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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13550
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Polen

Masuren und Kurische Nehrung

  • 13-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Polens Ostseeküste, die Kurische Nehrung und die Masurische Seenplatte erleben
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
3 Danzig / Mercure Hevelius ****
1 Kadyny / Silberne Glocke ***
1 Swetlogorsk / Ruß ****
2 Nida / Smilte ***
1 Galiny / Gallingen ***
3 Mikolajki / Mazurski Dworek ***(*)
1 Danzig / Mercure Hevelius ****
Packen Sie Ihre sieben Sachen und machen Sie sich auf zur wahrscheinlich längsten und schönsten Strandwanderung Ihres Lebens. Die Küste der Ostsee entlang ...
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1. Tag: Willkommen in Danzig!

Sie fahren kurz vor 8 Uhr von Berlin los. Als Lektüre für die Fahrt empfehlen wir Günter Grass und seine „Blechtrommel“ oder Siegfried Lenz: „So zärtlich war Suleyken“. Sie steigen um in Stettin (Szczecin) und erreichen Danzig (Gdansk) gegen 16 Uhr. Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie am Bahnhof und organisiert den Transfer ins Hotel. Drei Übernachtungen im Zentrum von Danzig.

2. Tag: Quirliges Danzig

Gemeinsam laufen wir auf einer Runde durch die Stadt unsere Wanderschuhe ein. Und zollen unseren Gastgebern Respekt! Denn was uns heute Schönes begegnet, ob Artushof oder Krantor, pastellene Patrizierhäuser der Langen Gasse oder gotische Marienkirche - Polen bauten die Trümmer des Krieges wieder auf. Und moderne Architektur baut heute die Brücke in eine prosperierende Zukunft. Am freien Nachmittag können Sie sich Lech Walesa widmen und den Werften der Solidarnosc, oder Sie ergänzen Ihre Ausrüstung in der futuristischen Shoppingmall Madison. ExtraTour: Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt des Stadtrundgangs in Danzig können Sie heute auf eine literarische Spurensuche gehen, Nobelpreisträger Günter Grass lädt dazu ein. Lohnende Stationen: das Geburtshaus, der Olivaer Schlosspark sowie das Seebad Sopot (Zoppot). Straßenbahn oder Fähre bringen Sie hin und zum Abendessen wieder zurück nach Danzig.

3. Tag: Spuren im Sand: Wandern und Sopot

In Gdynia (Gdingen) heißt es „Schiff ahoi!“ und wir schippern gemütlich auf die Polwysep Helski (Putziger Nehrung). Dort • wandern wir (4 Std., leicht, 0 m 0 m) immer am Strand entlang. Badesachen nicht vergessen! Nach dem sozialistischen Dornröschenschlaf gewinnt Sopot (Zoppot) heute wieder an Charme und Chic - sehen Sie selbst! Auf der über 600 m langen Seebrücke lassen wir uns die frische Meeresbrise um die Nase wehen. Busstrecke 80 km.

4. Tag: Auf der Frischen Nehrung

In der KZ-Gedenkstätte Stutthof (Sztutovo) gedenken wir der Gräuel der Nazis, die auch hier wüteten, und • wandern dann los auf der Frischen Nehrung (4 Std., leicht, 0 m 0 m). Schritt für Schritt ein Genuss für Körper und Geist, der Boden so weich, die Luft so klar, die Sicht so weit, die Zeit vergeht im Flug - und der Hunger kommt. Im Schutz der Dünen verspeisen wir beim Picknick heimische Spezialitäten und packen gleich die Badesachen aus. 45 km.

5. Tag: Im russischen Bernsteinland

Auf nach Russland (längere Wartezeit an der Grenze möglich)! Jahrzehnte war die russische Enklave Kaliningrad (Königsberg) isoliert: militärischer Sperrbezirk. Heute kämpft sie um den Anschluss an Europa - wie stehen die Chancen? Flucht und Vertreibung sind auch Themen auf der Fahrt durch die Hafenstadt Baltijsk (Pillau). Während unserer kurzen • Wanderung (1 Std., leicht, 0 m 0 m) an der Bernsteinküste entlang machen wir uns auf die Suche nach dem „Gold der Ostsee“. Vom Glanz Kaliningrads zeugen heute nur noch einige historische Gebäude und das Villenviertel Amalienau. 100 km.

