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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13452
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Baltikum

die umfassende Reise

  • 15-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Erholsame Seereise über die Ostsee zurück nach Rostock
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Stettin / Novotel ***(*)
2 Danzig / Mercure Hevelius ****
1 Swetlogorsk / Ruß ****
1 Nida / Smilte ***
2 Vilnius / Radisson Blu Astorija *****
3 Riga / Radisson Blu Latvija ****
2 Tallinn / Radisson Blu ****
1 Helsinki - Travemünde / Finnlines -
1 Travemünde / Maritim Strandhotel ****
In 15 Tagen durch fünf Länder und dabei alles Schöne erleben, was Kultur und Natur bieten - das macht diese Reise so spannend. Sie erleben hautnah den ...
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1. Tag: Von Berlin nach Stettin

Individuelle Anreise zum Berliner Hauptbahnhof. Um 14.45 Uhr empfängt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Bus, und die Reise beginnt. Unsere erste Station heißt Stettin (Szczecin) - früher der Hafen Berlins, heute die polnische Metropole an der Oder mit großen Ökoambitionen. 170 km.

2. Tag: Die hinterpommersche Küste

Wir fahren gleich an die Küste der Ostsee und besuchen Kolobrzeg (Kolberg). Ein schönes Städtchen, das die Propagandafilmer der Nazis für ein absurdes Durchhalte-Epos missbrauchten. Auf dem Stadtrundgang vorbei an Dom und Rathaus kann Ihr Studiosus-Reiseleiter viel über die entspannte Beziehung zwischen Polen und Deutschen berichten. Am Nachmittag fahren wir durch Pommern und die Kaschubische Schweiz weiter nach Danzig (Gdansk). 390 km. Zwei Übernachtungen in Danzig.

3. Tag: Danzig - Symbol der Freiheit

Polens Tor zur Welt: Das perfekt restaurierte Erbe der einstigen Hansestadt schauen wir uns gemeinsam an: den Langen Markt mit den pastellfarbenen Patrizierhäusern samt Rathaus, das Krantor und die monumentale Marienkirche. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps für den freien Nachmittag: Schippern Sie auf einer Hafenrundfahrt vorbei an den Werften, wo Lech Walesa die Gewerkschaft Solidarnosc gründete. Oder folgen Sie den literarischen Spuren von Günter Grass. Zum gemeinsamen Abendessen in der Altstadt kosten wir hochkarätiges „Goldwasser“. ExtraTour: Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Bei schönem Wetter können Sie einen ganztägigen Ausflug durch die Danziger Bucht zu den weißen Stränden von Hel (Hela) unternehmen. Mit der Fähre schippern Sie hin und zum Abendessen wieder zurück.

4. Tag: Marienburg und Kaliningrad

Schon von Weitem leuchten die endlosen Mauern der Marienburg (Malbork, UNESCO-Kulturdenkmal) - die Ritter des Deutschen Ordens hielten hier Hof, missionierten mit dem Schwert und kontrollierten den Handel. Wir fahren das Frische Haff entlang, passieren die russische Grenze nach Kaliningrad (Königsberg). Nur wenige Gebäude, wie der Dom und der Dohnaturm, zeugen heute noch vom einstigen Glanz der Stadt, Heimat vieler Geistesgrößen. Wir besuchen das Grab von Immanuel Kant. Werden russische Oligarchen das Schloss jetzt wieder aufbauen? Beim Abendessen im Hotel in Swetlogorsk (Rauschen) an der Ostsee, original mit Königsberger Klopsen, ist das Leben in der russischen Enklave bestimmt ein Thema. 200 km.

5. Tag: Auf der Kurischen Nehrung

Die Kurische Nehrung (UNESCO-Naturdenkmal): Freuen Sie sich auf duftende Strandwälder und weiche Dünen. Russland und Litauen teilen sich die liebliche Landzunge. In Nida verbrachte Thomas Mann die Sommerfrische. Wir besuchen sein museales Strandhaus und schauen uns im Ort mit seinen bunten Fischerhäusern um. 120 km. Schön: Nichts spricht gegen einen abendlichen Spaziergang am Haff oder Meer - unser Hotel in Nida liegt ideal. ExtraTour: Sie können den Rundgang in Nida auch in eine Rundfahrt verwandeln: Mieten Sie sich in Nida ein Fahrrad, kurven Sie durch den Ort oder radeln Sie gleich weiter nach Juodkrante. Nach vier Stunden sind Sie wieder zurück in Nida - wenn kein längeres Sonnenbad dazwischenkommt.

