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Veranstalter: Studiosus
Reisenummer: 13439
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Kambodscha

das Land der Khmer

  • 19-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Umfassende Reise zu den Khmer-Sehenswürdigkeiten in Thailand, Laos und Kambodscha
Inklusive Flug Zug zum Flug
Hotelinfo
Nächte Stadt / Hotel
1 Khorat / Dusit Princess ***(*)
1 Surin / Thong Tarin ***
1 Khongjiam / Tohsang Resort ****
1 Pakse / Pakse ***
2 Khong Island / Senesothxeune ***
1 Kratie / Oudom Sambath **
1 Kampong Cham / Leap Viraksa **(*)
3 Phnom Penh / Juliana ***
5 Siem Reap / Royal Bay Inn Angkor ***(*)
Indiana Jones würde vor Neid erblassen. Denn Machete, Peitsche und Kompass können wir auf dieser Studienreise durch Thailand, Laos und Kambodscha ganz ...
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1. Tag: Abflug nach Fernost

Anreise nach Frankfurt. Mittags fliegen wir mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Die passende Fluglektüre für Kambodscha: „Die Kinder der Killing Fields“ von Erich Follath.

2. Tag: Khorat

Am Morgen Ankunft in Bangkok und Weiterfahrt nach Khorat. 270 km. Elefanten stampfen neben Fahrrädern durch die Straßen, dampfend umduften uns Garküchen mit Leckereien. Umwuselt von betenden Frauen schaut Thailands Antwort auf Jeanne d'Arc zu uns hinunter - Großmutter Mo. Einst soll die Schöne hier die laotischen Eroberer überlistet haben. Warum auch die Khmer Thailand als Heimat auserkoren und welche Spuren sie in Asien hinterließen, erfahren wir vom Reiseleiter beim gemeinsamen Abendessen. Noch fit? Machen Sie mit dem Tuk-Tuk individuell einen Abstecher zum Nachtmarkt, feilschen Sie mit den Händlern und probieren Sie süßes Kokoswasser. Übernachtung in Khorat.

3. Tag: Die Tempel vor Khorat

Angkor Wat im Miniformat erhebt sich in Phimai plötzlich vor uns in den Himmel. Ob der siamesische Zwilling dem kambodschanischen Riesen tatsächlich als Vorbild diente? Die Antwort weiß das Nationalmuseum. Gleich hin! Ekstatisch windet sich Shivas Abbild danach vor uns in die Höhe und erzählt aus den Heldenepen des Ramayanas. Prächtig setzt der Phnom Rung auf einem erloschenen Vulkan die Heimat des Hindu-Gottes in Szene - den heiligen Berg Kailash. Doch warum machte ein verschwundenes Relief von hier einst ein Museum in Chicago verlegen? Der Reiseleiter kennt die ganze Geschichte. Beim Tempel Muang Tam begegnet uns Shiva wieder. 190 km. Übernachtung in Surin. ExtraTour: Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Sie möchten am 3. Tag lieber mehr über das Alltagsleben in der Isan-Region erfahren, als die Tempelanlage von Phimai zu besuchen? Im kleinen Dorf Ban Prasat werden Sie bis zu 3500 Jahre zurück in die Vergangenheit geführt. Über Jahrzehnte haben die Bewohner des kleinen Dorfes Töpferwaren, Armreifen und alte Skelette gesammelt, die sie in ihren Gärten und Feldern gefunden haben.

4. Tag: Tempelkunst in Thailand

Wir fahren in die Provinzhauptstadt Ubon Ratchanthani und besichtigen dort den Wat Thung Si Mueang mit seinen schönen Wandmalereien. Anschließend unternehmen wir eine Bootspartie auf dem Mun-Fluss. Auf nach Khongjam, wo die laotische Grenze nur noch ein Katzensprung entfernt ist. Übernachtung in einer schönen Lodge am Mekong.