6. Tag: Auf der Kurischen Nehrung

Ein Paradies für Vögel und Forscher ist die Kurische Nehrung. So entstand 1901 in Rybatschij (Rossitten) die erste Vogelwarte der Welt, noch heute eine Außenstelle der Akademie der Wissenschaften. Auf unserem • Dünenspaziergang (1,5 Std., leicht, 0 m 0 m) können wir reichlich Vögel beobachten: Hören Sie mal, wer da zwitschert! Am frühen Nachmittag erreichen wir Nida auf der litauischen Seite der Nehrung. 80 km. Zeit für Spaziergänge am Haff, am Ostseestrand, im Ort … Zwei Übernachtungen in Nida.

7. Tag: Frische Brise am Haff

Nida zählte zu den Lieblingszielen der Expressionisten, die sich im Gasthof Smilte trafen - so heißt doch auch unser Hotel!? Auf unserem Rundgang besuchen wir das Ferienhaus von Thomas Mann, und viele werden wahrscheinlich überrascht sein, wie waldig der hübsche Ort ist. Unsere gemeinsame Tour endet auf der Hohen Düne, und am freien Nachmittag und Abend sind Sie dran: Gleiten Sie z. B. mit dem Dampfer hinaus aufs Haff, entspannen Sie am einsamen Strand und genießen Sie abends frischen Fisch im Lokal Seklycia am Fuße der Hohen Düne. Wäre das nach Ihrem Geschmack? ExtraTour: Statt des Rundgangs können Sie sich in Nida ein Fahrrad mieten und eine schöne • Radtour nach Juodkrante (Schwarzort) machen. Nach vier Stunden sind Sie wieder zurück. Oder Sie nehmen gleich die Badesachen mit und kommen erst am Abend wieder. Wie es Ihnen gefällt.

8. Tag: Masurens Störche und Pferde

Heute fahren wir an Kaliningrad vorbei wieder nach Polen (längere Wartezeit möglich). Hoffentlich Geschichte: Hier an der Grenze waren einst die sowjetischen Raketenabschussrampen stationiert. Ganz Idyllisches dagegen gleich hinter der Grenze: Wir • wandern (1,5 Std., leicht, 0 m 0 m) rund um das Storchendorf Zywkowo (Schewecken). Hier leben 35 Menschen und mehr als doppelt so viele Störche! Was Sie schon immer über die großen Plapper-Klapperer wissen wollten - hier werden Sie es erfahren. Freuen Sie sich auf unser romantisches Hotel im Park von Schloss Gallingen! 180 km. Nach dem Abendessen können Sie die weite Anlage des Gestüts erkunden, folgen Sie einfach dem Wiehern von den Koppeln.

9. Tag: Die Johannisburger Heide

Wenn Sie den See sehen, brauchen Sie kein Meer mehr? So soll es sein: Erst erkunden wir die Auenlandschaft bei Krutyn (Kruttinnen) an der Krutynia mit dem Stakenboot und unterhalten uns mit unserem Kapitän über den Wandel des Landes in ein modernes Masuren. Mittags kosten wir bei einer Familie den klassischen Krauttopf, den Bigos, und dazu gehört selbstverständlich ein Schnaps: der Bärenfang. Das gute Mahl • wandern wir uns wieder von den Hüften (2,5 Std., leicht bis mittel, 0 m 0 m) und springen in unseren ersten See. 170 km. Drei Übernachtungen in Mikolajki (Nikolaiken).

