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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13515
Nicht mehr buchbar!

Israel

Begegnung mit Land und Leuten

  • 10-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen
Inklusive Flug Zug zum Flug
Schlagzeilen prägen unser Bild vom Nahen Osten, und aus der Entfernung fällt manches Urteil leicht. Kompliziert wird die Angelegenheit, wenn man versucht, ...
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1. Tag: Tel Aviv - Stadt, die niemals schläft

Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv, Ankunft nachmittags. Oder nachmittags Flug mit El Al von Frankfurt, Berlin oder München nach Tel Aviv, Ankunft abends. Am Abend treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter im Hotel. Akklimatisieren Sie sich abends im Lichtermeer am Strand und erleben Sie, wie Tel Aviv auch nachts lebt und vibriert.

2. Tag: Tel Aviv, Caesarea und die Drusen

Wir entdecken auf unserer Rundfahrt die zwei Seiten der Stadt: das weiße Bauhausviertel (UNESCO-Kulturdenkmal) und hohe Glitzertürme - Israels Silicon Valley hier, Tel Avivs Altstadtviertel Jaffa dort. Beim Rundgang durch die Ausgrabungen von Caesarea erleben wir den Luxusbegriff der Römer: Der Bau-Tycoon Herodes stampfte hier ein Monte Carlo der Antike aus dem Boden. In den Karmelbergen begegnen wir den Drusen, einer Glaubensgemeinschaft von Islamabtrünnigen. Während Falafeln, Teigtaschen gefüllt mit Kichererbsenbällchen und Salat, unseren Gaumen kitzeln, erfahren wir, warum die Drusen gerne Israelis sind. Bibelland erwartet uns in Galiläa. Wir besuchen den Berg der Seligpreisungen, wo Jesus die Bergpredigt hielt. 150 km. Drei Übernachtungen in Ginosar in einem Kibbuzhotel am See Genezareth.

3. Tag: Tefen, Safed und die Kabbalisten

Juden und Palästinenser an einer Werkbank - das erleben wir im Industriepark Tefen. Gegründet hat ihn Stef Wertheimer, einer der reichsten Männer Israels. „Friedenskibbuzim“ nennt er diese Initiative zur Verständigung zwischen den verfeindeten Nachbarn. 2008 hat er dafür die Buber-Rosenzweig-Medaille bekommen. Ein Mitarbeiter gibt uns Auskunft über die Hintergründe des Projekts. In Safed gehen wir durch die Straßen, in denen Palästinenserpräsident Abbas als Kind spielte, bevor er 1948 mit seinen Eltern fliehen musste. Safed ist auch die Hochburg der Kabbala-Mystiker, und das seit vielen Hundert Jahren. Am See Genezareth folgen wir den Spuren Jesu nach Kapernaum und Tabgha, den Ort der wundersamen Brotvermehrung. 100 km. ExtraTour: Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt des Ausfluges nach Tefen und Safed möchten Sie einen entspannten Tag verbringen? Dann machen Sie doch einen individuellen Ausflug zu den heißen Quellen von Hammat Gader. Neben der modernen Thermenanlage gibt's auch beeindruckende Ruinen römischer Bäder und eine Krokodilsfarm. Keine Sorge, die Krokodile schwimmen natürlich in separaten Becken.

4. Tag: Bet Shean und der Friedenspark im Jordantal

Heute legen wir Ihnen großartige Steine in den Weg: Die Römer ließen in Bet Shean alles stehen und liegen: Kapitelle, Säulen und das am besten erhaltene römische Theater Israels. Ganz in der Nähe entsteht im Grenzgebiet zwischen Israel und Jordanien am Jordan der Jordan River Peace Park - das ehemalige Sperrgebiet soll in einen ökologischen Friedenspark verwandelt werden. Ein Vertreter stellt uns die Pläne vor. Auch die Studiosus Foundation unterstützt das Projekt. Mittagspause machen wir im Deganya B, einem der ältesten Kibbuzim Israels. Mitglieder des Kibbuz Gesher gehen mit uns an die Grenze und zeigen uns geschichtsträchtige Brücken über den Jordan, einen Bahnhof der alten Hedschasbahn und das historische Jordan-Kraftwerk. Fahrtstrecke 60 km. ExtraTour: Eine Extratour mit hohem Frischewert: Sie können auf den Ausflug verzichten; machen Sie stattdessen eine River-Rafting-Tour am oberen Jordan! Nirgendwo in Israel haben Sie so viel plätscherndes Wasser. Auch die zahlreichen Vögel wissen das zu schätzen, vom Kolibri bis zum Kranich.