6. Tag: Klaipeda, Kaunas und Vilnius

Am Morgen setzen wir mit der Fähre über nach Klaipeda, schauen uns die wichtige Hafenstadt an und fahren weiter nach Kaunas. In der ehemaligen Hauptstadt des Landes erwarten uns schöne Alleen und Plätze. Und bald schon sind wir in der jetzigen - willkommen in Vilnius! 320 km. Zwei Übernachtungen in Vilnius.

7. Tag: Vilnius und Trakai

Vilnius wirkt so märchenhaft verschlafen mit den vielen barocken Kirchen, dem Backstein des Gotischen Ensembles, der Universität und dem stattlichen Burgberg: Küssen wir es wach auf unserer Tour in die Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal). Mittags speisen wir im Restaurant Lokys litauische Küche, z. B. kräftige Pfannkuchen - deftig delikat. Noch kurz ein Besuch bei den Kirchen von Anna sowie Peter und Paul, dann startet unser Ausflug zur Wasserfestung Trakai. Das mittelalterliche Herz des Landes schlägt wieder, auf unserer Bootsfahrt sehen wir es von allen Seiten. Busstrecke 60 km. Am freien Abend sollten Sie in einem Lokal unbedingt Krupnikas probieren, den litauischen Kräuterwodka mit Honig.

8. Tag: Lettischer Barock

Am Berg der Kreuze in Siauliai darf jeder, der möchte, ein Kruzifix aufstellen als Symbol des Glaubens und für die Freiheit - Papst Johannes Paul II. brachte das bisher größte mit. Kurz hinter der lettischen Grenze liegt das barocke Schloss Rundale: eine Sommerresidenz in der Provinz, geschaffen vom Architekten Rastrelli, dem Schöpfer der Petersburger Eremitage. Eine Bauernfamilie lädt uns ein zu Kaffee und Kuchen und einem kleinen Kokle-Konzert. Wir sprechen über ihre Arbeit im Wechsel der Systeme - wie kommen sie mit der EU zurecht? In der Abendsonne fahren wir Riga entgegen. 380 km. Drei Übernachtungen in Riga.

9. Tag: Riga - Paris des Nordens

Den Stolz der Stadt demonstrieren Dom und Petrikirche sowie die Kontore der Gilden. Sie gipfeln im restaurierten Schwarzhäupterhaus - dem mittelalterlichen Treffpunkt junger Kaufleute. So richtig hüpft das Herz im Jugendstilviertel rund um die Alberta iela. Nachmittags ziehen Sie alleine los: Zur Art nouveau gelangen Sie wieder mit der Straßenbahn, und moderne Kunst säumt den Stadtkanal. Abends suchen Sie sich ein nettes Restaurant: Probieren Sie unbedingt Senu Zupa - eine Pilzsuppe.

10. Tag: Cesis in der Lettischen Schweiz

Durch die Lettische Schweiz rauscht die wilde Gauja: Das waldige Urstromtal ist ein Paradies für Flora und Fauna, und mittendrin liegt Cesis. In den mächtigen Mauern der einstigen Hansestadt wandern wir von der Ordensburg zur Johanniskirche. Eine Pracht ist auch das hölzerne Gutshaus von Orellen, Studiosus half beim Restaurieren. Beim Tee sprechen wir über die bewegten Geschichten von alten deutsch-baltischen Adelsfamilien. Abends essen wir très chic im Restaurant La Boheme. 170 km.

11. Tag: Nationalpark Lahemaa

Neues Land, neues Geld, neues Glück. Was trennt und eint die baltischen Länder? Wie haben's die Esten mit dem großen Nachbarn Russland? Fragen über Fragen - Antworten gibt Ihr Reiseleiter auf der Fahrt über Pärnu die Küstenstraße entlang nach Estland. Unser erster Stopp gilt dem Lahemaa-Nationalpark: ein Refugium am Ostseestrand für bedrohte Arten wie Seeadler, Nerz oder Biber. Wir besuchen Gut Palmse und erreichen schon bald Tallinn. Nach dem Abendessen nichts wie raus: Es ist Samstag, und ganz Tallinn ist auf den Beinen. 450 km. Zwei Übernachtungen in Tallinn.

