Mongolei
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Veranstalter: Ikarus Tours
Reisenummer: 13129
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Grosse Mongolei-Rundreise

  • 19-tägige Rundreise
  • Übernachtung in ausgesuchten Hotels
  • Knapp drei Wochen Mongolei überland bei ständiger Bodenhaftung
Inklusive Flug Kleine Reisegruppe
Die Mongolei, ein riesiges innerasiatisches Binnenland von tausend km Nord-Süd- und 2.000 km West-Ost-Ausdehnung und einer Fläche, die fast viereinhalb ...
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1. Tag: SO Hinflug

Nachm. Abflug von Berlin-Tegel, Linienflug direkt nach Ulan Bator.

2. Tag: MO Ulan Bator

Morgens Ankunft in Ulan Bator, Hauptstadt der Mongolei, heute eine Millionenstadt auf 1.500 m.ü.M. Transfer zum ordentl. ***Hotel im Zentrum. Nachm. Stadtrundfahrt mit den wichtigsten Sakralbauten, die bis heute erhalten sind: das Gandan-Kloster, das Bogd Khan-Palastmuseum, das Choidshin-Lama-Kloster-Museum. Wir hoffen auf eine Audienz beim Khamba-Lama, dem Oberhaupt des Klosters. Im Naturhist. Museum bewundern wir die Saurier-Vielfalt. Abends – sollten wir nicht zu müde sein - eine Aufführung im Theater für Volkskunst. A

3. Tag: DI Amarbayasgalant

Beginn unserer Überlandtour in Geländewagen. Nach Norden hin gelangen wir schnell in die Steppe, etwa alle 10 bis 20 km ein Dorf und wiederholt ein Owoo. Knapp 200 km bis kurz vor Darhan, wo wir nach Westen abbiegen, den Orchon überqueren und – die letzten 35 km auf Piste durch tiefgrüne Taiga-Landschaft - das Kloster Amarbayasgalant erreichen. Hier unser Jurten-Lager. Besicht. des Klosters, Aufstieg auf den Hügel hinter dem Kloster mit einzigartigem Rundblick. FMA

4. Tag: MI Uran Togoo Nat. Park

Zurück auf die Asphaltstraße, über Erdenet, größte Bergarbeiterstadt in der Mongolei, und Bulgan, dessen Blockhäuser auf die Nähe zu Sibirien verweisen. Von hier ab für den Rest der Rundreise, also über 3.000 km, nur noch auf Piste. Im Uran Togoo Nationalpark, wo sich unser heutiges Jurtenlager befindet, zwei erloschene Vulkane. Besuch einer Nomadenfamilie in ihren Jurten, mit großen Rinder- und Pferdeherden. Wir sehen die Produktion von Butter und hartgetrocknetem Käse. FMA

5. Tag: DO Chövsgöl-See

Weiterfahrt entlang dem Flusslauf des Selenge, dem größten Fluss der Mongolei, der vom Chövsgöl-See in den sibirischen Baikal-See fließt. Hinter der Brücke über den Selenge folgen wir der ausgefahrenen Piste nach Mörön, die bewegten letzten 100 Pisten-km zum Chövsgöl-See. Unser Jurtencamp am Westufer des Sees. Hier sind wir ganz im Norden der Mongolei, um uns typische Taiga, oft baumbestanden. FMA

6. Tag: FR Chövsgöl-See

Ein Tag am See, landschaftlich ein ‚Anti-Programm’ zu den weiten Steppen-, Gebirgs- und Wüstenregionen der Mongolei. Während der letzten Jahre hat sich in den Sommermonaten eine der letzten Zaatan-Familien – es soll nur noch 30 Familien geben – mit ihren Rentieren(!) hierher begeben und ihre Jurten aufgeschlagen. Wir lassen uns über die Lebensweise der Zaatan informieren. Dann Bootsfahrt zu einer Insel mit einem kleinen Anstieg am Steilufer. FMA

7. Tag: SA Terkhien Tsagan

Auch heute eine lange Tagesfahrt, zurück nach Mörön und dann zum Terkhien Tsagaan See, wunderschön gelegen und von erloschenen Vulkanen umgeben, mit Bademöglichkeit im Uferbereich. Der Weiße See, so der Name übersetzt, ist einer der landschaftlichen Höhepunkte des Arkhangai, also an den vegetationsüppigen Abhängen des Changai-Gebirges. Unser Jurtenlager am Seeufer. FMA

8. Tag: SO Vulkan Khorgo - Tsenkher

Morgens Aufstieg auf den Vulkan Khorgo, an der Ostspitze des Sees steil aufsteigend. Weiterfahrt durch die pittoreske Landschaft, an den Canyon-Wänden des Sum-Flusses Felsritzungen und nahebei eine der heiligsten Stätten der Mongolei, ein Baum mit 100 Zweigen, später der Felskoloss von Tsenkher. In der Aimag-Hauptstadt Tsetserleg eine sehenswerte Museumssammlung im Kloster Tsajain Churee. Weiterfahrt zum nahen Tsenkher, Jurtenlager nahe der heißen Quellen. FMA