5. Tag: Durch das Westjordanland

Was ist Ihr Sternzeichen? In der jahrtausendealten Synagoge von Beit Alpha zeigt es Ihnen Ihr Reiseleiter auf dem Fußbodenmosaik. Auf unserer Fahrt durch das Westjordanland können wir die Spannung zwischen israelischen Siedlern und Palästinensern mit Händen greifen. Der Streit um die Verteilung von Wasser ist einer der Hintergründe für den Nahostkonflikt. Ihr Reiseleiter erklärt, warum. In Qumran gibt uns eine Filmvorführung eine Vorstellung davon, wie die Sekte der Essener hier die Qumranrollen schrieb. Nach der Seilbahnfahrt auf die Festung Massada (UNESCO-Kulturdenkmal) erschüttert uns der Bericht über das Ende des jüdischen Aufstands. Mit der Seilbahn geht es hinab zum Bus. Anders als der Name vermuten lässt, ist ein Bad im Toten Meer sehr belebend. 200 km.

6. Tag: Jerusalem – Ölberg und Via Dolorosa

In der Morgenkühle wandern wir zum Davidswasserfall bei En Gedi (1 Std., leicht, 100 m, 100 m). Wie altes Leder wellen sich die Kuppen der Judäischen Wüste auf der Fahrt nach Jerusalem. 120 km. In der Heiligen Stadt sehen wir vom Ölberg aus die vielen Türme und Kuppeln der Altstadt, der Anblick bleibt unvergesslich. Ein Spaziergang führt uns über den jüdischen Friedhof zum Garten Gethsemane. Wir folgen den Prozessionen, die sich am Freitagnachmittag über die Via Dolorosa, den Leidensweg Jesu, zur Grabeskirche bewegen. Vier Übernachtungen in Jerusalem in einem Hotel in der Nähe der Altstadt.

7. Tag: Jerusalem - die Altstadt

Kaiser Wilhelm II. stiftete bei seinem Besuch in Jerusalem die Himmelfahrtskirche und das Auguste-Victoria-Krankenhaus. Heute kümmert sich Pfarrer Michael Wohlrab im Begegnungszentrum der Kirche um das Seelenheil der Pilger. Im Gespräch schildert er uns sein Jerusalem, seine Berichte über das Zusammenleben mit den jüdischen und muslimischen Nachbarn sind manchmal kaum zu glauben. Danach geht es in die Altstadt. Wie nah die Religionen hier beieinanderliegen - zumindest räumlich! Auf dem Tempelberg beten die Moslems, nur wenige Schritte daneben an der Klagemauer die Juden. Folgen Sie Ihrem Reiseleiter durch das jüdische Viertel zum Zionsberg. ExtraTour: Wenn Sie die Altstadt in Ihrem eigenen Tempo erkunden wollen, dann klinken Sie sich doch zwischendurch einfach aus! Spazieren Sie auf der Stadtmauer oder mischen Sie sich unter die Händler im Basar und üben Sie das Feilschen. Keramik aus Hebron oder Designerschmuck aus israelischen Werkstätten sind begehrte Souvenirs. Ihr Reiseleiter stellt Ihnen gerne einen individuellen Stadtrundgang ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

8. Tag: Diesseits und jenseits der Mauer

Auf unserer Fahrt in die Neustadt passieren wir die Knesset, das Parlament, in dem leidenschaftlich um die Zukunft des Landes gestritten wird. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem begreifen wir, warum sich die Israelis so entschlossen verteidigen. Perspektivwechsel: Wir fahren ins palästinensische Autonomiegebiet nach Bethlehem. Acht Meter hoch ist die Mauer, die Israelis und Palästinenser voneinander trennt. Nach dem Besuch der Geburtskirche erfahren wir im Internationalen Begegnungszentrum im Gespräch mit Palästinensern, wie sich der Konflikt jenseits der Mauer anfühlt. Gründer des Zentrums ist Mitri Raheb, Träger des Aachener Friedenspreises. Dann wechseln wir erneut die Seite: Vor den Toren Bethlehems liegt die jüdische Siedlung Har Choma. Im Gespräch mit einem Siedler erfahren wir mehr über Hintergründe der israelischen Siedlungspolitik. 40 km.