5. Tag: Willkommen in der Steinzeit: Pha Taem

Fast könnte man glauben, Kinder hätten sich im Pha Taem Historical Park ausgetobt und mit Wasserfarben ihre Handabdrücke auf den Klippen hinterlassen. Doch die Bilder daneben von Elefanten und riesigen Mekongwelsen machen schnell klar: Wir stehen vor einem der beeindruckendsten Zeugnisse der thailändischen Geschichte. Über 3000 Jahre sind die Felszeichnungen in Pha Taem alt und geben uns faszinierende Einblicke ins Alltagsleben der Ureinwohner. Überschreiten Sie mit uns danach die Grenze zu Laos. Die Kreisstadt Pakse erwartet uns. Lust, am freien Abend mit einem Sundowner in der Hotelbar in den Abend zu starten oder auf dem Nachtmarkt noch Souvenirs zu erhaschen? 180 km.

6. Tag: Champasak und Wat Phou

Mit dem Boot geht es zur alten Königsstadt Champasak. Sie glauben, plötzlich hinter dem Reiseleiter einen riesigen Phallus zu entdecken? Stimmt! Warum die sexy Felsformation hier die alten Khmer so entzückte, dass sie sie zum Bau des Wat Phou anregte, erfahren wir oberhalb des Pilgerpfads direkt in der Tempelstätte. Aufgeklärt treiben wir über den Mekong weiter nach Khong Island. Zwei Übernachtungen auf Done Khong. ExtraTour: Keine Lust auf den Tagesausflug nach Wat Phou? Wie wär's dann mit einem Solotrip mit Fahrer und Guide zur Xe Pian National Protected Area, in der Sie auf 240000 Hektar exotische Tiere wie Tiger, Elefanten oder Delfine beobachten können?

7. Tag: Idylle pur auf 4000 Inseln

Hektik und Großstadtlärm? Im Land der 4000 Inseln kann davon keine Rede sein. Selbst der Mekong scheint hier auf Zehenspitzen zu gehen und trägt uns leise dahinplätschernd auf Hunderten kleiner Arme durch das Delta. Gemütlich schlendern Bauern am Ufer der nächsten Ernte entgegen, müde fallen Kinder ein Stückchen weiter in Hängematten in den Tiefschlaf. Nur einige Schienenreste lassen erahnen, dass die Kolonialherren hier einst mit einer Schmalspureisenbahn Gewaltiges planten. Warum ihre Züge trotzdem nie die Schwelle zum Delta überschritten, verrät uns der Reiseleiter an Land in Done Khong.

8. Tag: Kratie und Irrawaddy-Flussdelfine

Weiterfahrt mit dem Bus zum Wasserfall Khong Papheng, der als Grenze zwischen Laos und Kambodscha gilt. Adieu, Laos, hallo Kambodscha: Pfefferpflanzen umarmen winzige Dörfer, Maisfelder, Cashewnuss- und Sojaplantagen schleudern uns ihre Aromen entgegen. Schmucke Kolonialvillen und Geschäftshäuser tauchen vor uns am Horizont auf - wir erreichen die kleine Stadt Kratie, Tummelplatz der Irrawaddy-Flussdelfine. Wo man Flippers Freunde findet, weiß der Reiseleiter. Ihm nach! 140 km. Übernachtung in einem einfachen Hotel.

9. Tag: Kampong Cham und Wat Nokor

Süße Bananen, Gemüse in 1001 Variationen oder verjüngende Schönheitsmittel - der Markt von Kratie ist um kein Angebot verlegen. Schnatternd umgarnen uns die Händler am Morgen und preisen uns ihre Waren an. Auf nach Kampong Cham, heißt es danach, denn im einstigen Mekka der Kautschuk- und Tabakbarone sind nicht nur die Kolonialvillen umwerfend: Archaisch und ultramodern verschmelzen direkt vor der Stadt Vergangenheit und Gegenwart im Wat Nokor. Anschließend lassen Jugendliche eines Hilfsprojekt-Center für uns alten Khmertanz wiederauferstehen. Was sie an der Tradition reizt, erfahren wir hier von ihnen hautnah. Eigene Fragen? Der Reiseleiter übersetzt gerne. 220 km.Übernachtung in einem einfachen Hotel in Kampong Cham.