9. Tag: MO Erdene Zuu - Karakorum

Nicht allzu weit ist es heute bis Karakorum (Charchorin), einst die Hauptstadt des mächtigsten Reichs der Erde, im historischen Orchon-Tal gelegen. Hier besuchen wir das älteste Kloster aus dem 12. Jh., mit 108 in die Umfassungsmauer eingefügten Stupas. Wir sehen den Zuu-Tempel des Abatai Khan und den Tempel des Dalai Lama, imposant der Goldene Stupa und der typisch tibetische Lawran-Tempel. Dies sind die ältesten religiösen Bauwerke der Mongolei. Nahebei die Reste der Hauptstadt Karakorum, von der vier Granit-Schildkröten künden. Unser Jurtenlager nahebei. FMA

10. Tag: DI Orchon-Wasserfall

Die Piste, die dem Orchon-Fluss folgt, hat so ihre Tücken. Insbesondere, wenn wir – hoffentlich nicht bei Regen – hinauffahren wollen zum Kloster Tuvchun, für viele Lamaisten der heiligste Ort der Mongolen. Alternativ können wir versuchen, zu Fuß hierher zu gelangen. Ein weiterer Höhepunkt heute der Orchon-Wasserfall, 20 m tief stürzt sich der Fluss - durch tiefgrüne Wiesen schlängelnd - in ein Basaltloch. Unweit unser Jurtenlager. FMA

11. Tag: MI Shargaljuut

Fahrt durch die letzten Changai-Ausläufer, vorbei an riesigen Bergarbeiterlagern, die großen Schutthalden weisen auf einen Goldabbau hin, der die Wasser des Ongi-Flusses nutzt und hier die harmonische Berglandschaft zu einem traurigen Bild ökologischer Zerstörung verwandelt. Am Nachm. erreichen wir Shargaljuut, bekannt für seine heissen Quellen. Jurtenlager unweit der Quellen. FMA

12. Tag: DO Orog-See - Bayangobi

Weiter durch die südlichen Ausläufer des Graslandes in die tiefgrüne Zone der Seen-Kette vor den Altai-Bergen. Den Orog-See, ein Pflanzen- und Vogelparadies, umfahren wir östlich des Großen Bogd, dem mit 3.957 m höchsten östlichen Altaiberg, und gelangen zu unserem Jurtenlager in Bayangobi. Hier sind wir bereits im nördlichen Teil der Gobi-Wüste. Besuch einer Nomadenfamilie. FMA

13. Tag: FR Khongoryn-Els

Fahrt in die eigentliche Wüste Gobi, die wir heute in ihrer ständigen Vegetationsabnahme erleben. Hinter Bayanlig die Piste nach Khongoryn-Els, die längsten und schönsten Sanddünen, 180 km lang und meist nur wenige km breit, sich bis zu einer Höhe von 300 m erhebend. Unser Jurtenlager am Rande der Dünen. Am Spätnachm. eine erste Fahrt an den Dünensaum und und Aufstieg hinauf auf die Dünenkämme. FMA

14. Tag: SA Südgobi

Wir befinden uns im Nationalpark Gobi Gurvansaikhan, wo sich Sanddünen und Bergketten miteinander abwechseln, weite Teile durch Grasbüschel und krüppelhafte Saxaul-Bäume bedeckt, Habitat für seltene Wildtiere. Ausflug in die Geierschlucht Yoliin Am mit einer etwa zweistünd. Wanderung, während der wir auch die artenreiche Fauna und Flora erleben, darunter zahlreiche Arten von Greifvögeln, verschiedene Geier und Adler, die über der Schlucht kreisen. Nahebei die Aimag-Hauptstadt Dalanzadgad, in der Nähe auch unser Jurtencamp. FMA

15. Tag: SO Bayanzag

Fahrt zu den paläontologischen Fundstätten bei Bayanzag, wo vor knapp hundert Jahren die umfassendsten Dinosaurier-Funde gemacht wurden. Auch landschaftlich einzigartig die Sedimentfelder, spätnachmittags tiefrot aufleuchtend und als „Flammende Klippen“ bekannt. In der Nähe unser Jurtenlager. Nachmittags Besuch bei einer Kamelzüchter-Familie. Wer will, kann mit einem der schönen zweihöckrigen Kamele einen Reitausflug unternehmen. FMA

16. Tag: MO Baga Gazryn Tschuluu

Am meist ausgetrockneten Ulan Nuur vorbei, dem Flussbett des Ongi Gol folgend, erreichen wir das Ongiy-Kloster, die stark zerstörten Gebäudekomplexe werden gegenwärtig wieder aufgebaut. Mittagspicknick und Weiterfahrt Richtung Ulan Bator, durch tiefgrüne Hügellandschaft. Unser Jurtenlager bei Baga Gazryn Tschuluu, einer bizarren Felsformation. FMA