9. Tag: Religionen in Jerusalem

Archäologie ist in Israel immer auch Politik. Unterhalb des Tempelberges graben israelische Archäologen im Moment die Stadt König Davids aus – und leiten daraus Ansprüche auf das Territorium ab. Die Bewohner des angrenzenden palästinensischen Stadtteils Silwan wittern Ärger. Beim Besuch im Gemeindezentrum treffen wir Mitglieder der Organisation SOS-Palästina, die uns im Gespräch ihre Version des Konflikts schildern. Die Organisation versucht, den Menschen in der Gemeinde, vor allem den Jugendlichen, Perspektiven zu eröffnen. Den Nachmittag gestalten Sie nach Ihren Wünschen.

10. Tag: Abschied von Israel

Vormittags Rückflug mit El Al nach Frankfurt, Berlin oder München; Ankunft mittags. Oder vormittags Zeit zur freien Verfügung in Jerusalem, mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv (50 km) und Rückflug am Nachmittag mit Lufthansa nach Frankfurt oder München. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Orten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) zum Veranstaltertarif mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv und zurück
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 50 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 9 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool (außer Jerusalem)
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Seilbahnfahrt nach Massada
  • Mittagessen bei den Drusen am 2. Tag
  • Mittagessen in einem Kibbuz am 4. Tag
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 30 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen, des ältesten Tropeninstituts in Deutschland. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (Preis bei Anruf 1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Zusammen mit diesen Unterlagen übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz der aktuellen internationalen Bemühungen um eine Beilegung des Nahost-Konflikts und der Intensivierung der politischen Gespräche auf vielen Ebenen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt. Bis zu einer grundlegenden Klärung der vielen offenen politischen Fragen in der Region ist die Gefahr einer erneuten Eskalation grundsätzlich nicht auszuschliessen. Nachdem wir zusammen mit unseren örtlichen Leistungsträgern, dem deutschen Verbindungsbüro in Ramallah und dem Auswärtigen Amt mögliche Routen und Ausflüge im Westjordanland ausführlich überprüft haben, bieten wir seit 2009 wieder Fahrten auf den Transitrouten zum Toten Meer sowie Tagesausflüge nach Bethlehem an. Sollte sich die Sicherheitslage im Westjordanland erneut verschlechtern, werden wir umgehend reagieren und im Bedarfsfall auf Ausflüge nach Bethlehem und auf Fahrten auf den genannten Transitrouten verzichten. Wegen der anhaltenden Gefahr terroristischer Anschläge verzichten wir in ganz Israel auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie den Besuch beliebter Treffpunkte wie Cafés und Einkaufszentren. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen führen wir an Freitagen sowie an hohen islamischen und jüdischen Feiertagen keine Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem durch. Sollten wir uns bei Ihrer Reise an einem islamischen oder jüdischen Feiertag in Jerusalem aufhalten, werden wir Ihr Programm entsprechend abändern. Unsere Reiseleiter sind im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 1. Juni 2010