10. Tag: Barocke Töne …

Unsere Tour beginnt pilgernd zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka). Die Orgel verzückt Ohr und Auge: Geschnitzte Figuren bewegen sich zur Musik. Der Leichtigkeit folgt ein Moment der Schwere: Bei Ketrzyn (Rastenburg) erinnert eine Gedenkstätte an den Widerstand rund um Graf von Stauffenberg. Im Film „Operation Walküre“ spielt Tom Cruise den gescheiterten Attentäter. So • wandern wir heute (3 Std., leicht, 50 m 50 m) für Frieden und Freundschaft von Sztynort (Steinort) aus inmitten der Großen Masurischen Seenplatte. Fahrtstrecke 200 km. ExtraTour: Statt die Gedenkstätte zu besichtigen, können Sie natürlich auch gleich • loswandern. Sie gehen rund zweieinhalb Stunden auf dem Bahndamm einer stillgelegten Trasse durch eine leicht hügelige Landschaft bis nach Radzieje (Rosengarten), wo der Bus Sie wieder abholt.

11. Tag: Masurische Momente

Elk (Lyck) gilt als heimliche Hauptstadt Masurens und ist Geburtsort des Schriftstellers Siegfried Lenz. Hier beginnt unsere ausgedehnte • Wanderung (6 Std., mittel, 0 m 0 m) zum historischen Grenzstein von 1545 in Prostki (Prostken). Jahrhundertelang litt Polen unter Preußen, erst der Kniefall Brandts im fernen Warschau machte die Versöhnung möglich. Mit Blick auf die Tatarenberge rasten wir und kräftigen uns mit einem polnischen Picknick: Wurst, Brot und Bier. 135 km.

12. Tag: Marienburger Werder

Ein Höhepunkt am Schluss: Die mächtige Marienburg (Malbork, UNESCO-Kulturdenkmal) thront über der Nogat. In der Anlage vereinte der Deutsche Orden Größe und Wahn. Dann heißt es nochmal Stiefel schnüren: Wir • wandern (2,5 Std., leicht, 0 m 0 m) über Wiesen und Felder durch das Marienburger Werder. Das Abschiedsessen feiern wir in einem Danziger Restaurant mit polnischen Spezialitäten. Dazu gehören Suppen wie die Sauerteigsuppe Zurek, die Rote-Bete-Suppe Barszcz oder die würzige Gurkensuppe. Zum Finale dann fließt „Goldwasser“: ein 40%iger Kräuterlikör mit echten 23-karätigen Blattgoldflocken. 300 km.

13. Tag: Abschied von Polen

Sie können vormittags noch durch Danzig schlendern, bevor wir Sie rechtzeitig zum Zug bringen. Gegen 13.30 Uhr fahren Sie von Danzig mit Umsteigen in Stettin nach Berlin, wo Sie gegen 22.30 Uhr ankommen und Anschluss haben zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise nach Danzig und zurück in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 12 Übernachtungen in guten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück), am 7. Tag nur Frühstück, am 9. Tag Vollpension
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Mittagessen bei einer Familie am 9. Tag
  • Abendessen in einem typischen Restaurant am 12. Tag
  • 2 Picknicks
  • Schiffsfahrt nach Gdynia
  • Stakenbootfahrt
  • Orgelvorführung in Heiligelinde
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 40 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland besorgt Studiosus (Frist 6 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Polen

Während der Sommermonate sollten sich Reisende in Waldgebiete von ihrem Arzt hinsichtlich der Schutzimpfung gegen Zeckenbisse (FSME) beraten lassen. Ferner ist eine Hepatitis A - und Hepatitis B - Impfung empfehlenswert. Bundesbürger, wie alle anderen EU-Bürger, die sich vorübergehend auf dem Gebiet Polens aufhalten, können nach dem europäischen Gemeinschaftsrecht im Krankheitsfall Leistungen nach polnischem Recht in Anspruch nehmen. Als Anspruchsnachweis wird eine vor dem Antritt der Reise von der deutschen Krankenkasse auszustellende Europäische Versichertenkarte vorgelegt. Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland www.dvka.de (z. B. unter Publikationen, Merkblätter „Urlaub im Ausland“) www.nfz.gov.pl bietet hierzu Informationen in deutscher Sprache Unverändert gültig seit: 04. März 2010