10. Tag: Auf dem Mekong

Kommen Sie mit an Bord und lassen Sie sich auf der „Mutter aller Flüsse“ einfach in den Tag treiben. Speedboats brausen uns auf dem Mekong entgegen, Slowboats ächzen vorbei. Palmengesäumte Ufer wedeln uns Erfrischung entgegen, langsam schippern wir an Gemüsegärten, kleinen Dörfern und Fischerbooten vorbei. Quirlig empfängt uns Phnom Penh am Nachmittag. Wie Phönix aus der Asche hat sich die Kapitale aus dem Staub der Roten Khmer erhoben und blüht heute wieder in den exotischsten Farben. Einen Höhepunkt lernen wir gleich nach der Ankunft kennen: Wat Phnom, Magnet für Glückssucher. Drei Übernachtungen im Herzen von Phnom Penh. ExtraTour: Statt Bootsfahrt zurück in die Vergangenheit: Alternativ kann die Tagesetappe mit dem Bus über Land zurückgelegt werden. In der Nähe von Phnom Penh erinnert das Killing Field von Cheung Ek beklemmend an die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er Jahren. Die Besucher gedenken hier still der Opfer.

11. Tag: Phnom Penh

Ein leerer Baumstamm, fünf Buddhastatuen und eine neugierige Lady sorgten einst für die Gründung von Phnom Penh. Warum, verrät uns der Reiseleiter und entführt uns danach zu den Höhepunkten der kambodschanischen Kapitale. Kommen Sie mit ins Nationalmuseum und lassen Sie sich in die alte Khmerkultur fallen, bevor der Königspalast und die Silberpagode uns zum Blick hinter die royalen Kulissen einladen. Wo Kambodschas Jugend kostenlos ausgebildet wird, zeigt uns mittags ein Straßenkinderprojekt. Sie möchten mehr über das Leben der Jugendlichen erfahren? Stellen Sie ihnen unterstützt vom Reiseleiter all Ihre Fragen. Beklemmend erinnert uns danach das Tuol-Sleng-Museum an die Schreckensherrschaft der Roten Khmer.

12. Tag: Auf nach Takeo

Gleiten Sie mit uns auf dem Bassac nach Takeo. Inmitten saftiger Reisfelder und duftender Gärten erhebt sich die Provinzhauptstadt und weist uns den Weg nach Angkor Borei. Wo früher Händler Waren nach Indien verschifften, sorgt heute nur noch ein kleines Museum für Aufregung und zeigt Historikfans die neuesten archäologischen Entdeckungen der Region. Welche Geschichten dahinterstecken, verrät uns der Reiseleiter bei der Führung. Quadratisch erhebt sich über einem kleinen Kanal der Phnom Da. Lassen Sie den Blick zwischen schattigen Frangipanibäumen über die fruchtbaren Felder streifen und beten Sie mit den Fischern und Bauern um gute Ernten.

13. Tag: Sambor Prei Kuk

Bereit für ein Abenteuer? Dann halten Sie sich auf unserer Busfahrt nach Siem Reap gut fest, denn kaum erreichen wir Skun, zeigen uns die Dorfbewohner, was echten Dschungelkönigen hier besonders gut schmeckt: Taranteln, knusprig serviert. Zu haarig? Gleich weiter nach Sambor Prei Kuk. Würgefeigen umschlingen die Tempel, Lianen schwingen sich darüber, Vogelgezwitscher und das Brummen der Insekten erfüllen die Luft. Wer hätte gedacht, dass hier einst eine der glanzvollsten Zivilisationen der Khmer lebte? Ob der Kölner Dom in 800 Jahren auch einmal so aussehen wird? Nachmittags erreichen wir Siem Reap. 350 km. Fünf Übernachtungen in Siem Reap.

14. Tag: Angkors Götterstädte

Kommen Sie mit zu den Urmeeren und Götterbergen der Roluos-Gruppe und erfahren Sie zwischen den gewaltigen Wasserbecken, warum die Anlage zum Prototyp für Khmer-Tempelbauten wurde. Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßen uns danach Angkor Thom und Bayon: Wie versteinerte Giganten grinsen uns die Götter und Dämonen der Tempelanlage aus dem Dschungeldickicht an und flüstern uns die wildesten Geschichten zu. Ihr Reiseleiter spitzt für Sie die Ohren und übersetzt. Wie die Khmerkönige lebten, wo sie der Elefantenjagd frönten oder sich von Gladiatoren, Polospielern und Artisten unterhalten ließen, zeigt uns danach die Elefantenterrasse. ExtraTour: Lieber Sport als Busfahrt? Dann schwingen Sie sich gleich auf den Sattel und radeln Sie nach Angkor Thom (1 Std., einfach, über eine Ebene). Ihr Reiseleiter mietet Ihnen gerne das Zweirad an. Bei Angkor Thom sehen wir uns dann wieder und enthüllen die Legenden der Anlage gemeinsam.