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Israel Palästinensische Gebiete Stand: 1. Juni 2010 Aktuelle Hinweise Im Zusammenhang mit den Ereignissen in den Gewässern vor Gaza in der Nacht zum 31. Mai ist im Westjordanland, Jerusalem und arabischen Bevölkerungszentren Israels mit Demonstrationen, unter Umständen auch mit Unruhen, sowie mit Maßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte zu rechnen. Vor diesem Hintergrund werden Reisende um besonders umsichtiges Verhalten gebeten. Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung für den Gazastreifen Die Sicherheitslage in Israel und in den palästinensischen Gebieten ist weiterhin angespannt. Vor Ort befindliche Personen in Israel und den palästinensischen Gebieten werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. In der Altstadt von Jerusalem sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen und größere Menschenansammlungen meiden. Freitags sollten Sie die Altstadt nach Möglichkeit ganz meiden, weil sich viele Menschen zum Freitagsgebet am Haram Al-Sharif (Tempelberg) einfinden. Dabei können kleinste Vorfälle zu Unruhen führen. Israel Die Lage in der Nähe des Gaza-Streifens ist sicherheitsgefährdet. Seit dem 18. Januar 2009 herrscht nach einer israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen eine fragile Waffenruhe. Vereinzelt kommt es zu Schusswechseln an der Grenze oder zu Raketenangriffen und Mörserangriffen auf israelisches Territorium. Von Reisen in das Gebiet in der Nähe des Gaza-Streifens wird daher abgeraten. Das Gleiche gilt für die vor Gaza liegenden Gewässer. Die israelischen Behörden warnen weiterhin auch vor möglichen Terroranschlägen in ganz Israel. Die Anzahl von Terroranschlägen auf zivile Einrichtungen in Israel hat seit Jahren zwar abgenommen, Anschläge - insbesondere auf öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen sowie auf öffentliche Verkehrsmittel - kommen aber weiterhin vereinzelt vor und sind für die Zukunft nicht auszuschließen. Zuletzt wurde im März 2009 ein Sprengstoffanschlag auf ein Kaufhaus in Haifa vereitelt. Daneben sind Checkpoints grundsätzlich erhöhter Gefahr ausgesetzt. Speziell in Städten, in denen auch israelische Palästinenser leben besteht die Gefahr von Unruhen . Zuletzt kam es im Oktober 2008 zu tagelangen gewalttätigen Ausschreitungen in Akko. Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe der neu errichteten bzw. im Bau befindlichen Sperranlage zwischen Israel und der Westbank immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten. Seit dem 14.08.2006 herrscht nach kriegerischen Auseinandersetzungen Waffenruhe im israelisch-libanesischen Grenzgebiet. Es wird geraten, vor und während der Reise nach Israel Meldungen in den Medien über die aktuelle Entwicklung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken sowie die Website der Deutschen Botschaft in Tel Aviv unter www.tel-aviv.diplo.de zu konsultieren. Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Grenzübergänge Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien und Allenby Bridge von der Westbank nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Zu den Übergängen von Israel nach Gaza (Achtung: Reisewarnung) siehe unten. Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem) In Jerusalem wird zu besonderer Vorsicht geraten. Von Besuchen des Haram Al-Sharif (Tempelberg) an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht - insbesondere an islamischen und jüdischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. In jüngster Zeit kommt es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen orthodoxer Juden und den Sicherheitskräften. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Im Jahr 2008 erfolgten drei Angriffe mit Fahrzeugen auf Zivilisten in der Innenstadt von West-Jerusalems. Dabei waren auch Todesopfer zu beklagen waren. Anschläge dieser Art sind auch künftig nicht auszuschließen. Palästinensische Gebiete: Gazastreifen Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Zuletzt kam es am 14. August 2009 im Gazastreifen zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der de-facto dort regierenden Hamas und einer konkurrierenden radikal-islamistischen Gruppierung. Dabei wurden mindestens 28 Menschen getötet. Grundsätzlich besteht im Gazastreifen eine Gefährdung durch Kampfhandlungen und Entführungen. Zuletzt wurde am 12. März 2007 ein Korrespondent der BBC entführt. Das Deutsche Vertretungsbüro kann im Gazastreifen praktisch keine konsularische oder sonstige Hilfe leisten. Der Gazastreifen ist zudem seit Juni 2007 durch Israel fast vollständig abgeriegelt. Die Einreise nach Israel wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch der Reiseverkehr von und nach Ägypten ist grundsätzlich unterbunden und die Sicherheitslage ist angespannt. Es kann jederzeit zu gewalttätigen Ausschreitungen im Grenzgebiet kommen, wie zuletzt am 6. Januar 2010. In jüngster Zeit hat Ägypten in unregelmäßigen Abständen den Grenzübergang Rafah für wenige Stunden oder Tage für den Reiseverkehr geöffnet. Zwischen diesen Öffnungsterminen, die ad-hoc anberaumt werden, liegen in der Regel mehrere Wochen bis Monate. Zudem wird der Personenkreis, der die Grenze im Falle einer Öffnung passieren darf, ohne transparente Regeln festgelegt. Ein- und Ausreisen außerhalb dieser Öffnungstermine sind generell nicht möglich. Es kann jederzeit zu einer völligen Schließung der Übergänge und zu einem Reiseverbot auch für Ausländer kommen. In solchen Fällen sind die Botschaft Tel Aviv, das Vertretungsbüro Ramallah oder die Botschaft Kairo außerstande, den Reisenden die Wiederausreise zu ermöglichen. Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) Das Westjordanland ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen. Von Reisen ohne ortskundige Begleitung in das Westjordanland wird deshalb grundsätzlich abgeraten. Es gibt jedoch Bereiche der Westbank, in denen Besuche grundsätzlich vertretbar sind. Dazu gehören die von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Städte Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie unter alleiniger israelischer Verwaltung stehenden sog. C-Gebiete, darunter die Straße 1 zum Toten Meer sowie im Jordantal die Straße 90. Die umfangreichen Sperrgebiete des israelischen Militär sollten Sie unbedingt meiden. In jedem Fall sollten Sie sich zeitnah informieren, ob besondere Vorkommnisse es geraten sein lassen, von einem Besuch abzusehen. Nachtfahrten sollten völlig unterbleiben. Auch wenn der Aufbau palästinensischer Sicherheitskräfte seit 2007 erhebliche Fortschritte gemacht hat, kann weiterhin von militanten islamistischen Gruppen in der Westbank ein Sicherheitsrisiko ausgehen. In jüngster Zeit haben auch die Übergriffe von israelischen Siedlern im Westjordanland auf Palästinenser und Ausländer, insbesondere bei Hebron und Nablus, signifikant zugenommen. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen. Auch für die Westbank gilt, dass israelisches Militär eine Schließung der Übergänge nach Israel anordnen kann. Das Passieren der Übergänge in Richtung Israel kann dann für deutsche Staatsangehörige - insbesondere Doppelstaater mit palästinensischen Ausweispapieren - auch mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Tel Aviv und des Vertretungsbüros in Ramallah nicht sichergestellt werden. Im Fall einer Abriegelung Ramallahs, die kurzfristig erfolgen kann, kann es vorkommen, dass die Mitarbeiter des Vertretungsbüros Ramallah dort nicht erreichbar sind. In diesem Fall wird auf dem Anrufbeantworter des Büros eine Telefonnummer angegeben, unter der Mitarbeiter zu erreichen sind.