12. Tag: Ein Tag in Tallinn

Tallinn (UNESCO-Kulturdenkmal) erkunden wir von unten nach oben: Über holprige Gassen gehen wir vom mittelalterlichen Herz der Unterstadt hinauf zum Domberg, Sitz des Parlaments. Hinter den historischen Mauern verbirgt sich höchste Hightech - in Estland läuft alles via Internet. Am freien Nachmittag können Sie Tallinner Marzipan im Marzipanzimmer der Firma Kalev probieren. Moderne Kunst bietet das preisgekrönte Museum KUMU und schicke Souvenirs die Werkstätten im Meisterhof. Gebührenden Abschied von Estland feiern wir abends im traditionsreichen Restaurant Karl Friedrich und stoßen mit einem Glas des estnischen Kultlikörs Vana Tallinn an. ExtraTour: Sie können Tallinn und das Umland auch auf dem Fahrrad erkunden statt beim Stadtrundgang. Prima ist ein Ausflug am Ostseestrand entlang in den Stadtteil Pirita. Hier können Sie die mächtige Ruine eines Klosters besuchen und zum nahe gelegenen Badestrand radeln, dort im Yachthafen ein Ruder- oder Paddelboot leihen.

13. Tag: Adieu, Baltikum!

Am späten Vormittag geht es mit der Fähre nach Helsinki. Am frühen Abend besteigen wir das Schiff nach Travemünde. Lassen Sie sich nach dem Abendessen von den Wellen in den Schlaf schaukeln oder schauen Sie Sterne - wo leuchtet das Kreuz des Ostens?

14. Tag: Ein Tag auf See

Probieren Sie alles aus, was ein modernes Passagierschiff zu bieten hat: Restaurants, Fitnessstudio, Leseraum und natürlich die ganzen Sonnendecks. Dabei tief die jodhaltige Luft einatmen und entspannen, besser kann ein Urlaub gar nicht enden. Gegen 20.30 Uhr erreichen wir Travemünde und unser Hotel.

15. Tag: Heimwärts

Entweder fahren Sie direkt von Travemünde aus mit der Bahn nach Hause oder Sie fahren mit unserem Bus bis zum Berliner Hauptbahnhof (Ankunft ca. 14 Uhr) und machen sich von dort auf den Heimweg.

Im Reisepreis enthalten

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage, WC, Bustelefon)
  • Fährpassagen lt. Reiseverlauf
  • 13 Übernachtungen in guten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Schiffsübernachtung Helsinki - Rostock (Doppelinnenkabine mit Etagenbetten, Dusche und WC)
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 7. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 9. Tag nur Frühstück
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise nach Berlin und zurück in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 10. und 12. Tag
  • Mittagessen in einem typischen Restaurant am 7. Tag
  • Ein Kaffeegedeck
  • Bootsfahrt bei Trakai
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 50 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 63 - Zuschlag p.P.für Doppel-Aussenkabine auf der Fähre Helsinki-Travemünde (nicht möglich bei Buchung eines 1/2 DZ)
  • € 126 - Zuschlag für Einzel-Aussenkabine auf der Fähre Helsinki-Travemünde


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland besorgt Studiosus (Frist 6 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihre Fährüberfahrt

Bei Ihrer Reise ist eine Nacht auf der Fähre von Helsinki nach Rostock vorgesehen. Die Kabinen auf Fährschiffen verfügen nicht immer über ausreichenden Stauraum für Koffer o.ä. Sollten Sie Ihr Gepäck im Bus lassen, ist es leider für die Dauer der Überfahrt nicht zugänglich. Wir empfehlen Ihnen, eine handliche Reisetasche für das während der Überfahrt benötigte Kabinengepäck mitzunehmen. Wir haben für Sie Doppel-Innenkabinen mit übereinander liegenden Betten reserviert. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit der Unterbringung in einer Außenkabine gegen Aufpreis. Diese Reservierung können Sie auch noch nachträglich vornehmen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Polen

Während der Sommermonate sollten sich Reisende in Waldgebiete von ihrem Arzt hinsichtlich der Schutzimpfung gegen Zeckenbisse (FSME ) beraten lassen. Ferner ist eine Hepatitis A - und Hepatitis B - Impfung empfehlenswert. Das mit Polen bestehende Sozialversicherungsabkommen im Bereich der Krankenversicherung sieht keine Leistungen für Besucher und Touristen vor. Gesetzlich bzw. privat Versicherten wird empfohlen, sich vor Abreise nach Polen eine „Europäische Versicherungskarte“ zu beschaffen. Diese ist bei der jeweiligen Krankenkasse erhältlich. Ärztliche Leistungen müssen sofort in bar bezahlt werden. Stand: 20. November 2009