15. Tag: Angkor Wat

Was für ein Finale! Da liegt es vor uns, das größte sakrale Bauwerk der Erde - Angkor Wat. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich Steinmetze an der göttlichen Pyramide aus und hauten Shivas Heldenepen dabei so schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr aufhören will. Götter, Dämonen und Elfen drücken sich vor uns an die Sandsteinwände. Der Reiseleiter erweckt sie zum Leben und erzählt ihre Legenden. Zurück in Siem Reap begegnen wir Jugendlichen in einer Hotelfachschule und erfahren beim Essen von ihnen aus erster Hand, welche Ausbildung sie hier erhalten und wie sie in die Zukunft blicken. Es bleibt Zeit, auch Fragen zu ihrem Alltag zu stellen. Möchten Sie am freien Nachmittag in Siem Reap noch Souvenirs nachjagen? Feilschen Sie mit den Händlern um Krama-Schals und Reispapierdrucke - landestypische Originale.

16. Tag: Banteay Srei, Kbal Spean und Beng Mealea

Eben noch tanzten die himmlischen Göttinnen von Banteay Srei vor uns ins Morgenlicht. Doch kaum haben wir die Tempelpracht verlassen, umfängt uns dichtes Dschungeldickicht. Denn auch wenn die Wanderung schweißtreibend ist - die berühmten Flussbettmalereien von Kbal Spean wollen wir auf keinen Fall verpassen (45 Min., leicht, 150 m 150 m). Sie glauben, diese Schönheit ist nicht mehr zu toppen? Dann lassen Sie sich in Beng Mealea von den überwucherten Galerien überraschen. Lächelnd schauen uns Tempeltänzerinnen hinter den Ficusbäumen an und weisen uns den Weg zu dem steinernen Götterdomizil, bevor uns die Schönheiten plötzlich in der Abendshow beim Dinner im Hotel wieder begegnen - dieses Mal überraschend real. 160 km.

17. Tag: Ta Prohm und Preah Khan

Jagen Sie mit uns in Ta Prohm Lara Croft hinterher und laufen Sie durch die Original-Filmkulisse. Verwittert erheben sich die Tempel und Klöster der Stadt aus dem Dschungel. Würgefeigen und Ficusbäume fesseln die Steinmonumente und legen sich nur wenige Meter weiter schützend über Preah Khan. Kein Wunder, dass so viel Mystik auch Angelina Jolie faszinierte. Wir fahren zum Tonle Sap und unternehmen eine Bootsfahrt. Wie das Binnengewässer die Speisekammern des Landes füllt und warum es einmal im Jahr dabei die Richtung wechselt, erfahren wir vom Reiseleiter auf der Fahrt. 50 km. Beim Abschiedsessen im Hotel verneigt sich Kambodscha noch mal auf seine Art vor Ihnen. ExtraTour: Statt Bootsfahrt lieber noch mal nach Angkor Wat? Der Anblick der Tempelstadt im glutroten Sonnenuntergang gilt nicht umsonst als legendär. Fahren Sie mit dem Tuk-Tuk einfach zum Phnom Bakheng.

18. Tag: Abschied von Kambodscha

Trötend empfangen uns am Morgen die Elefanten des Östlichen Mebon und zeigen uns mit ihren Rüsseln den Weg zum Pre Rup. Laufen Sie über die Stufen der Pyramide den Göttern entgegen, bevor es Zeit wird zurückzukehren. Schnell noch die letzten Sonnenstrahlen am Pool einfangen oder shoppen gehen. Am Abend fliegen wir von Siem Reap mit Bangkok Airways nach Bangkok und um Mitternacht weiter mit Thai Airways nach Frankfurt (Flugdauer ca. 15,5 Std.).