Abschließende Hinweise des Auswärtigen Amtes

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000 Die Reisehinweise sind auch im Internet unter http://www.diplo.de/ abrufbar.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin 0 €
Berlin Austrian 40 €
Berlin El Al Israel Airlines 65 €
Berlin Swiss 28 €
Berlin Lufthansa 28 €
Bremen Lufthansa 28 €
Bremen 0 €
Basel 0 €
Basel Swiss Preis Auf Anfrage
Basel Lufthansa 98 €
Basel Austrian € 0 €
Köln 0 €
Köln Austrian 40 €
Köln Lufthansa 28 €
Dresden 0 €
Dresden Austrian 40 €
Dresden Lufthansa 28 €
Düsseldorf 0 €
Düsseldorf Austrian 40 €
Düsseldorf Lufthansa 28 €
Düsseldorf Swiss 28 €
Münster Austrian € 0 €
Münster Lufthansa 28 €
Münster 0 €
Frankfurt Lufthansa 0 €
Frankfurt Swiss 28 €
Frankfurt 0 €
Frankfurt Austrian 40 €
Frankfurt El Al Israel Airlines 25 €
Graz 0 €
Graz Austrian 170 €
Graz Lufthansa 98 €
Genf Austrian € 0 €
Genf 0 €
Genf Lufthansa 98 €
Genf Swiss Preis Auf Anfrage
Hannover 0 €
Hannover Swiss 28 €
Hannover Lufthansa 28 €
Hannover Austrian 40 €
Hamburg 0 €
Hamburg Austrian 40 €
Hamburg Swiss 28 €
Hamburg Lufthansa 28 €
Innsbruck Austrian € 0 €
Innsbruck 0 €
Innsbruck Lufthansa 98 €
Klagenfurt Austrian € 0 €
Klagenfurt Lufthansa 98 €
Klagenfurt 0 €
Leipzig Austrian 40 €
Leipzig 0 €
Leipzig Lufthansa 28 €
Linz 0 €
Linz Lufthansa 98 €
Linz Austrian 170 €
Luxemburg 0 €
Luxemburg Lufthansa 98 €
Luxemburg Austrian € 0 €
München El Al Israel Airlines 25 €
München Lufthansa 0 €
München Swiss 28 €
München Austrian 40 €
München 0 €
Nürnberg Swiss 28 €
Nürnberg Austrian € 0 €
Nürnberg Lufthansa 28 €
Nürnberg 0 €
Paderborn 0 €
Paderborn Lufthansa 28 €
Paderborn Austrian € 0 €
Stuttgart 0 €
Stuttgart Austrian 40 €
Stuttgart Lufthansa 28 €
Stuttgart Swiss 32 €
Salzburg 0 €
Salzburg Austrian 170 €
Salzburg Lufthansa 98 €
Wien 0 €
Wien Lufthansa 98 €
Wien Austrian 140 €
Zürich Lufthansa 98 €
Zürich Austrian € 0 €
Zürich Swiss Preis Auf Anfrage
Zürich 0 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25