vorbelasteten Personen oder Neugeborenen. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Maßnahme (Repellentien, Kleidung, Verhalten etc.). Kranke oder schwangere Reisende in diese Regionen sollten vor Abreise ärztlichen Rat suchen, da bei diesen Gruppen auch über mögliche Todesfälle diskutiert wird. Malaria Angesichts einer wiederholten Häufung von Malariafällen bei Rückkehrern / Touristen aus Goa (bes.: Nord-Goa) wird auf dieses Risiko, das grundsätzlich immer dort gegeben war, besonders hingewiesen: Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen (rasche Labordiagnose, ggf. rasche Therapie ist notwendig ). Eine generelle medikamentöse Prophylaxe wird derzeit noch nicht empfohlen, kann aber im Einzelfall sinnvoll sein. Eine entsprechende tropen- bzw. reisemedizinische Beratung ist daher vor der Reise dringend zu empfehlen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig rasch tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf. Das Malariarisiko ist im Tiefland in den Bundesstaaten im Nordosten hoch, mittleres Risiko (verstärkt in der Regenzeit) in den meisten ländlichen Regionen der zentralen Landesteile bis in den Norden der nepalesischen Grenze, geringes Risiko (verstärkt in der Regenzeit) im Süden und Osten von Tamil Nadu, Kerala, Teilen von Uttar Pradesh, den Andamanen und Nikobaren. Höhenlagen oberhalb 2000 m sind fast immer malariafrei. Auch in den Stadtgebieten ist mit einem - dort geringen- Risiko in der Regenzeit zu rechnen. Je nach Reiseprofil ist eine Chemoprophylaxe sinnvoll. Für die medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) im Handel, in der Regel (siehe Richtlinien der DTG) wird für Indienreisende keine regelmäßige medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen, sondern ein stand-by Medikament. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil ( Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, - körperbedeckende Kleidung zu tragen ( lange Hosen, lange Hemden) - tagsüber ( Dengue, Chikungunya) und in den Abendstunden und nachts ( Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz schlafen Durchfallerkrankungen und Cholera Durchfallerkrankungen bei Reisenden in Indien sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln (s.u.). Immer wieder kommt es zu Choleraausbrüchen in verschiedenen Landesteilen Cholera gehört für alle diejenigen zu den Alltagsgefahren in Indien, die aus verschiedenen Gründen (Armut, Unwissenheit, …) auf Basishygiene, insbesondere Trinkwasserhygiene ganz oder teilweise verzichten (müssen). Reisende sollten diese hygienischen Maßnahmen ganz besonders beachten. Eine Choleraimpfung für Touristen ist bei üblicher Hygiene nicht sinnvoll. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und (!) abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder desinfizieren. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden HIV / AIDS Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV / AIDS- Infektion. Die HIV-Infektionsrate in Indien ist sehr hoch. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Andere Infektionskrankheiten Japanische Encephalitis Die meisten Fälle dieser durch bes. nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der höher gelegenen Regionen im NW) auf. Mückenschutz (siehe Malaria ) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen. Aviäre Influenza („Vogelgrippe“) Auch in Indien ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infizierten Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes. Tollwut Indien hat nach Schätzung der WHO mit wohl weit über 30 000 Todesfällen jährlich zusammen mit China die höchsten Fallzahlen der Welt. Ein prophylaktischer Impfschutz (drei Impfungen) von Reisenden, insbesondere Kindern ist generell empfohlen, vor allem bei vorhersehbarem Risiko. Für Trekkingreisende ist die Tollwutimpfung besonders wichtig. Generell: (1) Tollwut ist eine 100 % tödliche Erkrankung. (2) Nie ist ein ordnungsgemäß Geimpfter an Tollwut gestorben. Sonstige Gesundheitsgefahren Höhenkrankheit Sie ist eine durch zu raschen Aufstieg (zu rasch heißt: mehr als hundert Meter pro Tag!) bzw. unmittelbaren Anflug auf Höhen über 2000 m ausgelöste, gefährliche Störung verschiedener Organe wie Gehirn, Lunge, Niere. Die Erkrankung kann auch gut Trainierte und Gesunde treffen sowie Personen, die früher große Höhen trotz schnellen Aufstiegs gut vertragen haben. Todesfälle sind im Himalaja leider nicht selten und immer ausgelöst durch höhentaktische Fehler. Rettung besteht in raschem Abstieg, der oft nicht möglich ist. Eingehende Beratung durch den Facharzt vor der Reise hierzu ist sehr sinnvoll. Prophylaktische Medikamente sind in anderen Ländern (nicht in D.) zugelassen, bergen aber ebenfalls Risiken. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist mit Europa teilweise nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und hygienisch noch problematisch. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser und entspricht häufig internationalem hohen Standard. Die Vorgehensweisen sind allerdings für Ausländer oft schwierig zu verstehen. Sprach- bzw. Verständigungsprobleme auch mit dem Arzt sind häufig. Privatklinik-Ketten bieten sauberen „full service“, ein Kontrollsystem hinsichtlich Normen, Standards und zertifizierten Abläufen sowie das Konsiliarsystem ist aber auch dort nicht oder nicht flächendeckend gegeben. Medizin. Eingriffe in Indien durchführen zu lassen (Medizintourismus) erfordert vorab erhebliche Anstrengungen vom Betroffenen, um besonders die medizinisch-fachliche Qualität abzusichern und Risiken zu vermeiden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringlich empfohlen. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine ganz wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise. Das Medikamentenangebot in Indien ist gut. Am besten gelagert sind die Medikamente in den Krankenhausapotheken großer Privatkrankenhäuser. Spezifische eigene Medikamente sollten zur Sicherheit mitgenommen werden (nur in entsprechender Menge). Eine Bescheinigung über die Notwendigkeit dieser Medikamente durch den Hausarzt in Engl. Sprache sollte jeder/jede an der Grenze vorweisen können. Eine deutschsprachige psychiatrische Versorgung gibt es in Indien nicht. Psychiatrische Erkrankungen von Ausländern / Europäern stellen die Reisefähigkeit -ohne ein fachärztl. Votum- zunächst grundsätzlich in Frage. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner persönlich beraten (siehe: www. dtg.org). Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit einer ausreichenden Reiserückholversicherung (Kleingedrucktes !) sind dringend zu empfehlen. Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/)

Vogelgrippehinweis bei Erkrankungen in Zuchttierbeständen

In Indien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus in Zuchttierbeständen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Die Gesundheitsbehörden sehen derzeit keine erhöhte Gefährdung für Indien-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Indien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner angewiesen, bis auf Weiteres kein Geflügelfleisch zu servieren.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Indien das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Grundsätzlich wird Indien auch international als stabile Demokratie geachtet. Die Anschläge von Mumbai im November 2008 und viele andere Terroraktionen der letzten Jahre weisen jedoch auf eine anhaltende und landesweit bestehende hohe terroristische Bedrohung hin. In Mumbai waren im November 2008 zum ersten Mal mit internationalen Hotels und Restaurants sowie dem Zentralbahnhof auch touristische Einrichtungen Ziele der Terroristen. Der Anschlag auf die „German Bakery“ in Pune am 13. Februar 2010 bestätigt dieses Risiko. Da weitere Terroranschläge und regionale Unruhen auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können, fordern wir im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements unsere Leistungsträger und Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit auf und vermeiden, soweit möglich, Orte mit größeren Menschenansammlungen sowie die Benutzung von öffentlichen Nahverkehrsmitteln in den Ballungszentren. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen und Gebiete an, in denen das Auswärtige Amt ein erhebliches Sicherheitsrisiko sieht bzw. vor deren Besuch gewarnt wird: So z.B. grosse Teile von Kaschmir sowie einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens. Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 28. Mai 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Indien Stand: 28. Mai 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Terrorismus / Reisen über Land Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in verschiedenen Städten angespannt. Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Im Jahr 2008 waren u.a. die Städte Mumbai, Jaipur (Rajasthan), Bangalore (Karnataka), Ahmedabad (Gujarat) und die Hauptstadt New Delhi von schweren Anschlägen betroffen. Dabei stachen insbesondere die Anschläge von Mumbai (26. bis 29. November 2008) hervor, die über 160 Todesopfer sowie rd. 300 Verletzte forderten. Sie richteten sich erstmals gezielt auch gegen verschiedene von ausländischen Touristen und Geschäftsleuten aufgesuchte Hotels, Restaurants sowie den Bahnhof von Mumbai. Am 13. Februar 2010 gab es in Pune in einem auch von zahlreichen Ausländern besuchten Café einen Bombenanschlag, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Er bestätigt die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten. In jüngster Zeit wurden in den Bundesstaaten West-Bengalen, Jharkhand und Chattisgarh mehrere Anschläge auf Reisezüge verübt, zuletzt am 28. Mai 2010 mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Weitere Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz, besonders in den genannten Bundesstaaten, können nicht ausgeschlossen werden. Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten sich jedoch auch dort stets von Vorsicht leiten lassen. Jammu und Kaschmir Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen nach Jammu und Kaschmir abgeraten. Sowohl in den Städten Srinagar als auch in Jammu ist es zu Bombenattentaten insbesondere an öffentlichen Plätzen gekommen. Weitere gewalttätige Auseinandersetzungen, vor allem im Landesteil Kaschmir, sind nicht auszuschließen. Im Landesteil Jammu hat sich die Lage nach gewaltsamen Protesten beruhigt; auch dort besteht aber weiterhin die Gefahr neuer Unruhen. Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. Generell wird dringend abgeraten, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten. Nordosten Von Reisen nach Manipur wird angesichts der dort herrschenden schlechten Sicherheitslage abgeraten. Bei Reisen in die anderen Bundesstaaten sollten sich Reisende nur auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) verlassen und sich situationsgerecht verhalten. Kriminelle Bandentätigkeit - Raub, Entführung - die sich gegen wohlhabende Einzelpersonen und Unternehmen richtet, sowie militante Gruppierungen sind dort nach wie vor präsent. In Darjeeling und Umgebung kann es gelegentlich zu kurzfristig ausgerufenen Streiks und Demonstrationen kommen. Dabei kommt die von Touristen in Anspruch genommene Infrastruktur zum Erliegen. Touristen sind nicht Ziel der Streiks und Auseinandersetzungen, wurden aber wiederholt kurzfristig zum Verlassen ihres Urlaubsortes aufgefordert. Betroffen sind die Gebirgsorte Darjeeling, Kurseong und Kalimpong, sowie im Tal der Zufahrtsort Siliguri und möglicherweise auch der nahegelegene Flughafen Bagdogra. Es wird empfohlen, kurz vor einer geplanten Reise in dieses Gebiet Informationen vom lokalen Reiseveranstalter oder der gebuchten Unterkunft einzuholen. Die Bundesstaaten Bihar, West-Bengalen, Jharkand, Orissa, Chattisgarh, Maharashtra (äußerster Osten) und Andhra Pradesh verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten der militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung der Naxaliten, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer. Gleichwohl wird dringend geraten, vor Reisen in ländliche Gebiete dieser Bundesstaaten Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Wegen Ausschreitungen gegen Christen und ihre Einrichtungen wird von Reisen in den Distrikt Kandhamal (Bundesstaat Orissa) bis auf Weiteres abgeraten. Es ist nicht auszuschließen, dass auch Ausländer dort in Gefahr geraten können, obwohl sich die Angriffe bisher gegen einheimische Christen gerichtet haben. Andere Regionen Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppe der Andamanen (Andaman Islands) benötigt. Die Inselgruppe der Nicobaren (Nicobar Islands) ist für Touristen nicht zugänglich.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Kundeninformation

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem e-kolumbus eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus Reisen München GmbH (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
29.09.2010 - 12.10.2010 2.104 € 2.434 €
20.10.2010 - 02.11.2010 2.204 € 2.574 €
10.11.2010 - 23.11.2010 2.204 € ausverkauft
22.12.2010 - 04.01.2011 2.404 € 2.794 €
19.01.2011 - 01.02.2011 ausverkauft ausverkauft
16.02.2011 - 01.03.2011 2.250 € 2.630 €
09.03.2011 - 22.03.2011 2.250 € 2.630 €
30.03.2011 - 12.04.2011 ausverkauft ausverkauft
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Basel Lufthansa 378 €
Genf Lufthansa 378 €
Graz Lufthansa 378 €
Innsbruck Lufthansa 378 €
Linz Lufthansa 378 €
Salzburg Lufthansa 378 €
Wien Lufthansa 378 €
Zürich Lufthansa 378 €
Berlin Turkish Airlines 39 €
Frankfurt Turkish Airlines 19 €
Hannover Turkish Airlines 39 €
Wien Turkish Airlines 59 €
Zürich Turkish Airlines 59 €
Düsseldorf Turkish Airlines 39 €
Hamburg Turkish Airlines 39 €
München Turkish Airlines 39 €
Nürnberg Turkish Airlines 39 €
Stuttgart Turkish Airlines 39 €
Berlin Lufthansa 120 €
Bremen Lufthansa 120 €
Dresden Lufthansa 120 €
Düsseldorf Lufthansa 120 €
Frankfurt Lufthansa 92 €
Hamburg Lufthansa 120 €
Hannover Lufthansa 120 €
Leipzig Lufthansa 120 €
Luxemburg Lufthansa 190 €
München Lufthansa 120 €
Münster Lufthansa 120 €
Nürnberg Lufthansa 120 €
Stuttgart Lufthansa 120 €

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