19. Tag: Guten Morgen, Frankfurt

Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok und zurück
  • Linienflug (Economy) mit Bangkok Airways von Siem Reap nach Bangkok
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren (ca. 70 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise Klimaanlage)
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 14 Übernachtungen in bewährten Hotels, teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • 2 Übernachtungen in einfachen Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen oder Mittagessen, Frühstück), vom 6. bis 8. und am 16. Tag Vollpension
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Mittagessen in einer Hotelfachschule in Siem Reap am 15. Tag
  • Eintrittsgelder (ca. 40 €)
  • Visagebühren (ca. 35 €) und Visabesorgung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Rücktritts/Reiseabbruchversicherung (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)


Reiseinformation

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Laos und Kambodscha besorgt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Thailand

Unverändert gültig seit: 9. November 2010 Medizinische Hinweise Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden, die älter als 9 Monate sind, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (siehe www.who.int/ith/countries/en/index.html) gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, Polio, (Pertussis) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt ab 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Neue Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) Auch in Thailand gibt es multiple Krankheitsfälle an der Neuen Influenza. Aviäre Influenza, Vogelgrippe Auch in Thailand ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Es ist auch zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Bitte auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de beachten. Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ gibt es in den „Reisemedizinischen Hinweisen“ in der rechten Randspalte. Derzeit besteht allerdings kein Grund zu Reisebeschränkungen. Bei Reisen im Land sollte jedoch auf jeden Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Dengue-Fieber Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober. Ein Schwerpunkt ist die Hauptstadt Bangkok, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 60% der Fälle im Land werden durch Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 40% durch Plasmodium vivax. Ein hohes Risiko besteht in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Trat) sowie im äußersten Süden. Ein mittleres Risiko in diesen Gebieten weiter landeinwärts, ein geringes Risiko in den Waldgebieten der zentralen, nördlichen und östlichen Landesteile und auf einigen Inseln. Als weitgehend malariafrei gelten Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chanthaburi, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Ko Samui, Krabi, Songkhla. Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe kann je nach Reiseprofil für die Hochrisikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die DTG empfiehlt diese nicht mehr regelmäßig, eher die stand-by Mitnahme eines entsprechenden Medikaments. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV / AIDS ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, zuletzt allerdings weitgehend gleichbleibende Zahlen, zudem zumindest in den Städten kostenloser Zugriff auf Medikamente. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Bitte die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen beachten. Einige Grundregeln Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (diese tritt vorwiegend in ländlichen Gebieten auf), Japanische Encephalitis (saisonal und mit abnehmenden Zahlen ) sowie in ländlichen Gebieten die Leptospirose. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.

Kambodscha

Unverändert gültig seit 22. Oktober 2010 Impfschutz Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten (siehe www.who.int/ith/countries/en/index.html) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Malaria Ein Risiko besteht ganzjährig, verstärkt während der Regenzeiten. Ein hohes Risiko besteht in den meisten Landesteilen, extrem hoch jedoch im Norden und Westen (Grenzgebiet zu Thailand, hier auch Multiresistenzen). Ein mittleres Risiko besteht in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von Südosten nach Nordwesten entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap. Ein geringes Risiko besteht innerhalb eines Gürtels um Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap bis Angkor Wat und Siem Reap, Phnom Penh ist bisher malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ notwendig. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikaments und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Wichtig: Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen HIV/AIDS ist im Lande ein Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Andere Infektionskrankheiten Vogelgrippe Auch in Kambodscha ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Bitte auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de beachten. Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ gibt es in den Merkblättern des Gesundheitsdiensts. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (Mekong!). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es ist ratsam, sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten zu lassen (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).