Russland

Impfschutz Das auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME/RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, vor dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Unverändert gültig seit: 16. Juni 2009

Litauen

Impfungen: Besondere Schutzimpfungen sind für Litauen nicht vorgeschrieben. Versorgung: Eine deutschen Standards entsprechende medizinische Versorgung in Unglücks- und Krankheitsfällen ist nur in den größeren Städten Wilna, Kaunas, Klaipeda, Panevezys und Siaulai gewährleistet. Versicherung: Gesetzlich Versicherten wird empfohlen, sich vor der Abreise nach Litauen das E-111-S1-Formular bzw. die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei ihrer Krankenkasse zu beschaffen. Die staatliche Krankenkasse in Litauen tritt für medizinische Leistungen der Ärzte und für Arzneien in Vorlage. Voraussetzung ist, dass die Patienten den behandelnden Ärzten den Nachweis zum Versicherungsschutz (E -111-S1 Formular bzw. Krankenversicherungskarte EHIC) vorlegen können. Es kann allerdings noch nicht davon ausgegangen werden, dass dieses neue Verfahren bereits überall im Land bekannt ist und ein vertragsgemäßes Eintreten der Krankenkasse in jedem Fall sichergestellt ist. Unabhängig davon wird dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, welche Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z.B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder Privatkliniken). Weitere Einzelheiten enthält die Internetseite www.dvka.de der Deutschen Verbindungsstelle für Krankenversicherung unter der Rubrik „Urlaub im Ausland“. Ansonsten erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen. Unverändert gültig seit: 23.05.2007

Sehr geehrter Reisegast, wir freuen uns, Sie auf einer unserer Reisen mit Aufenthalt in Kaliningrad begrüßen zu dürfen und möchten Sie hiermit über die aktuelle Sicherheitslage informieren: Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den auf Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Wegen der insgesamt guten Sicherheitslage in Polen und den baltischen Ländern gibt es zu diesen Ländern keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Wie die Anschläge in der Vergangenheit gezeigt haben, sind aufgrund des anhaltenden Tschetschenien-Konflikts in ganz Russland, aber in besonderem Maße in Moskau, terroristische Attentate auch in Zukunft nicht auszuschließen. Öffentliche Verkehrsmittel, Inlandsflüge und generell Orte mit größeren Menschenansammlungen waren bisher bevorzugte Ziele der Terroristen. Aus diesem Grund rät das Auswärtige Amt in seinem aktuellen Sicherheitshinweis insbesondere bei größeren Menschenansammlungen und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhter Aufmerksamkeit. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die helfen sollen, Ihren Aufenthalt in Russland so sicher wie möglich zu gestalten. Selbstverständlich bieten wir aufgrund der angespannten Lage keine Reisen in die gesamte russische Kaukasusregion an. Unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen und nach eingehender Prüfung aller Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Russland abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren russischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 11. November 2009

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation einschließlich Tschetschenien und Russischer Kaukasus unverändert gültig seit: 3.August 2010 Aktuelle Hinweise In mehreren Regionen Russlands haben sich teilweise verheerende Waldbrände ereignet. Reisende werden gebeten, die lokale Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Weisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten. Reisebeschränkungen: Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten. In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko. Ausländer sind in besonderem Maße gefährdet. Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen. Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (einschließlich Süd-Ossetien und Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar. Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Georgien. Terrorismus / Kriminalität: Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert. In St. Petersburg ist - wie in anderen russischen Großstädten auch - vermehrt mit Straßenkriminalität zu rechnen, insbesondere in der Nähe touristischer Attraktionen sowie in den Metrostationen der Innenstadt. Erhöhte Vorsicht ist vor allem im Bereich des Newskiy Prospekt (zentrale Einkaufsstraße) geboten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25