17. Tag: DI Ulan Bator - Elstei

Die Weiterfahrt lässt uns mittags die Anhöhe südlich von Ulan Bator erreichen, mit großartigem Rundblick. Besuch der Klosteranlage im schönen Tal von Mandshir, die heute eindrucksvoll wieder aufgebaut wurde. Nachmittags Freizeit in Ulan Bator für individuelle Rundgänge und Einkäufe (Kaschmir-Produkte). Am Spätnachm. Fahrt zu einem schönen Jurtenlager am Anfang des Terelj-Gebiets in Elstei (2 Nächte). FMA

18. Tag: MI Elstei

Ein letzter Tag zur Entspannung im Nationalpark des Terelj am Fuße der Chentij-Berge, einst Heimat von Dschingis Khan. Zu unserem Jurtenlager gehört eine Pferdezucht, Reitfreunde werden ausreichend Gelegenheit zu Ausritten haben. Abends eine Künstlergruppe aus der Hauptstadt, mit einer Vorführung klassischer Oberton-Lieder, gleichzeitig Brustton und Falsett, mit einer zweisaitigen Pferdekopfgeige. Abschiedsessen in der Steppe. FMA

19. Tag: DO Rückflug - Ankunft

Transfer zum Hauptstadtflughafen. Tagesflug, über die Weiten Zentralasiens, Sibiriens und Russlands nach Berlin, Ankunft mittags. F

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit MIAT MONGOLIAN AIRLINES ab/bis Berlin-Tegel
  • Übernachtungen im ordentl. Hotel in Ulan Bator, ansonsten in Jurten
  • Mahlzeiten: s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • Reiseleitung örtl., deutschspr.


Nicht im Reisepreis enthalten

  • Visum: Mongolei € 80,-


Wunschleistungen (Preis pro Person)

  • € 105 - innerdt. Rail&Fly-Bahnanreise


Reiseinformation

Highlights

Knapp drei Wochen Mongolei überland bei ständiger Bodenhaftung; Traversale zwischen äußerstem Norden und tiefsten Süden; von der sibirischen Taiga bis zur Wüste Gobi; in Geländewagen unterwegs, mit Jurtenübernachtungen; die schlechthin optimale Mongolei-Erkundung

Komfort

Charakteristik/Komfort: Unsere Tour bietet uns einen totalen topographischen Querschnitt vom nördlichen Chövsgöl-See, die verschiedenen Gebirgsketten - vor allem Changai und Altai - überquerend bis zum tiefsten Süden der Gobi-Wüste. Unterwegs sind wir in Geländewagen. Die gesamte Fahrstrecke von etwa 3.800 km fast durchgehend auf Pisten, denn die Mongolei besitzt auch heute erst knapp tausend Asphalt-Kilometer. Doch sind diese Tausende von Pistenkilometern meist gut befahrbar. Unvergesslich unsere Rastpausen, wenn wir uns auf den intensiv nach Wildblumen duftenden Wiesen zum Mittagessen niedersetzen. Die einzige Hotelübernachtung am Beginn unserer Tour, in Ulan Bator. Danach nächtigen wir in Jurten, seit Jahrhunderten die traditionelle Behausung der Mongolen, ein warmes, regensicheres Filzzelt über einem Holzgeflecht, mit bequemen Betten, einem Bullerofen, alles von beachtlichem Komfort. Früher boten wir diese Tour mit Zeltübernachtungen an, doch erfordern Zu- und Abbau der Zelte Mühen und Zeit, sind bei weitem nicht so bequem und großzügig und bedeuten eigentlich keine wirkliche Kostenreduktion. Die feststehenden Lager mit mannshohen Jurten sind zahlreich im Land und an den für Besucher wichtigen Plätzen anzutreffen. Außerdem finden wir hier stets eine Küche vor, die für frische und wohlschmeckende Mahlzeiten sorgt. Ein konzentriertes dichtes Fahrprogramm, mit fast täglichen Orts- und Jurtenwechseln: Ein in jeder Hinsicht optimales Mongolei-Programm.

Bemerkung

Bei Tour 925017-01 evtl. Teilnahme amNaadam-Fest (s. vorherige Seite)

Impfungen

nicht vorgeschrieben

Hinweis zur Gruppengröße

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor (s. AGBs), worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück.

Bei Schiffsreisen zu beachten

Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.



Reiseveranstalter ist Ikarus Tours (AGB hier)

Termin Preis im Doppelzimmer (pro Person) Preis im Einzelzimmer (pro Person)
Abflughafen Aufpreis (pro Person)
ab/bis Berlin-Tegel mit MIAT MONGOLIAN AIRLINES 0 €

Mindestteilnehmer: 8

Maximalteilnehmer: 16