Aktueller Gesundheitshinweis

In Laos und und Kambodscha ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Reisen in diese Länder auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner vor Ort angewiesen, bis auf Weiteres kein Geflügelfleisch zu servieren.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland. Ebenfalls beigefügt haben wir den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis Unverändert gültig seit: 27. November 2007 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Laos Unverändert gültig seit: 1. September 2010 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kleinkriminalität in Laos nimmt deutlich zu. In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es immer häufiger zu Überfällen und Handtaschen- und Mopeddiebstählen, gelegentlich auch unter Gewaltanwendung. Mittlerweile sind auch Fälle der bereits aus Thailand berüchtigten K.O.-Drinks bekannt geworden. Dabei werden dem Opfer (in den meisten Fällen von Gelegenheitsbekanntschaften ) unbemerkt Betäubungsmittel durchaus in stark gesundheitsgefährdender Dosierung in das Getränk gemischt, um es danach ungehindert ausrauben zu können. Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem Drogenmissbrauch in Laos. Die Polizei in Vientiane hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter der Verkehrsunfälle oder Verbrechen gemeldet werden können: 021 21 27 03. Reisen über Land Entlang der Nationalstraße 13 kam es bis 2004 zu gelegentlichen Überfällen. Seitdem ist die Lage jedoch ruhig. Reisende, die auf dieser Landroute nach Luang Prabang reisen wollen, sollten sich dennoch eines verbleibenden Restrisikos bewusst sein. Dies gilt auch für die Benutzung der Nationalstraße 7 zwischen Phoukhoun und vietnamesischer Grenze. Individualreisende setzen sich in dem Moment unkalkulierbaren Risiken aus, in dem sie ohne ortskundige laotische Führer befestigte Straßen bzw. Wege verlassen. Insbesondere in den östlichen Landesteilen lagern immer noch zahllose nicht explodierte Sprengkörper aus dem 2. Indochinakrieg (UXO). Auch vor dem Hintergrund, dass sich wiederholt Touristen schlichtweg verlaufen haben und nur mit aufwendigen Rettungsaktionen geborgen werden konnten, wird von Alleingängen, z. B. in Nationalparks, abgeraten. Schwere Verletzungen oder Krankheiten können außerhalb der wenigen städtischen Zentren - und auch dort nur stark eingeschränkt - nur unzureichend versorgt werden (siehe auch „Medizinische Hinweise“). Terrorismus Es ist in den vergangenen Jahren, zuletzt im Februar 2004 in Vientiane, sporadisch zu Anschlägen mit kleineren selbstgefertigten Sprengkörpern auf Märkte und Bushaltestellen gekommen, die Regimegegnern zugerechnet wurden. Deutsche Touristen wurden hierbei nicht verletzt. Straßen- und Luftverkehr sowie Verkehr auf Wasserwegen Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Zudem birgt der Straßenverkehr auf Grund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer und des Zustandes vieler Fahrzeuge (nicht zuletzt der Überlandbusse) besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch. Benutzer motorisierter Zweiräder müssen einen Schutzhelm tragen. Wird ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird von ihm meist unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld gefordert. Reisende, die mit örtlich ansässigen Reiseveranstaltern Touren unternehmen, wird empfohlen, vorab die Haftungsfrage bei Sach- oder Personenschäden zu klären, da es schwierig bis unmöglich sein kann, auch in offensichtlich berechtigten Fällen vom Veranstalter Schadenersatz einzufordern. Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz neuer Flugzeuge von Lao Airlines für die wichtigsten Inlandsstrecken deutlich verbessert. . Problematisch bleiben die Verbindungen in die entlegenen Nordprovinzen wegen des häufig schlechten Wetters und der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen. Insbesondere in der Regenzeit (von Mai bis September) sollten diese Strecken gemieden werden. Flüge können kurzfristig ausfallen, wenn nicht genügend Passagiere mitfliegen. Die Schnellboote („Speed Boats“) sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Da auf fast allen Strecken auch normale Boote (sog. „Slow Boats“) verkehren, sollte auf die Benutzung der Schnellboote verzichtet werden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Studiosus (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
Berlin Thai Airways 216 €
Bremen Thai Airways 216 €
Dresden Thai Airways 216 €
Düsseldorf Thai Airways 216 €
Friedrichshafen Thai Airways 216 €
Münster Thai Airways 216 €
Frankfurt Thai Airways 11 €
Graz Thai Airways 236 €
Hannover Thai Airways 216 €
Hamburg Thai Airways 216 €
Innsbruck Thai Airways 236 €
Leipzig Thai Airways 216 €
Linz Thai Airways 236 €
Luxemburg Thai Airways 251 €
München Thai Airways 216 €
Nürnberg Thai Airways 216 €
Stuttgart Thai Airways 216 €
Salzburg Thai Airways 236 €
Wien Thai Airways 236 €
Zürich Thai Airways 251 €

Mindestteilnehmer: 12

Maximalteilnehmer: 22