Lettland

Medizinische Hinweise Hepatitis A Die Hepatitis A ist in Lettland endemisch. Laut Infektologiezentrum gab es bis Ende Oktober 2009 2.149 nachgewiesene Hepatitis-A-Erkrankungsfälle, davon 5 tödlich. Hepatitis B tritt ebenfalls deutlich öfter auf als in Deutschland. Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt für einen ausreichenden Hepatitis-A-Impfschutz Sorge zu tragen. Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit, auch in Riga, kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Die baltischen Länder haben pro Bevölkerungsanteile die höchsten Infektionsraten in Europa. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Krankenversicherung Deutsche gesetzliche Versicherungen zahlen für dringend erforderliche Aufwendungen in Lettland im Rahmen des Versicherungsscheines E111. Da dadurch in der Regel ggf. erforderliche Rücktransportkosten nach Deutschland nicht abgedeckt sind, wird dringend der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung empfohlen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung entspricht nicht deutschem Standard. Eine Flugrettungsversicherung wird empfohlen. Stand: 15. März 2010

Estland

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Die medizinische Grundversorgung ist zumeist befriedigend. Krankenversicherung Es besteht in Estland für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung - soweit dringend erforderlich - bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern usw., die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. Ersatzbescheinigung (beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse) vorzulegen. Stand: 17. November 2009

Litauen

Impfschutz Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Landesweit kommt es von April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Bei Aufenthalt in dieser Zeit ist eine Impfung empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition ist auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie Tollwut angeraten. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner Kontakt aufgenommen werden. Medizinische Versorgung Eine deutschen Standards entsprechende medizinische Versorgung in Unglücks- und Krankheitsfällen ist nur in den größeren Städten Wilna, Kaunas, Klaipeda, Panevezys und Siaulai gewährleistet. Stand: 08. Juli 2010

Russland

Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. HIV / AIDS 2007 wurden von den lokalen Behörden 314.000 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Die lokalen Behörden verlangen gelegentlich von Ausländern einen HIV-Test (in Regel nur bei Aufenthaltsdauer über drei Monaten). Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser). Weitere Infektionskrankheiten Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME / RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. In jüngster Zeit ist es in der Umgebung von Moskau zu mehreren menschlichen Tollwutfällen durch Tierbisse (hauptsächlich durch Füchse) gekommen. Eine Tollwutimpfung wird empfohlen. Radioaktive Risiken Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tschelabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, von dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/) Stand: 3. Oktober 2009

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, wir freuen uns, Sie auf einer unserer Reisen mit Aufenthalt in Russland begrüßen zu dürfen und möchten Sie hiermit über die aktuelle Sicherheitslage informieren: Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den auf Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Wegen der insgesamt guten Sicherheitslage in Polen, den baltischen Staaten und in Finnland gibt es zu diesen Ländern keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Wie die Anschläge in der Vergangenheit gezeigt haben, sind aufgrund des anhaltenden Tschetschenien-Konflikts in ganz Russland, aber in besonderem Maße in Moskau, terroristische Attentate auch in Zukunft nicht auszuschließen. Öffentliche Verkehrsmittel, Inlandsflüge und generell Orte mit größeren Menschenansammlungen waren bisher bevorzugte Ziele der Terroristen. Aus diesem Grund rät das Auswärtige Amt in seinem aktuellen Sicherheitshinweis insbesondere bei größeren Menschenansammlungen und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhter Wachsamkeit. Zur Verhinderungen möglicher Anschläge wurden auch in Russland, wie im EU-Raum, die Sicherheitsvorkehrungen in letzter Zeit an allen wichtigen Flughäfen erheblich verstärkt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante und mit langjährig bewährten Partnern vor Ort durchgeführte Reise größtmögliche Sicherheit bieten. Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Russland abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: Oktober 2009

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation einschließlich Tschetschenien und Russischer Kaukasus unverändert gültig seit: 8. April 2010 Reisebeschränkungen: Reisen in den Nordkaukasus: Von Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten. In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko. Ausländer sind in besonderem Maße gefährdet. Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen. Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (einschließlich Süd-Ossetien und Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar. Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Georgien. Terrorismus / Kriminalität: Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert. In St. Petersburg ist - wie in anderen russischen Großstädten auch - vermehrt mit Straßenkriminalität zu rechnen, insbesondere in der Nähe touristischer Attraktionen sowie in den Metrostationen der Innenstadt. Erhöhte Vorsicht ist vor allem im Bereich des Newskiy Prospekt (zentrale Einkaufsstraße) geboten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 25